Die besten Haarentfernungsmethoden im Vergleich

Unerwünschte Gesichts- und Körperbehaarung ist ein Problem, das so gut wie jede Frau und jeder Mann kennt. Kein Wunder, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, die unliebsamen Haare loszuwerden. Allerdings kann die Suche nach der optimalen Haarentfernungsmethode eine echte Herausforderung sein.

Um herauszufinden, welche Art der Haarentfernung die beste ist, gibt es ein paar Sachen für Sie zu bedenken.

Welche Haarentfernungsmethoden gibt es?

Hier ist ein Überblick über die gängigsten Methoden:

  1. Laser-Haarentfernung und IPL: Hochmoderne Verfahren, die auf der Einwirkung von Laser- bzw. Lichtstrahlen basieren.
  2. Rasur: Die älteste und am weitesten verbreitete Methode.
  3. Elektrischer Epilierer: Für langanhaltend glatte Haut.
  4. Sugaring und Waxing: Effektive Methoden für langanhaltend glatte Haut.
  5. Enthaarungscremes: Bieten eine schnelle, einfache und kostengünstige Lösung.

Jede Form der Haarentfernung stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen.

Anfangs schmerzhaft. Die Haut kann sich mit der Zeit aber ans Epilieren gewöhnen.

1. Laser-Haarentfernung und IPL

Die Laser-Haarentfernung und die IPL-Technologie sind hochmoderne Verfahren, die auf der Einwirkung von Laser- bzw. Lichtstrahlen basieren. Beide Methoden dringen durch den Haarfarbstoff Melanin in den Haarfollikel ein, zerstören ihn und verhindern somit das Nachwachsen der Haare. Die Laser-Haarentfernung und die Haarentfernung mit IPL sind die einzigen Methoden, mit denen eingewachsene Haare, Rasurpickel, Rasurschatten, Erdbeerhaut und Stoppel dauerhaft der Vergangenheit angehören. Auch für die Haut sind diese beiden Technologien schonender, denn sie reizen die Haut weniger und vor allem deutlich seltener.

Ein Laser ist ein gebündelter Lichtstrahl. Im Gegensatz zum IPL-Gerät, das mittlerweile auch für den Heimgebrauch angeboten wird, dringt dieser Strahl punktuell ins Haarfollikel ein und zerstört es. Deshalb ist eine Laser-Haarentfernung auch für jede Körperstelle geeignet. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist die Behandlung bei Dermatolog:innen ratsam.

Die IPL-Technik (Intense Pulsed Light) verwendet ein Gerät, das intensive Lichtblitze aussendet. Diese Lichtimpulse werden auf die zu enthaarenden Hautpartien gerichtet und von den Haarfollikeln absorbiert, wodurch die Haarwurzeln geschädigt werden. Und hinterlässt seidig glatte Beine.

Die ideale Kombination für eine Behand­lung sind eine helle Haut und dunkle Haare.

Risikofrei ist die Methode nicht. Licht­impulse von Heimgeräten sind zwar geringer als die von professionellen Apparaten im Studio oder beim Dermatologen, doch bei unvor­sichtiger oder unsachgemäßer Nutzung drohen Verbrennungen und Haut­verfärbungen. Halten Sie sich daher unbe­dingt an die Anleitung. Zudem fehlt bei der Selbst­enthaarung eine fach­ärzt­liche Diagnostik. Eine Ärztin kann beur­teilen, ob etwa Leberflecke oder Male gegen das Lasern sprechen.

Bei Laser-Behandlungen und IPL sollten Sie unbedingt eine Woche lang auf starke Hitze wie in der Sauna verzichten, für mindestens zwei auf direkte Sonneneinstrahlung und Solarium.

Wie funktioniert HPL Haarentfernung auf Lichtbasis & was sind die Vorteile zur Laser / IPL Methode.

2. Rasur

Die Rasur ist die älteste und am weitesten verbreitete Methode. Schnell und einfach durchzuführen, erfordert sie jedoch regelmäßige Wiederholungen, da die Haare schnell nachwachsen. Saubere Rasierklingen und Pflege mit einer Bodylotion sind entscheidend, um Hautirritationen zu minimieren.

Frauen und Männer greifen meist zum Nass­rasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Haut­oberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach.

Für die Nass­rasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechsel­klingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet.

Nass­rasierer schneiden die Haare ganz nah an der Haut­oberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.

Stumpfe Klingen sind eine häufige Ursache für Verletzungen, Hautrötungen oder juckenden Ausschlag nach dem Rasieren. Deshalb gilt: Klinge wechseln, sobald sie an der Haut zerrt oder nicht mehr gewohnt glatt rasiert. Auch verunreinigte Klingen können Schnitt­wunden verursachen.

Um die Haut auf die Rasur einzustellen, bietet es sich an, zunächst einmal in Wuchs­richtung zu rasieren und erst dann dagegen - vor allem im Intim­bereich.

Die klassische Rasur ist einfach und bequem, aber der Effekt ist nur von kurzer Dauer und es können Hautirritationen auftreten.

Mit speziellen Einwegrasierern sollen feine Häarchen im Gesicht entfernt werden. Dias Verfahren heißt Dermaplaning und birgt Risiken.

Der Nachteil zeigt sich allerdings schon wenige Stunden später - da beginnen bereits die ersten Stoppeln nachzuwachsen.

Wichtig beim Rasieren ist es, immer auf eine saubere und scharfe Klinge zu achten. Vor allem im Intimbereich sollten Sie sich an ein paar Sachen halten: immer mit dem Strich rasieren und nicht dagegen. Rasieren Sie dagegen, entstehen kleinere Verletzungen, die sich im Intimbereich entzünden können. Auch wichtig: Rasieren Sie nie trocken. Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, sollten Sie Ihre Haut zwischen den Haarentfernungen außerdem peelen und sie nach der Rasur immer mit einer Bodylotion pflegen.

3. Elektrischer Epilierer

Für langanhaltend glatte Haut ist der elektrische Epilierer die richtige Wahl. Die Methode ist jedoch schmerzhaft und zeitaufwändig. Die Ergebnisse halten bis zu vier Wochen, und im Gegensatz zur Rasur treten keine Schnittverletzungen auf. Regelmäßiges Peeling ist wichtig, um eingewachsene Haare zu vermeiden.

Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerz­empfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regel­mäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen.

Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Milli­meter lang sind.

Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasser­feste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen.

Epilierer sind im Vergleich zu Nass­rasierern teurer.

Die Epilation ist zwar wirksam, kann aber sehr schmerzhaft sein, vor allem wenn du es das erste Mal oder an empfindlichen Körperstellen verwendest. Vorübergehende Hautreizungen und Rötungen sind auch möglich.

Die Haarentfernung mit dem elektrischen Epilierer ist nichts für schmerzempfindliche Gemüter, dafür aber unkompliziert und lang anhaltend. Winzige Pinzetten in dem Gerät packen einzelne Haare und zupfen sie mit der Wurzel aus der Haut. Bis die Härchen eine neue Wurzel gebildet haben, um nachwachsen zu können, vergehen bis zu vier Wochen. Und keine Sorge: Der Schmerz wird mit der Gewöhnung weniger.

Um eingewachsene Haare an Beinen und anderen Körperstellen zu vermeiden, sollten Sie bei dieser Methode aber unbedingt regelmäßig die abgestorbenen Hautschüppchen durch ein Peeling entfernen. Die meisten Epilierer sind heutzutage auch für die Anwendung unter der Dusche geeignet, was den Schmerz etwas lindert, da die Poren aufgeweicht werden und die Haare leichter aus der Haut gezupft werden können. Im Vergleich zum Rasieren fügt man sich beim Epilieren garantiert keine Schnittverletzungen zu.

4. Sugaring und Waxing

Sugaring und Waxing sind effektive Methoden, wenn Sie langanhaltend glatte Haut wünschen. Beim Waxing wird Wachs gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen und entfernt, beim Sugaring erfolgt dies in umgekehrter Richtung mit einer Zuckerpaste. Sugaring ist schonender und daher für empfindliche Hautpartien geeignet, während Waxing effektiver auf größeren Flächen ist.

Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behand­lung nicht voll­kommen schmerz­frei.

Zur Wahl stehen Warm- und Kalt­wachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoff­streifen. Kalt­wachs­streifen funk­tionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.

Beliebt ist auch die orienta­lische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Eng­lischen als Sugaring bezeichnet. Im Arabischen heißt sie Halawa, was über­setzt auch Süßig­keit bedeutet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haar­wuchs­richtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abge­zogen.

Bei dieser Behandlung wird das warme oder heiße Wachs auf die zu enthaarenden Stelle aufgetragen und danach abgezogen. Das Wachs haftet am Haar und wird mitsamt der Haarwurzel, gegen die Haarwuchsrichtung, aus der Haut gezogen. Waxing hat den Vorteil, dass das Ergebnis länger anhält als beim Rasieren, da die Haare erst nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Es kann jedoch schmerzhaft sein, besonders an empfindlichen Hautstellen, wie der Bikinizone. Es kann auch zu Hautreizungen oder eingewachsenen Haaren führen.

Beim Waxing wird das Wachs zunächst mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend wird es entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Beim Sugaring dagegen ist es genau umgekehrt - außerdem wird kein Wachs, sondern eine spezielle Zuckerpaste verwendet.

Sugaring hat den Vorteil, dass der Zucker tief in den Haarkanal eindringt und das Haar tief an der Wurzel umschließt. Während das Sugaring die sanftere Methode mit einem Naturprodukt für empfindliche Körperstellen ist, funktioniert Waxing im Vergleich effektiver. Gerade bei großen Körperflächen wie Rücken oder Beinen bietet sich diese Haarentfernung an. Bei regelmäßiger Anwendung im Kosmetikstudio oder im eigenen Bad hält das Ergebnis bis zu vier Wochen. Doch die Haare müssen vor jeder Anwendung eine Länge von mindestens fünf Millimetern haben.

5. Enthaarungscremes

Enthaarungscremes bieten eine schnelle, einfache und kostengünstige Lösung. Die Creme löst die Haare durch eine chemische Reaktion auf, jedoch nur oberhalb der Haut, welches zu einem schnellen Nachwachsen der Haare führt. Die Anwendung muss hierfür regelmäßig wiederholt werden.

Cremes zur Haar­entfernung rücken Haaren schmerz­frei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum.

Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhalts­stoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Horn­substanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen.

Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intim­bereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt.

Diese Cremes enthalten Substanzen, die die Haarstruktur auflösen oder aufweichen, sodass die Haare leichter entfernt werden können. Die Anwendung von Enthaarungscremes auf der Haut ist in der Regel schmerzfrei und hinterlässt eine glatte Haut nach der ersten Behandlung. Das Ergebnis ist jedoch nicht so langanhaltend wie bei anderen Methoden, da die Haare nach einiger Zeit wieder nachwachsen.

Die Creme wird aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkzeit - die in der jeweiligen Anleitung steht - meist mit einem beigelegten Schaber entfernt. Die durch den chemischen Prozess aufgelösten Haare werden dabei abgetragen.

Auch Rasierpickel, Erdbeerbeine und eingewachsene Haare bleiben in der Regel aus. Allerdings sollten Sie bei einer Haarentfernung mit Enthaarungscreme im Intimbereich unbedingt auf eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten, um die empfindliche Körperstelle nicht zu reizen.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden

Insgesamt ist die Wahl der besten Haarentfernungsmethode eine persönliche Entscheidung, die von verschiedenen Faktoren abhängt.

Die klassische Rasur ist einfach und bequem, aber der Effekt ist nur von kurzer Dauer und es können Hautirritationen auftreten. Die Haarentfernung mit Waxing führt zu langanhaltenden Ergebnissen, ist aber schmerzhaft und kann Hautirritationen verursachen. Epilieren führt zu dauerhaften Ergebnissen, ist aber ebenfalls schmerzhaft und kann vorübergehend zu Hautirritationen führen. Laser- und IPL-Haarentfernung bieten dauerhafte Ergebnisse, sind aber teurer und erfordern mehrere Sitzungen. Die Laserhaarentfernung eignet sich besonders für dunkle Haare auf heller Haut, während die IPL-Technologie für ein breiteres Spektrum von Hauttypen geeignet ist.

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Methoden zusammenfasst:

Methode Vorteile Nachteile Kosten
Rasur Schnell, einfach, kostengünstig Kurze Haltbarkeit, Hautirritationen Gering
Waxing Langanhaltend Schmerzhaft, Hautreizungen Mittel
Epilieren Langanhaltend Schmerzhaft, einwachsende Haare Mittel bis Hoch
Enthaarungscreme Schmerzfrei, einfach Kurze Haltbarkeit, chemische Inhaltsstoffe Gering
Laser/IPL Dauerhaft Teuer, mehrere Sitzungen nötig, nicht für alle Hauttypen Hoch

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