Färben, Hitze durch Stylingtools, mechanische oder umweltbedingte Schädigungen - die eigene Haarpracht macht so einiges mit. Viele Menschen haben nicht das Glück, ein Leben lang eine gesunde Haarpracht zu haben. Dieses Produkt sollte ein fester Bestandteil in der Hair-Care-Routine werden. Gerade wenn die Haare durch Hitze- und Chemie-Behandlungen gelitten haben.
Bevor wir uns den besten Produkten zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, warum Haare trocken werden. Glätten, föhnen, färben: Unsere Mähne wird im Alltag zahlreichen Strapazen ausgesetzt. Die Folge? Brüchiges, sprödes und trockenes Haar, das glanzlos und platt über die Schulter fällt.
Um das Haar dann nicht abschneiden zu müssen, gibt es nur eine Lösung: Trockenes Haar muss gründlich gepflegt werden, indem es mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt wird! Stellen Sie zunächst die Ursache für die Trockenheit fest: Gerade in der sommerlichen Badesaison schwächen Sonneneinwirkung und häufigere Haarwäschen, bedingt durch Salz-, Chlorwasser und Schweiß die Haartextur und es kommt zu einer Trockenheit. Färbe- und Glättungsbehandlungen verstärken die Problematik.
Weitere Auslöser sind: Die Nutzung unverträglicher Styling-Produkte, Alter, Umwelt, Gesundheit sowie eine trockene Kopfhaut.
Was tun? Für trockene Haare gestaltet sich das SOS-Programm am besten mit einer neuen Pflegeroutine, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, bis das Haar wieder glänzt.
Während ein Shampoo nur reinigt und eine Spülung lediglich die Haare kämmbarer macht, liefert eine Haarkur deutlich mehr Pflege in Form von zum Beispiel nährenden Ölen, Keratin oder pflanzlichen Feuchtigkeitsspendern. Was eine Haarkur aber nicht kann: Die Zeit zurückdrehen und eine stark geschädigte Haarstruktur wieder komplett auf den Vorher-Zustand bringen.
Bei Haarkuren muss jeder Verbraucher für sich selber entscheiden, ob sie ein Produkt mit oder ohne Silikone verwenden möchten. Silikone haben zwar den Effekt, dass das Haar oberflächlich repariert aussieht und Glanz und Geschmeidigkeit hinzugefügt werden. Aber sie sind kein zuverlässiges Wundermittel für die Haarstruktur. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte damit, dass sie unter anderem frei von Parabenen sind, welche als Konservierungsmittel eingesetzt wird.
Eine Haarkur ist der erste Schritt in Sachen Pflege und Schutz. Sie ist deutlich reichhaltiger als eine Haarspülung, aber nicht so schwer wie eine Haarmaske. Ein guter Kompromiss also. Und da Haare so individuell sind wie der eigene Alltag, gibt es Haarkuren für die verschiedensten Bedürfnisse. Ob flüssig oder cremig, mit oder ohne Ausspülen - es ist für alle Kurgäste etwas Passendes dabei.
Bei Haarkuren muss jeder Verbraucher für sich selber entscheiden, ob sie ein Produkt mit oder ohne Silikone verwenden möchten. Silikone haben zwar den Effekt, dass das Haar oberflächlich repariert aussieht und Glanz und Geschmeidigkeit hinzugefügt werden. Aber sie sind kein zuverlässiges Wundermittel für die Haarstruktur.
Was eine Haarkur für trockenes Haar können muss:
Wir haben insgesamt 28 Haarkuren unterschiedlichster Art und Anwendung getestet. Hier sind einige der herausragenden Produkte:
Eine Haarkur aus dem Bereich Naturkosmetik hat viele Vorteile, doch nicht jedes Produkt ist auch in der Praxis bedingungslos empfehlenswert. Manche überpflegen, manche bieten zu wenig davon und andere haben eine (zu) lange Einwirkzeit. All das trifft auf unseren Testsieger nicht zu: Die Lavera Haarkur Repair & Tiefenpflege schafft es, in nur drei Minuten die Haare intensiv zu nähren, ohne zu übersättigen. Dafür sorgen unter anderem Arganöl und Macadamiaöl. Ein schnelles Upgrade für die Haare? Das ist in der Tat möglich, denn dieses Produkt wirkt wie ein Weichzeichner.
Abschließend sollten sich die Kosten auch im Rahmen halten. Das alles erfüllt unser Favorit, die Lavera Haarkur Repair & Tiefenpflege. Die Pflegewirkung ist deutlich spürbarer als bei einer Haarspülung, auch wenn die Einwirkzeit ähnlich lang ist. Die Haare sind nach dem Trocknen geschmeidig, haben weniger Frizz, sind dafür griffig, ohne ein künstliches Haargefühl zu hinterlassen. In vielen Haarkuren stecken pflegende Öle wie Avocado-, Kokosnuss- oder Mandelöl, unser Testsieger enthält Bio-Macadamiaöl und Bio-Arganöl. Außerdem hat Arganöl den entscheidenden Pluspunkt, dass es schwerelos pflegt, also die Haare nicht übersättigt, wenn die Dosierung stimmt. Ein weiteres Kaufkriterium ist für manche der Geruch. Bei unserem Favorit ist der Duft im Großen und Ganzen eher mild, etwas Zitrusfrucht, aber auch eine leicht nussige Note sind wahrnehmbar.
Manche Haarkuren versprechen das Blaue vom Himmel, nach dem Testen stellt sich aber heraus, dass es doch an den Haaren herbeigezogen war. Der Olaplex No 3 Hair Perfector holt wirklich so einiges aus der strapazierten Mähne raus und das schon nach einer Anwendung. Große Menge, guter Preis - und das mit tollen Inhaltsstoffen.
Sehr clean und fast schon unscheinbar präsentiert sich die Haarkur in einer kleinen Flasche mit Klappscharnierverschluss. Gleich vorweg gesagt: Hier handelt es sich um keine normale Haarkur, die man nach dem Shampoo verwendet. Die Reihenfolge beginnt mit dem Hair Perfector, dann werden die Haare gewaschen und zum Schluss ein Conditioner auftragen. Wir finden, dass bei dieser Preiskategorie aber schon ein Effekt bei zehn Minuten spürbar sein sollte und deswegen wählen wir ausnahmsweise das Minimum an Einwirkzeit. Schließlich haben die meisten keine Lust, in die Pflege-Routine noch zusätzlich eine halbe Stunde einzubauen.
Anschließend die Haare durchkämmen und warten. Mit 100 Milliliter ist nicht viel Inhalt in der Flasche. Aber die Konsistenz ist wie eine leichte Emulsion und somit ergiebig und leicht zu verteilen, was gerade bei dem hohen Preis von Vorteil ist. Schon nach dem Ausspülen bemerken wir, dass sich die Haare gekräftigt anfühlen. Mehr Griffigkeit, weniger Frizz, mehr Glanz - fast wie ein Filter, der sich über die Haare gelegt hat. Hier ist die Definition von Kur, also »sich erholen«, in der Tat sichtbar. Übrigens haben wir weder das Shampoo und noch den Conditioner von Olaplex verwendet und dennoch ein gutes Resultat erzielt.
Trotzdem gehört der Olaplex No 3 Hair Perfector zu unserem Empfehlungen, denn im Gegensatz zu den anderen Produkten in unserem Test, die ebenfalls nicht frei von bedenklichen Inhaltsstoffen sind, ist hier eindeutig eine Wirkung zu sehen und zu spüren.
Eine stärkende Pflege für kraftloses Haar, aber bitte ohne zu viel Ballast - mit der L’Oréal Paris Elvital Haarkur Full Resist ist es möglich. Dafür sorgen sowohl das Powertrio aus Aminexil, Biotin und Arginin, als auch der Rest aus überwiegend unbedenklichen Inhaltsstoffen.
Die L’Oréal Paris Elvital Haarkur Full Resist hat satte 680 Millimeter auf Lager - so viel schafft keine im Test. Wer also nicht gerade sehr langes Haar hat, wird damit sehr gut über die Runden kommen und braucht nicht so schnell Nachschub. Damit vermeidet man auch Verpackungsmüll. Dazu besteht der Tiegel aus hundert Prozent recyceltem Plastik. Nach der Hülle nun zu den inneren Werten, hier sind wir weiter positiv überrascht. Die Haarkur ist fast frei von bedenklichen Inhaltsstoffen. Das ist nicht immer selbstverständlich für L’Oréal.
Nach drei Minuten soll man die Kur ausspülen. Man kann sie aber auch als Leave-in-Produkt auf trockenen oder nassen Haaren verwenden. Wir spülen die Maske aus. Die Konsistenz ist hier ein gutes Mittelmaß - nicht zu fest und nicht zu flüssig. Der Duft ist nicht mild, aber auch nicht störend.
Die Alverde Haarkur 4in1 Repair Wunderkur ist es für Natur und Geldbeutel ein Win-Win. Mit pflegenden Bio-Ölen und pflanzlichem Keratin ist dieses Produkt eine gute Erste-Hilfe-Maßnahme bei geschädigtem Haar.
Viele Haarpflegeprodukte klingen nach einem Märchen, weil irgendwo die Bezeichnung »Wunder« eingebaut ist. Also ein Ereignis, dass sich nicht mit Logik erklären lässt. Auch bei der Alverde Haarkur 4in1 Repair Wunderkur steckt das besagte Wort im Namen. Aber da es sich hier um zertifizierte Naturkosmetik handelt, scheidet dieser kritische Inhaltsstoff schon mal aus. Das »4in1« im Produktnamen steht übriges nicht, wie es sonst bei den bisherigen Testprodukten der Fall war, für die Art der Anwendungen, sondern für den 4-fachen Effekt: Anti-Frizz, Feuchtigkeit, Geschmeidigkeit und Regeneration der Haare.
Die Konsistenz ist fest und ergiebig, was wir persönlich bevorzugen. Bei zu flüssigen Kuren trägt man gerne mal zu viel auf und es tropft auch schneller während der Einwirkzeit. Wir gönnen uns die volle Kraft »Wunder« und lassen die Haarkur ganze zehn Minuten einwirken. Der Duft riecht sehr dezent nach Kakaobutter. Trotz Avocado-Öl und Kakaobutter (beides in Bio-Qualität) ist das Haar nach dem Ausspülen nicht beschwert, sondern punktet durch ein angenehmes Haargefühl. Die Haarstruktur wirkt gebändigt und sieht glatter aus.
Kräftigt, nährt und schützt - mit diesen Eigenschaften beschreibt Weleda seine Hafer Aufbau-Kur. Wir sind gespannt, wie wortwörtlich wir diese Aussage im Test spüren werden. Und wie sehr das Powerfood Hafer, welches in Form von Porridge oder Overnight Oats allgegenwärtig ist, auch als Beauty-Waffe wirkt. Laut Hersteller hat das Getreide schützende, aufbauende und strukturierende Eigenschaften.
Schon die Konsistenz der Haarkur ist eine ganz andere. Wie eine etwas zähere Paste muss man sie mit etwas Kraft aus der Tube drücken. Im Hinblick auf die Inhaltsstoffe performt die Kur zuverlässig auf Naturkosmetik-Niveau: Frei von kritischen und bedenklichen Inhaltsstoffen (unter anderem kein Silikon, Mikroplastik, Duftstoffe und Parabene), dafür aber volle Power Naturkraft. Die pflegenden Bio-Helferchen sind in diesem Fall Haferextrakt, Sheabutter und Jojobaöl.
Die Weleda Hafer Aufbau-Kur kommt in einer Tube. Der Nachteil im Vergleich zu einem Tiegel ist hier, dass das restlose Entleeren zumeist nicht möglich ist - was bei dem Preis wirklich schade ist.
Eine Haarkur mit der Allzweckspflegewaffe Kokosnuss darf in unserem Test nicht fehlen. Aber gleich an alle, die kein großer Fan von Kokosduft sind: Die Jean&Len Repair Haarkur riecht nicht nach Piña Colada, sondern tatsächlich äußerst dezent. Im Haar verteilt duftet sie kaum noch und nach dem Ausspülen ist der ganze Kokosgeruch verflogen. Wer Haarkuren mit mehr Duft für einen Wellness-Kick mag, der ist hier vielleicht falsch.
Beim Auftragen fällt uns sofort etwas auf: Diese Haarkur tropft gar nicht, was sich bei fünf Minuten Einwirkzeit auch als besonders praktischer Vorteil erweist. Gerade für diejenigen, die Duschen und Haare waschen vielleicht getrennt voneinander ausführen. Außerdem verweilt somit alles vom Produkt im Haar, wo es ja auch wirken soll.
Zu den Inhaltsstoffen: Der Hersteller wirbt mit dem Slogan »Ohne Gedöns« - und so ist tatsächlich auch die Rezeptur. Keine kritischen Substanzen. Das unerwünschte Trio aus Silikon, Mikroplastik und Parabene taucht auch bei der Jean&Len Repair Haarkur nicht auf.
Wer kein stark geschädigtes, strapaziertes oder sehr trockenes Haar hat, sondern einfach nur eine »Light«-Kur sucht, die auch für normales Haar geeignet ist, trifft mit der Garnier Fructis Aloe Vera Hair Food 3in1 Maske die richtige Entscheidung. Diese Haarkur will die Mähne mit viel Feuchtigkeit »satt« machen und setzt dafür laut Herstellerangabe zu 97% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs ein. Mit 400 ml ist sie großzügig ausgestattet. Praktischerweise lässt sich die Haarkur von Garnier Fructis auf drei verschiedene Arten anwenden: Als Spülung, als Maske oder als Leave-In. Wir nehmen die klassische Maske-Variante, die nach drei Minuten wieder ausgespült wird. Wie gesagt, auch wenn die Bezeichnung »Maske« verwendet wird, so ähnelt dieses Produkt in puncto Pflegefaktor mehr einer Kur. Duft und Konsistenz sind angenehm.
Ein gutes Shampoo für geschädigtes Haar hilft, die Haarstruktur zu glätten und es so leichter kämmbar, geschmeidig und glänzend zu machen. Ihre Wirkung verdanken Repair-Shampoos - wie auch Conditioner - verschiedenen Pflegestoffen wie etwa Silikonverbindungen. Ihr Nachteil: Sie sind teils biologisch schwer abbaubar. Auch die Angabe „ohne Silikone“ ist kein Garant für ein umweltfreundliches Pflegeshampoo, viele andere Pflegestoffe sind ebenfalls schwer abbaubar. Welche Auswirkungen das für die Umwelt hat, ist unzureichend erforscht.
Shampoos für trockenes Haar sollten Inhaltsstoffe enthalten, die intensiv feuchtigkeitsspendend wirken. Dazu gehören Hyaluronsäure, die Wasser bindet und die Haarstruktur aufpolstert, sowie Glycerin, das ebenfalls Feuchtigkeit anzieht. Öle wie Arganöl oder Jojobaöl sind ebenfalls wichtig, da sie Nährstoffe liefern und einen schützenden Film um das Haar legen. Proteine, wie Keratin oder Weizenprotein, stärken die Haarstruktur und helfen, Schäden zu reparieren.
Top Shampoos für trockenes Haar:
Haaröle wie Argan- oder Kokosnussöl sind deine neuen Must-haves im Kampf gegen trockenes Haar. Einfach auf das feuchte Haar auftragen und über Nacht einwirken lassen. Traumhaare incoming!
Ein Haaröl ist für trockene Haare ein Cocktail aus natürlichen Wirkstoffen, der nährende und antioxidative Eigenschaften verbindet. Für die richtige Anwendung wird es etwa 10 Minuten vor der Haarwäsche auf die trockenen Längen und Spitzen aufgetragen (oder als Alternative auch über Nacht). Die Vorteile sind vielfältig, denn es nährt das Haar bis in die Tiefe, macht es geschmeidig und verleiht ihm einen seidigen Glanz. Das Beste: Sie können es das ganze Jahr über verwenden, im Sommer und Winter, wenn das Haar durch die Kälte angegriffen wird.
Empfohlene Haaröle:
12 Tipps gegen trockene Haare:
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