Waxing Anleitung: Alles, was du für eine glatte Haut wissen musst

Waxing ist ein Beauty-Ritual, das die einen abschreckt und die anderen fasziniert. Einerseits erhältst du eine wunderschön glatte Haut, und das für vier bis sechs Wochen. Aber andererseits kann Waxing schmerzhaft sein und schädliche Folgen haben, wenn die Haarentfernung nicht sicher und korrekt durchgeführt wird. Aber keine Sorge! Hier erfährst du alles, was du zum Thema Waxing wissen musst.

1. Vorbereitung ist das A und O

Vor dem Waxing musst du deine Haut vorbereiten. Ob Augenbrauen, Arme oder Beine, vergewissere dich, dass die Hautstelle frei von Rissen, Verletzungen oder Akne ist. Wenn deine Haut gereizt ist, besteht die Gefahr von Hautinfektionen, Verbrennungen und Hautabschürfungen.

Diese Risiken kannst du mit einem Peeling vor und nach dem Waxing vermeiden. Dadurch werden nicht nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, sondern wird auch das Risiko eingewachsener Haare gemindert. Zudem werden Hautablagerungen entfernt und verstopfte Poren gereinigt. Verwende ein sanftes Peeling, das du einige Tage vor und nach dem Wachsen anwendest, um das gesunde Haarwachstum zu fördern.

2. Vermeide Alkohol und Koffein vor dem Waxing

Es mag verlockend klingen, beim Waxing gemütlich einen Kaffee oder ein Glas Wein zu schlürfen. Warte aber lieber, bis die Prozedur vorüber ist. Alkohol und Koffein entziehen der Haut Feuchtigkeit. Dadurch werden die Poren enger und das Waxing wird zu einer sehr schmerzhaften Angelegenheit.

3. Die richtige Wachsart wählen

Von Weichwachs bis hin zu Wachsstreifen, möchtest du wissen, welche Art am besten für dich und dein Vorhaben geeignet ist? Dann lies weiter! Hier ist eine Übersicht über die gängigen Wachsarten zur Haarentfernung:

  • Warmwachs: Warmwachs eignet sich für die meisten Haartypen und Körperstellen. Durch das warme Wachs öffnen sich die Poren, sodass selbst tief verwurzelte Haare kontrolliert entfernt werden können. Ein weniger schmerzvolles Waxing-Erlebnis!
  • Wachsstreifen: Mit einer Spachtel trägst du eine dünne Schicht Wachs auf die gewünschte Stelle auf und ziehst diese mit einem Vlies- oder Papierstreifen ab. Diese Methode eignet sich besonders für größere Körperstellen, da sich das Wachs schneller auftragen und abziehen lässt.
  • Wachscreme: Eine der sanfteren Methoden zur Haarentfernung - ideal für empfindliche Haut. Eine Wachscreme versorgt deine Haut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen und hinterlässt sie wunderbar glatt und gepflegt.
  • Weichwachs/Heißwachs: Weichwachs/Heißwachs ist meist in Form von Perlen, Blöcken oder Granulaten erhältlich, die in einem Wachsheizer geschmolzen werden. Im Gegensatz zu anderen Wachsarten ist die Haarentfernung mit Heißwachs nicht so schmerzvoll. Meist wird Heißwachs daher für empfindliche Körperstellen verwendet, wobei es auch für größere Stellen immer beliebter wird. Es entfernt selbst hartnäckige Haare.

4. Die richtige Haarlänge

Du meinst vielleicht, dass die Länge der Haare beim Waxing keine Rolle spielt. Sie hat jedoch enormen Einfluss auf das Ergebnis. Sind die Haare zu lang, wird das Waxing sehr unangenehm und schmerzvoll. Deine Haare können sich unter dem Wachs verknoten und gleichzeitig Schmutz anziehen. Die Haare sollten mindestens 5 mm und maximal 20 mm lang sein. Dadurch wird ein perfektes Waxing-Ergebnis erzielt, weil das Wachs gut auf der Haut haften und so die Haare ideal greifen kann. Sind die Haare etwas zu lang? Kein Problem.

5. Die richtige Technik

Idealerweise werden beim Waxing die Haare samt Wurzel entfernt. Du solltest auf jeden Fall vermeiden, dass die Haare abbrechen, indem du das Wachs vorsichtig und korrekt aufträgst und entfernst. Trage das Wachs in Wuchsrichtung der Haare auf, damit es gut auf der Haut haftet. Ziehe das Wachs anschließend entgegengesetzt der Haarwuchsrichtung, parallel zur Hautoberfläche ab.

6. Vermeide Rasieren nach dem Waxing

Es kann verlockend sein, die lästigen Stoppeln nach dem Wachsen zu rasieren. Wenn du dir jedoch superglatte Haut wünschst, solltest du dies um jeden Preis vermeiden. Nach dem Waxing sind die nachwachsenden Haare nämlich feiner und weicher, weil die Haare samt Wurzel entfernt wurden. Rasieren mag zwar eine schnelle Lösung sein, entfernt die Haare jedoch nicht mit ihrer Wurzel. Die Folge? Die Haare wachsen schneller und werden dicker.

7. Die richtige Pflege nach dem Waxing

Halte dich an eine Pflegeroutine nach dem Waxing, um die natürliche Feuchtigkeitsbarriere deiner Haut zu schützen und eingewachsene Haare oder Infektionen zu vermeiden. Probiere hautberuhigende Lotionen oder Öle zur Nachbehandlung wie die Jean Marin Feuchtigkeitslotion, die deine Haut dank der beruhigenden Mischung aus Ölen und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ideal mit Feuchtigkeit versorgt. Lass deine Haut atmen, indem du lockere Kleidung trägst. Denn zu enge Kleidungstücke wie Workout-Tights können die Haut reizen und Hautirritationen hervorrufen. Superglatte Haut, die sich genauso gut anfühlt, wie sie aussieht.

8. Gönn deiner Haut eine Pause

Am besten legst du direkt nach dem Waxing einen oder zwei Ruhetage ein, damit dein Körper sich erholen kann. Laufen, Pilates, Fahrradfahren und Bikram Yoga und ähnliche Sportarten bringen dich ins Schwitzen, was die Haut reizen und zu Infektionen führen kann. Warte am besten auch ein paar Tage nach dem Waxing, bevor du im Pool Bahnen ziehst. Denn das Chlor kann empfindliche Haut angreifen und austrocknen.

9. Entspannung ist der Schlüssel

Entspanne dich vor und während des Waxings. Das ist das Beste, was du tun kannst. Behalte immer das Ziel vor Augen: wunderbar glatte Haut, und zwar länger als beim Rasieren oder anderen Haarentfernungsmethoden. Hast du Angst vor den Schmerzen? Nimm vorher Ibuprofen oder trage etwas Zahnbetäubungscreme auf und vermeide Stress. Denn, je angespannter du bist, desto schmerzhafter wird das Waxing. Wenn du gerade deine Periode hast, solltest du deine Waxing-Session lieber verschieben. Denn deine Haut kann aufgrund des niedrigen Östrogenspiegels extrem empfindlich sein.

10. Schütze deine Haut nach dem Waxing

Haare schützen deine Haut vor Hitze. Daher sind frisch gewachste Körperstellen nach der Behandlung anfälliger und empfindlicher. Warmes Wasser erweitert zudem die Poren, was ein höheres Risiko für Infektionen und eingewachsene Haare bedeutet. Sonnenlicht kann darüber hinaus Hautausschläge und -irritationen verursachen. Trage also unbedingt Sonnencreme auf, bevor es zum Strand geht.

Wie lange müssen Haare zum Waxen sein?

Für ein optimales Ergebnis beim Waxing selber machen, sollten die Haare mindestens 0,5 bis 1 cm lang sein. So kann das Wachs die Haare effektiv greifen und sie zusammen mit der Wurzel entfernen. Wenn du regelmässig Waxing selber machst, wird dein Haarwuchs mit der Zeit feiner und langsamer, was bedeutet, dass die Haare nach mehreren Anwendungen oft nicht mehr so lang werden müssen, um effektiv entfernt zu werden.

Wie lange waxen, bis keine Haare mehr wachsen?

In der Regel musst du alle 3 bis 4 Wochen Waxing selber machen, da die Haare in verschiedenen Wachstumsphasen sind. Nach regelmässiger Anwendung kann das Haarwachstum langsamer und feiner werden. Es gibt keine garantierte Zeitspanne, in der alle Haare dauerhaft verschwinden, da dies von verschiedenen Faktoren wie Genetik, Hormonspiegel und Hauttyp abhängt. In einigen Fällen kann das Wachstum nachlassen, aber die Haare wachsen irgendwann wieder nach. Waxing selber zu machen, ist jedoch eine sehr effektive Methode, um relativ langfristig glatte Haut zu erzielen.

Sugaring oder Waxing: Was ist effektiver?

Ob Sugaring oder Waxing effektiver ist, hängt von persönlichen Vorlieben und Hauttypen ab, da beide Methoden ihre Vor- und Nachteile haben. Sugaring verwendet eine Zuckerpaste bei Raumtemperatur, mit der das Haar in Haarwuchsrichtung entfernt wird. Es ist sanfter zur Haut, da die Zuckerpaste weniger an der Haut haftet und dadurch weniger Irritationen verursacht. Sugaring eignet sich besonders für empfindliche Haut und ist ideal für kleinere Flächen wie die Bikinizone oder Gesicht. Waxing hingegen verwendet Stoffstreifen entgegengesetzt der Wuchsrichtung.

Warnhinweise und Sicherheitshinweise

  • Zu heißes Wachs kann zu Verbrennungen führen.
  • Das Enthaarungs Warmwachs nur unter Aufsicht im Tiegel im Wasserbad erhitzen.
  • Vor der ersten Anwendung in der zu behandelnden Zone am Abend vor der geplanten Haarentfernung einen Sensibilitätstest durchführen, um die Verträglichkeit des Produktes zu prüfen.
  • Wird keine Reaktion festgestellt, kann die Haarentfernung erfolgen.
  • Nur auf gereinigter, trockener und gesunder Haut anwenden.
  • Nicht geeignet für Diabetiker.
  • Nicht anwenden auf gereizter Haut, Wunden, Narben, Pigmentflecken, Verbrennungen, Läsionen, Sonnenbrand oder Haut, die bereits bei früheren Behandlungen auf das Wachs reagiert hat.
  • Kontakt mit Augen, Wimpern und Schleimhäuten vermeiden.
  • Nicht innerhalb von 24 Stunden nach einem Sonnenbad bzw. unmittelbar nach dem Baden anwenden.
  • Die Haut 24 Stunden nach der Haarentfernung nicht der Sonne/Solarium aussetzen und kein Peeling anwenden.
  • Es ist unbedingt erforderlich, vor der Anwendung die Wachstemperatur zu testen.
  • Nach der Haarentfernung können Rötungen auftreten. Diese sollten innerhalb von 24 Stunden abklingen, andernfalls einen Arzt aufsuchen.
  • Auf der behandelten Haut in den 24 Stunden nach der Haarentfernung keine alkoholhaltigen Pflegeprodukte anwenden.
  • Nicht verschlucken.
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Vorbereitung für die Haarentfernung mit Warmwachs

  1. Erhitzen des Wachses: Das Enthaarungs Warmwachs nur unter Aufsicht im Tiegel im Wasserbad auf dem Herd erhitzen. Niemals den Schmelztiegel direkt auf die Herdplatte stellen und erhitzen! Dazu den Tiegel in einen mit Wasser befüllten Topf stellen und auf niedriger Stufe erwärmen, bis das Wachs die Textur von dickflüssigem Honig hat. Das Wachs darf nicht mit dem Wasser in Berührung kommen, da es sonst unbrauchbar wird. Den Spatel nicht mit erhitzen. Der Tiegel darf keine Beschädigungen aufweisen. Wichtig! Das Wachs nicht zu stark erhitzen, um das Risiko von Verbrennungen zu reduzieren und das Überhitzen des Wachses zu vermeiden. Das Wachs ist in jedem Fall überhitzt, wenn es anfängt zu rauchen. Wenn das Wachs überhitzt wurde, den Tiegel nicht berühren, Herdplatte ausschalten und abkühlen lassen. Nach Hautkontakt mit überhitztem Wachs halten Sie den betroffenen Hautbereich 20 Min. unter kühles Wasser und suchen Sie einen Arzt auf. Versuchen Sie nicht, das Wachs zu entfernen!
  2. Prüfen der Wachstemperatur: Mit dem Spatel Wachs aus dem Tiegel entnehmen. Testen Sie die Temperatur durch vorsichtiges Auftragen einer kleinen Menge auf die Innenseite Ihres Handgelenks. Wenn das Wachs zu heiß ist, lassen Sie es etwas abkühlen und testen Sie es erneut. Das Wachs sollte die Textur von dickflüssigem Honig haben.

Haarentfernung Schritt für Schritt

  1. Auftragen des Wachses: Die entsprechenden Hautpartien reinigen, mit einem Tissue trocknen. Mit dem Spatel die gewünschte Menge Wachs entnehmen, dabei den Spatel leicht drehen, um Spritzer oder Fäden zu vermeiden. Wachs auf den zu enthaarenden Hautbereich geben und in Haarwuchsrichtung verstreichen, in Form eines kleinflächigen Streifens, dünner in der Mitte (ca. 1-2 mm) und dicker an den Außenseiten (ca. 2 mm). Abwarten, bis das Wachs noch weich ist, aber nicht mehr klebt.
  2. Entfernen des Wachses: Die Haut mit einer Hand am unteren Ende des Wachsstreifens festhalten, mit der anderen Hand den Streifen fassen und mit einer festen, raschen Bewegung entgegen der Haarwuchsrichtung so flach wie möglich abziehen. Zur Beruhigung einen Finger sanft auf die behandelte Hautstelle legen. Anschließend SOLUTION Skin Serum Spray und SOLUTION Aloe Vera Cool Gel auftragen.

Nach der Enthaarung

Ideal zur Entfernung von Wachsrückständen ist ein Wattepad, getränkt mit SOLUTION Skin Serum Spray bzw. SOLUTION 24h Optimum Creme. Das Wachs lässt sich nicht mit Wasser entfernen. Den Spatel nicht im Tiegel lassen, Wachsreste nach jeder Anwendung abstreifen.

Heutzutage gehören Begriffe wie Bikinizone und Brasilien-Waxing zu unseren alltäglichen Beautybegriffen. Waxing ist eine super Option, da es die Haare von der Wurzel an entfernt. Das bedeutet, dass es bis zu 28 Tage dauert, bevor die Haare wieder wachsen. Bei regelmäßiger Anwendung wachsen die Haare sogar feiner und leichter nach.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Kaltwachstreifen und Warmwachs-Anwendungen. Für eine schnelle Lösung und eventuelle kleinere Ausbesserungen sind die Kaltwachsstreifen perfekt geeignet. Die Wachsstreifen sind in optimierter Größe vorgeschnitten, sodass die Anwendung ziemlich einfach ist. Die Wachsstreifen werden am runden Ende langsam auseinandergezogen (das runde Ende sollte in Haarwuchsrichtung zeigen), danach in Haarwuchsrichtung glattstreichen und die Haut straffen. Danach so schnell du kannst, entgegen der Haarwuchsrichtung abziehen. Eventuelle Wachsreste kannst du einfach mit den mitgelieferten Pflegetüchern Entfernen.

Solltest du dich schon etwas besser mit Waxing auskennen oder du möchtest eine eher routinierte Lösung - dann empfehlen wir dir das Warmwachs. Hier hast du den Vorteil, dass du einfach größere Flächen abdecken kannst, da du ausreichend Wachs -je nach deinen individuellen Bedürfnissen- erwärmen kannst. Zudem kannst du hier wiederverwendbare Wachsstreifen benutzen.

Als Einsteiger kann es sein, dass du dich noch nicht traust, Waxing an einer eher empfindlicheren Stelle auszuprobieren. Keine Sorge - wir haben auch für dich eine Lösung. Haarentfernungscremes funktionieren schnell, einfach und schmerzlos. Sie brauchen nur ca. 5-10 Minuten Einwirkzeit und entfernen deine Haare nahe der Wurzel. Dadurch erreichst du ein sehr glattes und langanhaltendes Ergebnis. Für die Bikinizone eignet sich besonders eine Creme mit gewölbtem Applikator, sodass du die Creme unkompliziert auftragen kannst. Die Anwendung ist einfach, nach dem Auftragen einwirken lassen (aufpassen - nicht länger als 10 Minuten einwirken lassen!).

Natürlich gibt es auch die traditionelle Möglichkeit des Rasierens. Jedoch empfehlen wir diese nicht unbedingt als erste Wahl für die Bikinizone. Diese Methode kann nämlich zu höherer juckender Stoppelbildung und mehr eingewachsenen Haaren führen (im Vergleich zur Haarentfernung durch Cremes oder Waxing).

Egal für welche Methode du dich entscheidest, es ist immer wichtig, dass du sie zuerst an einer kleinen Stelle testest. Denn jeder Mensch und jede Haut ist anders und es ist wichtig zu wissen, wie deine Haut darauf reagiert. Zusätzlich empfehlen wir dir parfümierte Seifen und Feuchtigkeitscremes, bis zu 24h nach der Anwendung, zu vermeiden. Für beste Ergebnisse lohnt es sich, deinen Körper 24h vorher zu exfolieren und kurz vor der Anwendung den betreffenden Bereich mit warmem Wasser zu waschen.

Ganz gleich, ob Du Waxing zu Hause machst oder in einem Salon - wahrscheinlich hast Du schon einmal die Wahl zwischen Strip- und Hot Wax gehabt. Beide Methoden haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, je nachdem, an welcher Körperstelle die Haare entfernt werden. Worin besteht der Unterschied? Wann Strip Wax und wann Hot Wax verwenden?

Das Strip Wax wird dünn mit einem Spatel oder einem Roller aufgetragen und anschließend mit einem Vliesstreifen entfernt. Das Strip Wax eignet sich für Waxing größerer, unempfindlicher Hautflächen wie Rücken, Brust oder Beine. Für kleinere und empfindlichere Hautpartien ist dagegen die Anwendung von Hot Wax ohne Vliesstreifen ideal; wir empfehlen es für die Bikinizone, das Gesicht und manchmal für die Achselhöhlen, je nach Empfindlichkeit der Haut oder Dicke der Haare.

Hot Wax ist so konzipiert, dass es sich um den Haarfollikel legt und diesen von der Wurzel her entfernt, ohne an der Haut zu ziehen. Es wird auf der Haut verteilt und lässt sich nach dem Trocknen in wenigen Sekunden leicht entfernen, indem man den Wachsrand mit den Fingern anhebt und gegen die Haarwurzel abzieht. Zu den Vorteilen gehören weniger eingewachsene Haare, weniger Haarbruch und eine längere Nachwuchszeit. Hot Wax verringert auch das Risiko von Hautrötungen. Es kann einige Male wiederholt angewendet werden, ohne dass es unangenehm ist.

Wie wird Hot Wax ohne Vliesstreifen nun genau angewendet? Als erstes muss das Wachs erhitzt und auf eine honigartige Konsistenz gebracht werden. Dies funktioniert im Wachserhitzer, in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Vor der Anwendung auf der Haut sollte das Wachs auf jeden Fall auf der Innenseite des Handgelenks auf eine angenehme Arbeitstemperatur getestet werden. Zu heißes und flüssiges Wachs muss noch ein wenig heruntergekühlt werden. Essenziell ist auch die Reinigung der Haut und die Verwendung einer Lotion, damit die Haut beim Wachsen gut geschützt ist. Das Wachs sollte mit einem Holzspatel in einem 45 Grad Winkel auf die Haut aufgetragen werden – am besten gegen die Haarwuchsrichtung. Wichtig ist, dass alle Haare von allen Seiten gut mit dem Wachs ummantelt sind. Der Wachsflicken sollte dabei ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein. Beim Glattstreichen mit dem Spatel wird empfohlen, einen etwas dickeren Rand zu lassen, so dass Du das Wachs beim Abziehen besser greifen kannst.

Warte ein paar Sekunden, bis das Wachs sich nicht mehr klebrig anfühlt und ziehe dann den Wachsflicken parallel zur Haut und gegen die Haarwuchsrichtung ab. Fahre mit den weiteren Hautflächen fort. Nach dem Wachsen reinige die Haut erneut und beruhige sie mit einer Lotion.

Wachsen mit Hot Wax ohne Vliesstreifen in der Regel weniger schmerzhaft Wachs ohne Vliesstreifen eignet sich also sehr gut zum Wachsen empfindlicher Stellen oder dickerer Haare. Deshalb ist es oft das Wachs der Wahl für Bikini / Hollywood / Brasilien, für die Achseln und für das Wachsen im Gesicht. Da das Wachs einige Sekunden auf der Haut verbleibt, öffnet die Hitze die Poren und Haarfollikel, so dass sich die Haare viel leichter entfernen lassen. Dadurch ist das Wachsen mit Hot Wax ohne Vliesstreifen in der Regel auch weniger schmerzhaft. Außerdem hat es einen stärkeren Halt an den Haaren, was es ideal für dickeres, hartnäckigeres Haar macht. Es kann sogar Haare von 1 mm Länge entwachsen!

Das Wachs, welches ohne Vliesstreifen verwendet wird, nennen wir Hot Wax. Das Hot Wax ist perfekt für die Anwendung auf kleinen, empfindlichen Stellen wie Gesicht, Achseln oder Bikini geeignet. Das Wachs wird mit einem Spatel aufgetragen und anschließend ohne Vliesstreifen abgezogen. Wachs ohne Vliesstreifen wird bei geringer Temperatur angewendet und entfernt Härchen bereits ab 1mm Länge. Die Anwendung auf einer dünnen Lotion-Schicht macht die Behandlung hautschonend und wenig schmerzhaft.

So funktioniert die Grundtechnik im einzelnen Wir zeigen Dir hier die richtige Grundtechnik, damit Du eine schmerzfreie und hautschonende Waxing Behandlung zu Hause selbst durchführen kannst. Zunächst musst Du das Hot Wax in der Mikrowelle, Wasserbad oder in einem Wachserhitzer erhitzen, um es auf die richtige Temperatur und Konsistenz zu bringen. Gleichzeitig solltest Du Deine Haut reinigen und mit Vorbehandlungslotion auf das Wachsen vorbereiten. Anschließend kannst Du loslegen.

Nimm zunächst eine ausreichende Menge Wachs mit einem Spatel auf. Den Spatel so lange drehen, bis Du genügen Wachs auf dem Spatel hast (wie ein Lollipop). Das Wachs sollte dabei auf dem Spatel haften bleiben. Ist das Wachs zu flüssig, ist die Wachstemperatur zu hoch und das Wachs muss vor der Behandlung noch ein wenig abkühlen. Trage das Wachs immer mit Druck und mit der Spatelkante in einem Winkel von 45 Grad zum Körper auf. Trage das Wachs gegen die Haarwuchsrichtung auf mit ausreichendem Druck, so dass sich das Haar bis in das Wachs hochkämmt. Dies ist besonders bei kurzen Haaren wichtig. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Haarlänge bedeckt ist und das Wachs auch die Hautoberfläche abdeckt.

Wenn Du einen Wachsflicken (Patch) aufträgst, ist es wichtig, mit dem Rand des Spatels zu beginnen. Danach glätte den Flicken mit dem Spatel mit leichtem Druck. Es ist wichtig, den Wachsflicken relativ schnell aufzutragen, damit das Wachs nicht austrocknet und Fäden zieht. Nachdem Du das Wachs mit dem abgerundeten Ende des Holzspatels unter leichtem Druck gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen hast, musst Du das Wachs gleichmäßig verteilen. Der Wachsflicken sollte ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein. Belasse dabei die Ränder des aufgetragenen Wachses ein wenig dicker, damit sich eine Art „Griff“ zum Abziehen des Wachses bildet. Ein dicker Rand ist leichter zu entfernen.

Nach ein paar Sekunden ist das Wachs bereit zum Entfernen. Du merkst dies daran, dass sich das Wachs nicht mehr klebrig anfühlt. Zum Entfernen des Wachses schnippe den unteren Rand des Wachses nach oben gegen den Haarwuchs. Während Du die Haut mit einer Hand stützt, ziehe das Wachs zügig parallel zur Haut (und keinesfalls senkrecht) ab. Beruhige die Haut sofort nach dem Entfernen des Wachses, indem Du die gewachste Stelle mit der Hand drückst.

Wiederhole den Wachsvorgang, bis alle Haare entfernt sind. Trage zwischen den Wachsanwendungen immer wieder eine leichte Schicht Lotion auf, um sicherzustellen, dass die Haut geschützt ist und zu verhindern, dass das Wachs auf der Haut kleben bleibt.

Ein Waxing-Tipp zum Schluss

Ein Tipp noch: Das Abziehen des Wachses ist einfacher und angenehmer, wenn Du den neuen Wachsflicken auf einem schon gewachsten Stück Haut beginnen lässt. Dann kannst Du den Flicken vor dem Abziehen greifen, ohne dass Haare schon unangenehm in die Länge gezogen werden.

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