Ulrike Kriener zählt zu den bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands und hat vor allem in den letzten Jahren bewiesen, wie leicht es ihr fällt, in verschiedene Rollen zu schlüpfen.
Ulrike Kriener wurde 1954 in Bottrop geboren und studierte von 1976 bis 1979 an der Schauspielschule Hamburg. Bevor sie sich ihrer Karriere in Film und Fernsehen widmete, spielte Ulrike Kriener zunächst auf Theaterbühnen in Freiburg, München und Moers.
Erstmalig vor die Fernsehkameras trat sie im Jahr 1977, als sie in der Serie "Britta" die Freundin der Titelfigur spielte.
Ihren ganz großen Durchbruch hatte Ulrike Kriener allerdings erst ein paar Jahre später - und zwar mit Doris Dörries Film "Männer", in dem sie 1985 an der Seite von Heiner Lauterbach spielte.
Als die Frau zwischen Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht in Doris Dörries Film "Männer" (1985) wurde die seinerzeit 31-jährige Bühnenschauspielerin auf einen Schlag bekannt.
Begonnen hat Ulrike Kriener ihre Karriere an der Hamburger Schauspielschule, die sie von 1976 bis 1979 besuchte.
Nach ihrem Abschluss ergatterte die talentierte Schauspielerin rasch erste Engagements am Theater, darunter das Stadttheater Moers und das Residenztheater München.
Fortan war Ulrike Kriener in den verschiedensten Rollen zu sehen, vor allem aber in Krimi-Serien wie "Lisa Falk - Eine Frau für alle Fälle", im "Tatort" oder dem "Polizeiruf 110".
Zu ihrem Aufstieg in die oberste Schauspielriege hat sicherlich auch der mehrfach preisgekrönte ZDF-Fernsehfilm "Der Hammermörder" beigetragen, in dem Kriener 1990 die Ehefrau eines Mörders spielte und Stück für Stück die grausame Wahrheit über ihren Mann erkennen musste. Diese herausragende Schauspielleistung bescherte ihr den renommierten Adolf-Grimme-Preis.
In den kommenden Jahren konnte sie eine Rolle nach der anderen an Land ziehen und stand für erfolgreiche TV-Produktionen wie "Ein Fall für zwei", "Polizeiruf 110", "Tatort" sowie "Der Bulle von Tölz" vor der Kamera.
Aber auch das Kino hat ein Auge auf Ulrike Kriener geworfen - zu sehen war sie beispielsweise in der Houellebecq-Verfilmung "Elementarteilchen" und in der Kinokomödie "Stellungswechsel".
Seit 2003 können wir Kriener in der gleichnamigen ZDF-Krimireihe als "Kommissarin Lucas" beim Aufklären spektakulärer Kriminalfälle beobachten.
Ihre wohl bekannteste Rolle spielte Ulrike Kriener ganze 20 Jahre lang: Sie war Kommissarin Lucas in der gleichnamigen ZDF-Reihe.
Ulrike Kriener dürfte den meisten Zuschauerinnen und Zuschauern aus der beliebten Krimi-Serie "Kommissarin Lucas" bekannt sein. Schließlich war die Schauspielerin ganze 20 Jahre mit dabei.
Doch die 68-Jährige hat natürlich auch noch in anderen Produktionen mitgespielt. Zum Beispiel in "Der Bulle von Tölz", "Tatort", "SOKO Kitzbühel" und "Rosamunde Pilcher".
Die beliebte Schauspielerin Ulrike Kriener wird nach 20 Jahren die Rolle der Kommissarin Ellen Lucas in der ZDF-Krimireihe "Kommissarin Lucas" abgeben. Die Entscheidung, die Serie zu verlassen, fiel ihr nicht leicht, aber sie möchte sich neuen Herausforderungen stellen und anderen Projekten widmen.
Ulrike Kriener hat mit ihrer authentischen und einfühlsamen Darstellung der Kommissarin Lucas viele Fans gewonnen und die Serie zu einem großen Erfolg gemacht.
Die Zuschauer werden sie sicherlich vermissen, doch wir dürfen gespannt sein, welche neuen Rollen und Projekte Ulrike Kriener in Zukunft übernehmen wird, denn mit der Schauspielerei soll nicht Schluss sein.
Die beliebte Krimiserie "Kommissarin Lucas" geht in die letzte Runde.
Schauspielerin Ulrike Kriener hat ihren letzten Auftritt als Ellen Lucas in Folge 35 der ZDF-Serie, welche am 28.10.2023 ausgetrahlt wird.
Nach vielen spannenden und erfolgreichen Jahren wird die Serie nun mit den letzten Folgen ihren Abschluss finden.
Fans der Ermittlerin Ellen Lucas, gespielt von Ulrike Kriener, können sich nochmal auf zwei packende Fälle und emotionale Momente freuen.
Die letzten Episoden versprechen noch einmal alles zu bieten, was die Zuschauer an der Serie lieben: eine starke Protagonistin, knifflige Fälle und ein fesselndes Zusammenspiel von Spannung und menschlichen Geschichten.
Es wird sicherlich ein würdiger Abschied für die Kommissarin sein, die über die Jahre hinweg viele Herzen erobert hat.
Eines hat die Schauspielerin übrigens jetzt schon verraten, und zwar, dass die beliebte Serien-Figur nicht im Kugelhagel umkommen wird.
"Ich wollte auf gar keinen Fall erschossen werden. Und Drehbuchautor Christian Jeltsch hat mir das auch glücklicherweise erspart", betont Ulrike Kriener.
Wer 20 Jahre lang in die gleiche Rolle schlüpft, kennt diese im Schlaf.
So natürlich auch Ulrike Kriener, die betont: "Ich kenne keine Figur so gut wie sie. Und am Ende hatte ich das Gefühl, du kannst mich nackt auf den Marienplatz stellen - mit oder ohne Waffe - und ich kann die Lucas spielen."
Das war wohl für die Schauspielerin die Zeit gekommen, sich anderen Herausforderung zu stellen.
Kurz vor ihrem Abschied hat Ulrike Kriener den Kolleginnen von Print ein Interview über Ihren emotionalen Ausstieg aus der Serie gegeben und erzählt, wie es ihr mit dem Abschied geht und warum dieser mit einem weinenden und einem lachenden Auge verbunden ist.
Das volle Interview lesen Sie in Ausgabe 23/23 der FÜR SIE, welche ab 26. Oktober 2023 erhältlich ist.
FÜR SIE: Die eigenwillige Ermittlerin Ellen Lucas ist bei den Zuschauern nach wie vor beliebt. Warum haben Sie sich trotz des Erfolgs fürs Aufhören entschieden?
Ulrike Kriener: Das Ganze war ein Prozess, der vor einigen Jahren in Gang kam. Damals wurde ich von der Polizei Regensburg gebeten, die Abschiedsrede für ihren Präsidenten zu halten. Durch diesen Mann, der mit 60 in den Ruhestand ging, meldeten sich in mir zum ersten Mal Fragen danach: Wie geht das mit dem Abschied? Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Der Polizeipräsident hatte ihn für sich gefunden. Er freute sich auf den neuen Lebensabschnitt, für den er unter anderem plante, sich in der Hospiz-Bewegung zu engagieren. Das hat mich beeindruckt! Was ich auf keinen Fall wollte, war, dass man irgendwann hinter meinem Rücken sagt: „Guck mal, wie alt die ist, die kann ja kaum noch die Waffe halten.“ Irgendwann in diesem Entscheidungsprozess kam schließlich der Punkt, da habe ich es ganz genau gefühlt: Das war’s jetzt. Von da an ging es eigentlich nur noch um die Frage nach dem Wie. Denn was ich nicht wollte, war, dass die Reihe mit dem Tod von Ellen Lucas endet.
FÜR SIE: Wie emotional war der Abschied von Ihrer Ermittlerin?
Ulrike Kriener: Der letzte Drehtag war schon etwas Besonderes. Zu wissen, diese kompromisslose Kommissarin, der es wurscht ist, was andere über sie denken, wird’s ab jetzt nicht mehr geben, war ein komisches Gefühl. Ich habe diese Figur echt geliebt, sie hat mir viel gegeben und mich auch als Schauspielerin geprägt. Die nun loszulassen war traurig, genau wie der Abschied von unserem Team, mit dem ich über die vielen Jahre zusammengewachsen bin.
Als Ulrike Kriener das Aus von "Kommissarin Lucas" bekannt gab, stand für sie bereits fest, wie ihre Zukunft aussehen sollte: Sie wollte sich nicht nur dem Reisen und ihrer Familie widmen - sondern sich fortan lieber auf Komödien konzentrieren.
Zuletzt war Ulrike Kriener daher in Filmen wie "Mona & Marie" oder "Alle nicht ganz dicht" zu sehen.
Noch vergangenes Jahr erklärte Schauspielerin Ulrike Kriener (68) in einem Interview: „Ich möchte gern arbeiten und mit der Arbeit Erkenntnis für viele Dinge gewinnen. Für mich ist das eine Möglichkeit, mich mit Menschen und der Welt auszutauschen. Deshalb möchte ich auch nicht in Rente gehen!”
So ganz will sie allerdings noch nicht aufhören mit dem Schauspielern. Voraussichtlich noch dieses Jahr wird sie mit der Fortsetzung des Weihnachtsfilms „Mona und Marie II - ein etwas anderer Geburtstag” zu sehen sein.
Außerdem wurde bereits publik, dass sie für den Kinofilm „Eine Million Minuten” neben Tom Schilling (41) und Karoline Herfurth (39) steht.
Ein Grund dafür, nicht endgültig aufzuhören, ist die finanzielle Sicherheit. „Die wirtschaftliche Unabhängigkeit ist für mich die Voraussetzung dafür, dass man in einer Ehe gleichberechtigt agieren kann”, sagt sie.
Während es für Ulrike Kriener beruflich stetig nur bergauf ging, gab es Zeiten, in denen ihr Privatleben einer Achterbahnfahrt glich. Ende der 80er lernte sie den Regisseur und Schauspieler Georg Weber auf einer Theaterpremiere kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick.
"Wir haben angefangen miteinander zu reden und nicht mehr aufgehört. Am Ende des Abends sagten wir: Na, wenn das so ist, können wir auch gleich heiraten."
Geheiratet wurde tatsächlich 1992, das Jahr, in dem die bisher so unbeschwerte Beziehung auf eine harte Probe gestellt wurde. Ihr Sohn Max kam mit einem Herzfehler auf die Welt und verstarb eine Woche nach seiner Geburt.
Wie eine Beziehung eine solche Belastung überstehen kann? "Entscheidend war, anzuerkennen, dass jeder von uns getrennt trauern muss und dass man den anderen manchmal einfach nicht trösten kann, die Einsamkeit in solchen Momenten zuzulassen", so Ulrike Kriener über die schwerste Zeit ihres Lebens.
Doch das Ehepaar hat den schweren Weg zusammen gemeistert und wurde 1995 mit seinem zweiten gesunden Sohn Paul beschenkt.
Ulrike Kriener und Georg Weber sind bis heute glücklich miteinander verheiratet.
Ulrike Kriener ist schon seit 1992 mit dem Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautoren Georg Weber verheiratet.
Im Jahr ihrer Hochzeit musste das Paar jedoch einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen: Ihr gemeinsamer Sohn Max starb nur eine Woche nach der Geburt an einem Herzfehler.
„Wir haben uns nach einer Theateraufführung in der Kantine kennengelernt und uns ewig unterhalten - das war funkenschlagend. Noch an dem Abend haben wir uns gesagt: ,Ja, das ist es!‘“ Gemeinsam meisterten sie viele Höhen, aber auch Tiefen.
Der schlimmste Schicksalsschlag war wohl der Tod von Sohn Max an Heiligabend 1992 „kurz nach der Geburt”. Sohn Paul (28) kam zwei Jahre später am zweiten Weihnachtsfeiertag zur Welt.
„Das sind existenzielle Erfahrungen. Deshalb verbinde ich mit Weihnachten sowohl Erinnerungen an Glück, als auch Schmerz”, erklärte die Schauspielerin.
So hält sie es mit ihrem Georg, mit dem sie im Mai kommenden Jahres immerhin 32 Jahre verheiratet ist.
Egal, welchen Weg Ulrike in Zukunft gehen wird - ihre Männer werden immer für sie da sein!
Ihre Rolle in "Mona & Marie" erinnert optisch ein bisschen an die im erfolgreichen Kinofilm "Willkommen bei den Hartmanns" (2016).
Kriener: Ich mag an beiden Filmen sehr gerne, dass ich mit grauen, langen Haaren spielen konnte und, dass beide sehr temperamentvolle und lustige Frauen sind. Diese aufdringliche positive Energie und diese "Weltverbesserungsmanie" lassen sich in Komödien ganz wunderbar spielen.
Im Dezember 2019 organisierte der Verein Ein Herz für Rentner ein Umstyling inklusive Typberatung für Elisa M., einer 68-jährigen Rentnerin. Die Hair- & Make-up-Artistin Renata Traupe und die Stylistin und Designerin Tamina von Ribaupierre widmeten einen Tag lang unentgeltlich ihre ganze Aufmerksamkeit der überglücklichen Rentnerin.
Während Gerhard Traub normalerweise Models, Prinzessinnen wie Lilly zu Wittgenstein und Schauspielerinnen wie Ulrike Kriener die Haare stylt, widmete er sein ganzes Können an diesem Tag Elisa M. „Für Frau M. haben wir uns für die sportliche Variante der Frisur entschieden.
tags: #Ulrike #Kriener #Haare #Frisuren
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