Der Unterschied zwischen Haarkur und Haarspülung: Was Ihr Haar wirklich braucht

Neben dem Styling mit Lockenstab und Co. wirken sich auch Umweltfaktoren wie Sonnenstrahlen oder Luftverschmutzung negativ auf die Haarstruktur aus. Daher ist es wichtig, seine Haare richtig zu pflegen und von innen zu stärken, um sie gesund zu halten. Wir erklären dir, welche Rolle Conditioner und Haarkur in deiner Haarpflegeroutine spielen sollten.

Shampoo, dann Spülung und fertig ist deine Haarpflege. Wenn deine Routine so aussieht, tust du deinen Haaren nichts Gutes. Denn das Shampoo raut deine Haarstruktur auf, um sie von Fett- und Produktresten zu befreien.

Viele Menschen fragen sich, was eigentlich der Unterschied zwischen einer Haarkur, einer Haarmaske und einem Conditioner ist. Die Antwort ist einfach: Haarkuren und Haarmasken sind im Grunde gleichbedeutend, wobei Masken oft einen höheren Ölanteil haben können. Conditioner hingegen sind für die kurzzeitige Pflege nach der Haarwäsche gedacht, während Haarkuren und Haarmasken eine langfristige Pflegewirkung haben.

Was ist eine Haarspülung?

In der Regel wird die Spülung nach der Reinigung mit Shampoo in die feuchten Haarlängen aufgetragen. Der Haaransatz sollte dabei möglichst gemieden werden, denn die zusätzliche Pflege kann ihn beschweren und schneller ölig wirken lassen.

Dem Charakter der Spülung wird hauptsächlich eine Verbesserung der Kämmbarkeit zugeschrieben, besonders pflegend ist sie freilich nicht. Sie glättet die aufgerauten Haarschuppen und verhilft dem Haarschopf infolgedessen zu mehr Glanz und Geschmeidigkeit.

Eng mit der Spülung verwandt ist ferner der Conditioner. Der Begriff „Conditioner“ stammt aus dem Englischen und wird grundsätzlich mit „Pflegespülung“ übersetzt, bezeichnet ergo dieselbe Produktkategorie. In der Realität werden sie aber nicht immer synonym verwendet.

Manche Conditioner sind mit mehr Pflegestoffen versehen als herkömmliche Spülungen, dadurch dringt ihre pflegende Wirkung etwas tiefer in die Haarfaser ein. Auch die Konsistenz kann zwischen Spülung und Conditioner anders ausfallen, erstere ist gelegentlich etwas dünnflüssiger.

Und ja, eine anschließende Spülung verschließt die Schuppenschicht nach der Wäsche wieder. Allerdings schützt die Haare nur für den Moment und bringt keine langfristige Pflegeleistung.

Eine Spülung schließt deine Schuppenschicht am Haar, macht es glatt und kämmbar. Dein Haar glänzt und lässt sich leichter frisieren. Durch die geschlossene Schuppenschicht bleiben Pflegestoffe und Farbpigmente viel besser im Haar. Eine Spülung musst du nach jeder Haarwäsche machen.

Normalerweise wird der Conditioner in die mittleren Längen und Spitzen des sauberen, feuchten Haars eingearbeitet und wirkt dann einige Minuten (oder sogar kürzer) ein. Er entwirrt Knoten, reduziert Frizz und lässt das Haar einfacher stylen.

Wählt einen Conditioner, wenn euer Haar eine leichte Feuchtigkeitspflege benötigt. Der ULTIMATE REPAIR Conditioner ist unser Favorit, denn er spendet intensive Feuchtigkeit und lässt sich leicht ausspülen, so dass er das Haar nicht beschwert und es sich frisch anfühlt.

Er enthält eine von der Hautpflege inspirierte Kombination aus AHA und Omega-9, die nicht nur die äußere Haarschicht glättet, sondern auch die inneren Haarbindungen wiederherstellt. Ihr könnt den Conditioner als "normale" Feuchtigkeitspflege nach der Haarwäsche mit dem ULTIMATE REPAIR Shampoo verwenden. Das Haar wird 12-mal geschmeidiger und bricht zu 99% weniger.

Ein ähnliches Prinzip lässt sich im Gegenzug auf das Shampoo übertragen. Dieses sollte man nämlich nur in den Ansatz geben, da es ansonsten eine austrocknende Wirkung auf Haarlängen und Strähnen hat.

Was ist eine Haarkur?

Für die langfristige Pflege sorgt die Haarkur. Diese stärkt die Haare von innen heraus und sorgt so dafür, dass sie dauerhaft gesund und stark bleiben. Eine Kur sorgt dafür, dass die Haarstruktur aufquillt, um die enthaltenen Pflegestoffe zu entfalten.

Daher ist es wichtig, die Schuppenschicht danach nochmals mit einem Conditioner zu schließen, um die Haare zu schützen. Die Feuchtigkeit hält dadurch außerdem länger und es sorgt für einen extra starken Glanz.

Allerdings ist Vorsicht geboten! Eine Haarkur füllt die Löcher in deinem Haar auf, die durch chemische Behandlungen, Witterungseinflüsse (Kälte, Heizungsluft, UV-Strahlen) oder zu viel Hitze entstehen, auf. Die Kur solltest du bei jeder 5.-7. Haarwäsche mitmachen. Du trägst sie auf das gewaschene Haar auf und lässt sie bis zu 10 Minuten einwirken.

Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren.

Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist. Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.

Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken. Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch. Die Einwirkzeit ist sehr verschieden - orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen.

Es genügt, eine Haarkur etwa einmal die Woche anzuwenden. Hast Du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden. Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen.

Haarmasken sind die next level Conditioner. Es sind Tiefenbehandlungen, die ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden und die Haare mit einer konzentrierten Dosis der Inhaltsstoffe versorgen, die sie am meisten benötigen.

Rundet eure Pflegeroutine ab. Für einen umwerfenden Vorher-Nachher-Effekt empfehlen wir, nach dem Ausspülen des ULTIMATE REPAIR Conditioners oder der Maske das ULTIMATE REPAIR Miracle Hair Rescue auf die handtuchtrockenen Haare aufzutragen. Das leichte Leave-In repariert Schäden in nur 90 Sekunden. Einfach in das handtuchtrockene Haar vom Ansatz bis in die Spitzen sprühen, 90 Sekunden einwirken lassen und wie gewohnt stylen. Das Ergebnis? Glatteres, kräftigeres und gesünderes Haar!

Greift zur Haarmaske, wenn euer geschädigtes Haar ganz besonders intensive Pflege benötigt. Die ULTIMATE REPAIR Mask schenkt trockenen, krausen und spröden Haaren reichhaltige Geschmeidigkeit und ein schwereloses Gefühl. Sie sorgt für 6-mal leichteres Entwirren und nutzt eine innovative Adaptive Technology, um das Haar dort mit Pflege zu versorgen, wo es sie am meisten benötigt, denn Haare sind an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich stark strapaziert.

Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.

Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.

Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile. Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig.

Was ist besser: Haarmaske oder Conditioner? Das ist eine Fangfrage: Jede Haarpflegeroutine braucht sowohl einen Conditioner als auch eine Haarmaske, da beide ihre Vorteile haben. Woher wisst ihr also, wann es an der Zeit ist, einen Conditioner zu verwenden oder zur Maske zu greifen? Ganz gleich, ob ihr als Friseur:innen eure Kund:innen beratet oder euer eigenes Haar pflegt, es kommt auf das Haarbedürfnis an.

Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.

Wenn die Haare mehr Pflege benötigen, sind die Fusion Produkte die Lösung. Die Serie enthält eine Kombination aus Seidenaminosäuren und mikronisierten Lipiden, die die Haarfaser wiederherstellen und vor künftigem Haarbruch schützen. Der Fusion Intense Repair Conditioner wirkt in nur 30 Sekunden. Er entwirrt das Haar und beugt Schäden durch Bürsten und Styling vor. Die Fusion Intense Repair Mask macht strapazierte Strähnen innerhalb von fünf Minuten weich und geschmeidig.

Wie verwendet man Haarprodukte richtig?

Nach der Haarwäsche trocknest du deine Haare leicht ab. In das handtuchtrockene Haar trägst du dann deine Haarkur auf und lässt sie für ein paar Minuten einwirken, damit die Nährstoffe ideal aufgenommen werden können. Anschließend wäschst du deine Haare aus und trägst deinen Conditioner auf. Diesen lässt du ebenfalls kurz einwirken und wäschst deine Haare am besten nochmals mit kaltem Wasser aus, um das Schließen der Schuppenschicht zusätzlich zu unterstützen. Wenn es schnell gehen muss, kann auch ein Leave-in-Produkt verwendet werden.

Lockiges Haar braucht zudem extra viel Feuchtigkeit und verträgt daher intensive Pflegeprodukte zum Beispiel mit Aloe vera oder reichhaltigen Ölen. Feines Haar hingegen fettet schnell, deshalb solltest du die Pflege eher auf die Haarlängen und -spitzen konzentrieren. Wer gefärbte Haare hat, sollte zu Colorations-Conditionern greifen. Sie enthalten Stoffe, die die Farbpigmente länger haltbar machen und schützen. Um Haarbruch zu reduzieren, sollte zudem je nach Bedarf ein- bis zweimal pro Woche eine Haarmaske benutzt werden.

Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn Sie die Haarkur vor dem Waschen einarbeiten bzw. Haarmasken ins trockene Haar auftragen, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten. Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.

Anwendung einer Haarkur Schritt für Schritt:

  1. Vorbereitung: Waschen Sie Ihre Haare, verwenden Sie wie gewohnt eine Spülung und waschen Sie diese aus. Anschließend trocknen Sie das Haar mit einem Handtuch vorsichtig an.
  2. Haarmaske auftragen: Verteilen Sie die Maske mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Haar. So gelangt sie bis in die Spitzen und wird gleichmäßig verteilt. Arbeiten Sie die Pflege erst ab Ohrhöhe in die Längen ein, da das Haar am Ansatz von Natur aus fettiger ist. Eine Haarmaske zur Anwendung am Ansatz ist eher gegen trockene Kopfhaut geeignet.
  3. Einwirkzeit beachten: Wickeln Sie Ihr Haar anschließend in ein Handtuch und lassen Sie die Maske einwirken. Durch die entstehende Wärme öffnet sich die Schuppenschicht der Haare, sodass die Wirkstoffe besser eindringen können. Wie lange Sie die jeweilige Haarkur einwirken lassen müssen, entnehmen Sie einfach der Packungsbeilage.
  4. Haarkur auswaschen: Nach der Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar gründlich aus - erst mit warmem, zum Schluss noch mit kaltem Wasser.

Wünschen Sie sich vor allem eine Pflege gegen Spliss, können Sie die Haarmaske auch nur in die Spitzen einarbeiten. Für noch mehr Pflege besteht auch die Möglichkeiten, Haarmasken über Nacht einwirken zu lassen.

Damit das Haar die Wirkstoffe optimal aufnehmen kann, sollest Du auch bei einer kürzeren Einwirkzeit ein Handtuch ums Haar wickeln.

Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt.

Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten.

Wenn Wellen und Locken brüchig sind und zusätzliche Feuchtigkeit benötigen, könnt ihr den Conditioner mit dem NutriCurls Deep Treatment als fünfminütige Maske gegen Frizz kombinieren.

Wenn glänzendes Haar auf der Tagesordnung steht, bietet die Oil Reflections-Serie alles, was ihr dafür braucht. Der Luminous Instant Conditioner bringt mit einer Mischung aus Kamelienöl und Weißtee-Extrakt selbst die stumpfesten Haare zum Strahlen. Er wirkt in nur 30 Sekunden und verstärkt den Glanz nach jeder Haarwäsche. Für eine Extraportion Glanz sorgt die Oil Reflections Luminous Reboost Mask, die das Haar mit der Sonne um die Wette strahlen lässt.

Sollte man Shampoo nach der Haarmaske verwenden? Nein, nach einer Haarmaske sollte kein Shampoo verwendet werden, denn ihr möchtet die pflegenden Inhaltsstoffe nicht gleich wieder auswaschen. Ein Shampoo nach der Maske ist vor allem auch nicht nötig: Selbst die reichhaltigsten Masken lassen sich mit lauwarmem Wasser vollständig ausspülen. Falls ihr also befürchtet, dass die luxuriöse Textur einer Maske das Haar beschwert, könnt ihr beruhigt sein: Mit der richtigen Maske, wie der ULTIMATE REPAIR Mask, erhaltet ihr unbeschwertes Haar und Feuchtigkeit in Einem.

Kann man statt einem Conditioner auch einfach eine Haarmaske verwenden? Das könnte man, aber eine Haarmaske nach jedem Waschen aufzutragen, ist gar nicht notwendig. Die Wirkung von Masken hält eine Weile an, so dass eine Maske pro Woche für alle Haartypen ausreichend sein sollte. Außerdem kann das Haar mit zu viel Feuchtigkeit versorgt werden, wenn Masken zu oft in die Pflegeroutine integriert werden. Hier gilt also Qualität über Quantität und in der Zeit zwischen zwei Masken sorgt der ULTIMATE REPAIR Conditioner für gepflegtes und leichtes Haar.

Sollte man einen Conditioner nach einer Haarmaske verwenden? Es spricht nichts dagegen, nach einer Haarmaske einen Conditioner zu verwenden, das ist aber ebenfalls eigentlich nicht notwendig. Eine Maske sollte so reichhaltig sein, dass sie das Haar mit genügend Feuchtigkeit versorgt. Falls ihr eure Pflegeroutine abrunden möchtet, empfehlen wir nach einer Maske, wie der ULTIMATE REPAIR Mask, ein Leave-In-Produkt zu nutzen, das das Styling erleichtert. Beispielsweise das ULTIMATE REPAIR Miracle Hair Rescue. Es repariert geschädigtes Haar in nur 90 Sekunden. Sprüht es dafür einfach in das saubere, feuchte Haar, lasst 90 Sekunden einwirken und trocknet es dann.

Wendet man eine Haarmaske auch am Ansatz an? Einige Haarmasken sind speziell für die Behandlung des Ansatzes entwickelt worden, wie die kopfhautberuhigende INVIGO Balance Senso Calm Sensitive Mask. In den meisten Fällen sind die Masken jedoch nicht dafür gedacht, am Ansatz angewendet zu werden. Stattdessen solltet ihr sie in die mittleren Längen und Spitzen einarbeiten, wo die Feuchtigkeit am dringendsten benötigt wird. Der Grund dafür ist, dass der Ansatz und die Kopfhaut tendenziell fettiger sind als der Rest des Haares, so dass sie a) die Feuchtigkeit nicht brauchen und b) ein „Über-Pflegen“ dieses Bereichs die Haare beschweren könnte.

Sollten Menschen mit dünnem Haar eine Haarmaske verwenden? Unbedingt! Dünnes und feines Haar neigt dazu, empfindlich zu sein, so dass es von den stärkenden und nährenden Inhaltsstoffen einer Haarmaske profitieren kann. Trotzdem hält sich der Mythos um dünne Haare und Haarmasken hartnäckig und es stellen sich viele Menschen mit feinem Haar die Frage: Wird eine Maske meine Haare nicht beschweren? Wir haben genau das richtige Produkt für euch: Die ULTIMATE REPAIR Mask kann dank neuer Technologie auch dünnes Haar mit intensiver Pflege versorgen. Die Maske ist wunderbar schwerelos und wirkt dennoch bei allen Arten von Haarschäden durch Hitze, chemischen und physikalischen Einflüssen oder darüber hinaus.

Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost.

Chemisch behandeltes Haar

Chemisch behandeltes Haar durch färben, bleichen Dauerwelle oder Glättung ist anfälliger für Schäden, weil die Schuppenschicht der Haaroberflächen beim Prozess angeraut wird. Sind die Schuppen aufgestellt, ist die Widerstandsfähigkeit der Haare ist deutlich reduziert. Nicht nur kann Feuchtigkeit einfacher eindringen.

Wer gefärbte Haare hat, sollte zu Colorations-Conditionern greifen. Sie enthalten Stoffe, die die Farbpigmente länger haltbar machen und schützen.

Die ULTIMATE REPAIR Produkte können ebenfalls für coloriertes Haar verwendet werden. Wenn ihr aber beispielsweise zu messingfarbenem Haar neigt, benötigt eure Haarfarbe einen zusätzlichen Schutz. Versucht es mit den ColorMotion+ Produkten, die mit schützenden Antioxidantien formuliert sind. Diese halten stumpf machende Aggressoren in Schach und lassen die Farbe langanhaltend strahlen. Das ColorMotion+ Color Protection Shampoo sowie den Moisturizing Color Reflection Conditioner verwendet ihr für eure Haarwäsche. Einmal pro Woche könnt ihr zusätzlich die Structure+ Mask nutzen. Sie ist mit dem einzigartigen WellaPlex angereichert, das sowohl die Festigkeit als auch den Glanz der Haare verstärkt.

Die Inhaltsstoffe

Conditioner und Spülung unterscheiden sich von Haarkuren in der Regel in einem wesentlichen Punkt: dem Anteil der pflegenden Substanzen. Haarkuren kennt man sicherlich auch als fester, reichhaltiger und meist auch fettiger. Dieses langwierige Ritual bringt man nicht mal eben im Alltag unter.

Bereits der Name „Haarmaske“ suggeriert einem ein eher verlängertes Ritual. Die Verpackung leitet an die Produkte viele Minuten einwirken zu lassen. Bei der Spülung meist an einer Hand abzählbar - bei Packungen ist zwischen 3 und 30 Minuten sicherlich alles dabei. Wer das meiste aus seinen Produkten herausholen möchte, lässt sie über Nacht auf dem Haar oder gönnt sich an einem freien Tag einen Turban. Je länger die Pflegestoffe auf dem Haar verbleiben, umso tiefer können sie eindringen und tiefgreifender zum Schutz beitragen. Eine gute Formulierung vorausgesetzt. Das Gute: das geht im Prinzip auch mit Spülung!

Die volle pflegende Drönung findet man hier seltener. Allerding lassen sich die Hersteller durchaus etwas einfallen.

Allein ein hoher Anteil an pflegenden Ölen, wie man es in beispielsweise meist in zertifizierter Naturkosmetik vorfindet, reicht für den „andockenden“ Effekt nicht aus.

Leave-On vs. Leave-on-Produkte, die in feuchte Haar einmassiert und nicht ausgespült werden, sind entsprechend eine sinnvolle Option. Da diese jedoch nicht beschweren sollen, ist die Formulierung ein Balanceakt. Insbesondere wenn man ausschließlich pflanzliche Öle in der Haarpflege verwenden möchte, erzielt man eine bessere Wirkung mit Leave-ons. Kokosöl ist hier besonders hervorzuheben und wird (ausnahmsweise) dem überschwänglichen Lob gerecht. Seine molekulare Struktur ermöglicht es wie bei keinem anderen Öl möglichst tief ins Haar einzudringen.

Unpraktisch und unsexy können die in Haarfarbe für den Hausgebracht beigelegten Haarkuren sein. Man sollte ihnen dennoch eine Chance geben! Sie sind in einigen Fällen noch einmal etwas saurer formuliert und machen nicht nur direkt nach frisch behandeltem Haar einen Sinn.

Wie hoch der Anteil pflegender Substanzen in einem Produkt tatsächlich ist, kann man an der Inhaltsstoffliste nicht entnehmen, weil die Konzentrationen nicht ausgewiesen werden. Dabei muss eine besonders reichhaltige Textur nicht zwangsläufig pflegender sein. Man kommt um das Testen und individuelle Einschätzen nicht herum.

Sind Shampoo und Spülung in einem Produkt vereint, wird die pflegende Substanz durch den hohen Gehalt an Tensid stabil gehalten. Erst bei Verdünnung mit dem Wasser und beim Ausspülen fällt die Substanz aus und kann sich an das Haar anlegen. Der mögliche Pflegeeffekt ist jedoch weitaus geringer als durch klassische Conditioner möglich ist - die geringe Menge, der Anteil der abgespült wird und die kurze Einwirkdauer bieten keine nennenswerte Alternative zu einem vollwertigen Conditioner.

Die Preisspanne beginnt bereits bei ungefähr einem Euro und endet in etwa im 50 Euro-Bereich. Klar, dekadente Ausnahmen gibt es, aber auf die wird der Otto- Normal-Verbraucher für gewöhnlich sowieso kein Auge werfen. Ist so ein Preis aber wirklich nötig? Fakt ist, dass hochpreisige Produkte so gut wie immer mit hochwertigen Pflegestoffen versehen sind, viel zahlt man jedoch nur für den Markennamen, Marketing und teuer importierten exotischen Zutaten.

Sie fahren gut, wenn Sie gelegentlich das Haarpflegemittel wechseln, um die Frise mit neuen Pflegestoffen bekannt zu machen oder um eine noch etwas geeignetere Rezeptur für Ihre individuellen Wünsche zu finden. Sinnvoll ist es dabei, Haarpflege verschiedener Preiskategorien zu testen. Wie die Redensart schon so schön sagt - probieren geht über studieren. Aber Achtung: Zu viele Wechsel in einem kurzen Zeitraum könnten Ihre Haut und Haare unnötig irritieren. Bei (sehr) empfindlicher Kopfhaut lohnt sich der Gang zum Arzt oder der Apotheke, um der Ursache auf den Grund zu gehen und ein wirkungsvolles, sanftes Produkt zu finden.

250ml für ca. 6 - 7€, z.B. 250ml für ca. 7 - 8€ oder 25ml für 2€, z.B. 60ml für ca. 3€, z.B. 200ml für ca.

Produktempfehlungen:

  • Pantene Pro-V Molecular Bond Repair Tiefenwirksame Haarpflege
  • Garnier Wahre Schätze Nährende 1-Minute Haarkur
  • John Frieda Frizz Ease Wunder-Kur - Tiefenwirksame Haarkur
  • OGX Thick & Full + Biotin & Collagen Conditioner
  • Pantene Pro-V Pflegespülung, Miracles
  • Olaplex No. 5 Bond Maintenance Conditioner

Tabelle: Vergleich von Haarspülung und Haarkur

MerkmalHaarspülung (Conditioner)Haarkur (Haarmaske)
AnwendungshäufigkeitNach jeder Haarwäsche1-2 Mal pro Woche
EinwirkzeitKurz (1-3 Minuten)Länger (5-30 Minuten oder über Nacht)
WirkungVerbessert Kämmbarkeit, glättet die HaaroberflächeRepariert und nährt das Haar tiefenwirksam
InhaltsstoffeLeichtere PflegestoffeReichhaltige, konzentrierte Pflegestoffe
ZielSofortige Glättung und GlanzLangfristige Stärkung und Regeneration

Komplette Haarpflege Routine/Waschen, Haarkur, Spülung und frisieren

tags: #unterschied #haarkur #haarspulung

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