Welche Haarbürste ist die Richtige für Fettiges Haar?

Lange Haare brauchen sorgfältige Pflege, um wirklich gesund und schön zu wirken. Die Haarpflege beschränkt sich nicht auf die Anwendung von Shampoos, Spülungen und anderen Mitteln, sondern es ist das Haarebürsten ganz entscheidend. Dabei macht ein eher ungewöhnliches Material das Rennen: die Wildschweinborstenbürste.

Haare bürsten - ein vergessenes Pflegeritual

Das mechanische Pflegen der Haare mit der Wildschweinborstenbürste kann eine hervorragende Ergänzung zur Verwendung von sonstigen Pflegemitteln sein. Diese Form der Haarpflege ist in der heutigen Zeit weitgehend in Vergessenheit geraten.

Früher sah das ganz anders aus: Da maßen Frauen der gehobenen Gesellschaft der mechanischen Haarpflege nämlich eine viel größere Bedeutung zu - vor allem natürlich, weil die Auswahl an Pflegemitteln noch nicht so groß war, aber auch, weil Haare bürsten als Teil des täglichen Beauty-Rituals viel selbstverständlicher war.

Die für ihre Schönheit berühmt gewordene österreichische Kaiserin Sisi soll täglich bis zu drei Stunden mit der Pflege ihrer Haare verbracht haben, die ihr fast bis zu den Knöcheln reichten. Viele Trägerinnen langer Haare machen den Fehler, sich nur auf die Pflege der Haare selbst zu konzentrieren und dabei etwas ganz anderes zu vernachlässigen: die Kopfhaut.

Diese mag nicht so glamourös wirken, aber sie ist immerhin der Ursprung unserer Haare, quasi der lebendige Boden, auf dem diese gedeihen. Unsere Haare wachsen aus den Haarfollikeln heraus, das sind Einstülpungen in der Kopfhaut. Dort hat jedes Haar seine Wurzel, die durch Blutgefäße und Nerven versorgt wird und den sichtbaren Teil des Haares bildet. Daher ist eine gesunde Kopfhaut die Voraussetzung für gesundes Haar. Man könnte sogar noch weiter gehen und sagen: Gesunde Haare sind ein Spiegel eines gesunden Organismus.

Die Kopfhaut - Dreh- und Angelpunkt gesunder Haare

Die Haut ist eines unserer wichtigsten Organe, weil sie die Verbindung des Körpers zur Außenwelt darstellt und eine wichtige Regulations- und Entgiftungsfunktion wahrnimmt. Das ist auch bei der Kopfhaut nicht anders. Sie enthält sogar noch viel mehr Talgdrüsen als die übrige Haut und auch eine Vielzahl von Schweißdrüsen.

Damit spielt sie eine wichtige Rolle im Entgiftungs- und Entschlackungsprozess, indem sie Fette, Mineralsalze und andere Stoffwechsel-Endprodukte ausschneidet. Ein Prozess, der sich während der Nacht verstärkt. Diese Ausscheidungen der Kopfhaut lagern sich zusammen mit abgestorbenen Hornhautpartikeln an ihrer Oberfläche ab und verstopfen die Hautporen.

Die Verstopfung der Poren hat eine Reihe unangenehmer Folgen: Die Kopfhaut juckt und spannt und neigt zur Schuppenbildung. Grundsätzlich spielt sich diese Ausscheidung der Haut am ganzen Körper ab, aber auf glatter, unbehaarter Haut werden die Ablagerungen meist beim Duschen oder alleine schon durch die Reibung der Kleidung entfernt. Auf der Kopfhaut dagegen bleiben sie liegen.

Dabei ist aber die Art der Bürste entscheidend. Denn unsere Haare sind meist schon geschwächt: Die meisten Shampoos basieren auf einer Kombination aus Tensiden und Silikonen, die das Haar zwar gut reinigen, aber auch angreifen. Bei angegriffenem Haar sind die winzigen Haarschuppen abgespreizt; das ist der Grund dafür, dass die Haare aneinander hängen bleiben und sich ineinander verhaken.

Eine harte Bürste, etwa aus Draht oder steifen Kunststoffborsten, kann die Haare zwar gut entwirren, macht das Problem aber sonst nur größer, indem sie die Schuppen noch weiter aufreißt. Die Haare werden dann zur Spitze hin immer dünner und substanzloser und reißen irgendwann ab.

100% Naturhaarborste für natürlich schönes Haar

Eine Bürste aus Naturhaar dagegen ist sanft, sowohl zum Haar als auch zur Kopfhaut. Und da kommt ein Material ins Spiel, an das man nicht gleich als Erstes denkt: Wildschweinborsten. Die steifen Fellhaare der Schwarzkittel sind nämlich einerseits steif genug, um auch langes, zuweilen etwas widerspenstiges Haar zu bürsten, aber andererseits sanft genug, um das Haar beim Haarebürsten mit der Wildschweinborstenbürste nicht zu verletzen und die Kopfhaut sanft zu massieren. Sie bewirken auch keine statische Aufladung wie viele Kunststoffbürsten.

Auch wenn man es nicht vermuten mag, sind Wildschweinborsten ganz ähnlich beschaffen wie das menschliche Haar. Daher können Bürstenhaare vom Wildschwein alle unerwünschten Verunreinigungen wie Fett, Schmutz und Schuppen aus dem Haar aufnehmen und das alles einfach ausbürsten. Durch ihre Härte können die Bürsten Haare vom Wildschwein auch dichtes Haar bis zur Kopfhaut durchdringen und diese ebenfalls sanft reinigen und massieren. Die sichtbare Folge der Pflege mit der Wildschwein-Haarbürste ist glänzendes, gesund aussehendes Haar. Auf ganz natürliche Art.

Haare bürsten mit der Wildschweinborstenbürste als tägliches Beauty-Ritual

Um eine gesunde, gut durchblutete und immer perfekt gereinigte Kopfhaut zu erreichen, ist das tägliche Haarebürsten mit einer Wildschweinborstenbürste unbedingt empfehlenswert. Durch die Massage der Kopfhaut durch die Wildschwein-Haarbürste werden deren Durchblutung und das Haarwachstum angeregt.

Auf diese Weise wird der Fetthaushalt der Kopfhaut reguliert: Zu trockene Haut wird durch die Wildschweinborstenbürste zum Nachfetten angeregt, zu fettige Haut kann sich normalisieren. Und die Wildschweinborstenbürste eignet sich sogar als Unterstützung bei Haarausfall: Durch die Anregung der Kopfhaut kann das tägliche Beauty-Ritual mit der Wildschweinborstenbürste für die Anregung des Haarbodens sorgen und die Nährstoffzufuhr an der Haarwurzel begünstigen.

Ablauf der Bürstenroutine

Da die Kopfhaut ihre Stoffwechselprodukte vor allem nachts ausscheidet, sollte die Kopfhaut morgens mit der Wildschweinborstenbürste gebürstet werden. Trägerinnen von langem Haar sollten dabei mit nach vorne gebeugtem Kopf beginnen und zunächst am Hinterkopf vom Nacken nach oben bürsten. Dabei ist es wichtig, dass die Bürstenhaare der Wildschwein-Haarbürste die Kopfhaut auch wirklich an jeder Stelle erreichen; bei sehr dichtem Haar kann es hilfreich sein, dieses dazu in Teilbereiche aufzuteilen.

Diese Überkopfphase darf durchaus zwei bis drei Minuten dauern. Um statische Aufladung zu vermeiden, ist es hilfreich, nebenbei noch mit der freien Hand immer wieder durch das Haar zu streichen. Nach der einleitenden Überkopfphase folgt ein zweiter Durchgang im Stehen, bei dem mit der Wildschweinborstenbürste von der Stirn nach hinten gebürstet wird. Das Blut, das in die Kopfhaut gebürstet wurde, kann nun wieder abfließen und dabei Verschlackungen im tieferen Bindegewebe der Kopfhaut abtransportieren.

Wiederholung führt zu nachhaltigen Erfolg

Nach diesem morgendlichen Ritual mit der Wildschwein-Haarbürste kann man frisch durchblutet, vitalisiert und in jeder Hinsicht erfrischt in den Tag starten. Aber es ist empfehlenswert, die Haare am Abend noch ein weiteres Mal mit der Wildschweinborstenbürste zu bürsten. Das abendliche Bürsten, bei dem die einleitende Überkopfphase weggelassen und nur von vorne nach hinten gebürstet wird, hat einen beruhigenden Einfluss, denn die Bürstenhaare leiten dabei überschüssige Energie aus der Kopfhaut ab.

Eine Wildschweinborstenbürste gibt es in verschiedenen „Härtegraden“. Je nachdem, wie dicht das Haar ist, sind weiche oder steifere Wildschwein-Haarbürsten die richtige Wahl. Eine weiche Haarbürste ist für feines, schütteres, brüchiges Haar gut geeignet.

Weitere Bürsten für verschiedene Haartypen

Neben der Wildschweinborstenbürste gibt es auch andere Bürsten, die für verschiedene Haartypen geeignet sind:

  • Paddelbürste: Ideal für glattes und langes Haar, da sie einfach und schonend durch die Längen gleitet.
  • Rundbürste: Perfekt für feines Haar, um mehr Volumen und Fülle zu kreieren.
  • Skelettbürste: Ideal für lockiges Haar, da sie schonend durch die Curls gleitet, ohne ihre Struktur zu brechen.
  • Detangler-Bürste: Besitzt meist Borsten aus weichem Kunststoff, welche nachgeben und so das Haar auf sanfte Weise entknoten.

Die Wahl der richtigen Bürste hängt also vom individuellen Haartyp und den gewünschten Styling-Effekten ab.

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Arten von Bürsten und ihre Verwendungszwecke zusammenfasst:

Bürstenart Geeignet für Vorteile
Wildschweinborstenbürste Alle Haartypen, besonders fettiges Haar Verteilt natürliche Öle, reinigt Kopfhaut, verleiht Glanz
Paddelbürste Glattes, langes Haar Entwirrt schonend, glättet beim Föhnen
Rundbürste Feines Haar Kreiert Volumen, ideal zum Föhnen
Skelettbürste Lockiges Haar Definiert Locken, verhindert Frizz
Detangler-Bürste Verknotetes Haar Entwirrt sanft, besonders bei nassem Haar

Zusätzliche Tipps für die Haarpflege:

  • Regelmäßige Reinigung der Bürste: In einer Haarbürste sammeln sich Haare, Staubpartikel und Rückstände von Stylingprodukten.
  • Vorab Sprühkur auftragen: Verwenden Sie vor jedem Bürsten oder Kämmen eine auf Ihre Haarstruktur abgestimmte Sprühkur.
  • Zuerst die Spitzen bürsten: Beginnen Sie beim Entwirren längerer Haare immer mit den Spitzen.
  • Am besten nur trockene Haare bürsten: Nasses Haar ist dehnbarer und kann durch die Zugbewegung beim Bürsten leicht brechen.

Die richtige Haarbürste und eine sorgfältige Bürstenroutine können maßgeblich dazu beitragen, fettige Haare in den Griff zu bekommen und für eine gesunde, glänzende Haarpracht zu sorgen.

Die beste Haarpflege : regelmäßiges haare bürsten

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