Ein Haarschneider spart den Gang zum Friseur - du legst einfach selber Hand an. Die praktischen Geräte eignen sich insbesondere für folgende Zielgruppen: Frauen und Männer mit kurzen Haaren, Nutzer, die gerne kreative Frisuren ausprobieren, Eltern, die ihren Kindern die kurzen bis mittellangen Haare selber schneiden, Männer, die neben Kopf- auch Bart- und Körperhaare cutten. Was leisten die Maschinen und auf welche Eigenschaften solltest du beim Kauf achten? Hier erfährst du mehr.
Ein Haarschneider, auch Haarschneidemaschine genannt, cuttet kurze bis mittellange Haare mithilfe eines Scherkopfs. In diesem befinden sich in der Regel zwei scharf geschliffene Kämme beziehungsweise Messer. Eines von diesen ist fest montiert, das andere wird mittels eines Elektromotors zum Vibrieren gebracht und kürzt auf diese Weise vor allem Kopf-, aber auch Körper- und Barthaare.
Bei den meisten Modellen lässt sich die gewünschte Haarlänge einstellen. Dies erfolgt entweder über verschiedene Kammaufsätze oder einen Schieberegler am Gerät.
Tipp: Für extra kurze Frisuren beziehungsweise Glatzen ist es bei vielen Geräten möglich, ohne Aufsatz zu arbeiten. Dann werden die Haare unmittelbar an der Kopfhaut entfernt.
Wer keine Zeit oder Lust hat, einen Kurzhaarschnitt regelmäßig beim Friseur nachtrimmen zu lassen, kann sich den Gang sparen: Mit ein wenig Übung erledigt der Haarschneider diesen Job. Auch für längere Frisuren gibt es geeignete Modelle.
Haare schneiden leicht gemacht: Was sonst der Friseur erledigt, gelingt auch zu Hause - und dafür sollte der Haarschneider eine Reihe von Eigenschaften aufweisen. Wichtig ist das für eine komfortable Handhabung sowie für ein sehenswertes Ergebnis. Auf die folgenden Merkmale ist beim Kauf zu achten:
Aufgrund der vielfältigen Modellauswahl findet mit Sicherheit jeder eine passende Haarschneidemaschine für seine Bedürfnisse. Die Geräte unterscheiden sich hinsichtlich zahlreicher Kriterien.
Haarschneider mit Akkubetrieb nutzt du kabellos. Das hat Vorteile - aber auch Nachteile.
Die zweite Betriebsvariante ist der klassische Anschluss per Kabel an eine Steckdose. Auch diese Ausführungen haben Plus- wie Minuspunkte:
Die Messer beziehungsweise Kämme sind das Herzstück eines Haarschneiders. Ihre Qualität entscheidet in hohem Maße über das Schnittergebnis. Üblicherweise bestehen sie aus folgenden Materialien.
Scharfe Messer sorgen für einen präzisen Cut und verhindern dadurch Spliss sowie abgebrochene Haarspitzen. Viele Modelle inkludieren eine automatische Schärfung. Sollte das nicht der Fall sein, halten folgende Tipps die Kämme beziehungsweise Messer lange scharf:
Wichtig: Ein Messerschärfer ist in der Regel nicht geeignet. Dessen Funktionsweise ist für die sehr kompakten Kämme meist nicht ausgelegt und es besteht Verletzungsgefahr.
Für Haarschneider mit Keramikklingen verwendest du einen Diamantabziehstein zum Schärfen. Er schont die Oberfläche und verleiht ihr buchstäblich neuen Schliff.
Tipp: Das Schärfen ist vielfach aufwendig und erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl. Im Zweifelsfall ist es ratsam, in neue Klingen zu investieren.
Beim Schneiden verbleiben Haarreste, Hautschüppchen, Talg und Fett an den Messern und schaden diesen mit der Zeit. Eine gründliche Reinigung verbessert in der Folge die Schneideeigenschaften und verlängert die Lebenszeit der Kämme und des Geräts.
Moderne Haarschneidemaschinen sind einfach anzuwenden. Verfügen sie über scharfe Kämme beziehungsweise Messer und verschiedene Schnittstufen, bist du perfekt ausgerüstet für den Do-it-yourself-Haarschnitt. Dieser gelingt auch ungeübten Hobbyfriseuren. Mit diesen Handgriffen funktioniert es:
Tipp: Die optimale Schnittlänge für deine Stylingwünsche ist Erfahrungssache. Schneide daher am Anfang nicht zu kurz, arbeite dich besser nach und nach vor.
Für ein Top-Ergebnis sind scharfe Messer wichtig. Sie bergen allerdings eine gewisse Verletzungsgefahr. Bei der Anwendung selber solltest du darauf achten, nicht mit den Messern in Berührung zu kommen. Noch besser sind Kämme mit abgerundeten Spitzen und Gleitbeschichtung auf der Oberfläche. Bei der Aufbewahrung verhindert ein Klingenschutz, dass du dich schneidest.
Tipp: Beim Trockenschnitt siehst du sofort, wie die Haare nach dem Cut aussehen. Er ist für Einsteiger ideal. Mit mehr Erfahrung kannst du die Schneidemaschine auf leicht angefeuchtetem Haar anwenden. Es lässt sich besser kontrollieren, doch ein wenig Erfahrung ist hier dennoch von Vorteil: Im nassen Zustand liegen die Haare anders und wirken länger.
Anfänger heben den Haarschneider am Oberkopf leicht an. Noch besser ist es, mit verschiedenen Aufsätzen zu arbeiten: längere für das Deckhaar, kürzere für Nacken- und Seitenbereiche.
Einfache Modelle mit vier bis fünf Aufsätzen sind bereits für rund 30 Euro erhältlich. Für Mittelklasse-Haarschneider mit verschiedenen Kämmen und/oder verstellbaren Schnittlängen investierst du zwischen 35 und 50 Euro. Multigroomer kosten ab rund 60 Euro.
Wie die Bezeichnungen bereits andeuten, sind die Geräte für jeweils unterschiedliche Zwecke konzipiert. Prinzipiell lassen sich Haarschneider auch für Barthaare nutzen und Trimmer für das Kopfhaar. Die Bauweise eines Trimmers ist jedoch kompakter und die Schnittbreiten sind geringer. So erfassen sie Gesichtshaare effektiver und bearbeiten selbst knifflige Bereiche wie etwa unter der Nase oder am Kinn.
Möchtest du mit deinem Haarschneider an das Barthaar heran, solltest du in einen Multigroomer investieren. Achte außerdem darauf, dass ein Blending-Aufsatz beiliegt.
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