Welche Haarbürste ist bei Haarbruch geeignet?

Du hegst und pflegst deine Mähne und trotzdem hast du brüchige Haare und Spliss? Dann könnte deine Haarbürste der Übeltäter sein.

Glänzendes und gesundes Haar beginnt nicht nur mit der richtigen Pflege - auch die Wahl der richtigen Haarbürste spielt eine entscheidende Rolle.

Warum die falsche Haarbürste schaden kann

Hat die Bürste nämlich Plastikborsten, wird die Haarstruktur aufgeraut, was zu brüchigen Haaren, Spliss und schließlich Haarbruch führt.

Um zu verstehen, was Haarbruch überhaupt ist, müssen wir uns erstmal den Aufbau eines einzelnen Haares genauer anschauen. Haare bestehen zum größten Teil aus Keratin - einer sehr stabilen Eiweißverbindung.

Gebildet wird das Keratin in der Haarwurzel selbst. Die Haarwurzel bildet den nicht sichtbaren Teil eines Haares. Den sichtbaren Teil eines Haares bildet der Haarschaft.

Die Struktur des Haares

Der Haarschaft besteht aus drei Schichten:

  • Cuticula: Die Cuticula ist die äußerste Schuppenschicht Deines Haares und besteht aus mehreren übereinander greifenden Zellschichten aus abgestorbenem Horn. Sie ist enorm wichtig, denn sie schützt Dein Haar vor allen schädlichen Umwelteinflüssen.
  • Cortex: Cortex ist die feine Faserschicht, die hauptsächlich aus dem Haarprotein Keratin besteht. Das Keratin ist für die Festigkeit und Elastizität des Haares verantwortlich.

Die Struktur des Haares

Bei gesundem, normalem Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte Oberfläche. Das Licht kann optimal reflektiert werden und erzeugt so einen gesunden Glanz des Haares.

Bei strapaziertem, brüchigem Haar ist die Oberfläche nicht flach anliegend, sondern fühlbar aufgeraut. Das Haar wirkt spröde, stumpf und glanzlos.

Bei einer ausgeprägten Schädigung können sogar Teile der Schutzschicht abgelöst werden.

Die richtige Haarbürste wählen

Aber keine Angst, wir wissen natürlich, welche Bürste du stattdessen benutzen solltest.

Wildschweinborstenbürste

Unser Geheimtipp: eine Wildschweinborstenbürste. Ihre Borsten massieren die Kopfhaut beim Bürsten, nehmen Stylingrückstände ab und laden die Haare nicht elektrisch auf - ganz im Gegensatz zu Bürsten aus Plastik.

Weiterer Vorteil von Wildschweinborstenbürsten: Sie geben dem Haar eine Extraportion Glanz, weil du beim Bürsten das Fett von der Kopfhaut in die Längen ziehst.

Weitere empfohlene Haarbürsten:

  • Ineffable Care "Haarbürste mit Wildschweinborsten"

Detangler-Bürste

Schon beim Kämmen können wir unsere Haare pflegen. Wir haben eine Bürste entdeckt, die das Kämmen leicht macht und uns laut Hersteller eine gesunde und glückliche Mähne verpasst.

Die "Detangler-Bürste mit Spiralfeder" von Ninabellabändigt unser Haar, ohne es zu brechen. Die Bürste aus Biokunststoff entwirrt selbst nasses Haar schnell und schonen.

Dank der flexiblen Borsten können ein unangenehmes Reißen und Ziepen verhindert werden. Ein toller Nebeneffekt: Haarschäden wie Spliss und Haarbruch werden laut Hersteller verhindert.

Dank des federnden Spiralkopfes passt sich die Bürste perfekt der Kopfform an. Gleichzeitig werde die Kopfhaut massiert und besser durchblutet.

Weitere empfohlene Haarbürsten:

  • Ninabella "Bio Haarbürste"

Ninabella Bio Haarbürste

Tangle Teezer

Die Nummer eins ist der "Wet Detangler" von Tangle Teezer, der bei Amazon zu den absoluten Topsellern zählt, wenn es um Haarpflege geht. Und das offensichtlich auch zurecht!

Laut Hersteller wurde die Bürste speziell für das Entwirren von nassem Haar entwickelt. Ganz ohne ziepen könntest du nach dem Duschen die Haare kämmen.

Mit satten 325 biegsamen Borsten entknotet der "Wet Detangler" das Haar schmerzfrei und soll zusätzlich vor Haarbruch schützen.

Selbstverständlich kannst du auch deine trockene Mähne mit dem Haarpflege-Bestseller entknoten. Nach dem Durchkämmen kannst du dich über einen seidigen Glanz und Geschmeidigkeit freuen, heißt es außerdem.

Weitere empfohlene Haarbürsten:

  • Tangle Teezer Wet Detangling

Tangle Teezer Wet Detangler

Weitere Haarbürsten mit guten Bewertungen

  • Denman "Haarbürste D3"
  • Roger Para "Bürste"

Haarbürsten nach Haartyp

Haar ist nicht gleich Haar und Bürste ist nicht gleich Bürste. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Bürste zunächst auf die Struktur Ihrer Haare schauen.

Feines Haar

Die Girls mit feinem Haar kennen es: Feines Haar benötigt besondere Pflege - und die richtige Bürste kann einen großen Unterschied machen.

Für die sanfte Pflege des Haares empfehlen wir eine Paddle Brush. Die weiche Bürste mit der meist großen Fläche und den flexiblen Borsten mit Kugelspitzen eignet sich besonders gut, um das Haar zu entwirren und es von Knoten zu befreien ohne Haarbruch zu fördern oder das Haar zu strapazieren.

Feine Haare profitieren außerdem von Haarbürsten mit natürlichen, beispielsweise Wildschweinborsten.

Paddle Brush für feines Haar

Dickes Haar

Dicke Haare brauchen eine Haarbürste, die ihnen standhalten kann. Das A und O sind auch hier wieder die Borsten. Sie sollten stabil sein und sich möglichst nicht biegen. Demnach eignen sich hier Kunststoffborsten am besten.

Trockene Haare

Bei trockenen Haaren können Naturborsten Wunder wirken. Sie schenken erstens Glanz und verteilen zweitens - was noch wichtiger ist - das Sebum, also das ölige Sekret, das von den Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut produziert wird - in den Längen des Haares und sorgen so für eine durchfeuchtete Struktur.

Normales Haar

Bei normalem Haar ist die Haarpflege recht simpel - es geht allen voran ums Entwirren. Flexible oder feste Borsten - was Ihnen und Ihren Haaren mehr liegt.

Was außerdem gut tut, ist eine Haarbürste, die Ihre Kopfhaut schön massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Haar wird in den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt.

Haarbürsten, meine Empfehlungen

Lockiges Haar

Lockige Haare sind tatsächlich eine spezielle (wunderbar schöne) Herausforderung. Viele empfehlen, lockige Haare nie mit einer Haarbürste, sondern nur mit den Fingern, maximal mit einem Kamm, durchzukämmen.

Möchte man doch auf eine Haarbürste zurückgreifen, sollten die Borsten hier möglichst weit auseinanderliegen. Die beste Empfehlung wäre hier also eine sogenannte Skelettbürste mit starren Borsten.

Locken sollten Sie übrigens stets nur im nassen Zustand kämmen.

Skelettbürste für lockiges Haar

Nasses Haar

Insbesondere im nassen Zustand sind unsere Haare empfindlich und anfällig für Haarbruch. Die Borsten einer Skelettbürste passen sich der Kopfhaut an und gleiten mühelos durch das nasse Haar, ohne es zu strapazieren.

Unser Tipp: Um dein Haar im nassen Zustand so gering wie möglich zu strapazieren, wende neben einer Skelettbürste ebenfalls den passenden Leave-In Conditioner an.

Durch den Leave-In Conditioner wird dein Haar geschmeidig und deine Haarstruktur gestärkt. Sprühe ihn dafür in dein nasses Haar und bürste es im Anschluss mit der Bürste vorsichtig durch. So erreichst du ein maximal geschmeidiges und gesundes Haargefühl.

Weitere Tipps zur Vermeidung von Haarbruch

Haarbruch ist der Albtraum jeder Frau. Sind die Haare an einer oder mehreren Stellen erstmal beschädigt, hilft oft nur noch der schwere Gang zum Friseur. Aber so weit muss es gar nicht erst kommen.

Haarbruch lässt sich durch die richtige Pflege nämlich ganz easy vermeiden. Wir verraten Dir die besten Tipps und Tricks, wie du dauerhaft das „Frisch-vom Friseur“-Gefühl erhalten und Haarbruch adé sagen kannst.

  • Haare nicht im nassen Zustand bürsten: Das Haar ist im nassen Zustand sehr sensibel und anfälliger für Haarbruch und Spliss. Wenn Du das Haar in nassem Zustand durchbürstest, riskierst Du, dass Deine Haare überdehnt und sogar ausgerissen werden können. Sollte das Haar trotzdem im nassen Zustand gebürstet werden, ist es wichtig die richtige Bürste zu verwenden. Verwende am besten einen grobzinkigen Kamm aus Naturmaterialien oder Deine Finger um das Haar vorsichtig zu entwirren.
  • Haare schonend trocknen: Rubble nasses Haar niemals trocken! Und zum Thema Haare trocknen: Haarbruch vermeiden kannst Du auch beim Föhnen. Da einfach öfters mal den COOL Button drücken oder noch viel besser, lasse Dein Haar an der Luft trocknen.
  • Hitzeschutz verwenden: Generell solltest Du Deinem Haar so oft es geht hitzefrei geben. Vermeide im Sommer direkte Sonneneinstrahlung - sie lässt nicht nur die Haarfarbe verbleichen, sondern greift auch die Haarstruktur an. Stylings mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen strapazieren Dein Haar zusätzlich und sollten ebenfalls minimiert werden.
  • Die richtige Bürsttechnik anwenden: Nicht nur die richtige Bürste ist für den Zustand Deines Haares entscheidend, auch die Technik muss gelernt sein. Beginne nie von der Kopfhaut, also vom Haaransatz aus, sondern kämme Dich von den Spitzen nach oben. Erst wenn Deine Haare vollständig entwirrt sind, kannst Du sie von oben nach unten durchbürsten - und so das Haarfett auch in den Längen und Spitzen verteilen.
  • Regelmäßig Spitzen schneiden: Wenn Du beim Bürsten merkst, dass Du nicht gut durch kommst, dann gehe lieber zu früh als zu spät zum Friseur und lasse Dir regelmäßig die Spitzen schneiden. Wir empfehlen Dir, Deinem Friseur alle 2 bis 3 Monate einen kurzen Besuch zum Spitzen schneiden abzustatten.
  • Hochwertige Shampoos und Conditioner verwenden: Die Grundlage für die Vermeidung von Haarbruch und Spliss ist das richtige Shampoo und der passende Conditioner. Benutze daher nur natürliche und silikonfreie Shampoos, die für Deinen Haartyp konzipiert sind.
  • Gesunde Ernährung: Wahre Schönheit kommt von innen! Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig und unverzichtbar für kraftvolles Haar. Neben der Pflege von außen, sollte die Pflege von innen heraus niemals vernachlässigt werden. Achte stets darauf, dass eiweißreiche Lebensmittel wie Nüsse und pflanzliche Fette auf Deinem Speiseplan stehen, da unser Haar vorwiegend aus Proteinen besteht.
  • Reibung vermeiden: Generell gilt: Jede Reibung strapaziert das Haar. Flechte Dein Haar zu einem lockeren Zopf oder stecke Dein Haar zu einem Dutt hoch, um die Reibung im Alltag möglichst gering zu halten.

Mit einer ausgewogenen Ernährung in Verbindung mit den richtigen Pflegeprodukten hast Du bereits eine sehr gute Basis geschaffen, um brüchiges Haar für immer aus Deinem Wortschatz zu verbannen.

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