Die Trockenrasur ist eine beliebte Alternative zur Nassrasur, die sich durch Schnelligkeit und Präzision auszeichnet. Viele Männer empfanden die herkömmliche Nassrasur als aufwendig und risikoreich, was zur Erfindung des ersten Elektrorasierers vor über hundert Jahren führte.
Prinzipiell ist die Trockenrasur mit der Maschine für alle Männer geeignet. Sie ist schnell, unkompliziert und relativ hautschonend, also auch für Männer mit Hautproblemen geeignet.
Möchtest du deinen Bart rasieren, so stehst du vor der Wahl: Nass- oder Trockenrasur. Die Nassrasur ist gründlicher als die Trockenrasur und funktioniert ganz ohne Strom und Akku. Allerdings ist die Nassrasur etwas komplizierter als die Trockenrasur.
Die Trockenrasur ist deutlich hautschonender und das Risiko für Rasurbrand nur sehr gering. Zudem musst du nicht alle paar Wochen neue Rasierklingen kaufen. Rasierst du deinen Bart mit einem Elektrorasierer, können allerdings Stoppeln auf der Haut zurückbleiben.
Da du dir bei ihr schnell einen Rasurbrand einfangen kannst, solltest du immer mit Bedacht vorgehen. Für die Nassrasur ist es am besten, wenn deine Barthaare feucht sind. Trage gleichmäßig über deinen Bart verteilt eine dicke Schicht Rasierschaum auf. Hierfür kannst du einen Rasierpinsel oder auch einfach deine Hände benutzen.
Gleite mit deinem Rasierer über deine Barthaare. Übe nur leichten Druck aus und rasiere deine Barthaare mit der Wuchsrichtung, um Rasurbrand vorzubeugen.
Die Vorbereitungszeit ist zwar geringer, doch auch hier solltest du deine Haut zuerst auf die Rasur vorbereiten. Am besten rubbelst du dein Gesicht vor der Rasur schnell mit einem Handtuch ab, um trockene Hautreste zu entfernen. Du solltest das Gesicht aber vor einer Trockenrasur auf keinen Fall waschen, da der Trockenrasierer besser schneidet, wenn die Haare trocken und hart sind.
Reinige Haut und Haar immer vorab mit warmem Wasser. Die Barthaare alle drei Tage zusätzlich mit Bartshampoo, die Haut einmal wöchentlich gerne noch mit einem Peeling. Dann legst du ein angenehm warmes, feuchtes Handtuch auf. Die Wärme öffnet Poren, macht Haare weich und verringert das Risiko, dass Hautirritationen oder Rasurbrand entstehen oder Haare einwachsen. Lasse die Wärme ruhig zwei, drei Minuten wirken.
Stutze zuerst längere Haare mit einem Bartschneider. Wenn du den Rasierer Series i9000 Prestige Ultra verwendest, kannst du deinen Bart damit direkt bis zu einer 7-Tage-Bart-Länge rasieren, ohne vorher zu trimmen. Sein intelligenter Sensor misst die Bartdichte 500-mal pro Sekunde und passt die Rasierleistung der Struktur der Barthaare an. Zudem ermöglichen die breiteren und runderen Öffnungen des Hautkomfort-Systems, dass mehr Haare pro Zug erfasst werden. Für längere Bärte verfügt er z.B. über einen Präzisionstrimmer, den du zum Vortrimmen einfach auf den Rasierer aufsetzen kannst.
Mit den meisten Elektrorasierern erzielst du das beste Rasurergebnis, wenn deine Barthaare möglichst trocken sind. Rasiere deinen Bart mit deinem Rasierapparat. Lasse den Rasierapparat dabei gleichmäßig und nur mit leichtem Druck über die Haut gleiten. In welche Richtung du deinen Bart rasierst, ist nicht so wichtig: Die Scherkopfblätter sind so eingebaut, dass sie deine Haut in der Regel nicht verletzen können.
Das Herzstück der Trockenrasur ist der Rasierapparat. Rotationsrasierer haben meist mehrere bewegliche Schwingköpfe, um maximalen Hautkontakt zu gewährleisten. Damit jedes einzelne Barthaar perfekt getrimmt wird, misst der integrierte Bartdichte-Sensor die Dichte des Barthaares und passt die Schwingungen des Rasierers an. Ein in der Spitze des Rasierers eingebauter Laser projiziert auf Knopfdruck eine dünne, rote Linie auf das Gesicht und zeigt die exakte Schneidelinie an. Für empfindliche Haut genau die richtige Trockenrasur: Rasierer mit eingebauten Kühlelementen.
Sollte es dennoch mal vorkommen, so kannst du mit einem Aloe-Vera-Gel den Schmerz lindern.
Gib deiner Haut und / oder deinem eventuell noch vorhandenen, da nur konturierten Bart das letzte Quäntchen Glück. Runde deine Rasur wohltuend ab.
Wasche Schaumreste mit kaltem Wasser ab und tupfe alles mit einem sauberen Handtuch trocken, das schließt die Poren wieder. Da gibt es den Alaunstift, der schnell hilft bei kleinen Schnittverletzungen. Oder das desinfizierende, kühlende klassische After Shave Rasierwasser für robuste Hauttypen. Oder etwas mildere Varianten wie After Shave Balsam und After Shave Lotion für normale Hauttypen. Oder das After Shave Tonic für die ganz Sensiblen.
Jede Haut verträgt eine After Shave Creme, die Feuchtigkeit spendet und Substanzen enthält, die gegen Umwelteinflüsse wie Sonne, Wind und Kälte schützt. Mach dich schlau, was deine Haut braucht und wähle das dazu passende Produkt.
Auch dafür gibt es hervorragende Produkte. Zum Beispiel Bartöl für Glanz und Weichheit, weichen Bartbalsam für zusätzlich leichten Halt kürzerer Exemplare. Oder Bartpomade für Form und Halt für einen längeren bis langen Bart. Oder Bartwichse für bombenfesten Halt eines Oberlippenbartes, eines kunstvoll gezwirbelten Moustache.
Verzichte nach der Rasur auf alkoholhaltiges Aftershave. Es trocknet die Haut aus und gefährdet ihre natürliche Schutzhülle. Besser ist ein Gel, das Feuchtigkeit spendet und die Haut bei ihrem Regenerationsprozess unterstützt. Perfekt dafür eignet sich das Biotherm Homme Aquapower.
| Hauttyp | Empfohlene After-Shave-Produkte | Inhaltsstoffe |
|---|---|---|
| Trockene Haut | Aftershave-Balsam | Dexpanthenol, Bisabolol |
| Fettige Haut | Aftershave-Fluid | Hamamelis, Allantoin |
| Empfindliche Haut | Alkoholfreie Pflegeprodukte | Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe |
| Normale Haut | Aftershave Lotion | Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe |
| Robuste Haut | Aftershave Rasierwasser | Desinfizierende, kühlende Inhaltsstoffe |
Damit der Trockenrasierer auch tipptopp bleibt, solltest du ihn nach jeder Rasur reinigen. Dazu schaltest du ihn ein und spülst die Schereinheit unter warmem Wasser ab. Schalte den Rasierer nun aus und öffne die Schereinheit mit der Entriegelungstaste. Spüle nun die Haarauffangkammer und den Scherkopfhalter unter fließendem Wasser ab und lass den Rasierer an der Luft trocknen.
Egal, wie viele schwingende "Köpfe" das Ding auch hat, bei Folienrasierern ist der Vorgang immer gleich: Runter mit der Scherfolie, ausblasen oder ausklopfen. Den Scherkopf selbst mit der Originalbürste säubern - ihre Borsten sind genau auf den Rasierer abgestimmt. Wenn diese in Ihrem Bad verschollen ist: Im Fachhandel gibt’s eine Neue für zirka zwei Euro. Noch einfacher geht es mit einem speziellen Reinigungsspray (zirka fünf Euro), damit löst sich der Schmutz fast von selbst. Den dreh- und abnehmbaren Messerblock im Inneren reinigen Sie genauso. Nicht vergessen: Den Netzstecker vorher abziehen!
Ungefähr alle sechs Wochen, empfiehlt Jürgen Höser vom Hersteller Braun. Aber bitte nicht mit Hochprozentigem. Besser: Eine milde Speziallösung (bekommen Sie für zirka drei Euro in der Rasiererabteilung oder Fachgeschäften). Damit bei der nächsten Rasur auch alles glatt läuft, danach unbedingt nachfetten. Dazu einen Tropfen Nähmaschinenöl mit dem Finger auf dem Scherblatt verteilen. Mittel- und Langhaarschneider nicht vergessen.
Auch kein Grund zu rotieren: Diese lassen sich leicht abnehmen. Man kann sie sogar unter Wasser abspülen. Dann hat man auch Zugriff zum Sammelbehälter der Barthaare und kann ihn leeren.
tags: #trocken #rasieren #bart #tipps
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