Warum sich Haarfarbe auswäscht: Ursachen und Lösungen

Sicher kennen Sie das: Sie haben sich eine wundervolle Haarfarbe ausgesucht und mit viel Zeit und Mühe die Coloration aufgebracht. Doch das Ergebnis wirkt dann später gar nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben. Vielleicht erscheint Ihnen das gewählte Rot doch ein wenig zu grell oder das coole Schwarz lässt Ihren Teint fade wirken. Aus diesem Grund wollen wir natürlich alle, dass die Farbpigmente nach dem Aufwand so lange wie möglich halten. Deine Realität sieht leider oft anders aus und die Farbe verblasst schnell? Sehr ärgerlich!

Wann tönen und wann färben?

Wie lange hält gefärbtes Haar?

Spricht man von der allgemeinen Haltbarkeit von coloriertem Haar, ist Vorsicht geboten, denn es gibt einige Faktoren, die beeinflussen, wie lange die Pigmente halten. Zum einen unterscheiden sich die Farbbehandlungen voneinander - so gibt es Tönungen, Intensivtönungen oder permanente Haarfarbe. Der größte Unterschied ist, dass sich die Pigmente beim Tönen nur um die Haarstruktur legen, während sie bei der Farbe hineindringen. Auch die Farbwahl und die individuelle Beschaffenheit der Haare spielen eine Rolle: Sehr bunte Pigmente, wie blau oder lila, lassen sich schnell herauswaschen oder bleichen aus.

Allgemeinhin kann man sagen, dass eine herkömmliche Tönung, wie du sie aus dem Drogeriemarkt kennst, ungefähr fünf bis sechs Haarwäschen im Haar bleibt. Intensivtönungen sind resistenter und haben eine Haltbarkeit von circa sechs bis acht Wochen. Permanente Farbe kann sich mit Haarwäschen und anderen äußeren Einflüssen verändern, aber nicht ausgewaschen werden. Hier musst du die Pigmente rauswachsen lassen oder überfärben.

Dies hat seinen Preis, denn die Haarstruktur kann auf Dauer von aggressiven Pigmenten angegriffen und beschädigt werden. Ob Intensivtönung, Coloration oder Blondierung - alle drei Varianten können Ihren Haaren auf Dauer schaden. Zu häufiges Färben kann die Struktur Ihrer Haare angreifen und zu spröden Strähnen führen, die anfällig für Spliss und Haarbruch sind. Eine wichtige Rolle spielt auch Ihr Haartyp: Während Sie feine und bereits angegriffene Haare so selten wie möglich chemisch behandeln sollten, stecken dicke, gesunde Haare die ein oder andere Coloration problemlos weg.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Haarfarbe nicht hält und sich bereits nach kürzester Zeit wieder verabschiedet? Das kann darauf hindeuten, dass Ihre Haarstruktur bereits so geschädigt ist, dass die Farbpigmente einfach nicht mehr haften wollen. Und wie oft darf ich meine Haare nun färben, bis sich meine Haarstruktur in Form von spröden, brüchigen oder splissigen Strähnen rächt? Die Häufigkeit des Haarefärbens und wie lange die Haarfarbe hält, hängt stark von der Art der verwendeten Haarfarbe und Ihrer individuellen Haarbeschaffenheit ab.

Als sanfteste Methode unter den Haarfärbungen dringt die Tönung nicht in Ihr Haar ein, sondern umhüllt es lediglich. Intensiver als eine Tönung, sanfter als die Coloration - das ist die Intensivtönung. Die semi-permanente Coloration dringt leicht in die äußere Schicht der Haarstruktur ein, wäscht sich aber nach 20-28 Haarwäschen aus. Anders als bei der Tönung werden die Farbpigmente bei der Coloration in Ihre Haarstruktur „eingeschleust”, wofür die obere Schutzschicht der Haare aufgebrochen werden muss. Laut Haar-Experten sollten Sie daher mindestens sechs bis acht Wochen Pause zwischen den Anwendungen einlegen.

Blondieren ist so ziemlich das Schlimmste, was Sie Ihren Haaren antun können. Die Blondierung dringt nicht nur in das Haar ein, sondern zerstört die natürlichen Farbpigmente durch Oxidation. Oxidationsmittel, wie Peroxid und Ammoniak sind bekannt für ihre austrocknende und schädigende Wirkung. Ob Blondierung oder Coloration - statt jedes Mal das gesamte Haar zu färben, sollten Sie sich beim Nachfärben hauptsächlich auf den Ansatz konzentrieren.

Frisch gewaschene Haare sollte man nicht färben. Verzichten Sie deshalb mindestens 24 Stunden vor dem Färben auf das Haarewaschen. Waschen Sie Ihre Haare beim letzten Waschgang vor dem Färben mit einem Tiefenreinigungsshampoo, um es von Styling-Ablagerungen und Produktrückständen zu befreien. Anschließend sollten Sie auf Trockenshampoo, Haarspray, Gel und Co. verzichten. Halten Sie sich exakt an die Anwendungshinweise, die in jeder unserer L’Oréal Paris Haarfarben enthalten sind.

Ihr frisch coloriertes oder getöntes Haar waschen Sie frühestens 48 Stunden nach dem Färben, damit sich Farbmoleküle richtig im Haar festsetzen können. Gleichzeitig sorgt die Wartezeit dafür, dass sich Ihre Haarstruktur beruhigen kann und das Haar nicht unnötig beansprucht wird. Anschließend gilt: Weniger ist mehr. Greifen Sie zu einem speziellen Farbschutz-Shampoo, wie unserem Elvital Color Glanz 2in1 Farbschutz Pflegeshampoo und Spülung, und waschen Sie Ihre Haare nicht zu oft. Waschen Sie Ihre Haare mit lauwarmem statt heißem Wasser.

Verwöhnen Sie Ihren Schopf bei jeder Haarwäsche mit feuchtigkeitsspendenden Conditionern und Haarmasken, die Ihr Haar mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Genau wie heißes Wasser kann auch Hitzestyling dafür sorgen, dass die Farbpigmente schnell entweichen und Ihre Haarfarbe verblasst. Ölen Sie Ihre Längen und Spitzen täglich und gönnen Sie Ihnen eine Extraportion an Pflege. Verwenden Sie Produkte mit integriertem UV-Schutz, um Ihre Farbe vor dem Verblassen durch Sonnenlicht zu schützen.

Strohige Haare nach dem Urlaub kennen wir fast alle. Kein Wunder, denn Salz und Chlorwasser trocknen unser Haar aus und lassen es schon nach kurzer Zeit porös und glanzlos wirken. Außerdem sorgen Salz und Chlor dafür, dass unsere Haarfarbe nicht hält und schnell verblasst. Tragen Sie daher eine dicke Schicht Conditioner auf Ihre Haare auf, bevor Sie in das kühle Nass hüpfen.

Ansatzfarbe hilft dabei, den natürlichen Haaransatz nahtlos zu kaschieren. Frischen Sie Ihre Haarfarbe bis zum nächsten Nachfärben einfach mit natürlichen Tönungen aus dem Vorratsschrank auf. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird empfohlen, die Häufigkeit des Haarefärbens zu minimieren und sanfte, ammoniakfreie oder pflanzenbasierte Farben zu verwenden. Wie oft Sie Ihre Haare färben dürfen, hängt hauptsächlich von Ihrem Haartyp und der Wahl der Haartönung ab. Ob Tönung oder Coloration - im Schnitt sind das mindestens vier bis sechs Wochen. Fühlen sich Kopfhaut und Haar trotz der richtigen Abstände strapaziert und brüchig an, sollten Sie ihnen ab und an eine längere Verschnaufpause gönnen.

Genug von ausgeblichenen Farben und ständigem Nachfärben? Sie wollen Ihre natürliche Haarfarbe zurück? Zurück zur Naturhaarfarbe - ohne Ansatz geht es nicht. Aber warum darüber ärgern? Ist die Farbe erstmal auf dem Kopf, lässt Sie sich leider nicht einfach herauswaschen. Bei dauerhaften Färbungen ist die Farbe jedoch tiefer im Haar eingelagert und bleibt von Wasser und Shampoo unberührt. Das monatliche Haarwachstum variiert zwar von Person zu Person, liegt im Durchschnitt jedoch bei 1 bis 1,5 cm.

Es gibt viele Tricks und Methoden, den Übergang zwischen gefärbten Strähnen und der Naturhaarfarbe zu kaschieren. Wer die Haare dunkel koloriert hat und zurück zur hellen Naturhaarfarbe möchte, lässt sich im ersten Schritt am besten die Haarfarbe rausziehen - am besten beim Friseur. Es gibt aber auch speziell Entfärber für den Hausgebrauch. Wer von hell zu dunkel möchte, hat Glück, denn dunkle Ansätze sind gerade sehr gefragt und können der Frisur einen modernen Undone-Look verleihen.

Einfach wachsen lassen - das klingt leichter, als es ist. Aber wer zurück zur Naturhaarfarbe möchte, kommt um einen Ansatz nicht herum. Um den Übergang zu kaschieren, können Sie auf Farbsprays oder Trockenshampoos in Ihrer Haarfarbe zurückgreifen. Beides lässt sich bei der nächsten Haarwäsche wieder rauswaschen. Nach ein paar Zentimetern Ansatz können Sie sich beim Friseur Strähnchen setzen lassen, um harte Farbübergänge zu kaschieren. Idealerweise liegen diese farblich zwischen dem Naturton und der Färbung.

Für ein besonders natürliches Ergebnis empfiehlt sich das Färben im Balayage-Stil. Unkompliziert und natürlich - dafür steht der Undone-Look. Heißt auch: Haben Sie keine Scheu vor dem Übergang und dem Herauswachsen! Denn die Strähnen wirken sehr modern und lässig, z. B. Ein Ansatz fällt bei lockeren Hochsteckfrisuren weniger auf als z. B. bei einem strengen Zopf. Ob tief im Nacken oder hoch oben auf dem Kopf: Messy Buns sind ideale Übergangsfrisuren. So geht‘s: lockeren Pferdeschwanz binden, Zopf herumwickeln und feststecken. Bei ganz glatten Haaren fällt ein Ansatz stärker auf, bei sanften Wellen weniger. Lust, das auszuprobieren?

Bei gefärbten Haaren gibt es oft zwei Herausforderungen: ein sichtbarer Ansatz sowie trockene Längen und Spitzen. Letzteren können Sie sich durch einen frischen Haarschnitt entledigen. Hellere Längen und ein dunkler Ansatz - dieser Farbverlauf ist typisch für Trendstylings wie Ombré-Haare und Balayage-Strähnen.

Die Blondierung zu gelb, die Tönung zu dunkel, die Färbung zu knallig - auf jeden Fall nicht ganz so, wie Sie sich Ihre neue Haarfarbe erträumt haben? Ob und wie sehr sich die Haarfarbe verändern lässt, hängt von der Art der Färbung und vom Haartyp ab. In vielen Fällen können Sie den Farbton aber schnell regulieren. Generell gilt: je frischer die Haarfarbe, desto stärker der Effekt. Mit speziellen Entfärbe-Produkten lassen sich künstliche Pigmente aus den Haaren ziehen. Danach sind die Haare wieder heller und nähern sich dem Naturton an.

Allerdings weisen die Strähnen nach der Anwendung auch häufig einen rötlichen Schimmer auf, weil sich rote Pigmente besonders tief einlagern. Wichtig: Haarfarben-Entferner erhöhen den Pflegebedarf der Haare. Nach der Anwendung sind sie sehr strapaziert und fühlen sich spröde an. Gönnen Sie Ihren Haaren im Anschluss in jedem Fall reichhaltige Spülungen und Kuren, um die Oberfläche zu glätten. Für wen sind Haarfarben-Entferner geeignet? Das Entfärben von dunklen Colorationen funktioniert mit den Mitteln meist ganz gut. Bei einem Haarfarben-Notfall können chemische Entfärber mitunter also eine schnelle Hilfe sein.

Gut zu wissen: Blondierungen lassen sich nicht entfärben, weil blondierte Haare keine Pigmente mehr enthalten. Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarpeelings rauen die Haaroberfläche etwas auf und können so Farbpigmente auswaschen. Heißt: Zu dunkel getönte Haare lassen sich auf diese Weise um wenige Nuancen aufhellen. Haare mit Hausmitteln wie Kamille natürlich aufhellen: Wenn die Farbe etwas zu dunkel ausgefallen ist, können Sie versuchen, die Haare mit Kamillentee etwas aufzuhellen. Ca. einen halben Liter Wasser aufkochen, 5 Teebeutel dazugeben, abkühlen lassen. Die Haare mit der Tinktur waschen. Ausspülen ist nicht nötig. Für schönen Glanz und bessere Kämmbarkeit können Sie im Anschluss eine Sprühkur auftragen.

Auch Kokosöl kann einen leicht entfärbenden Effekt haben. Dazu massieren Sie eine wallnussgroße Menge Kokosöl in die Haare. Wenn Sie die Haare etwas zu dunkel getönt oder gefärbt haben, können Anti-Schuppen-Shampoos helfen. Sie rauen die Haaroberfläche etwas auf, wodurch sich Pigmente auswaschen lassen. Insbesondere das Blondieren der Haare bringt mitunter Verfärbungen mit sich. Was tun bei einem Gelbstich in blondem Haar? Silbershampoo oder Silber-Haarkuren können ungewollte Farbveränderungen kaschieren. Denn die violetten Farbpigmente gleichen den Gelbton der Haare optisch aus.

Auch bei einem leicht grünlichen Schimmer kann simple Farbtheorie helfen. Die Komplementärfarbe Rot kann grünliche Nuancen neutralisieren. Wird eine falsche Farbe gewählt oder die Einwirkzeit unterschritten, kann das Blond gelblich aussehen. Ein Grünstich hingegen entsteht meist, wenn Sie mit frisch blondierte Strähnen in Salz- oder Chlorwasser baden gehen. Wer zurück zur Naturhaarfarbe möchte, kann sich die Haare natürlich auch beim Friseur umfärben lassen und so einen sichtbaren Ansatz umgehen.

Die 7 häufigsten Fehler, die zum Verblassen der Haarfarbe führen

  1. Shampoonieren kurz nach dem Färben: Zwei volle Tage nach dem Färben sollten Sie Ihre Haare nicht shampoonieren.
  2. Zu viel Shampoo: Je weniger Shampoo, desto besser!
  3. Aggressive Inhaltsstoffe: Meiden Sie Produkte mit sulfathaltigen Inhaltsstoffen.
  4. Zu viel Sonne: Tragen Sie eine Mütze und verwenden Sie Produkte mit UV-Schutz.
  5. Haare nach dem Schwimmen nicht ausspülen: Spülen Sie Ihre Haare nach dem Schwimmen immer aus.
  6. Haare mit warmem Wasser waschen: Waschen Sie Ihr Haar mit kaltem Wasser.
  7. Zu wenig Pflege: Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Conditioner und Haarmasken.

Nicht immer braucht es dazu Chemie. Wir erklären, worin sich Tönung, Coloration und Co. Tönung: Farbwäschen kommen ohne aggressive Chemie aus - sie funktionieren physikalisch. Die Farbpigmente legen sich von außen auf das Haar, die Schuppenschicht bleibt geschlossen. Das macht Tönungen zu den schonendsten aller Varianten, um die Haarfarbe in dunklere Töne zu ändern oder aufzufrischen. Allerdings: Heller tönen ist nicht möglich und die Farbe hält nur 10 bis 15 Haarwäschen.

Intensivtönung: Der Begriff ist etwas irreführend, denn diese Haarfärbemittel sind der Coloration viel näher als dem Tönen. Hierbei kommen zwei Komponenten zum Einsatz: Farbe und Entwickler (Wasserstoffperoxid). Die Haaroberfläche wird aufgebrochen. Farbpigmente werden eingeschleust und sind somit länger haltbar. Mit den intensiven Tönungen ist auch eine stärkere Farbveränderung möglich. Dauerhafte Coloration bzw. Färbung: Bei permanenten Haarfarben kommen höhere Wasserstoffperoxid-Konzentrationen als bei Intensivtönungen zum Einsatz. Dadurch kann sich die Farbe tief und dauerhaft im Haar einlagern.

Dabei wird das Haar aber auch erheblich geschädigt. Diese Technik erlaubt drastische Farbveränderungen, heller als 2 Stufen ist aber auch hier nicht möglich. Blondierung: Wer wesentlich hellere Haare haben möchte, muss blondieren. Hierbei entziehen chemische Bleichmittel dem Haar seine Pigmente. Blondierungen greifen das Haar allerdings stark an. Um sich Ihrer Naturhaarfarbe wieder anzunähern, braucht es nicht unbedingt chemische Färbemethoden. Sollen die Haare dunkler werden, dann genügt meist eine schonende Tönung.

Wie schnell, wie viele und warum eigentlich? Jeden Tag waschen, jeden zweiten oder nur einmal die Woche - was ist am besten für die Haare? Sanft, aber gründlich: Hinter Mizellen Shampoos steckt eine besondere Technologie.

Zusammenfassung der Haltbarkeit von Haarfarben

Art der Haarfarbe Haltbarkeit Eigenschaften
Tönung 5-6 Haarwäschen Legt sich um die Haarstruktur, schonend
Intensivtönung 6-8 Wochen Dringt leicht in die äußere Schicht ein
Permanente Farbe Dauerhaft Dringt tief in die Haarstruktur ein

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