Trimmen statt Rasieren: Vorteile und Nachteile für die Körperpflege

Haarentfernung darf gern so schnell und einfach wie möglich sein. Viele Menschen wünschen sich einen gepflegten Look, sei es ein gestutzter Bart, eine haarfreie Brust oder ein gepflegter Intimbereich. Es gibt verschiedene Geräte, mit denen du die Körperbehaarung loswerden kannst.

Vor dem Kauf lohnen sich zwei Fragen:

  • Möchtest du deinen Körper glattrasiert haben oder die Haare nur stutzen?
  • Wie dauerhaft soll die Haarentfernung sein?

Anschließend kannst du aus den verfügbaren Tools genau das Gerät oder die Geräte wählen, die für deine Anforderungen geeignet sind.

Verschiedene Methoden zur Haarentfernung

Es gibt mehrere Geräte, mit denen du die Körperbehaarung loswerden kannst. Zur Wahl stehen unter anderem:

  • Body-Hair-Trimmer: Elektrische Körperhaartrimmer (auch Bodygroomer genannt) können oft sowohl rasieren als auch trimmen. Sie eignen sich sehr gut, wenn du es an der Brust glatt magst, im Schritt aber nicht. Meist sind diese Geräte wasserfest und zum Trimmen in der Dusche konzipiert.
  • Rückenrasierer: Wie bekommt man ohne Hilfe die nervigen Rückenhaare weg? Mit einem verlängerten Arm für deinen Rasierer oder einem speziellen Rückenrasierer.
  • IPL: Du willst es dauerhaft glatt? Dann könnte ein IPL-Gerät etwas für dich sein. "IPL" steht für "Intense Pulsed Light" (intensiv gepulstes Licht). Mit ihm kannst du Körperhaare entfernen: Kleine Lichtblitze greifen dabei die Haarwurzeln an, sodass die Haare ausfallen. Die IPL-Technologie gibt es inzwischen auch für die Heimanwendung.

Was ist der Unterschied zwischen Bodygroomer und Trimmer?

Bodygroomer sind in der Regel etwas größer als die üblichen Trimmer. Sie verfügen auch über mehr Aufsätze, welche für die verschiedenen Körperteile gedacht sind. Trimmer werden eher für das präzise Schneiden eingesetzt, während Bodygroomer auf die Haarentfernung von Kopf bis Fuß spezialisiert sind. Eine Gemeinsamkeit besitzen sie dennoch: Beide Geräte sind für ein gepflegtes Aussehen nicht wegzudenken.

Die besten Geräte für deine Körperrasur

Aber welches Gerät ist nun das beste? Welcher Männer-Rasierer für den Intimbereich ist empfehlenswert? Oder suchst du fürs Körperhaar Rasierer, die lange halten? Welches Tool hat im Rückenrasierer-Test überzeugt?

Vom klassischen Nassrasierer über vielseitige Bodygroomer bis hin zur IPL-Technologie: Wir haben uns ganz verschiedene Haarentferner angesehen. Die folgenden konnten uns überzeugen. Diese Tools helfen dir, Körperhaare gründlich, hautschonend und je nach Bedarf dauerhaft zu entfernen. Wir haben die besten Geräte für verschiedene Einsatzbereiche zusammengestellt - damit du schnell das passende findest.

Empfohlene Produkte

Hier eine Übersicht einiger empfohlener Geräte für die Körperrasur:

Produkt Anwendungsbereich Besonderheit Akkulaufzeit Ausstattung
Wilkinson HYDRO 5 (Nassrasierer) Gesicht Flip-Trimmer mit Präzisionsklinge - Rasiergriff, 13 Ersatzklingen
Gillette Intimate (Nassrasierer) Intimzone SimplePass-Technologie mit Anti-Irritations-Klingen - Rasiergriff, Duschhalterung, 2 Ersatzklingen
Philips Bodygroom Series 5000 (Hair-Trimmer) Gesamter Körper Schneidet in drei verschiedenen Längen, Rückenaufsatz 60 Minuten Betrieb bei einer Stunde Ladezeit 3 Kammaufsätze (2-5 mm), Rückenaufsatz
Remington Bodyguard Body Hair Trimmer BHT2000A (Hair-Trimmer) Gesamter Körper Titanbeschichtete, selbstschärfende Klingen 40 Minuten 3 Aufsätze, Aufbewahrungstasche
BaByliss Super-X Multi-Trimmer (Multi-Trimmer) Gesamter Körper MagFix-System mit Magnetkraft 5 Stunden kabelloser Betrieb (3 Stunden Ladezeit) 4x Scherköpfe, Präzisionstrimmer, Kammaufsätze, Ohr- und Nasenhaar-Trimmer
Braun Multi-Grooming-Kit 5 (MGK5380) (Multi-Trimmer) Gesamter Körper Komplettpaket mit umfangreicher Grund-Ausstattung 100 Minuten Betrieb (1 Stunde Ladezeit) Bart- und Haartrimmer, Ohren- und Nasenhaar-Trimmer, Detail-Trimmer, Bodygroomer-Aufsatz, Kammaufsätze, Gillette-Rasierer
Easy-Raze 2.0 (Rückenrasierer) Rücken Ausgeklügelte Bügelform mit ergonomischem Griff - Bügelgriff, Gillette-Rasierer, Einschäumpinsel
Braun IPL Silk expert Pro 5 PL5145 (IPL-Technik) Gesamter Körper Standard- und Präzisionsaufsätze für verschiedene Körperbereiche Kabelnutzung 4 verschiedene Aufsätze, 1x Nassrasierer, Aufbewahrungstasche

6 Tipps für die richtige Körperrasur

Mach dir die Körperrasur leicht! Mit unseren 6 Tipps bekommst du ein sauberes Ergebnis, siehst rundum gepflegt aus und verhinderst Rasurbrand. So geht’s:

  1. Duschen: Die perfekte Körperrasur beginnt mit einer warmen Dusche. Sie macht deine Haut und Haare weich. Dadurch wird die Rasur leichter und angenehmer.
  2. Den richtigen Rasierer wählen
  3. Schaum oder Gel auftragen: Trage großzügig Rasierschaum oder Gel auf, um eine schützende Barriere zu schaffen.
  4. Rasieren: Rasiere in Richtung des Haarwuchses, um eingewachsene Haare zu vermeiden. Spüle die Klinge dabei regelmäßig aus.
  5. Kalt abspülen und trocken tupfen: Nach der Rasur spülst du die Haut mit kaltem Wasser ab, um die Poren zu schließen. Danach tupfst du sie trocken.
  6. Pflege auftragen: Zum Schluss trägst du eine beruhigende, alkoholfreie Aftershave-Lotion auf. Damit versorgst du die Haut mit Feuchtigkeit und verhinderst Irritationen.

Beachtest du diese 6 Tipps, bleibt deine Haut nach der Rasur glatt, gepflegt und frei von Rasurbrand.

Extra-Tipp: Bei Trimmern solltest du stets etwas behutsamer vorgehen, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. Besonders im Intimbereich ist Obacht geboten.

Warum einen extra Rasierer für den Körper?

Rasierst du aktuell noch den gesamten Körper unter dem Leitspruch: "Einer für alles" mit dem gleichen Tool, das du auch für den Bart verwendest?

Das solltest du ändern: Brust- und Rückenhaare haben andere Anforderungen als Barthaare. Die zu rasierende Fläche ist größer und die Ergonomie ist eine andere. Dies sind die Argumente, warum du verschiedene Rasierer für Körper und Bart haben solltest:

  1. Mehr Hygiene: Auch wenn du dich unter der Dusche rasierst, können Bakterien aus dem Achsel- oder Intimbereich am Rasierer zurückbleiben, die du später ins Gesicht bringst. Ein zweiter Rasierer schützt davor.
  2. Weniger Abnutzung: Die Klingen deines (Nass-)Rasierers nutzen sich nicht so schnell ab, wenn du ein anderes Modell für die großen Körperregionen nimmst.
  3. Besseres Ergebnis: Körperhaarrasierer sind speziell auf die Bedürfnisse der Körperrasur ausgelegt: Sie haben eine großzügigere Auflagefläche, sind mit mehr Gleitelementen ausgestattet oder haben verschiedene Aufsätze für den Intimbereich und die Brust.

Ein Rasierer für alles? Lieber nicht: Für die Körperrasur lohnt sich ein separates Tool. Das ist effektiver und besser auf größere Hautpartien abgestimmt als ein klassischer Bart-Rasierer.

Intimbereich trimmen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie schneidet man Schamhaare richtig?'. Bevor du erstmal loslegst, solltest du deine Haut gut vorbereiten, um Reizungen oder Verletzungen zu vermeiden. So gelingt dir ein guter Start:

  1. Den Bereich reinigen: Wasche deinen Intimbereich zunächst mit warmem Wasser und milder Seife. Das macht Haut und Haare weicher und bereitet sie ideal auf das Trimmen vor. Außerdem reduzierst du so das Risiko von Bakterienbildung und Hautreizungen.
  2. Gründlich trocknen: Tupfe den Bereich nach dem Waschen vorsichtig mit einem sauberen Handtuch trocken. Restfeuchtigkeit kann dazu führen, dass dein Trimmer rutscht - was die Gefahr kleiner Schnitte erhöht.
  3. Die richtigen Tools bereitlegen: Nutze einen Körpertrimmer oder einen elektrischen Rasierer, wie etwa den Philips OneBlade Intimate der für empfindliche Stellen wie Achseln und Intimbereich entworfen wurde, oder den Philips Bodygroom 7000 als All-in-One-Lösung für den ganzen Körper.
  4. Die richtige Einstellung wählen: Wenn du einen elektrischen Trimmer verwendest, achte darauf, dass du die passende Längeneinstellung wählst. Viele Trimmer haben aufsteckbare Kämme, mit dem du dein Haar auf die ideale Länge trimmen kannst. Wie der Philips OneBlade Intimate etwa, der mit einem 3-mm-Aufsatz für gleichmäßiges Trimmen der Haare ausgestattet ist.

Du bist bereit? Dann geht’s los. Hier ist unsere einfache Anleitung für ein gleichmäßiges, gepflegtes Ergebnis:

  1. Mit längeren Aufsätzen starten: Wenn du zum ersten Mal deine Schamhaare trimmen möchtest, starte am besten mit einem längeren Aufsatz. So hast du mehr Kontrolle, vermeidest, zu viel auf einmal zu entfernen, und bekommst ein Gefühl für die Technik.
  2. In kleinen Abschnitten arbeiten: Gehe behutsam und schrittweise vor. Statt übereifrig zu werden und lange, schnelle Bewegungen zu machen, ist es besser, sich Zeit zu nehmen, um in kleinen Partien zu trimmen. So erreichst du ein präziseres, gleichmäßig Ergebnis. Denk zudem daran, für ein glatteres Ergebnis in Haarwuchsrichtung zu arbeiten.
  3. Trimmer vorsichtig an empfindlichen Stellen verwenden: Die Haut im Schambereich ist besonders empfindlich, also sei vorsichtig. Wenn du einen Bodygroomer verwendest, achte darauf, nicht zu stark auf die Haut zu drücken, um Reizungen oder Pickelchen zu vermeiden - überlassen die Arbeit dem Trimmer und gehe es langsam an.
  4. Einen Spiegel verwenden: Es gibt nichts Ärgerlicheres, als nach dem Trimmen zu bemerken, dass man eine Stelle übersehen hat. Deshalb empfehlen wir, den Intimbereich am besten vor einem Spiegel zu trimmen, um auch schwer einsehbare Stellen gut erreichen zu können. Du kannst dazu entweder einen Handspiegel vor dir platzieren oder einen größeren Spiegel im Badezimmer verwenden.

Intimrasur für Männer mit Gillette BODY & Gillette STYLER | Tutorial

Verschiedene Styles im Intimbereich

Hier sind einige beliebte Styles zur Inspiration:

  • Gleichmäßig kurz: Bei diesem Stil werden alle Haare auf eine einheitliche Länge getrimmt. Das sorgt für ein gepflegtes Erscheinungsbild und ist perfekt für alle, die einen pflegeleichten und dennoch ordentlichen Look bevorzugen.
  • Klar definierte Form: Wer seinem Intimbereich eine klare Kontur geben möchte, kann die Haare gezielt in eine bestimmte Form bringen - zum Beispiel ein Dreieck oder Rechteck. Das wirkt stilvoll, bleibt aber dennoch dezent.
  • Natürlich, aber ordentlich: Wenn du es lieber natürlich magst, kannst du einfach etwas deine Schamhaare mit Schere schneiden oder mit dem Trimmer kürzen und in Form bringen. Das Ergebnis ist ein gepflegter, aber betont natürlicher Look - ideal, wenn du dich wohlfühlen möchtest, ohne allzu viel zu verändern.

Denk daran: Geh langsam vor, kontrolliere dein Ergebnis zwischendurch und arbeite lieber in kleinen Schritten - so vermeidest du ungewollte Überraschungen beim Styling!

Rasierpickel und eingewachsene Haare vermeiden

Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen. Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden.

Bei eingewachsenen Haaren spricht man im Fachjargon von einer Pseudofolliculitis barbae. Bei dieser Form der Follikulitis krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.

Tipps zur Vermeidung von Rasierbrand und eingewachsenen Haaren

  • Equipment: Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt wurden.
  • Warmes Wasser: Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können.
  • Rasierschaum oder -gel: Um die Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken.
  • Wuchsrichtung beachten: Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. Unter den Achseln und im Intimbereich haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.
  • Scharfe Klingen: Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen.
  • Elektrischer Trimmer: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt.
  • Hautpflege nach der Rasur: Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen.
  • Weniger ist mehr: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.

Fazit

Bei Haaren im Gesicht und am Körper lohnt es sich, unterschiedliche Geräte zu verwenden. Das ist hygienischer und bringt bessere Ergebnisse. Ob klassischer Rasierer, Trimmer, Groomer oder Kombi-Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen: Auf dem Markt gibt es für jede haarige Herausforderung das passende Tool. Entdecke die verschiedenen Möglichkeiten und Techniken zur Entfernung von Körperhaaren, an der Oberfläche oder an der Wurzel, und finde die beste Methode bzw. Methoden zur Haarentfernung für deine speziellen Bedürfnisse.

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