Alles ist in bester Ordnung und plötzlich setzt Haarausfall ein. Und Ihren Vitaminmangel findet niemand. Nach Vitaminmangel sucht auch niemand.
Es lohnt sich daher bei Haarausfall oder bei plötzlich nur noch spärlichem Haarwuchs, nach einem möglichen Vitaminmangel Ausschau zu halten, die Ernährung zu optimieren und ggf. zu Substitutionspräparaten zu greifen.
Vitamine spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Haares. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann das Haarwachstum beeinträchtigen, da die Haarfollikel ausreichend Nährstoffe benötigen.
Im Folgenden klären wir auf, welche Vitamine für das Haarwachstum entscheidend sind, wie ein Mangel erkannt und behoben werden kann.
Du hast vom Zusammenhang zwischen Vitamin D und Haarausfall gehört - und fragst dich nun, ob ein Vitamin-D-Mangel vielleicht hinter deinen Bad-Hair-Days stecken könnte? In diesem Artikel erfährst du, warum dein Haar das Sonnenvitamin braucht, wie sich ein Mangel auf deine Haare auswirken kann und was du aktiv tun kannst, um dein Haar wieder zu stärken.
Vitamin D reguliert 3 % unseres gesamten genetischen Materials [1] - dazu gehören Gene, die dein Haarwachstum managen. Das heißt: Ein Vitamin-D-Mangel kann Haarausfall verursachen.
Vitamin D unterstützt die Zellen der Haarfollikel dabei, neue Haare zu bilden und zu wachsen. Bei Mangel bleiben Haare im Ruhemodus und das Haarwachstum wird gehemmt.
Fallen deine Haare diffus am ganzen Kopf aus, ohne kahle Stellen oder Narben zu hinterlassen, kann das auf Haarausfall durch Vitamin-D-Mangel hinweisen.
Ein Vitamin-D-Mangel kann verschiedene Arten von Haarausfall verschlimmern, darunter diffuser, kreisrunder und hormonell bedingter Haarausfall vor allem bei Frauen.
Hast du einen Vitamin-D-Mangel und möchtest Vitamin D gegen Haarausfall einnehmen, setze auf die Kombination mit Vitamin K2, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
Wie schnell die Haare nach einer Vitamin-D-Einnahme wieder nachwachsen, ist unterschiedlich. Mit ersten sichtbaren Verbesserungen kannst du nach etwa 6 Wochen rechnen.
Auch Stressreduktion, Ernährung und Kopfhautpflege (zB mit einem haarwachstumsfördernden Tonic) spielen eine wichtige Rolle, um Haarausfall bei Vitamin-D-Mangel effektiv zu behandeln.
Wenn deinem Körper Vitamin D fehlt, kann das den gesamten Haarzyklus stören. Genauer gesagt: Das Haarwachstum geht dann in den Pause-Modus - letztlich kann Haarausfall die Folge sein.
Daran liegt’s: Vitamin D ist ein Kraftstoff für das Haarwachstum. Im Körper hilft Vitamin D bei der Zellneubildung und -differenzierung [2]. Das gilt auch für Keratinozyten, also die Zellen in den Haarfollikeln, die für das Haarwachstum verantwortlich sind. Ohne Vitamin D fehlt den Haaren die Power.
Damit die Keratinozyten effektiv funktionieren (und Keratin, den Hauptbestandteil der Haare produzieren), brauchen sie Vitamin D [1]. Fehlt es, schwächeln die Haarfollikel und die Haarqualität leidet.
Vitamin D wirkt dem Schrumpfen der Haarfollikel entgegen. Wenn sich die Wachstumsphase dauerhaft verkürzt, schrumpfen die Haarfollikel und produzieren feine, schwächere Haare. Vitamin D unterstützt dagegen die Gesundheit der Follikel.
Es kommt noch besser. In der Forschung weiß man mittlerweile, dass sich in den Haarfollikeln Vitamin D-Rezeptoren befinden [3]. Diese Rezeptoren sind entscheidend für den Haarwachstumszyklus - besonders für die sogenannte Anagenphase, also die Phase, in der dein Haar wächst [4]. Sind die Rezeptoren jedoch in ihrer Funktion gestört, hemmt das den Übergang von der Ruhephase (Telogenphase) in die Wachstumsphase. Es kommt zu Haarausfall.
Das erklärt auch, warum niedrige Vitamin-D-Spiegel in Studien immer wieder mit verschiedenen Arten von Haarausfall in Verbindung gebracht werden. Darunter kreisrunder Haarausfall [4] und hormonell bedingter Haarausfall bei Frauen und Männern [3].
Ist bei Haarausfall ein Vitamin-D-Mangel mit im Spiel, gibt es ein paar typische Hinweise.
Ist der Vitamin-D-Mangel die Hauptursache für den Haarverlust, sind folgende Anzeichen möglich:
Übrigens: Bei einem Vitamin-D-Mangel fallen die Haare nicht sofort einfach aus. Es dauert meist zwei bis drei Monate, bis sich ein sinkender Vitamin-D-Spiegel in Form von Haarausfall bemerkbar macht.
Auch bei Haarausfall, der nicht hauptsächlich vitaminbedingt ist, spielt eine unzureichende Vitamin-D-Zufuhr oft eine Rolle. Dazu gehören hormonell bedingter und kreisrunder Haarausfall. Das fehlende Vitamin D ist dann aber nicht alleiniger Auslöser, sondern einer von vielen Faktoren für den Haarverlust.
Neben einem Haarvolumen im Abwärtstrend solltest du auf diese Symptome achten, wenn du einen Vitamin-D-Mangel bei dir vermutest:
Ob bei dir tatsächlich ein Vitamin-D-Mangel besteht, kann zweifelsfrei nur ein Bluttest verraten: Getestet wird dabei auf deinen 25(OH)D-Spiegel. Liegst du hier unter dem magischen Grenzwert von 20 Nanogramm pro Milliliter, gilt: raus in die Sonne, Vitamin D einnehmen (nach Rücksprache!) - und optimistisch bleiben.
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann ein verstärkender Faktor für mehrere Formen von Haarverlust sein. Wie sich Haarausfall bei Vitamin-D-Mangel äußert, kann deshalb variieren.
Das sagt die Forschung:
Wenn deine Vitamin-D-Spiegel zu niedrig sind und deine Haare darunter leiden, kann es sinnvoll sein, über eine gezielte Nahrungsergänzung nachzudenken. Wir verraten, auf was es im Fall von Haarausfall bei Vitamin-D-Mangel dabei ankommt.
Natürlich sind im Grunde alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für die Haargesundheit von Bedeutung.
Vitamin-C-Mangel macht nicht nur anfällig für Infektionen, sondern schadet auch der Haarstruktur. Auch ist Vitamin C an der Kollagenbildung beteiligt. Kollagen ist ein Strukturprotein, das für den Aufbau und Schutz des Haarfollikels benötigt wird.
Vitamin E regt überdies das Wachstum neuer Blutgefässe an und fördert auf diese Weise indirekt die bessere Nährstoffversorgung der Haarwurzel, da jetzt die Kopfhaut besser durchblutet werden kann.
Nahrungsergänzungsmittel mit dem Vitamin-B-Komplex (z. B. B-Vitamin MIX) enthalten alle B-Vitamine und fördern die Haargesundheit umfassend.
Das fettlösliche Vitamin A ist für viele Vorgänge im menschlichen Organismus verantwortlich. Vitamin A findet sich ausschliesslich in tierischen Lebensmitteln. In pflanzlicher Nahrung (z. B. Karotten, Spinat, Brokkoli, Tomaten oder Aprikosen) findet sich jedoch das sog. Betacarotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann.
Die Vitamine B3, B5 und B6 regulieren wichtige Stoffwechselvorgänge an der Haarwurzel.
Vitamin B7 ist auch unter dem Namen Biotin bekannt und sorgt für glänzende Haare, verhindert Spliss und Entzündungen der Haarwurzel. Zusätzlich steigert es die Bioverfügbarkeit von Eisen.
Neben dem Haarausfall führt eine zu geringe Vitaminaufnahme in der Regel zu weiteren Mangelerscheinungen. Mehrere dieser Symptome zusammen können die Vermutung eines Vitaminmangels erhärten.
Dazu gehören allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsprobleme oder Hautveränderungen. Bei einem Vitamin-A-Mangel zum Beispiel können Sehstörungen oder trockene Augen auftreten. Zu wenig B6 Appetitlosigkeit, Depressionen oder Akne.
Um einen Vitaminmangel festzustellen, kann ein Arzt eine Blutprobe abnehmen. Je nach Symptomkomplex wird er vermutlich nicht alle Vitamine bestimmen, sondern die, die zu Ihren Beschwerden passen.
Wer sich den Gang zum Arzt und die dortige Wartezeit sparen möchte oder selbst entscheiden möchte, auf welche Vitamine er sich testen möchte, kann auch einen Selbsttest für zuhause besorgen.
Neben dem Hausarzt, Dermatologen oder Internisten können Sie sich bereits frühzeitig mit einem Spezialisten für Haarausfallbehandlungen in Verbindung setzen.
Neben der Einnahme einer gezielten Nahrungsergänzung, die deinen Vitamin-D-Mangel behebt, kannst du auch im Alltag einiges tun, um Haarausfall aktiv entgegenzuwirken.
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