Wann und wie wendet man eine Haarkur richtig an?

Haarkuren sind ein entscheidender Bestandteil einer effektiven Haarpflegeroutine. Sie tragen dazu bei, die Gesundheit und Schönheit der Haare zu erhalten, indem sie sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen und Schäden reparieren. Regelmäßige Haarkuren gehören für viele zur Pflegeroutine einfach dazu. Denn je nach Zusammensetzung versorgen sie das Haar mit Feuchtigkeit oder besonders pflegenden Nährstoffen. Auch gesundes Haar profitiert von der Extraportion Pflege.

Im Sommer strapazieren Wind, Sonne und Hitze unser Haar, in den Herbst- und Wintermonaten sind es Kälte und trockene Heizungsluft. Aber auch häufige Haarfärbungen und Aufhellungen können Ihren Haaren zusetzen. Deshalb darf eine Kur in keiner Pflegeroutine fehlen.

Hier erfährst du, wie du eine Haarkur richtig anwendest, wie oft du sie anwenden solltest und welche Vorteile sie für dein Haar hat.

Was ist eine Haarkur und worin liegt der Unterschied zur Haarmaske?

Was ist eine Haarkur eigentlich genau? Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So darfst Du eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Anders als ein Conditioner, den Sie nach jeder Haarwäsche anwenden sollten, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.

Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren. Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist. Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.

Vorteile einer Haarkur

Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile. Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig. Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.

Kuren und Haarmasken tragen viel zur Haargesundheit bei und bringen einige Vorteile mit sich. Nicht nur reparieren sie Schäden an der Haarstruktur, sondern stärken auch deine Haarfollikel und verbessern die Versorgung deiner Haare mit Feuchtigkeit.

Anders als Conditioner, die nur oberflächlich die Haarstruktur glätten, dringen Kuren tiefer in die Haarfaser ein, reparieren, pflegen und stärken dort. Haarkuren sind von großer Bedeutung, wenn du deine Haare auf lange Sicht kräftigen und geschmeidig glänzend zaubern möchtest.

Haarkuren gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten. Dazu gehören Feuchtigkeitskuren, Repair-Kuren, Protein- und Keratinbehandlungen sowie spezielle Kuren für bestimmte Haartypen oder -probleme.

Dabei sind die Haarkuren und Treatments so mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert, die sich auf bestimmte Haarprobleme konzentrieren, dass der positive Effekt deutlich spürbarer ist als bei Conditionern oder Pflegeshampoos.

Johan Hellström, CEO von Björn Axén, erklärt die Auswirkungen von Haarmasken:

„Für mich sind Haarmasken magisch! Es gibt viele verschiedene Arten, aber was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie das Haar pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. Bei der Haarwäsche wird die äußere Schicht des Haares geöffnet. Haarmasken helfen, diese wieder zu schließen, allerdings sehr langsam. Dadurch hat die Feuchtigkeit der Haarmaske genug Zeit, bis in den Kern des Haares vorzudringen, sodass die Fasern dort mit Feuchtigkeit versorgt werden und stark bleiben können.“

Warum sollte man eine Haarmaske verwenden - und was passiert, wenn man darauf verzichtet?

„Wenn das Haar geschädigt ist, ist erst mal nur die äußere Schicht des Haares betroffen. Eine gute Haarmaske wirkt so, dass sie diese durch Stärkung des Haares repariert. Wenn man keine Haarmasken verwendet, kann das Haar irgendwann reißen und brechen, sodass die Strähne bis zu den Proteinketten im Kern des Haares offen liegt. Wird jetzt nicht gehandelt, bekommt das Haar keine Gelegenheit, sich zu regenerieren oder Feuchtigkeit einzulagern - es trocknet aus. Und das führt letztendlich dazu, dass das Haar bricht und ausfällt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Haar regelmäßig pflegen, indem Sie ihm Feuchtigkeit und Nährstoffe zuführen, damit es gesund bleibt.“

Was ist der Unterschied zwischen Haarmasken und Conditionern/Leave-in-Produkten?

„Haarmasken haben eine stärkere Tiefenwirkung auf das Haar als z. B. Spülungen, weil sie die äußere Schicht des Haares langsamer schließen. Dadurch hat das Produkt mehr Zeit, um noch tiefer einzudringen. Eine Spülung wirkt viel schneller, weshalb Sie bei der Verwendung eines solchen Produkts schnell ein seidig-weiches Ergebnis erhalten. Die schnelle Wirkung bedeutet, dass die Inhaltsstoffe keine Zeit haben, tief einzudringen, und dass die Spülung daher eher an der Oberfläche wirkt, dem Haar also vorrangig ein angenehmes Gefühl verleiht.“

„Leave-in-Produkte sind großartig, weil sie hochwirksam sind und das Haar länger schützen, da sie nicht ausgespült werden. Es gibt viele verschiedene Arten von Leave-in-Produkten, aber viele haben gemeinsam, dass sie dem Haar Feuchtigkeit spenden und es stärken. Wenn Sie ein schützendes Leave-in-Produkt zusammen mit heißen Stylinggeräten verwenden, hat das Produkt eine ähnliche Wirkung wie eine Haarmaske, da es durch die Hitze tiefer eindringen kann. Deshalb sollten Sie meiner Meinung nach immer ein gutes Leave-in-Produkt in Ihre Haarpflegeroutine integrieren.“

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Die richtige Anwendung einer Haarkur

Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass Sie Haarmasken auch richtig anwenden. Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner?

Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn Sie die Haarkur vor dem Waschen einarbeiten bzw. Haarmasken ins trockene Haar auftragen, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten. Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anwendung einer Haarkur

  1. Vorbereitung: Waschen Sie Ihre Haare, verwenden Sie wie gewohnt eine Spülung und waschen Sie diese aus. Anschließend trocknen Sie das Haar mit einem Handtuch vorsichtig an.
  2. Haarmaske auftragen: Verteilen Sie die Maske mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Haar. So gelangt sie bis in die Spitzen und wird gleichmäßig verteilt. Arbeiten Sie die Pflege erst ab Ohrhöhe in die Längen ein, da das Haar am Ansatz von Natur aus fettiger ist. Eine Haarmaske zur Anwendung am Ansatz ist eher gegen trockene Kopfhaut geeignet.
  3. Einwirkzeit beachten: Wickeln Sie Ihr Haar anschließend in ein Handtuch und lassen Sie die Maske einwirken. Durch die entstehende Wärme öffnet sich die Schuppenschicht der Haare, sodass die Wirkstoffe besser eindringen können. Wie lange Sie die jeweilige Haarkur einwirken lassen müssen, entnehmen Sie einfach der Packungsbeilage.
  4. Haarkur auswaschen: Nach der Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar gründlich aus - erst mit warmem, zum Schluss noch mit kaltem Wasser.

Wünschen Sie sich vor allem eine Pflege gegen Spliss, können Sie die Haarmaske auch nur in die Spitzen einarbeiten. Für noch mehr Pflege besteht auch die Möglichkeiten, Haarmasken über Nacht einwirken zu lassen.

Laut Profi Bridgette Hill machst du mit natürlichen Fettsäuren etwa aus Avocado, Kokos oder Sheabutter nichts falsch - besonders bei trockenen Haaren. Produkte, die reich an Proteinen sind, sind ebenfalls eine gute Wahl. Allerdings solltest du sie nicht zu häufig anwenden, denn ein sogenannter Protein-Überschuss kann deine Haare überstrapazieren und sie spröde und brüchig werden lassen.

Damit deine Haarkur optimal einwirken kann, ist eine Duschhaube oder ein Handtuch ein guter Helfer, nachdem du das Produkt ins Haar einmassiert hast. Unter der größeren Hitze nimm dein Haar die Pflegestoffe so noch besser auf.

Für ein perfektes Pflegeergebnis, halte dich bei deiner Pflege-Routine immer an die Reihenfolge:

  1. Shampoo
  2. Kur
  3. Conditioner

Friseurmeister Dejan Garz aus Hamburg empfiehlt:

"Shampoo öffnet die Kutikula, also die Schuppenschicht der Haare, um Verunreinigungen zu entfernen. Auch Kur hat eine quellende Wirkung auf die Schuppenschicht, denn die Pflegestoffe sollen schließlich möglichst tief ins Haar eingeschleust werden." Damit die Pflege allerdings auch im Haar gehalten wird, muss die Schuppenschicht nach der Anwendung wieder geschlossen werden - und das klappt mit einer Spülung.

Spülung versiegelt die Pflege aus der Kur im Haar

"Der Conditioner ist nach der Kur in den allermeisten Fällen unerlässlich. Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die Maske schon einen sauren pH-Wert hat und dadurch die Schuppenschicht zusammenzieht. Dann handelt es sich aber ehrlicherweise gar nicht um eine richtige Haarmaske, sondern eher um einen reichhaltigeren Conditioner, der nur anders vermarktet wird", weiß Haarexperte Dejan Garz und ergänzt: "In der Regel sind Kuren basisch eingestellt und müssen nach der Anwendung unbedingt mit einer Spülung angesäuert werden."

Vorteile dieser korrekten Haarkur-Anwendung: Die Feuchtigkeit aus der Maske hält so nicht nur länger im Haar, sondern die Haare glänzen durch die angelegte Schuppenschicht auch mehr.

Haben Sie Ihre Haare in der Vergangenheit richtig mit Kur und Conditioner gepflegt, nur eins von beidem benutzt oder die Produkte vielleicht in der falschen Reihenfolge verwendet? Dann sollten Sie unbedingt Ihre Haarpflege-Routine optimieren.

Damit Deine Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen, reicht allein das Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Vor allem bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht. Haarkuren sind noch effektiver als Spülungen und reparieren die Haarstruktur von innen heraus.

Übertreib es nicht, weniger ist mehr - eine haselnussgroße Menge reicht völlig, um das Haar mit der nährenden Kur zu ummanteln. Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken. Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch.

Die Einwirkzeit ist sehr verschieden - orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen. Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen. Damit das Haar die Wirkstoffe optimal aufnehmen kann, sollest Du auch bei einer kürzeren Einwirkzeit ein Handtuch ums Haar wickeln. Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt.

Bei unseren Kuren empfehlen wir dir eine Einwirket von 7 - 10 Minuten. Es gibt aber auch Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne ausgewaschen werden zu müssen.

Die Auswahl der richtigen Haarkur hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • der individuelle Haartyp
  • der aktuelle Haarzustand
  • zusätzliche individuelle Bedürfnisse

Es ist wichtig, eine Kur zu wählen, die auf deine spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Greife nicht einfach zu einer beliebigen Haarkur, nur weil sie vielversprechend klingt. Es gibt spezielle Haarkuren, die für verschiedene Haartypen geeignet sind, wie trockenes, fettiges, strapaziertes, lockiges oder feines Haar. Beachte den aktuellen Zustand deiner Haare.

Trage die Haarkur gleichmäßig auf das feuchte Haar bis in die Spitzen auf, aber spare die Kopfhaut aus, so gut es dabei geht.

Einige häufige Fehler bei der Anwendung von Haarkuren:

  • Überbeanspruchung
  • falsche Anwendung

Haarkuren sollten Teil einer umfassenden Haarpflegeroutine sein und nach Shampoo und vor Conditioner ihren Einsatz finden.

Nach der Anwendung einer Haarkur ist es wichtig, die Pflege fortzusetzen, um die Wirksamkeit zu maximieren und die Ergebnisse langfristig zu erhalten.

Oft übersehen, ist die Anwendung einer Haarmaske ein entscheidender Schritt in jeder Haarpflegeroutine.

Wenn du neu in der Welt der Tiefenpflege mit Haarmasken bist, beachte Folgendes:

  • Haarmasken sind hochwirksame Behandlungen für dein Haar, die dazu entwickelt wurden, eine dringend benötigte Portion Liebe und Pflege zu liefern.
  • Haarmasken gehen über deinen regulären Conditioner hinaus und bieten eine konzentrierte Dosis an Nährstoffen, die tief in deine Strähnen eindringt.
  • Betrachte sie als Spa-Tag für deine Haare!

Es gibt eine breite Palette an Haarmasken da draußen, die jeweils auf bestimmte Haarprobleme zugeschnitten sind. Feuchtigkeitsspendende Masken sind wie ein großes Glas Wasser für trockene und krause Strähnen und hinterlassen sie weich und geschmeidig. Hat dein Haar viel durchgemacht? Eine Protein Haarkur wirkt Wunder bei geschädigtem und brüchigem Haar, indem sie es stärkt und vor Bruch schützt.

Krauses Haar bändigen, kann ein Kampf sein. Jedoch kannst du mit der Anwendung von Haarmasken dieser Herausforderung gewachsen sein.

Träumst du von längeren, gesünderen Haaren? Es ist an der Zeit zu lernen, wie du eine Haarkur anwenden kannst.

Da du nun gut über die Vorteile der Tiefenpflege informiert bist, lass uns zur Haarkur Anwendung für beste Ergebnisse übergehen:

  1. Wenn du die meisten Haarmasken anwendest, solltest du mit frisch gewaschenem Haar beginnen. Dies ermöglicht deinem Haar, all die guten Dinge aufzunehmen, die eine Haarmaske zu bieten hat.
  2. Drücke überschüssiges Wasser sanft aus deinem Haar.
  3. Nimm eine großzügige Menge der Haarmaske auf deine Handfläche.
  4. Es ist Zeit, die Magie geschehen zu lassen! Lass die Maske mindestens 3 Minuten einwirken.
  5. Ja, du hast richtig gehört - du solltest nach einer Haarmaske einen Conditioner verwenden! Ein Conditioner versiegelt die Vorteile der Maske und sorgt dafür, dass dein Haar leicht zu handhaben und glatt bleibt.

Wie oft sollte ich eine Haarmaske verwenden?

Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.

Viele verwenden Haarmasken nur ein paar Mal im Jahr - und das ist viel zu selten. Wenn das Haar kaum geschädigt ist, empfehle ich, das Produkt etwa alle zwei Wochen anzuwenden. Wenn es draußen richtig kalt ist, sogar einmal pro Woche. Menschen mit trockenem und geschädigtem Haar empfehle ich dagegen, die Haarmaske etwa 1-2 Mal pro Woche zu verwenden, je nachdem, wie oft sie ihr Haar waschen. Tritt keine Besserung ein, kann man die Pflegespülung auch durch eine Haarmaske ersetzen und sie bei jeder Haarwäsche verwenden.“

Es genügt, eine Haarkur etwa einmal pro Woche anzuwenden. Hast du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden.

Die Haarpflege-Expertin Bridgette Hill hat gegenüber "mindbodygreen" verraten, dass eine Haarkur einmal im Monat reicht, wenn jemand grundsätzlich gesunde Haare hat, die er oder sie etwa coloriert und/oder sie regelmäßig föhnt oder mit einem Glätteisen stylt. Wer wiederum eher trockene Haare oder Locken hat, sollte lieber alle zwei Wochen die Extrapflege einplanen. Sind deine Haare besonders strapaziert, spröde und lassen sich auch trotz Conditioner schlecht durchkämmen, dann kannst du ihnen ruhig einmal pro Woche eine Kur gönnen. Haben sie sich etwas erholt, könntest du dann wieder auf den zweiwöchentlichen Rhythmus umsteigen.

Faktoren, die die Häufigkeit der Anwendung beeinflussen:

Faktor Einfluss auf die Häufigkeit
Haartyp und Zustand Trockenes oder stark beschädigtes Haar profitiert von häufigerer Anwendung
Andere Haarprodukte Beachte die anderen Produkte, die du in deiner Haarpflegeroutine verwendest
Art der Haarmaske Unterschiedliche Masken haben unterschiedliche Zwecke und Intensitäten (z.B. Proteinbehandlungen seltener)

Letztendlich besteht der Schlüssel darin, herauszufinden, wie oft du eine Haarmaske verwendest, indem du auf dein Haar hörst. Wenn es etwas matt oder widerspenstig aussieht, ist es vielleicht Zeit für die Anwendung einer Haarkur.

Kann man eine Haarkur über Nacht einwirken lassen?

Dein Haar hat eine intensive Kur nötig, weil es spröde sowie kraftlos wirkt - warum also die Kur nicht einfach über Nacht im Haar lassen und morgens mit einer prächtig glänzenden und gesunden Mähne aufwachen?

Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.

Wenn du eine Haarkur für die Nacht in Betracht ziehst, wähle eine mit einer dickeren, balsamartigen Textur. Diese tropft während des Schlafens weniger oder sorgt für Verschmutzung.

Woher weiß ich, welche Haarmaske ich wählen soll?

„Das hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen ab. Mein Tipp ist, das Produkt zu prüfen, denn da steht normalerweise drauf, was es bewirkt: ob es zum Beispiel repariert, Feuchtigkeit spendet, Frizz beseitigt oder die Haarfarbe bewahrt. Danach lässt sich entscheiden, was für den Anwender am wichtigsten ist. Die Haarmaske sollte eine Ergänzung zur Haarpflegeroutine sein, daher sollte man die Wahl immer von den jeweiligen Bedürfnissen und den anderen Haarpflegeprodukten abhängig machen, die man verwendet. Wer z. B. gefärbtes Haar hat, das zudem trocken ist, kann ein farbschonendes Shampoo und eine Pflegespülung verwenden, die dann mit einer feuchtigkeitsspendenden Haarmaske ergänzt wird.

Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Haarkuren ein unverzichtbarer Bestandteil einer effektiven Haarpflegeroutine sind. Durch die richtige Anwendung und Auswahl der passenden Produkte können Sie die Gesundheit und Schönheit Ihrer Haare langfristig erhalten und verbessern.

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