Die Wasserwelle Frisur für Männer: Eine Anleitung für den eleganten Retro-Look

Glamouröse Wellen oder wilde Beach Waves in den Haaren kommen nie aus der Mode. Die Wasserwelle ist eine klassische Frisurentechnik, die in den 1920er und 1930er Jahren populär wurde und für ihre eleganten, welligen Muster bekannt ist.

Diese Frisur wird durch das Formen von feuchten Haaren zu Wellen und Locken erstellt, die dann an der Luft trocknen oder unter einer Trockenhaube gefestigt werden. Viele sehnen sich nach hübschen Wellen oder Locken und die Hersteller lassen sich immer wieder neue Geräte einfallen, die rasch und einfach zu den begehrten Kurven verhelfen sollen. Es gibt viele Wege, um die heißersehnten Kurven in die Haare zu zaubern.

Die Wasserwelle verleiht Starappeal im Handumdrehen und ist dabei gar nicht schwer zu stylen. Spätestens seit „The Artist“ und „The Great Gatsby“ feiert der edle Twenties-Look ein großes Revival und hat die Red Carpets und internationalen Laufstege der hochkarätigsten Designer längst erobert.

Die Geschichte der Wasserwelle

Die Wasserwelle entstand in den 1920er Jahren und wurde schnell zu einem Symbol für die modische und unabhängige Frau der Roaring Twenties. Diese Zeit war geprägt von großen gesellschaftlichen Veränderungen, und die Frauenmode spiegelte diese Neuerungen wider. Ikonen wie Josephine Baker und Clara Bow trugen zur Popularität der Wasserwelle bei.

Die klassische Wasserwelle: Step-by-Step Anleitung

Die handgelegte Wasserwelle ist ein Look, der unglaublich viel hermacht, dabei aber gar nicht schwer zu stylen ist! Hier erklären wir die einzelnen Schritte:

  1. Haare vorbereiten: Wie der Name schon verrät, werden die Wellen im nassen Zustand in die Haare gebracht. Für den perfekten Halt verteile nach dem Waschen viel Stylingschaum in deine Haare.
  2. Wasserwellen legen: Vom Haaransatz bis in die Haarspitzen arbeitest du dich langsam vor, indem du die Strähne mit einem Kamm zunächst in Richtung Gesicht legst. Danach stauchst du die Strähne in Richtung Hinterkopf, sodass die typische Wellenform entsteht. Die entstandene Buchtung kannst du mit einer Klemme fixieren. Hierfür gibt es spezielle Klammern, die sogenannten Wellenreiter. So gehst du nun Strähne für Strähne jeweils vom Haaransatz bis in die Haarspitzen vor.
  3. Trocknen lassen: Wenn alle Haare in Wellen gelegt sind, lässt du dein Haar gut durchtrocknen, danach kannst du die Klammern vorsichtig entfernen. Mit Haarlack kannst du die Wellen nun fixieren, wobei deine Wasserwelle dadurch zusätzlich den charakteristischen Glanz erhält - fertig ist die perfekte Wasserwelle!

Die Wasserwelle ist eine zeitlose Frisurentechnik, die Eleganz und Stil ausstrahlt. Sie hat ihren Ursprung in den glamourösen 1920er Jahren und bleibt bis heute ein Symbol für Raffinesse und modische Ausdruckskraft.

Formen der Wellen

Mit einem feinen Kamm wird das Haar in S-förmige Wellen gekämmt. Die Wellen können entweder an der Luft trocknen oder unter einer Trockenhaube gefestigt werden.

Wie lange hält eine Wasserwelle?

Die Wasserwelle hält leider meist nur einen Tag. Danach liegen die Wellen nicht mehr so akkurat. Um den Look länger zu behalten, kannst du über Nacht die Klammern wieder ins Haar machen, um die Wellen zu fixieren. So bleibt dir die Wasserwelle noch ein wenig länger erhalten. Spätestens beim nächsten Haarewaschen ist die Wasserwelle dann jedoch wieder komplett verschwunden.

Wasserwelle bei kurzen & langen Haaren

Tolle News! Die Wasserwelle eignet sich für fast jede Haarlänge. Ideal funktioniert die Wellen-Technik bei einem Bob, also kinn- bis schulterlangen Haaren. Sind die Haare länger, dann besteht die Gefahr, dass sie sich durch das eigene Gewicht schneller aushängen und die Wasserwelle nicht so lange hält. Es hilft daher, wenn du die langen Haare unten zu einem tiefen Dutt zusammensteckst.

Auch bei kurzen Haaren, kann man mit ein bisschen Geschick eine Wasserwelle stylen. Je kürzer die Haare sind, desto schwieriger wird es jedoch, die Wellen akkurat zu legen.

So stylen Sie eine kurze Bobfrisur - dreimal anders

Wasserwelle mit dem Glätteisen

Die klassische Wasserwelle ist ideal für den großen, glamourösen Auftritt am Abend, mag tagsüber im Alltag jedoch mitunter zu pompös und auffällig sein. Zudem sind richtige Wasserwellen zwar verhältnismäßig leicht gemacht, doch die Prozedur ist sehr zeitaufwendig.

Ein weniger zeitintensives Styling-Downgrade, das dem Twenties-Look gleichzeitig einen modernen Touch verleiht, kannst du kreieren, indem du die Wellen nicht klassisch legst, sondern sie einfach mit dem Glätteisen formt. Für die alltagstaugliche Wasserwelle trennst du eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab, die du dann mit dem Glätteisen vom Ansatz her bearbeitest. Zunächst drehst du das Glätteisen nach innen und ziehst es ein Stück nach unten, danach drehst du es nach außen und ziehst es ebenfalls etwas nach unten. So gehst du nun bis zu den Haarspitzen vor.

Diese „moderne Wasserwelle“ für den Alltag ist nicht so streng wie die klassische Version, aber trotzdem eleganter als herkömmliche Locken. Übrigens: Noch einfacher gelingt der Wellen-Look mit einem speziellen Welleneisen.

Weitere Styling-Varianten der Wasserwelle

  • Glatte Wasserwelle: Lasziver Augenaufschlag und rote Lippen - Schauspielerin Emily Blunt verleiht ihrem 20er Jahrelook, vor allem durch das passende Make-Up, den nötigen Hauch Glamour. Dabei wurde ihre komplette untere Haarpartie mit einem Lockenstab eingedreht.
  • Kurzhaarfrisur im Stil der 20er Jahre: Um diese Frisur nachzumachen benötigen Sie nur genügend Lockenwickler und ein wenig Zeit. Für einen besseren Halt können Sie im Vorfeld Schaumfestiger in Ihre Haare einkneten, dann die Lockenwickler nach innen eindrehen und trocken föhnen.
  • Wasserwelle mit Korkenzieherlocken: Drehen Sie dann den hinteren Teil Ihrer Haare mit kleinen Lockenwicklern ein und kreieren im vorderen Bereich Ihrer Haare mit einem schmalen Lockenstab Korkenzieherlocken.
  • Die moderne Wasserwelle in pink: Damit sie das gleiche Volumen auch in Ihre Haare bekommen, müssen Sie einfach nur große Lockenwickler in Ihre Haarlängen eindrehen, anföhnen und abkühlen lassen. Anschließend mit einem Kamm toupieren und mit Haarspray fixieren.

Der Wet-Look als moderne Interpretation

Der Wet Look ist eine Frisur, die immer wieder ihre trendigen Momente hat. Besonders auf den Laufstegen der Fashion Weeks setzen Designer gern auf diesen Hairstyle. Aber auch VIPs lieben den edlen Frisuren-Trend für den großen Auftritt. Unter Wet-Hair-Look versteht man eine Frisur, die den Eindruck erweckt, als wären die Haare nass. Was sie aber nicht sind. Das Haar sieht wie frisch aus der Dusche oder mit Wasser befeuchtet aus. Das Ergebnis ist ein glänzender, leicht feuchter, nass aussehender und sehr definierter Look.

Step-by-Step-Anleitung: Wie bekomme ich den Wet-Look hin?

  1. Haare gründlich waschen, nur per Handtuch trocknen, sodass sie noch leicht feucht sind.
  2. Styling-Produkt auftragen. Das kann ein Gel, ein Stylingschaum, ein Glanzspray sein. Das Produkt definiert den finalen Stil. Welches am besten funktioniert, muss man ausprobieren. Auf jeden Fall sollte man das Produkt gleichmäßig im Haar verteilen.
  3. Haare sorgfältig durchkämmen, sodass alle Haare mit dem Styling-Produkt versehen sind. Ein trockenes Haar kann nämlich den ganzen Look ruinieren!
  4. Haare stylen. Den Wet Look entweder mit offenen Haaren, einem Zopf oder einem Dutt tragen. Je nach Wunsch lässt sich in diesem Zustand das Haar in Form stylen. Genauigkeit, zum Beispiel bei einem Scheitel oder zur Definition einer einzelnen Strähne zahlt sich auf den Gesamtlook aus.
  5. Damit der Look hält, muss er fixiert werden. Ein Haarspray mit mittlerem bis starkem Halt sorgt dafür, dass die Frisur auch abends noch atemberaubend aussieht.

Welche Produkte werden für den Wet-Hair-Look benötigt?

  • Haargel oder Pomade: Diese Produkte bieten starken Halt und sorgen für den glänzenden Wet-Look-Effekt.
  • Stylingschaum oder Texturizing Mousse: Ein Stylingschaum verleiht den Haaren Volumen und Definition, während es auf feuchtes Haar aufgetragen gleichzeitig den Wet-Look-Effekt verstärkt.
  • Glanzspray: Perfekt in Kombination mit Stylingschaum, um den Wet Effekt zu unterstützen. Ein Glanzspray verleiht den Haaren einen glänzenden und feuchten Look.
  • Kamm oder Bürste: Je nachdem, womit man sein Haar am besten stylt, kommen Kamm und /oder Bürste zum Einsatz. Man braucht bei glatten Haaren auf jeden Fall einen Kamm, um den Look zu definieren.

Wet-Hair-Look: Do’s & Don’ts

Beim Stylen des Wet-Hair-Looks gibt es ein paar Do's und Don'ts zu beachten:

Do's Don'ts
Hochwertige Stylingprodukte versprechen ein optimales Ergebnis. Bei der Menge des Produktes nicht übertreiben. Zuviel Produkt im Haar kann ausflocken und beschweren. Fettig aussehendes Haar ist kein Wet-Hair-Look Style.
Das Produkt stets gleichmäßig im Haar verteilen. Haare vorsichtig kämmen, damit die Strähnen definiert bleiben.
Die fertige Frisur immer mit einem Haarspray fixieren. Das untere Haar nicht vergessen. Das Stylingprodukt muss im gesamten Haar gleichmäßig verteilt sein.
Auf die Inhaltsstoffe schauen und Produkte, die Alkohol enthalten, vermeiden.

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