Kaltwachsstreifen: Anwendung, Tipps und Tricks für glatte Haut

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und der Sommer naht. Im Sommer ist Haarentfernung für Viele von uns ein absolutes Muss. Höchste Zeit, die Haare unter den Achseln, an den Beinen und in der Bikinizone zu entfernen. Ob Nassrasierer, Epilierer, Haare entfernen mit Sugaring-Paste, einem IPL-Gerät oder per Waxing - die Auswahl an Möglichkeiten zur Haarentfernung ist groß. Eine gute Alternative, um längere Zeit Ruhe vor Stoppeln zu haben, sind Kaltwachsstreifen.

Vor allem Kaltwachsstreifen sind eine bequemere Alternative zu Warmwachs oder Sugaring. Sie brauchen nicht viel Vorbereitung und sind super einfach in der Anwendung. Doppelseitige, bereits vorgefertigte Wachsstreifen werden zwischen den Handflächen erwärmt, auf die Haut gebracht und ruckartig wieder abgezogen. So werden die Härchen samt Wurzel entfernt und bleiben auf dem klebrigen Streifen zurück.

Was sind Kaltwachsstreifen und wie funktionieren sie?

Bei Kaltwachsstreifen handelt es sich um doppelte Vliesstreifen, die mit einer Wachsschicht überzogen sind. befindet sich zwischen den beiden Streifen, damit das Wachs bis zum Gebrauch sauber bleibt. auseinandergezogen, mit der Wachsschicht auf die Haut aufgerieben und nach etwas Einwirkzeit ruckartig abgezogen.

dem Wachsstreifen kleben geblieben und die nun glatte Haut ist großflächig für mehrere Wochen haarfrei. im herkömmlichen Sinne erhitzen musst. Zeitaufwand, kein Hintergrundwissen und kann auch von einem Laien problemlos zuhause ausgeführt werden.

Im Vergleich zu Warmwachs müssen Kaltwachsstreifen weder erhitzt werden, noch kann es zu Verbrennungen kommen. Nach der Haarentfernung mit den Wachsstreifen sind die Haare für rund drei bis vier Wochen entfernt. Je öfter die Anwendung erfolgt, desto weniger und feiner wachsen die Haare später nach. Kaltwachsstreifen eignen sich vor allem für Frauen, die sich ein möglichst langes, haarfreies Ergebnis wünschen.

Anwendung von Kaltwachsstreifen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nun geht’s ans Wachsen. Mache die zu enthaarende Stelle frei und streife eine dünne Schicht Babypuder darüber. so viel sein, dass der Schweiß abgefangen wird, denn sonst bleibt das Wachs schlechter kleben. oder du reibst ihn zwischen den Händen, bis du merkst, dass das Wachs weich geworden ist.

auseinander und drückst sie auf die Stelle, die du behandeln möchtest. Lasse das Wachs trocknen.Im Anschluss daran ziehst du die Streifen entgegen der Wuchsrichtung deiner Haare möglichst schnell und ruckartig ab. Haare werden herausgerissen und bleiben auf dem Streifen kleben.

du die Wachsreste und gibst ein pflegendes Gel oder eine Creme drauf. sich in der Packung meist spezielle Pflegetücher, welche in ätherische Öle getränkt sind.

  1. Vorbereitung der Haut: Wichtig ist, dass sie trocken ist, sonst halten die Streifen nicht. Tipp: Babypuder kann dafür sorgen, dass die Kaltwachsstreifen auf der Haut besser haften bleiben und sie zusätzlich geschützt wird.
  2. Wachsstreifen erwärmen: Reibe die noch zusammenklebenden Streifen dafür kurze Zeit zwischen deinen Händen.
  3. Streifen auseinanderziehen: Wachsstreifen vorsichtig auseinanderziehen.
  4. Anbringen des Streifens: Lege je Streifen auf die gewünschte Stelle und streiche ihn in Haarwuchsrichtung glatt.
  5. Abziehen des Streifens: Spanne die Haut mit einer Hand straff und ziehe den Kaltwachsstreifen entgegen der Haarwuchsrichtung mit einem Ruck schnell ab. Wichtig ist es, nicht zu zögerlich und langsam die Streifen abzuziehen. Zwar ist das oft schmerzhaft, aber nur so erwischt du alle Haare. Tipp: Jede Stelle solltest du nur einmal waxen, um deine Haut nicht zu sehr zu irritieren.
  6. Nachbehandlung: Wachsreste kannst du mit einem der Pflegetücher, die den meisten Produkten beiliegen, entfernen. Deine beanspruchte Haut kannst du abschließend mit einer pflegenden Creme verwöhnen. Aloe Vera wirkt besonders beruhigend.

Den Wachsstreifen zunächst zwischen den Handflächen erwärmen. So bleiben die Haare besser am Wachs haften. Tipp: Wer keine Lust hat zu reiben, der erwärmt die Kaltwachsstreifen im Wasserbad oder greift einfach zum Glätteisen. Dafür das Eisen auf niedriger Temperaturstufe erwärmen und die beiden Platten so zusammendrücken, dass ein fünf Millimeter breiter Spalt offen bleibt. Durch diesen könnt ihr die Wachsstreifen ziehen.

Den Streifen nun an der gewünschten Stelle an der Haut anbringen und sorgfältig in Haarwuchsrichtung glatt streichen. Nach kurzer Einwirkzeit den Streifen ruckartig entgegen der Wuchsrichtung der Haare abziehen. Andernfalls werden die Haare nicht sorgfältig entfernt.

Anschließend Wachsreste entfernen und der Haut ausreichend Pflege gönnen. Aloe-vera-Gel oder eine parfümfreie Creme mit Panthenol oder Bisabolol beruhigen gerötete Stellen.

Worauf sollte man bei der Anwendung von Kaltwachsstreifen achten?

Kaltwachsstreifen eignen sich besonders gut für Haare an den Beinen. Vorsicht bei einer Anwendung in der Bikinizone und Achselhöhle. Hier kann es schnell zu Rötungen, Irritationen und Pickelchen kommen.

Bevor es an die Haarentfernung mit Kaltwachsstreifen geht, sollten die Haare eine Länge von etwa fünf bis sieben Millimetern haben. Am besten vor der Anwendung der Streifen die Haut mit Körperpuder bestäuben. So haftet das Wachs besser und die Haut wird weniger gereizt.

Die Wachsstreifen entweder zwischen den Händen, im Wasserbad oder mit dem Glätteisen erwärmen. So haften die Haare besser an am Wachs und lassen sich entfernen. Außerdem gilt: Je schneller der Kaltwachsstreifen von der Haut abgezogen wird, desto weniger schmerzhaft wird die Prozedur.

Kaltwachsstreifen gibt es ab circa sechs Euro.

Für wen sind Kaltwachsstreifen geeignet?

Kaltwachsstreifen eignen sich vor allem für Frauen, die sich ein möglichst langes, haarfreies Ergebnis wünschen. Wenn du sensible Haut hast und/oder schmerzempfindlich bist, solltest du jedoch davon Abstand nehmen, denn die Anwendung ist nicht schmerzfrei und es bleiben im Vergleich viele Wachsreste an der Haut haften, was Irritationen begünstigt.

Hast du sehr empfindliche Haut, kann es nach der Haarentfernung zu Rötungen und Irritationen kommen, auch könntest du auf das Wachs allergisch reagieren. Am besten testest du vor der ersten Anwendung einen kleinen Streifen an einer Stelle, zum Beispiel am Bein, um herauszufinden, wie deine Haut auf die Anwendung reagiert. Achte bei der Wahl deiner Kaltwachsstreifen darauf, dass sie für sensible Haut geeignet sind. Leidest du unter einer Hautkrankheit wie Neurodermitis, solltest du auf Kaltwachsstreifen lieber ganz verzichten.

Vorteile und Nachteile von Kaltwachsstreifen

Die gängigste Methode der Depilation - also die Entfernung der Haare an der Oberfläche - ist die Rasur. mit der Anwendung von Kaltwachsstreifen schneidet die Rasur jedoch schlecht ab. meist tägliche, Strapazieren der Haut. werden, ist die Gefahr für Mikroverletzungen sehr hoch.

sich oftmals entzünden. Die Folge dieser Verletzungen ist trockene, empfindliche Haut, Ausschläge und Rötungen. Die Epilation, bei der die Haare samt Wurzel herausgerissen werden, unterscheidet sich maßgeblich von der Depilation. Behandlung mit einem Epilierer ist hierbei die gängigste und erfolgreichste Methode.

von Kaltwachsstreifen, schneidet er besser ab. jederzeit und überall angewendet werden kann und die Haare restlos entfernt. ein ständiger Begleiter sein, da oftmals Wachsreste abgewischt werden müssen. einmalige Investition, wohingegen Kaltwachsstreifen immer wieder neu erworben werden müssen.

Hier eine Tabelle, die die Vor- und Nachteile von Kaltwachsstreifen zusammenfasst:

Vorteile Nachteile
Langanhaltendes Ergebnis (bis zu 4 Wochen) Kann schmerzhaft sein
Einfache Anwendung zu Hause Hautirritationen möglich
Kein Erhitzen notwendig Wachsreste können zurückbleiben
Haare wachsen feiner nach bei regelmäßiger Anwendung Nicht geeignet für sehr sensible Haut

NO HAIR CREW Wachsstreifen zur Haarentfernung - Anwendung & Vorteile

Hautirritationen vermeiden

Waxing garantiert bis zu vier Wochen glatte Haut - verursacht häufig aber auch Reizungen. Haare mithilfe von Warm- oder Kaltwachs samt Haarwurzel ausziehen - das ist zwar nicht ganz schmerzfrei, aber nachhaltiger als eine Rasur.

Bei Neurodermitis, Narben oder starken Krampfadern sollten Sie auf eine Haarentfernung mit Wachs lieber verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Außerdem ist es sinnvoll, den Waxing-Termin zu vertagen, wenn Sie einen Sonnenbrand haben. Die Haut braucht dann Ruhe, um sich zu regenerieren. Waxing würde sie jedoch zusätzlich beanspruchen. Ansonsten gilt: Gesunde Haut können Sie problemlos regelmäßig wachsen. Allerdings kann die Behandlung die Haut irritieren.

Ein leichtes Peeling im Vorfeld entfernt abgestorbene Hautschüppchen und kann eingewachsenen Haaren vorbeugen. Vermeiden Sie ein bis zwei Tage nach der Enthaarung Schwimmbäder, exzessive Sporteinheiten sowie Saunagänge.

Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.

Einige Tage nach der Haarentfernung empfiehlt es sich, die Haut mit einem Luffaschwamm leicht zu peelen. Die Anwendung mit dem Naturschwamm entfernt abgestorbene Hautschüppchen - so bleiben die Wachstumskanäle der Haare frei. Die beste Voraussetzung dafür, dass eingewachsene Haare ausbleiben.

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