Haarausfall betrifft nicht nur Männer, sondern auch zunehmend Frauen. Auch Frauen haben von Zeit zu Zeit damit zu kämpfen. Stress spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Wie kann man den Haarausfall stoppen und was sind effektive Mittel gegen Stress?
Ärzte sprechen vom sogenannten diffusen Haarausfall und sehen ihn im Zusammenhang mit Stress häufiger. Ist dies der Fall, wird die Mähne meist insgesamt lichter. Doch was passiert nun genau bei Stress mit den Haaren?
Zum einen schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, welches das Haarwachstum hemmt. Zum anderen erhöht sich die Anzahl der Nervenfasern, die jeden Haarfollikel umgeben. Über diese Nervenfasern werden verschiedene Botenstoffe, zum Beispiel Neuropeptide, freigesetzt.
Diese Stoffe reizen Abwehrzellen (unter anderem die sogenannten Mastzellen). Es kommt zu einer neurogenen Entzündung und Zellen sterben vermehrt ab. Die Folge: Haarausfall. Diese entzündliche Reaktion kann sich auch als Juckreiz bemerkbar machen.
Dass die Haare ausfallen, bemerkt man übrigens erst, wenn bereits etwa zehn bis 20 Prozent der gesamten Haarpracht fehlen. Manche sehen es sogar erst, wenn deutlich mehr Haare verloren gegangen sind.
Die gute Nachricht: Wenn die Belastung, und damit der Stress, vorbei ist, wächst das Haar auch wieder - häufig sogar kräftiger und stärker pigmentiert als vorher. Doch dafür müssen Betroffene zunächst herausfinden, was sie belastet, und eine Lösung dafür finden. Denn Haarausfall ist eines der vielen Alarmzeichen, mit denen der Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt.
Stress als Ursache des Haarausfalls zu erkennen, ist nicht immer einfach. Meist führt Stress zu diffusem Haarausfall. Das bedeutet, das Haar wird insgesamt ausgedünnt. Über den Verlauf des diffusen Haarausfalls bei Stress lässt sich keine generelle Aussage treffen.
Wird die Ursache beseitigt, kann sich das Haar erholen und wächst in der Regel innerhalb eines halben Jahres wieder nach. Bei fortbestehendem Stress kann der Haarverlust fortschreiten und das Haar zunehmend ausdünnen. Eine komplette Glatze entsteht in der Regel nicht.
Bei vielen Erkrankungen hängen Körper und Psyche eng zusammen. So kann auch Stress zu körperlichen Symptomen wie Haarausfall führen. Man geht jedoch davon aus, dass eine Beeinflussung des Immunsystems und verschiedener Hormone eine Rolle spielen. Das sind Botenstoffe, die für die Kommunikation zwischen verschiedenen Zellen verantwortlich sind.
Der Auslöser kann bei Jedem unterschiedlich sein. Viel Stress zuhause, chronischer Stress auf der Arbeit, ein belastendes Lebensereignis wie eine Scheidung oder der Tod eines Angehörigen sind mögliche Gründe. Auch Erfahrungen von körperlicher oder seelischer Gewalt können für Haarausfall sorgen.
Manchmal kommt es zu einem Teufelskreis: Der stressbedingte Haarausfall führt erneut zu Stress, was wiederum noch mehr Haare ausfallen lässt. Zudem begünstigt Stress weitere Verhaltensweisen, die Haarausfall zur Folge haben können.
Man achtet weniger auf seine Ernährung. Für eine sorgfältige Haarpflege ist weniger Zeit, schon gar nicht für eine Kopfhautmassage oder das Auftragen eines hochwertigen Öls. Damit der Haarausfall nicht immer weiter verstärkt wird, muss dieser Kreislauf durchbrochen werden.
Wer Stress nicht ganz vermeiden kann, sollte zumindest an seinem Umgang mit stressigen Situationen arbeiten. Nur wer sich zwischendurch Pausen gönnt, für Entspannung sorgt und Körper und Geist mal runterfährt, hat eine Chance, den Haarausfall zu stoppen.
Um das Haarwachstum wieder zu fördern, können bio-regenerative Methoden zusätzlich helfen. Durch Stresshormone wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Dadurch geht die Haarwurzel vorzeitig in einen Ruhezustand über und das Haar wächst nicht weiter.
Nach ungefähr zwei bis drei Monaten fällt es schließlich aus. Diese Zeitspanne erklärt auch, warum eine zeitliche Latenz zwischen auslösendem Ereignis und dem Symptom Haarausfall besteht. Die Haarwurzel nimmt aber keinen direkten Schaden. Bleibende Schäden sind normalerweise nicht zu erwarten.
Die Haarwurzel kann anschließend wieder normale Haare bilden und auch die Wachstumsphase kann wieder auf die vorherige Länge ausgedehnt werden. Hält der Stresszustand und damit der Entzündungszustand an der Haarwurzel jedoch über einen sehr langen Zeitraum an, kann die Haarwurzel durch die Strapazen absterben und keine neuen Haare mehr bilden.
Deshalb ist es wichtig, den Haarausfalls so früh wie möglich zu stoppen. Stress vermeiden ist leicht gesagt - dennoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Körper und Geist Pausen zu gönnen. Stress bedeutet für jeden Menschen etwas anderes.
Ein guter Tipp ist es, individuelle Hobbys weiterzuführen, auch wenn man viel zu tun hat. Die intensive Beschäftigung mit den eigenen Interessen macht Spaß, wirkt depressiver Stimmung entgegen und hilft abzuschalten. Viele bekommen durch Sport, Bewegung oder Spazierengehen an der frischen Luft den Kopf frei.
Genauso, wie man die Zeit für Freunde oder Termine festlegt, sollte man aber auch einen festen Termin mit sich selbst ausmachen. Viele Menschen haben das Problem, wenn sie in diesen Ruhephasen überhaupt nichts machen, dass die Gedanken kreisen, man nicht zur Ruhe kommt, nicht abschalten kann.
Helfen können entspannende Aktivitäten, die einen beschäftigen, aber trotzdem gut abschalten lassen. Manche hören gerne Musik und versinken völlig darin, anderen hilft ein Termin zur Massage, um sich selbst und dem Körper etwas Gutes zu tun.
Um Bewegung und Entspannung zu kombinieren, bieten sich Sportarten wie Yoga oder Tai Chi an. Oft unterschätzt, aber enorm wichtig ist ausreichender Schlaf. In dieser Zeit kommt der Körper zur Ruhe und regeneriert sich. Jeder benötigt unterschiedlich viel Schlaf, um wirklich ausgeruht zu sein. Bei den meisten Menschen sind es ungefähr sieben bis acht Stunden pro Tag.
Der Tagesablauf und die Umgebung sollten so angepasst werden, dass einem ruhigen und erholsamen Schlaf nichts im Wege steht. Tagsüber aktiv sein, sich beim Sport auspowern, abends eher ruhige Aktivitäten wie lesen einplanen. Kurz vorm Schlafengehen sollte kein Handy oder Tablet mehr benutzt werden, weil das abgestrahlte blaue Licht aktivierend wirkt.
Um Spannungen zu lösen, kann es helfen, mit Freunden oder Familie über belastende und stressige Situationen zu sprechen. Um Stresssituationen von Beginn an zu vermeiden, kann es helfen, den Arbeitstag gut zu planen. Ein realistischer Zeitplan gibt Struktur und Orientierung.
Für die Workaholics unter Ihnen: Irgendwann ist bei Jedem der Akku leer. Liegt eine Grunderkrankung wie die Alopecia areata vor, die durch Stress verstärkt wird, sollte die übliche Behandlung des kreisrunden Haarausfalls fortgeführt werden.
Zusätzlich ist eine ausreichende Nährstoffversorgung und Pflege der Haare notwendig. Oft hilft es nicht, nur Stressfaktoren zu reduzieren. Die Ernährung sollte ausgewogen sein, die empfohlenen Mengen an Vitaminen und Spurenelementen enthalten.
Spezielle Ernährungsformen (vegetarisch oder vegan) oder bestimmte körperliche Umstände wie Magen-Darm-Erkrankungen, Essstörungen, hohe sportliche Aktivität, Schwangerschaft oder eine starke Menstruationsblutung können eine Unterversorgung einiger Nährstoffe bedingen.
Die Haarpflege sollte möglichst schonend sein. Zusätzliche Strapazen für die Haare sollten vermieden werden. Häufiges Färben oder Tönen kann das Haar austrocknen. Heißes Föhnen, Glätteisen oder Lockenstab setzen dem Haar ebenfalls stark zu.
Selbst die falsche Frisur kann Haarausfall begünstigen: Hohe Zugbelastung durch straffe oder enge Zöpfe kann zur Haarbruch und Haarverlust führen. Stressbedingter Haarausfall ist prinzipiell reversibel - die gestressten Haarwurzeln sind meistens nicht unwiederbringlich geschädigt, sondern nur in einem Ruhezustand.
Es kann aber vorkommen, dass die Haare nicht mehr vollständig so wachsen wie früher. Wenn die Ursache des Haarausfalls behoben wurde, das Haarwachstum wieder normal abläuft, aber trotzdem über einen längeren Zeitraum Lücken im Haar bleiben, können diese mit einer Haartransplantation wieder aufgefüllt werden. Die modernste Form der Haartransplantation ist die IFUE-Methode.
Bei dieser minimal-invasiven Technik werden einzelne follikuläre Einheiten aus dicht behaarten Spenderbereichen entnommen. Wenn Sie unter stressbedingtem Haarausfall leiden, wenden Sie sich frühzeitig an einen Spezialisten für Haarausfall-Behandlungen.
Stress kann zu Haarausfall führen. Wir ermitteln die Ursachen und beraten Sie zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten.
Hier sind die Phasen von stressbedingtem Haarausfall:
Erst kringeln sich nur ein paar einzelne Haare im Kamm, dann werden es immer mehr - und irgendwann zeigt der Blick in den Spiegel ganz deutlich: Die Haarpracht auf deinem Kopf schwindet. Woran liegt das? Sind die Gene schuld? Oder vielleicht ein Vitaminmangel? Und was hat Stress mit Haarausfall zu tun?
Jeder Mensch verliert pro Tag 70 bis 100 Kopfhaare. Ein paar Haare im Kamm deuten noch nicht auf einen massiven Haarausfall hin. Bis zu 100 Haare am Tag verliert der Mensch durchschnittlich. Haare sterben ab und fallen aus, neue Haare wachsen nach. Ein Vorgang, der sich täglich wiederholt.
Dennoch ist jeder dritte Mann und jede zehnte Frau von Haarausfall betroffen. Ist dieser natürliche Kreislauf aus ausfallenden und nachwachsenden Haaren über einen längeren Zeitraum hinweg gestört, verlierst du mehr als 100 Haare pro Tag. Dann wird das Haar lichter und es können sich kahle Stellen auf dem Kopf bilden. Knapp 40 % aller Männer erwischt es früher oder später, bei Frauen sind es nur etwa 20 %.
Jeder Mensch besitzt normalerweise 80.000 bis 120.000 kräftige Haare auf dem Kopf. Jedes Haar besteht aus Keratin und wird vom Haarfollikel gebildet. Von Haarausfall spricht man erst, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und wenn das Verhältnis von ausfallenden und nachwachsenden Haaren nicht mehr ausgeglichen ist. Verstärkter, täglicher Haarverlust wird Effluvium genannt, sichtbare Haarlosigkeit Alopezie.
Die häufigsten Formen von Haarausfall bei Männern sind der hormonell-erbliche Haarausfall, kreisrunder Haarausfall und diffuser Haarausfall.
Wenn sich bei dir langsam Geheimratsecken und/oder eine Platte auf dem Hinterkopf bilden, steckt wahrscheinlich das männliche Sexualhormon Testosteron dahinter. Es wird in der Kopfhaut zu Dihydrotestosteron umgebaut, das die Wachstumsphase der Haare verkürzt, bis die Haarfollikel irgendwann endgültig absterben. Ist der „Wachstumsmotor“ erst einmal tot, können keine neuen Haare mehr gebildet werden. Dieser Prozess ist die häufigste Form des Haarausfalls, beginnt oftmals zwischen dem 20. bis 30.
Entdeckst du münzgroße Löcher in deiner ehemals vollen Haarpracht, liegt wahrscheinlich ein kreisrunder Haarausfall vor. Erkennungszeichen sind kreisrunde Lücken im Haar. Es bilden sich plötzlich verschiedene kahle Stellen am Kopf oder auch an anderen Körperstellen wie dem Bart, den Wimpern oder der Genitalbehaarung.
Die Haare können bei dieser Art des Haarausfalls auch vollständig ausfallen. Typisch für den kreisrunden Haarausfall ist nicht nur der plötzliche Verlust von Haaren, sondern auch, dass er oft bei völliger Gesundheit auftritt. Die Ursachen hierfür sind noch nicht abschließend geklärt - womöglich ist eine Autoimmunreaktion schuld, bei der die Abwehrzellen des Immunsystems die körpereigenen Zellen in den Haarwurzeln angreifen.
Betroffene berichten, dass dies in Zusammenhang mit Stress passieren kann, insbesondere in langanhaltenden Stressphasen. Die gute Nachricht lautet: Die Haarfollikel sterben hierbei nicht ab, sodass das Haar grundsätzlich wieder nachwachsen kann, wenn der Stress abklingt.
Verteilt sich der Haarausfall über den gesamten Kopf, handelt es sich um diffusen Haarverlust. Diese Form des Haarverlusts kann ebenfalls stressbedingt sein: Vermutlich erhöht sich durch den Stress die Konzentration von körpereigenen Botenstoffen wie Noradrenalin am Haarfollikel, wodurch eine Entzündung entsteht. Diese hemmt die Wachstumsphase des Haars und es fällt vorzeitig aus.
Um andere Ursachen für den Haarausfall auszuschließen, ist zudem ein Besuch beim Hausarzt oder Dermatologen sinnvoll.
Die Therapieoptionen reichen von dem Erlernen einer Entspannungstechnik über Konfliktbewältigungstechniken und Verhaltenstherapie bis hin zur tiefenpsychologischen Therapie und Psychoanalyse.
Wichtig ist dabei, dass man Gesprächspartner findet, die bereit sind, zuzuhören, und sich bemühen, das Problem zu verstehen. Sich zu trauen, das Thema anzusprechen und aktiv anzugehen. Jemand, der es einfach mit „Ist doch nicht so schlimm“ abtut, ist da keine Hilfe.
Ein erster Schritt könnte sein, mit Freunden oder Verwandten darüber zu sprechen. Ehrlich ansprechen: Ich habe das Gefühl, dass meine Haare dünner werden, und das macht mir große Sorgen, wie siehst du das? Es kann auch helfen, sich beim Hausarzt oder beim Dermatologen vorzustellen.
Kann keine befriedigende Erklärung gefunden werden und löst sich das Problem nicht, sollte man den nächsten Schritt in Richtung professionelle Hilfe gehen und die Möglichkeiten der psychotherapeutischen Angebote in Anspruch nehmen.
Um das Haarwachstum wieder zu fördern, können bio-regenerative Methoden zusätzlich helfen. Zu den bio-regenerativen Therapien zählt die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet.
Dadurch entsteht konzentriertes Blutplasma, was zusätzlich viele Blutplättchen enthält. Dieses Serum ist reich an Zytokinen und Wachstumsfaktoren. Es kann die ruhende Haarwurzel wieder reaktivieren, für ein Wiedereinsetzen des Haarwachstums und eine Kräftigung der Haare sorgen. Kombiniert mit einer Low-Level-Laser-Therapie wirkt die Therapie noch besser.
Bei der LLL-Therapie erfolgt eine gezielte Behandlung der Kopfhaut mit einem medizinischen Laser, dadurch wird die Durchblutung der Haarfollikel angeregt und das Haarwachstum beschleunigt. Als Methode aus der Alternativmedizin kommt eine Mesotherapie infrage, bei der spezielle Medikamente, homöopathische Stoffe, Vitamine, Nährstoffe oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert werden, um das Haarwachstum anzuregen.
Wenn die Ursache des Haarausfalls behoben wurde, das Haarwachstum wieder normal abläuft, aber trotzdem über einen längeren Zeitraum Lücken im Haar bleiben, können diese mit einer Haartransplantation wieder aufgefüllt werden. Die modernste Form der Haartransplantation ist die IFUE-Methode.
Stressbedingter Haarausfall lässt sich meistens rückgängig machen und hat in den meisten Fällen keine Langzeitfolgen. Natürlich können wir Ihnen an dieser Stelle nicht für alle möglichen Stressfaktoren eine Patentlösung anbieten, schließlich erleben Menschen Stress ganz unterschiedlich. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar wissenschaftlich fundierte Maßnahmen, die sich nachweislich positiv auf das Stresslevel auswirken. Kleine Veränderungen der Lebensgewohnheiten können stressbedingtem Haarausfall entgegenwirken.
Stress kann den Bedarf an bestimmten Nährstoffen, insbesondere an Vitaminen und Mineralstoffen, erhöhen. Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen ist essenziell, um Haarausfall vorzubeugen und das Haarwachstum zu fördern. Haare bestehen zum größten Teil aus Keratin, einem Protein.
| Nährstoff | Wirkung |
|---|---|
| Vitamin B7 (Biotin) | Fördert das Haarwachstum und kann brüchiges Haar kräftigen. |
| Vitamin E | Schützt die Haarfollikel vor schädlichen Umwelteinflüssen und unterstützt die Kopfhautgesundheit. |
| Vitamin D | Ein Mangel an Vitamin D wird mit Haarausfall in Verbindung gebracht. |
| Zink | Entscheidend für das Zellwachstum und die Reparatur geschädigter Haarfollikel. |
| Eisen | Ein Eisenmangel kann zu Haarausfall führen, da Eisen den Sauerstofftransport zu den Haarfollikeln unterstützt. |
| Essenzielle Fettsäuren | Wirken entzündungshemmend und fördern die Gesundheit der Kopfhaut. |
Bei diesem Behandlungsansatz wird den Patient:innen eine kleine Menge Blut entnommen, welches dann in einer Zentrifuge aufbereitet wird, um das thrombozytenreiche Plasma (PRP) zu isolieren. Die Abkürzung PRP steht für Platelet-Rich Plasma (dt. „Plättchenreiches Plasma“) und beschreibt eine bio-regenerative Therapie bei Haarausfall.
Beachten Sie jedoch bitte, dass die Anwendung Nebenwirkungen wie Hautirritationen verursachen kann. Minoxidil ist ein topisches Medikament, das häufig bei diffusem Haarausfall eingesetzt wird. Es wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Minoxidil erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.
Bei dieser Methode werden durch winzige Mikroinjektionen Vitamine, Aminosäuren und Wachstumsfaktoren in die Haut eingebracht. Die Mesotherapie ist eine minimalinvasive Behandlungsmethode, die vor allem zur Behandlung von Haarausfall und Hautalterung eingesetzt wird.
Bitte beachten Sie, dass Kortikosteroide primär bei autoimmunbedingten Formen des Haarausfalls zum Einsatz kommen. Kortikosteroide können in unterschiedlichen Formen verabreicht werden, je nach Schwere und Art des Haarausfalls sowie individuellen Präferenzen. So können sie zwar bei durch Stress verstärkten kreisrundem Haarausfall unterstützend eingesetzt werden, sind bei rein stressbedingtem Haarausfall jedoch nur bedingt zu empfehlen.
Haartransplantationen stellen insbesondere für Männer eine attraktive Therapieoption bei Haarausfall dar, eignen sich jedoch nur bedingt bei Haarausfall durch Stress. Für viele Menschen ist die Vorstellung einer Haartransplantation eine verlockende Möglichkeit, endlich das Problem des Haarausfalls zu lösen und das gewünschte, volle Haar zurückzuerlangen.
Stressbedingter Haarausfall ist in der Regel temporär und kann durch eine Reduzierung des Stresslevels und eine gesunde Lebensweise wieder rückgängig gemacht werden. Eine Haartransplantation ist in erster Linie dann eine Option, wenn der Haarausfall dauerhaft und irreversibel ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass eine Haartransplantation lediglich das äußere Erscheinungsbild des Haarausfalls behandelt, jedoch nicht die zugrunde liegende Ursache. Wird der Stress nicht reduziert, kann der Haarausfall weiterhin auftreten, auch nach einer Transplantation.
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