Was tun gegen Erdbeerbeine nach dem Epilieren?

Viele Frauen kennen das Problem: Nach der Rasur oder Epilation treten lästige kleine Pünktchen auf den Beinen auf. Die Haut ist gerötet, uneben und fühlt sich unangenehm rau und trocken an. Diese Hautveränderung wird oft als Erdbeerhaut oder Erdbeerbeine bezeichnet.

Erdbeerhaut ist eine Hautveränderung, bei der die Haut gerötet ist und mit kleinen, roten Punkten oder Pusteln übersät ist. Die Haut wirkt dadurch gerötet und fleckig, ähnlich wie die Schale einer Erdbeere. In den USA werden sie auch als Strawberry Legs bezeichnet. Da es optisch an die Oberfläche von Erdbeeren mit den zahlreichen grünen Pünktchen bzw. Nüsschen erinnert und ein Sinnbild für dieses Phänomen darstellt. Sichtbar werden hierbei kleine dunkle Pünktchen auf der Haut.

Dieses Hautproblem wird auch als Erdbeerbeine (strawberry legs) bezeichnet, weil es sehr oft an den Beinen vorkommt. Dabei handelt es sich um kleine rote Punkte auf der Haut an den Beinen. Diese Art Ausschlag wird oft als Erdbeerhaut bezeichnet.

Oftmals werden diese dunklen Punkte auch mit unreiner Haut oder verstopften Poren verwechselt. Doch verantwortlich ist etwas anderes. Vielmehr bleiben nach der Rasur noch Haarenden in der Haut zurück. Auch wenn die Beine sich nach der Rasur glatt anfühlen, werden die Haare nur oberflächlich entfernt und verbleiben in den Hautschichten. Bei dunklen und dickeren Haaren verbleibt dann nicht selten ein sichtbarer Schatten bzw. Erdbeerbeine sollten aber nicht mit einem Rasurbrand verwechselt werden.

Diese Hautveränderung entsteht durch vergrößerte Poren und entzündete Haarfollikel. Sogenannte Erdbeerhaut entsteht, wenn sich Sebum (=Talg) oder abgestorbene Hautschüppchen in den Haarfollikeln sammeln und diese verstopfen. Gelangen dann Bakterien in die verstopfte Pore, kommt es zu einer Entzündung. Das äußert sich in den typischen kleinen, roten Punkten auf unserer Haut.

Erdbeerhaut kennen vor allem Frauen und sie kommt leider vermehrt im Sommer vor. Warum? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Viele Frauen haben vor allem nach dem Rasieren mit Erdbeerhaut zu kämpfen. Nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich kann die Haut aufgrund dieser Reizung mit Rötungen und Entzündungen reagieren. Rote Pünktchen entstehen.

Manche können es kaum erwarten, ihre braun gebrannten, seidenglatten Beine her zu zeigen. Währenddessen wollen andere, wegen Ihrer Pünktchen auf den Beinen, die Erdbeerbeine am besten den ganzen Sommer in eine lange Jeans oder Strumpfhosen hüllen.

Wir kennen nicht nur die Ursachen für die kleinen roten Punkte auf der Haut, sondern haben auch Tipps und was Sie selbst dagegen tun können!

Achtung: Erdbeerhaut wird zwar meistens synonym zu Reibeisenhaut verwendet, jedoch ist es nicht ganz dasselbe! Reibeisenhaut ist eine Erkrankung der Haarfollikel (Verhornungsstörung) und stellt ein dauerhaftes Problem dar.

Also ist nicht die Art der Rasur bzw. der Haarentfernung verantwortlich für diese dunklen Punkte, sondern vielmehr die Farbe und Dicke der Beinhaare. Betroffen sind also eher Personen mit dunkleren und dickeren Haaren an den zu rasierenden Hautpartien.

Ursachen von Erdbeerhaut

Es gibt verschiedene Ursachen für Erdbeerhaut. Die häufigste Ursache von Erdbeerhaut ist eine unzureichende Haarentfernung.

  • Genetik: Wie bei vielen anderen Hautproblemen, spielt auch hier die Veranlagung eine gewisse Rolle. Produziert die Haut zu viel Talg und verhornt zusätzlich noch leicht, verstopfen die Poren schneller und der Talg kann schlechter abfließen.
  • Rasur: Häufiges Rasieren kann das Problem auf jeden Fall verstärken, denn dadurch wird die Haut gereizt und Haarfollikel können sich leichter entzünden.
  • Schwitzen: Vor allem im Sommer schwitzen wir mehr und das ist auch gut so, denn so kann sich unser Körper abkühlen. Denn dieser Prozess öffnet den Follikel und macht ihn anfällig für das Eindringen von Bakterien.

Reibeisenhaut? Erdbeerhaut? Das hilft wirklich!

Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Erdbeerhaut

Deshalb ist es wichtig, Ihre Haut vor und nach der Rasur richtig zu pflegen. Um zusätzlich abgestorbene Hautschuppen zu entfernen, die Poren und Haarfollikel zu reinigen empfiehlt sich ein Peeling vor der Rasur.

Nachdem jetzt die Ursachen für Erdbeerhaut bekannt sind, stellt sich natürlich die Frage „Was hilft gegen Erdbeerbeine?“. Ein Bein-Peeling ist wirklich ein Gamechanger, wenn man seine Erdbeer-Beine loswerden will. Dieser Schritt ist essenziell, denn mit einem Peeling kann man die Haut von überschüssigem Talg und abgestorbenen Hautschuppen befreien.

Regelmäßig Peelen: Über ein Peeling können abgestorbene Hautschüppchen gelöst und verstopfte Poren geöffnet werden. Mit kreisenden Bewegungen können vorab mit einem Peeling so die Hautschüppchen gelöst werden, dabei sollte aber sanft und nicht zu grob über die Haut gerieben werden, um Verletzungen zu vermeiden.

Chemische Peelings mit AHA oder BHA sind hier ganz klar die bessere Wahl, denn mechanische Peelings mit Schleifpartikeln peelen nicht nur schlechter, sondern können die Haut sogar verletzen. Achtung: Um Erdbeer-Beine mit einem Peeling vorzubeugen, muss dieses regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden. Direkt vor oder nach der Rasur sollte man aber keine aktiven Wirkstoffe wie AHA oder BHA verwenden. Deshalb sollte man ein paar Stunden Zeit dazwischen lassen.

Das Rasiergel - oder schaum ist bei der Rasur sehr wichtig. Dies lässt die Klingen vom Rasierer sanfter gleiten und die Härchen werden aufgestellt, sodass diese leichter abrasiert werden können. Dabei sollten Sie mit dem Rasierschaum nicht sparen - verteilen Sie diesen ausreichend auf der Haut Ihrer Beinen und verhindern Sie den sogenannten Rasurbrand.

Zwei Tipps: Falls Sie keinen Rasierschaum oder -gel besitzen, mal am besten auf ein schäumendes Duschgel zurückgreifen. Außerdem hilft ein Peeling vor dem Rasieren auch.

Einsatz von Rasurschaum: Mit einem entsprechenden Produkt kann die Haut sanft aufgeweicht werden und die Klinge leichter über die Haut gleiten.

Nach der Vorbereitung der Haut durch ein Peeling, Rasiergel oder Rasierschaum, kommt es zum eigentlichen Einsatz des Rasierers. Bei stark gereizter Haut sollten Sie nicht gegen die Wuchsrichtung der rasieren, um die Erdbeer-haut zu verhindern. Dabei müssen Sie vielleicht öfter über eine Stelle rasieren, um die Haare zu entfernen, doch die Erdbeerbeine werden auf alle Fälle weniger gereizt.

Die halbe Miete ist die richtige Rasur, damit man seine Erdbeer-Beine loswerden kann. Scharfe Klinge: Man sollte seinen Rasierer regelmäßig wechseln und am besten nass rasieren. So kann der Rasierer problemlos über die Haut gleiten.

Verwenden Sie ein Pre-Shave-Oil um das beste Ergebnis der Rasur zu erzielen. Diese speziellen ätherischen Öle werden vor der Rasur sanft in die Haut einmassiert und sollen die kleinen Härchen weicher machen und Irritationen oder Erdbeerhaut vorbeugen.

Tauschen Sie die Klinge Ihres Rasierers regelmäßig um Erdbeerbeine zu vermeiden. So sollte zum Beispiel eine gute Klinge nach 5 bis 10 Rasuren getauscht werden und Einwegrasierer nach ca. einem Monat entsorgt werden. Nach der Zeit werden die Klingen vom Rasierer nämlich etwas stumpf und auch vom Pflegegel auf dem Rasierer ist wahrscheinlich nicht mehr viel übrig.

Bei einer gut gereinigten Haut kann die Klinge sanft über die Haut gleiten, sofern diese nicht stumpf ist. Denn gerade bei stumpfen Klingen kann es zu Verletzungen der Haut kommen und weitere Möglichkeiten zum Eintritt von Erregern bieten.

Ihre Haut ist nach dem Rasieren gereizt und ausgetrocknet - anfällig für Erdbeerhaut und Erdbeerbeine. Deshalb sollte sie nach dem Rasieren am besten gut eingecremt werden.

Ein paar Tipps was man selbst gegen Erdbeerbein machen kann: Verwenden Sie dafür mal am besten eine beruhigende Feuchtigkeitslotion, ein Körperöl oder eine Aloe Vera Creme. Dies pflegt nicht nur Ihre Beine, sondern verleiht diesen auch einen tollen Schimmer nach Gebrauch vom Rasierer.

Direkte Pflege zum Verschließen der Poren: Um ein Eindringen von Erregern zu vermeiden empfiehlt sich eine antibakteriell wirkende Pflege.

Ein anderer Grund, warum öfter Erdbeerhaut nach dem Rasieren entsteht, ist schlichtweg zu wenig oder die falsche Pflege danach. Auf jeden Fall sollte man seine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Auf keinen Fall sollten nach der Rasur Kosmetikprodukte mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen verwendet werden. Diese können die Haut zusätzlich reizen und im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen führen.

Um unansehnliche Rötungen und Pickel nach dem Epilieren zu verhindern, ist es ratsam, die Haarentfernung nach dem Duschen vorzunehmen - dann ist die Haut noch etwas feucht und gut durchblutet, was das Epilieren erleichtert. Epilieren Sie möglichst gegen die Wuchsrichtung der Haare und halten Sie das Gerät dabei in einem 90-Grad-Winkel. Das schützt vor Reizungen.

Treten trotz aller vorbeugenden Maßnahmen nach wiederholter Anwendung Rötungen und Pickel nach dem Epilieren auf, kann es sich um eine Entzündung oder allergische Reaktion handeln - etwa bei Unverträglichkeit einer Lotion oder eines Rasierschaums. In diesem Fall hilft eine Wund- und Heilsalbe.

Um rote Punkte und Pickel nach dem Epilieren zu vermeiden, ist nicht nur die richtige Anwendung des Epilierers wichtig, sondern auch eine optimale Pflege der Haut. Versorgen Sie diese mit ausreichend Feuchtigkeit - am besten mit einer entsprechenden Lotion, die Sie täglich auftragen.

Die einfachste Art, Erdbeer-Beinen vorzubeugen, ist das Epilieren. Diese Methode der Enthaarung beseitigt nämlich auch die Wurzeln der feinen Härchen. So bleiben keine Follikel zurück, die optisch sichtbar sein könnten.

Falls Sie aber lieber auf die klassische Rasur setzen: Nutzen Sie einen Rasierer mit mindestens fünf Klingen und achten Sie darauf, dass diese immer frisch sind. Denn: Je schärfer und präziser das Werkzeug, desto näher an der Wurzel wird das Haar gekappt.

Es empfiehlt sich außerdem, die Beine kurz vor jeder Rasur mit einem Peeling zu verwöhnen. Diese Hautpflege entfernt Talg und Schmutz aus den Poren. Das Risiko der Oxidation, also Schwarzfärbung, ist somit gebannt. Ein weiterer Vorteil: Über frisch gepeelte Haut gleiten Klingen besser.

Alternative Methoden zur Haarentfernung

Es gibt verschiedene Methoden zur nahezu dauerhaften Haarentfernung zu gelangen. Die beliebteste Form der Haarentfernung ist jedoch das Rasieren - schnell und effektiv, aber nicht die Beste. Die Haut wird allerdings aufgrund von Rasur oder Epilation gereizt und ist daher sehr empfindlich - Erdbeerhaut wird gefördert.

Alternative Haarentfernung: Neben dem Rasieren, gibt es noch zahlreiche andere Methoden der Haarentfernung wie das Epilieren.

Epilieren, Sugaring oder Waxing: Bei dieser Art der Haarentfernung werden die Haare mitsamt der Wurzel entfernt.

Professionelle Behandlungen bei hartnäckiger Erdbeerhaut

Wenn Hausmittel nicht helfen, oder Sie Erdbeerhaut dauerhaft loswerden möchten, kann eine professionelle Behandlung erforderlich sein. Da Erdbeerhaut kein medizinisches Problem, sondern viel mehr ein kosmetisches Problem ist, empfiehlt es sich zunächst andere Sachen auszuprobieren, bevor man eine Laserbehandlung in Betracht zieht. Diese wird meistens von einem Hautarzt oder einer Hautärztin durchgeführt. Eine mehrmalige Behandlung mit einem sogenannten Excimer-Laser kann jedoch Erfolge bei Erdbeerhaut erzielen.

Mit einer Laserbehandlung oder IPL-Behandlung können Haare dauerhaft entfernt werden. Eingewachsene Haare, Pünktchen, Pickel, Entzündungen, die Erdbeerhaut und der häufige Gebrauch vom Rasierer gehören der Vergangenheit an. Die Haare wachsen erst nach Monaten oder Jahren wieder nach. Glatte Beine - ohne kleine rote Punkte auf der Haut - ich komme!

Bei einer dauerhaften Haarentfernung mit Laser oder IPL können nur die Haare entfernt werden, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden, das sind in der Regel ca. ein Drittel der Haare.

Die IPL (Intense Pulsed Light) Methode: effizient und schmerzfrei. Das innovative Verfahren verhilft zu glatten Beinen, Intimbereich und Achseln - und das ohne rote Punkte. Bei der Behandlung wird die Haarwurzel mit Hilfe einer sogenannten Xenon Lampe geschwächt, welche dann nach mehrmaligem Wiederholen absterben. Wie oft dieser Vorgang wiederholt werden muss, hängt vom Haartyp, der Haarstärke und Dichte des Haarwuchses ab.

Bei der Haarentfernung mit dem Laser werden kurze Lichtblitze und Lichtimpulse an die Haut gegeben, wodurch das vorhandene Melanin in Wärme umgewandelt wird und die Haarwurzel zerstört. Auch hier sind die Ergebnisse sowie die Behandlungsdauer von der Beschaffenheit und Dichte der Haare abhängig. Der Lichtimpuls ist meist schmerzfrei, kann jedoch als leichtes Pieksen empfunden werden.

Die meisten denken dabei als erstes an Schmerzen. Brasilian Waxing, Sugarin oder Nadelepilation - diese Formen der Haarentfernung sind nicht gerade angenehm. Wer sich die Haare in der Intimzone dauerhaft sowie schmerzfrei entfernen lassen möchte, sollte sich am besten mal über die mögliche Behandlung mit IPL oder Laser informieren. Zu einem sind diese Behandlungen weniger schmerzfrei und zum anderen sind deren Ergebnisse langanhaltend. Die Behandlungen müssen allerdings mehrmals durchgeführt werden, da sich die einzelnen Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden.

Zeigen Sie Ihre Beine diesen Sommer - endlich glatte Beine ohne rote Punkte!

Wir im Fachzentrum für Aesthetik in Berlin helfen Ihnen Erdbeerhaut nachhaltig loszuwerden. Die Behandlungen zur dauerhaften Haarentfernung führen unsere geschulten und erfahrenen Expertinnen mit hochwertigen Geräten des Medizingeräteherstellers Candela durch.

Cleanskin in München - Der Experte für Haarentfernung, Tattooentfernung und Gesichtsbehandlung. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin.

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