Graue Haare sind ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. Während die einen bereits in ihren Zwanzigern die ersten silbernen Strähnen entdecken, bleiben andere bis in ihre Fünfziger von diesem natürlichen Alterungsprozess verschont. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Warum ergrauen manche Menschen früher als andere? Und was sind überhaupt die Ursachen für das Ergrauen unserer Haare?
Um das Phänomen grauer Haare ranken sich seit jeher zahlreiche Mythen und Aberglauben. In vielen Kulturen gelten graue Haare als Zeichen von Weisheit und Erfahrung, in anderen als Vorboten von Alter und körperlichem Verfall.
Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen grauer Haare und zeigt Möglichkeiten auf, wie man mit ihnen umgehen kann.
An der Haarwurzel produzieren Melanozyten Melanin, das dem Haar seine Farbe gibt. Werden die Zellen der Haarwurzel jedoch älter, stellen sie nicht mehr ausreichend Melanin her - später stellen sie die Produktion ganz ein. Dann werden keine Pigmente mehr in den Hornschaft der Haare eingelagert, sondern winzige Luftbläschen.
Mit dem Alter nimmt die Melanozytenaktivität ab, was zu weniger Melanin und schließlich zu grauen oder weißen Haaren führt.
Die Farbe unseres Haares wird durch Pigmente bestimmt, die Melanine genannt werden. Diese Melanine werden von spezialisierten Zellen, den Melanozyten, produziert, die sich in den Haarfollikeln befinden. Es gibt zwei Haupttypen von Melanin: Eumelanin, das für schwarze und braune Haare verantwortlich ist, und Phäomelanin, das für rote und blonde Haare verantwortlich ist.
Der Zeitpunkt des Ergrauens hängt von genetischen und ethnischen Faktoren ab und variiert stark. Die Gene, die Sie von Ihren Eltern geerbt haben, spielen eine entscheidende Rolle dabei, wann und wie schnell Sie graue Haare bekommen. Wenn Ihre Eltern oder Großeltern bereits in jungen Jahren graue Haare hatten, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass auch Sie früher graue Haare bekommen.
Graue Haare können durch massiven Stress ausgelöst werden. Chronischer Stress kann so die Entstehung von grauen Haaren durch die Veränderung der DNA fördern. Zusätzlich führt Stress zu einer mangelnden Energieversorgung der Melanozyten, welche für die Farbe unserer Haare verantwortlich sind.
Bei Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet. Hält das über einen längeren Zeitraum an, kann es zu einem Rückgang des p53-Proteins kommen. Dieses schützt normalerweise das Erbgut vor Anomalien und Schädigungen.
Haare ergrauen nicht von jetzt auf gleich. Es ist also ein Mythos, dass die Haare über Nacht grau werden. Die Zellen stellen nicht alle gleichzeitig über Nacht ihre Aktivität ein.
Kurzfristig ergrauen können nur Menschen, die unter Alopezia areata leiden. Bei dieser Form des Haarausfalls fallen innerhalb kürzester Zeit alle pigmentierten Haare aus und die grauen Haare bleiben übrig.
Frühzeitiges Ergrauen kann ein Zeichen des Körpers sein, dass etwas nicht stimmt. In diesem Fall sollte ein ärztlicher Rat eingeholt werden.
Zum Glück werden nicht alle Haare gleichzeitig und über Nacht grau. Aber immerhin 50% der Frauen, wollen etwas gegen ihre grauen Haare tun. Aber wie können Sie die „ersten Grauen“ verstecken?
Nährstoff und Vitaminmangel können graue Haare fördern, daher ist eine ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung wichtig.
Mit der Anti-Grau Effekt Haarpflege bietet Plantur 39 erstmals die Möglichkeit, die Haare ganz einfach beim Waschen zu repigmentieren. Grund hierfür ist der Wirkstoff 5,6-Dihydroxyindol (DHI):
Er lagert sich am Haar an, dringt in das Haar ein und reagiert mit dem Luftsauerstoff zum Farbpigment. So werden die Haare mit der Zeit immer dunkler. Diese Methode ist nicht mit einer klassischen Haarfärbung vergleichbar, bei der beispielsweise mit Ammoniak die Haarstruktur aufgebrochen wird, um die Farbe in das Haar einzubringen. Stattdessen handelt es sich um eine sanfte Anwendung, die ohne aggressive Chemikalien auskommt. Erste graue Haare und selbst ein schmaler grauer Haaransatz werden wirkungsvoll kaschiert.
Unsere Farbshampoos und Farbconditioner bieten nicht nur eine Möglichkeit, die Haarfarbe aufzufrischen, ohne sie zu färben, sondern versorgen das Haar gleichzeitig mit wertvoller Pflege. Besonders bei braunen bis dunklen Haaren erzielen sie optimale Ergebnisse, da sie auf den jeweiligen Haarunterton abgestimmt sind:
Eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, das Ergrauen der Haare hinauszuzögern. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, insbesondere an B-Vitaminen, Zink und Kupfer, kann die Gesundheit der Haare fördern. Antioxidantien, die in Lebensmitteln wie Beeren, Nüssen und grünem Tee enthalten sind, können helfen, oxidativem Stress entgegenzuwirken, der das Ergrauen beschleunigen kann.
Für diejenigen, die dauerhaftere Lösungen suchen, gibt es medizinische Behandlungen, die das Ergrauen verlangsamen oder möglicherweise teilweise rückgängig machen können. Eine PRP-Behandlung kann die Haarwurzeln stärken, wichtige Nährstoffe zuführen und so die Haargesundheit verbessern und möglicherweise das Ergrauen verlangsamen.
Die Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter, und das Ergrauen der Haare ist keine Ausnahme. Die laufende Forschung lässt auf neue Entdeckungen hoffen, die zu wirksameren Behandlungen gegen das Ergrauen führen könnten. Auch wenn es noch in weiter Ferne liegt, den Prozess des Ergrauens vollständig aufzuhalten, so besteht doch die Hoffnung, dass zukünftige Behandlungen den Prozess verlangsamen oder sogar umkehren können.
| Ursache | Gegenmaßnahmen |
|---|---|
| Genetische Veranlagung | Keine direkten Maßnahmen möglich, Fokus auf Styling und Akzeptanz |
| Stress | Stressmanagement-Techniken, Entspannung, ausreichend Schlaf |
| Nährstoffmangel | Ausgewogene Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel (nach Absprache mit Arzt) |
| Ungesunde Lebensweise | Rauchverzicht, Reduktion von Alkoholkonsum |
| Schilddrüsenerkrankungen | Medizinische Behandlung der Schilddrüsenerkrankung |
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