Fast jede dritte Frau hat im Laufe ihres Lebens mit Haarausfall zu kämpfen. Der Leidensdruck ist groß. Diffuser Haarausfall ist eine häufige Form des Haarverlusts, bei der das Haar gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut hinweg ausdünnt. Betroffene leiden unter einer merklichen Reduzierung der Haardichte, was zu einer sichtbaren Veränderung des Haarvolumens führen kann.
Haare erneuern sich beim Menschen ständig. Sie hören nach einer bestimmten Zeit auf zu wachsen und fallen aus, neue Haare wachsen nach. Und auch lichteres Haar ist mit zunehmendem Alter keine Seltenheit. Normalerweise verliert ein erwachsener Mensch pro Tag bis zu 100 Haare, bei Kindern können es bis zu 80 sein. Fallen über einen längeren Zeitraum täglich deutlich mehr Haare aus, sodass ein sichtbarer Haarverlust entsteht, spricht man von Haarausfall. Dauert der Haarausfall mehrere Wochen und gehen täglich mehr als hundert Haare aus oder es entstehen haarfreie Stellen, liegt Haarausfall vor.
Haarausfall tritt in unterschiedlichen Formen auf: Erblicher Haarausfall (Androgenetische Alopezie) ist die häufigste Ursache von Haarausfall - bei Männern und Frauen. Frauen leiden häufig auch unter Haarausfall aufgrund einer Veränderung im Hormonhaushalt. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen weiblichem Östrogen und männlichem Testosteron, lassen die männlichen Hormone die Haarfollikel schrumpfen. Die Haarwurzel wird schwach. Bei jüngeren Frauen kann die Abnahme der Haardichte zum Beispiel auch durch ein Polyzystisches Ovar Syndrom (PCOS) bedingt sein. Kreisrunder Haarausfall - auch Alopecia areata genannt - kann in nahezu jedem Lebensalter auftreten. Dabei gehen die Haare schmerzlos und büschelweise aus. Die Krankheit kann neben dem Kopfhaar auch die übrige Körperbehaarung betreffen. Fallen die Haare komplett aus, sprechen Experten von einer Alopecia areata universalis. Alopecia areata ist eine Autoimmunkrankheit. Durch einen Angriff des Immunsystems werden die Haare in ihrem Wachstum so stark gestört, dass sie ausfallen.
Unter diffusem Haarausfall (Alopecia diffusa) versteht man einen Haarverlust, der nicht auf einzelne Kopfhautzonen beschränkt ist. Vielmehr betrifft er die gesamte Haarwuchszone: „diffus“ stammt vom lateinischen diffusum = ausgegossen, verstreut. Der medizinische Fachbegriff für die Erscheinung lautet Alopecia diffusa.
Der diffuse Haarausfall ist auch unter den Namen Alopecia diffusa, diffuse Alopezie oder Effluvium diffusum bekannt. Das Kopfhaar wird insgesamt dünner, ohne dass einzelne lichte Stellen entstehen. Das ist bei Frauen und Männern gleichermaßen so. Eine komplette Glatze kommt selten vor.
Während der erblich bedingte Haarverlust bereits klinisch eine klassische Diagnose ist und auch der kreisrunde Haarausfall ein spezifisches Krankheitsbild, ist der diffuse Haarausfall eher ein Symptom, das auf ein zugrunde liegendes Problem hindeutet.
Im Vergleich zum erblich bedingten Haarausfall ist diese Form des Haarverlusts eher selten. Dafür ist sie deutlich besser heilbar und potenziell reversibel.
Die erste und häufigere Form ist das telogene Effluvium. Es kommt zu einem verfrühten Eintritt der Haare in die Ausfallphase, sodass diese nicht mehr lang wachsen und zügig ausfallen. Der Haarverlust tritt meistens zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis auf.
Das anagene Effluvium ist eine akute Form des Haarverlusts, bei der die Haare schon in der Wachstumsphase ausfallen. Der Haarverlust verläuft oft rasant.
Die Haare durchlaufen einen regelmäßigen Zyklus, der aus drei Phasen besteht: Wachstumsphase, Übergangsphase und Ausfallphase. Jeder Haarfollikel kann ungefähr zehn bis 30 dieser Zyklen durchlaufen, bevor er zugrunde geht. Weil die Haare sich über die ganze Kopfhaut verteilt in unterschiedlichen Zyklusphasen befinden, sind auch über den ganzen Kopf verteilt Haare in der Ausfallphase.
Insgesamt wird aber nur in etwa 70 Prozent der Fälle eine Ursache für den diffusen Haarverlust gefunden. Gerade bei Frauen ist das Ausmaß eines Haarverlusts oft schwer zu beurteilen. Frauen sind deutlich häufiger von diffusem Haarausfall betroffen, was durch einen Blick auf die häufigsten Ursachen erklärt wird. Auch Autoimmunerkrankungen, die mit Haarausfall einhergehen können, treten bei Frauen häufiger auf. Ein Nährstoffmangel, insbesondere Eisenmangel kommt bei Frauen durch erhöhten Blutverlust während der Menstruation häufig vor.
Auch bei Männern kommt es im Rahmen eines diffusen Haarverlusts oft relativ plötzlich zu einem verstärkten Ausfallen des Kopfhaars. Diese Form des Haarausfalls ist deutlich seltener als der bei Männern häufig vorkommende erblich bedingte Haarverlust. Dafür führt der diffuse Haarausfall in der Regel nicht zu einem vollständigen Haarverlust und ist reversibel, wenn die Ursache behoben wurde.
Hier ist eine zusammenfassende Tabelle, die die verschiedenen Ursachen des diffusen Haarausfalls und ihre jeweiligen Auslöser veranschaulicht:
| Ursache | Auslöser |
|---|---|
| Hormonelle Schwankungen | Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit, Menopause, Einnahme oder Absetzen der Pille, Hormonspirale |
| Hormonelle Störungen | Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse |
| Nährstoffmangel | Eisenmangel, Zinkmangel, Selenmangel, Mangel an Aminosäuren oder Proteinen |
| Stress | Psychischer Stress, Entzündungsfördernde Substanzen |
| Medikamente | Zahlreiche Medikamente, insbesondere solche, die den DHT-Spiegel beeinflussen (z. B. Creatin) |
| Kopfhauterkrankungen | Schuppenflechte, Pilzbefall |
| Allgemeine Erkrankungen | Erkrankungen mit starkem Fieber |
| Chemotherapie und Bestrahlung | Einwirkung von Chemotherapeutika und Bestrahlung |
| Vergiftungen | Vergiftungen mit Schwermetallen |
Diffuser Haarausfall ist eine häufige Form von Haarverlust. Gleichmäßig, über den ganzen Kopf verteilt, fallen die Haare aus. Die Ursachen sind vielfältig.
Da es zahlreiche Ursachen gibt, kann der diffuse Haarausfall in jedem Lebensalter auftreten. Es sind etwas mehr Frauen als Männer betroffen.
Die möglichen Ursachen sind:
Schwankende Spiegel der weiblichen Geschlechtshormone kommen häufig vor: In der Pubertät, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Einnahme oder Absetzen der Pille oder einer Hormonspirale oder nach der Menopause. Aber auch andere hormonelle Störungen können Haarverlust verursachen. Häufig ist eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse Auslöser.
Auch wenn man Mangelerscheinungen nicht in einem Industriestaat vermuten würde, kommen sie bei uns nicht selten vor und können ein Haarverlust bedingen. Gefährdete Personen sind deshalb besonders Schwangere, Sportler, Vegetarier und Veganer und Menschen mit bestimmten Magen- oder Darmerkrankungen. Am häufigsten kommt ein Eisenmangel vor. Aber auch zu wenig Zink, Selen, Aminosäuren oder Proteine können Haarausfall begünstigen.
Die Zusammenhänge von Stress und Haarausfall sind nicht ganz klar. Vermutet wird aber, dass durch Stress vermehrt entzündungsfördernde Substanzen freigesetzt werden.
Haarverlust ist eine Nebenwirkung von zahlreichen Medikamenten, auch wenn der genaue Wirkmechanismus meistens nicht bekannt ist.
Eine übermäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, damit verbundene Unverträglichkeiten oder insbesondere solche, die den DHT-Spiegel beeinflussen, können ebenfalls mit Haarausfall (z. B. Creatin) in Verbindung gebracht werden.
Erkrankungen der Kopfhaut wie eine Schuppenflechte oder ein Pilzbefall können zu Haarausfall führen. Aber auch klassische Erkrankungen, mit starkem Fieber o.ä. können zu diffusem Haarausfall führen.
Chemotherapeutika und Bestrahlung sind die wohl bekanntesten Auslöser eines diffusen Haarausfalls. Dazu gehören die Haarwurzelzellen - sie werden bereits in der Wachstumsphase gehemmt und daher fallen die Haare zeitnah nach der Exposition aus.
Vergiftungen mit Schwermetallen können als Zellgift für akuten Haarausfall sorgen. Je nach Dosis und Wirkdauer kann sich die Intensität unterscheiden.
Da ein diffuser Haarausfall meist eine spezifische Ursache hat, ist eine erbliche Komponente nicht anzunehmen. Sehr selten gibt es aber auch eine diffuse Form des kreisrunden Haarausfalls (Alopecia areata) oder des anlagebedingten Haarverlusts.
Wenn Sie bei sich selbst oder einem Familienmitglied einen diffusen Haarausfall feststellen, können die ersten Untersuchungen vom Hausarzt vorgenommen werden. Es wird eine genaue Anamnese erhoben, die auch eine Familienanamnese umfasst. Der Arzt wird nach besonderen Vorkommnissen in der letzten Zeit fragen, ob Sie neue Medikamente eingenommen haben (auch frei verkäufliche), ob sie einen Infekt hatten, sich anders ernähren oder weitere Veränderungen an Ihrem Körper aufgefallen sind.
Bei der Untersuchung fragen Ärztin oder Arzt ausführlich nach der Vorgeschichte der Patientin, bisherigen Untersuchungen und Therapien sowie Symptomen. Dann werden die Haare unter der Lupe betrachtet und geprüft, ob sie brüchig sind. Ein Zupftest zeigt, ob sich die Haare schnell lösen. Anschließend wird die Haarwurzel untersucht. Ein sogenanntes Trichogramm zeigt, in welcher Wachstumsphase die Haare ausfallen. Weitere Erkenntnisse kann eine computergestützte Haaranalyse liefern.
Durch eine körperliche Untersuchung können Auffälligkeiten an Haut oder Haaren festgestellt werden. Blutwerte und eine Urinprobe können die Funktion der Schilddrüse prüfen sowie den Spiegel der Geschlechtshormone oder bestimmte Nährstoff- und Vitaminmangelzustände aufspüren.
Zu den spezielleren Untersuchungen gehört ein Zupftest, bei dem der Arzt eine Strähne von etwa zehn Haaren in die Hand nimmt und mit konstanter Kraft zieht. Lassen sich dabei mehr als drei bis vier Haare ausziehen, deutet das auf einen relevanten Haarverlust hin.
Ein Dermatologe kann auch ein Trichogramm veranlassen, bei dem etwa 50 bis 100 Haare ausgezupft und unter dem Mikroskop beurteilt werden. Im Trichoscan wird eine kleine Stelle der Kopfhaut rasiert und anschließend die Struktur der nachwachsenden Haare beurteilt. Manchmal kommt eine Biopsie der Kopfhaut infrage. Dabei wird ein kleines Stück Kopfhaut samt Haarfollikeln entnommen und mikroskopisch untersucht. Neben Veränderungen der Haarwurzeln können sich dort auch Hinweise auf Entzündungen, Narben oder Hautkrankheiten finden.
Ein Mangel an Nährstoffen kann auftreten, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und sich zum Beispiel vegetarisch oder vegan ernähren. Auch viel Sport oder besonders anstrengende Lebensphasen können einen erhöhten Nährstoffbedarf zur Folge haben. Ein Eisenmangel ist bei Frauen mit starker oder häufiger Menstruationsblutung möglich. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss geben.
Ähnliche Mangelzustände, die auch durch eine Blutuntersuchung erfasst werden können, kommen bei Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie vor. Ein Bluttest ist auch möglich, um hormonelle Störungen zu erfassen, zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen.
Manchmal können auch bestimmte Erkrankungen einen Haarausfall begünstigen, beispielsweise Diabetes oder Erkrankungen der Leber. Eine Blutzuckermessung bzw. Haarausfall als Nebenwirkung von Medikamenten ist meist schwieriger zu diagnostizieren. Klar ist der Fall bei vielen Chemotherapien.
Pilzerkrankungen oder Infektionen der Kopfhaut zeigen oft ein typisches Bild mit geröteter, juckender und schuppiger Hautveränderung.
Vergiftungen durch Schwermetalle werden nicht regelhaft untersucht. Sehr selten und sehr schwierig zu diagnostizieren sind Sonderformen der anlagebedingten Alopezie und der Alopecia areata, die mit einem diffusen Haarverlust einhergehen. Das typische Alter und eine Familienanamnese mit entsprechendem Hintergrund können Hinweise geben.
Je früher die passende Behandlung eingeleitet wird, umso größer ist die Erfolgschance der Therapie. Zunächst muss aber die genaue Ursache des Haarausfalls gefunden sein, erst dann erstellt der Arzt einen individuellen Therapieplan.
Die Behandlung des diffusen Haarausfalls hängt von der Ursache ab. Manche Gründe, wie eine Hormonumstellung nach der Schwangerschaft oder das Ende einer Chemotherapie geben sich von selbst. Andere können unterstützend behandelt werden.
Ist ein bestimmtes Medikament für Haarausfall verantwortlich, kann möglicherweise ein alternatives Präparat ausprobiert werden.
Eine Mangelernährung kann durch Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden. Da manche Nährstoffe im Übermaß dem Körper schaden können, sollten zum Beispiel Eisenpräparate aber nur in Rücksprache mit dem Arzt nach Sichern der Diagnose eingenommen werden.
Auch hormonelle Störungen wie eine Funktionsstörung der Schilddrüse lassen sich medikamentös korrigieren.
Sind psychische Gründe wie vermehrter Stress oder eine Essstörung die Ursache, kann eine psychologische Beratung weiterhelfen.
Wenn die Ursache des diffusen Haarausfalls behoben wurde, setzt nach einiger Zeit das Haarwachstum wieder ein.
Als unterstützende Maßnahme, um das Haar wieder gesund und voll werden zu lassen, können bio-regenerative Methoden dienen. Besonders infrage kommen diese Therapieformen, wenn keine Ursache für den Haarausfall gefunden werden kann und daher eine spezifische Behandlung nicht möglich ist. Aber auch bei anderen Patienten können bio-regenerative Methoden frühzeitig eingesetzt werden, um nicht unnötig viele Haare zu verlieren. In der Regel kann das Fortschreiten des Haarverlusts nach ein bis zwei Behandlungen gestoppt werden.
Es gibt zwei Wirkstoffe, die dem Haarausfall wirksam entgegensteuern können. Der Blutdrucksenker Minoxidil lässt bei erblich bedingtem Haarausfall in einigen Fällen neue, kräftigere Haare nachwachsen. Allerdings kann das Medikament Nebenwirkungen wie Kreislaufbeschwerden und Haarwuchs im Gesicht verursachen.
Bei diagnostiziertem Haarausfall können Hautärzte als Therapie die Injektion koffeinhaltiger Präparate in die Kopfhaut verschreiben.
Gegen hormonbedingten Haarausfall verschreiben Dermatologinnen und Dermatologen Tabletten, die Anti-Androgene enthalten.
Zu den wichtigsten bio-regenerativen Methoden gehört die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet. Dadurch entsteht konzentriertes Blutplasma, das reich an Zytokinen, Mikronährstoffen und Wachstumsfaktoren ist. Daneben enthält es viele Blutplättchen, die wertvolle Proteine für das Zellwachstum und die Zellregeneration enthalten. Das aufbereitete Blut wird dem Patienten in die Kopfhaut injiziert. Dort stimuliert es die Haarwurzel, sodass diese wieder aktiviert wird und das Wachstum neuer Haare beginnen kann. Auch die Neubildung von Gefäßen in der Kopfhaut wird gefördert.
Eine weitere Möglichkeit, die Durchblutung der Kopfhaut zu verbessern und das Haarwachstum zu stimulieren, ist die Low-Level-Laser-Therapie.
Ergänzend kann eine Stammzellen-Therapie wirken. Dabei wird dem Patienten Unterhautfettgewebe entnommen und aufbereitet, um es dann in die Kopfhaut zu spritzen.
Eine Methode aus der Alternativmedizin ist die Meso-Therapie. Je nach Indikation werden verschiedene Medikamente, Vitamine, Spurenelemente, homöopathische Mittel oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert, um dort die Selbstheilungskräfte anzuregen.
Dafür werden Haare am Hinterkopf entnommen. An den kahlen Stellen setzt der Arzt Mikroschlitze und verpflanzt die Transplantate. Dabei bestimmt er auch die Dichte und Richtung, in der die Haare in Zukunft wachsen sollen. Das Ganze geschieht in Millimeterarbeit.
Sollten auch dann noch kahle Stellen verbleiben oder einzelne Regionen, zum Beispiel am Scheitel, stark ausgedünnt sein, kann eine Haartransplantation helfen. Sie kommt dann infrage, wenn alle bio-regenerativen Methoden ausgeschöpft sind. Der Grund des Haarverlusts sollte zuerst behoben werden, sonst droht auch ein Ausfall der transplantierten Haare.
Eine der modernsten Methoden der Haartransplantation ist die I-FUE-Methode (Intermittend Follicular Unit Extraction). Dabei werden einzelne Follikuläre Einheiten aus Stellen gesunden Haarwachstums entnommen und nach nur kurzer Verweilzeit außerhalb des Körpers an eine kahle Stelle transplantiert. Durch die schonende minimal-invasive Technik entstehen nur mikroskopische Narben und die Chancen für hohe Anwuchsraten sind gut.
Ob Öle, Seren oder Pulver zum Einnehmen: Im Einzelhandel werben viele Produkte damit, Haarverlust "aktiv" zu bekämpfen - mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Bambus oder Basilikum. Expertinnen und Experten zweifeln jedoch an der Aussagekraft von oft kleinen und über einen kurzen Zeitraum durchgeführten Herstellerstudien.
Auch Nahrungsergänzungsmittel versprechen mitunter eine hohe Wirksamkeit bei Haarausfall, ihre Wirksamkeit ist oft jedoch nicht belegt. Die Produkte enthalten neben Vitaminen häufig auch Spurenelemente oder Extrakte, manchmal in sehr hohen Dosen. Diese sind per se nicht schädlich, jedoch kann der Körper beispielsweise zu viel Vitamin A - dessen Tagesbedarf einige der Vitaminkapseln vollständig decken - nicht ausscheiden. Eine langfristig zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann zu trockener Haut und Haarausfall führen.
Grundsätzlich gilt: Wer sich ausgewogen und ausreichend ernährt, muss in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel gegen Haarausfall einnehmen.
Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks, wie Frauen dünne Haare pflegen und kaschieren können. Mittlerweile haben sich einige Friseurinnen und Friseure darauf spezialisiert. Beim Fönen - und auch bei starker Sonneneinstrahlung - ein Hitzeschutzspray auftragen. Für mehr Volumen Haarspray und Styling-Schaum für den Haaransatz verwenden.
Sie selbst können mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu einer guten Nährstoffversorgung beitragen. Giftstoffe wie Nikotin oder Alkohol sind dem Haarwachstum nicht zuträglich. Achten Sie auf die richtige Haarpflege mit milden Shampoos, wenig Hitzeeinwirkung, seltenes Färben und gönnen Sie sich hin und wieder eine Kopfhautmassage.
Wenden Sie sich frühzeitig an Spezialisten für Haarausfall, wenn sie einen verstärkten Haarausfall bemerken. In einem Beratungsgespräch werden Ihnen die besten Optionen erläutert. Bei diffusem Haarverlust ermitteln wir die Ursachen und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept für Sie.
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