Was tun gegen graue Haare? Ursachen und Lösungen

Graue Haare sind ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. An der Haarwurzel produzieren Melanozyten Melanin, das dem Haar seine Farbe gibt. Mit dem Alter nimmt die Melanozytenaktivität ab, was zu weniger Melanin und schließlich zu grauen oder weißen Haaren führt. Der Zeitpunkt des Ergrauens hängt von genetischen und ethnischen Faktoren ab und variiert stark.

Weitere Ursachen für graue Haare

Neben dem natürlichen Alterungsprozess gibt es weitere Faktoren, die das Ergrauen der Haare beeinflussen können:

  • Stress: Graue Haare können durch massiven Stress ausgelöst werden. Bei Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet. Hält das über einen längeren Zeitraum an, kann es zu einem Rückgang des p53-Proteins kommen. Dieses schützt normalerweise das Erbgut vor Anomalien und Schädigungen. Chronischer Stress kann so die Entstehung von grauen Haaren durch die Veränderung der DNA fördern. Zusätzlich führt Stress zu einer mangelnden Energieversorgung der Melanozyten, welche für die Farbe unserer Haare verantwortlich sind.
  • Ungesunde Lebensweise: Rauchen kann das Ergrauen der Haare begünstigen.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten: Einige Medikamente können als Nebenwirkung das Ergrauen der Haare verursachen.
  • Nährstoff- oder Vitaminmangel: Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen oder Vitaminen kann das Ergrauen der Haare fördern.
  • Hormonstörungen: Hormonelle Veränderungen können ebenfalls eine Rolle spielen.
  • Erkrankungen der Schilddrüse: Schilddrüsenerkrankungen können das Ergrauen der Haare beeinflussen.
  • Genetische Veranlagung: Der Zeitpunkt des Ergrauens ist genetisch festgelegt. Wessen Eltern früh graue Haare hatten, der wird vermutlich selbst früh ergrauen.

Auch Wasserstoffperoxid kann der Grund für graue Haare sein: Wasserstoffperoxid ist für seine bleichende Wirkung bekannt und wird daher vor allem auch beim Blondieren und Haare färben eingesetzt. Wasserstoffperoxid entsteht auch in unserem Stoffwechsel dauerhaft. Mit zunehmendem Alter wird es für den Körper allerdings immer schwieriger, den Stoff in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen. Das dann vorhandene Wasserstoffperoxid kann die Aminosäuren angreifen, die für die Bildung von Melanin notwendig sind. Die Folge kann der Verlust der Haarpigmente sein und somit graues Haar.

Mythos: Kann man über Nacht grau werden?

Haare ergrauen nicht von jetzt auf gleich. Es ist also ein Mythos, dass die Haare über Nacht grau werden. Die Zellen stellen nicht alle gleichzeitig über Nacht ihre Aktivität ein. Jedoch deuten aktuelle Studien daraufhin, dass graue Haare ein aktiveres Wachstum aufweisen als pigmentierte Haare.

Kurzfristig ergrauen können nur Menschen, die unter Alopezia areata leiden. Bei dieser Form des Haarausfalls fallen innerhalb kürzester Zeit alle pigmentierten Haare aus und die grauen Haare bleiben übrig.

Frühzeitiges Ergrauen kann ein Zeichen des Körpers sein, dass etwas nicht stimmt. In diesem Fall sollte ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

Möglichkeiten zur Kaschierung

Zum Glück werden nicht alle Haare gleichzeitig und über Nacht grau. Aber immerhin 50% der Frauen, wollen etwas gegen ihre grauen Haare tun. Aber wie können Sie die „ersten Grauen“ verstecken?

  • Ansatzsprays: Bei gefärbtem oder getöntem Haar wird nach ein paar Wochen ein störender heller Ansatz sichtbar. Hierfür gibt es unter anderem spezielle Ansatzsprays, die den hellen Ansatz bis zur nächsten Haarwäsche kaschieren.
  • Shampoos mit dem Wirkstoff DHI: Eine ganze neue Möglichkeit graue Haare zu überdecken bietet der Wirkstoff 5,6-DHI. In einem Shampoo (z. B.: Plantur 39 Anti-Grau Effekt Shampoo) angewendet, kann der Wirkstoff in das Haar eindringen und mit dem Luftsauerstoff reagieren. Es bilden sich Farbpigmente, die die Haare Schritt für Schritt wieder dunkler werden lassen.
  • Optische Täuschung: Einzelne graue Strähnchen können durch optische Täuschungen versteckt werden. Blonde Strähnchen sorgen dafür, dass graue Haare weniger auffallen.
  • Haarfärbung/Tönung: Haartönungen oder -färbungen decken graue Haare zeitweise oder langfristig ab. Sie geben dem Haar neue Farbfrische.

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Mittel gegen graue Haare

Nährstoff und Vitaminmangel können graue Haare fördern, daher ist eine ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung wichtig.

  • Hausmittel Zwiebelsaft: Er kann den Körper dabei unterstützen Wasserstoffperoxid abzubauen, um die Bildung grauer Haare zu verzögern. Der Saft regt zudem die Durchblutung der Kopfhaut an.
  • Eine Entsäuerung des Körpers hilft den Stoffwechsel anzuregen und so dafür zu sorgen, dass Vitamine und Nährstoffe besser aufgenommen und verwertet werden können.

Plantur 39 Anti-Grau-Haarpflege

Mit der Anti-Grau Effekt Haarpflege bietet Plantur 39 erstmals die Möglichkeit, die Haare ganz einfach beim Waschen zu repigmentieren. Grund hierfür ist der Wirkstoff 5,6-Dihydroxyindol (DHI):

  • Er lagert sich am Haar an, dringt in das Haar ein und reagiert mit dem Luftsauerstoff zum Farbpigment.
  • So werden die Haare mit der Zeit immer dunkler.

Diese Methode ist nicht mit einer klassischen Haarfärbung vergleichbar, bei der beispielsweise mit Ammoniak die Haarstruktur aufgebrochen wird, um die Farbe in das Haar einzubringen. Stattdessen handelt es sich um eine sanfte Anwendung, die ohne aggressive Chemikalien auskommt. Erste graue Haare und selbst ein schmaler grauer Haaransatz werden wirkungsvoll kaschiert.

Welches Plantur 39 Anti-Grau ist das richtige für mich?

Unsere Farbshampoos und Farbconditioner bieten nicht nur eine Möglichkeit, die Haarfarbe aufzufrischen, ohne sie zu färben, sondern versorgen das Haar gleichzeitig mit wertvoller Pflege. Besonders bei braunen bis dunklen Haaren erzielen sie optimale Ergebnisse, da sie auf den jeweiligen Haarunterton abgestimmt sind:

  • Für kalte Haarfarben: In der Fachsprache wird ein kalter Haarunterton auch als Asch bezeichnet. Braune Haare mit einem kühlen Unterton erkennen Sie an einem eher silbernen bis grauen Schimmer. In diesem Fall empfehlen wir unser Anti-Grau Shampoo für kühle Töne.
  • Für warme Haarfarben: Schimmern die Haare eher in einem satten gold, orange oder rot ist das ein Anzeichen für einen warmen Haarunterton. Das Anti-Grau Shampoo für warme Töne ist in diesem Fall die richtige Wahl.
  • Färbende Spülung für noch intensivere Ergebnisse: Für eine extra Portion Pflege und ein noch effektiveres Farbergebnis empfehlen wir den Farbconditioner. Er harmoniert mit beiden Haaruntertönen, ist am besten für braune bis dunkle Haarfarben geeignet und kaschiert erste graue Strähnen noch intensiver.

Zusammenhang zwischen Stress und grauen Haaren

Dass Stress und graue Haare zusammenhängen, vermutet man schon eine Weile. Mittlerweile gibt es einige Studien, die die Zusammenhänge bestätigen und erklären, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen könnten. Stress kann nicht nur grau, sondern sogar richtig krank machen. Das sind die gesundheitlichen Folgen von Dauerstress.

Wieso werden Haare durch Stress grau?

Der Grund: Solange sich Haare noch als Follikel in der Haut befinden, werden sie von Stresshormonen und zahlreichen anderen Prozessen beeinflusst, die sich in unserem Körper und Geist abspielen. Um zu verstehen, welche Prozesse ganz konkret dabei wirksam sind, haben die US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Tausende Eiweiße in den Haaren der Probanden bestimmt. Änderte sich die Haarfarbe, veränderten sich auch rund 300 Proteine, die teilweise den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien beeinflussen. Die Mitochondrien gelten als die Kraftwerke der Zellen, die die Energie für jegliche Prozesse im menschlichen Körper bereitstellen. Offenbar reagieren sie auch auf eine Reihe von Signalen, etwa auf psychischen Stress. Möglicherweise vermitteln sie über Veränderung bestimmter Proteine die entsprechenden Informationen an die Melanozyten in den Haarwurzeln.

Kann man das Ergrauen der Haare rückgängig machen?

Wenn Stress Haare grau werden lässt, kehrt dann durch Erholung und Entspannung die natürliche Haarfarbe zurück? Zumindest einem Teilnehmer der US-Studie wuchsen ein paar Haare in seiner ursprünglichen Farbe nach, während er im Urlaub war. „Unsere Daten zeigen, dass das Altern des Menschen kein linearer, festgelegter biologischer Prozess ist, sondern zumindest teilweise aufgehalten oder sogar vorübergehend rückgängig gemacht werden kann“, erklärte Martin Picard, Verhaltensmediziner und Hauptautor der Studie, in einer Pressemitteilung der Universität.

Was kann man gegen graue Haare tun?

Leider (noch) nicht viel. Die gute Nachricht: Graue Haare sind in der Regel kein medizinisches Problem, manche empfinden sie jedoch ästhetisch als störend: Zumindest früh ergraute Haare werden vielfach immer noch als Anzeichen für vorzeitiges Altern und eine ungesunde Lebensweise wahrgenommen. Wer graue Haare hat und dazu steht, kann dafür sorgen, dass der Schopf gesund, glänzend und kräftig aussieht. Neben der richtigen Pflege ist etwa ausreichend Schlaf ein Faktor, der bei der Haarpflege unterschätzt wird. Das Schlafhormon Melatonin (nicht zu verwechseln mit Melanin, das den Haaren ihre Farbe verleiht), das vor allem im Dunkeln gebildet wird, scheint das Haarwachstum anzukurbeln. Zudem ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Eiweiß ein Segen für gesunde Haare und Nägel.

Überblick über Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von grauen Haaren

Faktor Details Mögliche Maßnahmen
Genetik Hauptfaktor für den Zeitpunkt des Ergrauens Keine direkte Beeinflussung möglich
Stress Kann die Melanozyten schädigen Stressmanagement, Entspannungstechniken
Ernährung Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen Ausgewogene Ernährung, ggf. Nahrungsergänzungsmittel nach ärztlicher Beratung
Lebensstil Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum Verzicht auf schädliche Substanzen
Krankheiten Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen Behandlung der Grunderkrankung
Kosmetische Lösungen Färben, Tönen, Ansatzsprays Kaschierung der grauen Haare
Haarpflege Feuchtigkeitspflege, UV-Schutz Spezielle Produkte für graues Haar

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