Tribal Frisuren für Männer: Bedeutung und Inspiration

Tribal Frisuren und Tattoos bringen eine lange Geschichte mit sich. Von der Stammeszugehörigkeit vor tausenden von Jahren bis hin zum Mainstream der 90er Jahre. Wir zeigen Ihnen die coolsten Ideen, denn dieses Motiv ist längst nicht out!

Der Ursprung des Tribal-Tattoos ist nicht ganz eindeutig geklärt, führt allerdings entweder auf die indigenen Urvölker Polynesiens oder auf die Kelten zurück. Das englische Wort „Tribe“ bedeutet auf Deutsch „Stamm“ und bringt lange in die Vergangenheit zurückreichende Bedeutungen mit sich.

Mittlerweile gibt es unterschiedlichste Ausführungen: von Formen, die aussehen wie ein Scherenschnitt, bis hin zu graphischen Formen mit Mandala-Segmenten. Die Formen sind allerdings recht ähnlich geblieben und auch bei den Körperstellen ist das Tribal häufig noch an den Oberarmen von Männern zu erspähen.

Das Tribal-Tattoo ist längst nicht mehr nur ein rebellisches Zeichen der Männer oder ein Symbol für die Zugehörigkeit einer Gruppe. Es vermittelt durch die ästhetischen Formen und Linien Kraft und Stärke und kann bei Frauen, wie zum Beispiel bei Michelle Hunziker oder Rihanna, äußerst sexy aussehen.

In der Tattoo-Kunst gibt es eine Vielzahl von Stilen zum Zeichnen auf den Körper. Daher müssen Sie diese sorgfältig lesen, bevor Sie sich für einen so schweren Schritt entscheiden. Einer der gefragtesten und beliebtesten Stile ist Tribal. Es spiegelt die Klassiker der alten Volkstraditionen, ihre Symbolik und Rituale wider. Tribal Style Tattoos sind eine Kombination aus heiligen Tiermotiven und knackigen Mustern.

Merkmale von Tribal Tattoos

Die wichtigsten Merkmale von Tribal Tattoos sind der dunkle Rand des Bildes und die glatten, klaren Linien. Es ist anzumerken, dass die Zeichnungen dieses Stils am häufigsten in schwarzen und grauen Farben mit unterschiedlichem Kontrast und Helligkeit ausgeführt werden. Ein solches Tattoo lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Emotionen seines Besitzers.

Viele Menschen glauben, dass Tätowierungen im Stammesstil den Geist öffnen, die Intuition entwickeln und vor Rückschlägen und Problemen schützen. Früher wurden Tätowierungen nur als männliche Zeichnungen wahrgenommen, aber jetzt hat der Stil die Liebe und Aufmerksamkeit von Mädchen gewonnen.

Dieser Stil kann sicher in 6 Typen unterteilt werden, die sich erheblich voneinander unterscheiden. Alle Typen basieren jedoch immer auf geraden Linien und dunklen Kanten.

Verschiedene Arten von Tribal Tattoos

  • Polynesian Tribal: Ein voluminöses und raues Ornament, das mit einem wunderschönen Liniengeflecht kombiniert ist. Grundsätzlich werden bei der Ausführung eines polynesischen Tribal Tattoos Linien mit spiralförmiger, gekrümmter und gewellter Form verwendet. Diese Linien sind Haie, Schädel, Vögel, Pflanzenmotive aufgeführt.
  • Ureinwohner Amerikas: Werden normalerweise in zwei Farben aufgeführt, meistens in Schwarz in Kombination mit Rot, Blau oder Grün. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung: Rotblut, blauer Himmel, schwarze Erde, grüne Pflanzenwelt. Der indianische Stil wird hauptsächlich von Vögeln und Tieren gespielt.
  • Japanische Tribal: Tattoos in leuchtenden Farben mit dem Bild mythologischer Tiere, Hieroglyphen, Geishas. Manchmal werden in diesem Stil ganze Handlungen ausgeführt, die durch Luxus und Überlegenheit bestechen.
  • Celtic Tribal: Zeichnungen von Kreuzen, Armbändern.
  • Slavic Tribal: Ein Bild von Vögeln, Tieren, einem Donnerrad, Ruinen. Solche Tattoos symbolisieren männliche Kraft und Ausstrahlung.

Diese Tätowierungen auf dem männlichen Körper bedeuten Schnelligkeit, Aggression und Macht des Besitzers. Am häufigsten bevorzugen Männer die Ausführung von Tribal Tattoos in Schwarz. Dies verleiht dem Bild Steifheit, Komplexität und Genauigkeit. Keltische Motive an Unterarm und Brust wirken sehr mutig.

Am häufigsten zeichnen Männer in Form eines Tigers - eine solche Skizze weist auf innere Aggression, einen ständigen Kampf mit etwas und jemandem sowie auf einen ausdauernden Charakter hin.

Natürlich sind Stammes-Tattoos bei Mädchen aufgrund des rauen Aussehens äußerst selten. Damen wählen Blumenmotive, Tierbilder und Hieroglyphen für ihre Skizzen. Zum Beispiel trägt eine Katze in Stammesausführung die Bedeutung von Weiblichkeit und List, Blumen - Zärtlichkeit, Leichtigkeit und Ruhe, und ein Drache - die Strenge, Ausdauer und Unabhängigkeit des Mädchens.

Tribal Tattoo sieht an jeder Stelle des Körpers angemessen aus. Das Muster kann entweder eine separate Zeichnung oder eine Komponente der Gesamtskizze sein. Dieses Tattoo kann leicht mit verschiedenen Styles kombiniert und sogar ergänzt werden.

Für Männer ist das Hauptplus des Tribal Tattoos die Fähigkeit, sich auf den Bizeps zu konzentrieren und ihn sogar visuell zu steigern. Daher führen Männer solche Tattoos auf ihren Schultern aus und machen manchmal fließende Übergänge zur Brust. Oft gibt es Bilder auf den Beinen, dem Rücken, dem Nacken, dem Kopf und dem Gesicht.

Für Frauen ist es charakteristisch, Stammesbilder im Bereich des unteren Rückens, der Schulterblätter, der Hüften und der Seiten zu zeichnen.

Tribal Tattoos sind sehr vielfältig. Solche Bilder haben eine reiche Bedeutung, weshalb sie bei Männern und Frauen sehr beliebt sind. Das Bild sieht in jeder Farbgebung und Größe anständig und ansprechend aus. Auf jeden Fall sind großformatige und komplexe Zeichnungen häufiger.

Maori Tattoos: Mehr als nur Körperschmuck

Maori Tattoos sind mehr als Körperschmuck. Sie haben meist eine tiefsinnige Bedeutung und sind sehr komplex. Ihren Ursprung haben die besonderen Tätowierungen in Neuseeland. Sie waren (und sind noch immer) eines der Markenzeichen der dortigen Ureinwohner, der Maori.

Doch nicht nur in Neuseeland, auch in Polynesien, wozu unter anderem Hawaii gehört, blickt diese Art der Körperkunst auf eine lange Geschichte zurück. Die Bedeutung der Maori Tattoos unterscheidet sich je nach verwendeten Symbolen. Oft werden kleine Motive in ein aufwendiges Muster eingearbeitet.

Anders als bei „normalen“ Tätowierungen können Außenstehende nicht auf den ersten Blick erkennen, was das Maori Tattoo bedeutet. Denn jedes Maori Tattoo wird individuell gestochen und kann sogar an die eigene Lebensgeschichte angepasst werden.

Eignen sich Maori Tattoos für Frauen?

Maori Tattoos zeichnen sich vor allem durch ihre breiten Linien und klaren, plakativen Muster aus. Dadurch wirken die polynesischen Symbole oft sehr hart und dunkel. Meist bedeckt ein Maori-Tattoo auch recht große Körperflächen.

Fälschlicherweise glauben viele deshalb, Maori Tattoos seien nur für Männer geeignet. Das stimmt aber nicht. Auch Frauen können diesen traditionellen Tattoo-Stil super tragen.

Beliebte Maori Tattoo-Motive und ihre Bedeutung

Hier sind einige beliebte Maori Tattoo-Motive und ihre Bedeutungen:

  1. Wellen: Die Welle findet sich in vielen Maori Tattoos wieder und steht für das Auf und Ab des Lebens.
  2. Speer-Spitze: Steht bei den Maori für Kampfgeist, Mut und Tapferkeit.
  3. Haifischzahn: Zählt zu den etwas „härteren“ Motiven unter den Maori Tattoos und steht vor allem für Stärke und Durchsetzungskraft.
  4. Schildkröte: Steht für die Vermittlung zwischen Land und Wasser, Frieden, Fruchtbarkeit und ein langes Leben.
  5. Koru (Spiralen-Tattoo): Steht vor allem für Neubeginn und Harmonie.
  6. Hei Tiki: Ist bei den Maori eine gottähnliche Figur und wird von vielen verehrt.

Nicht nur die Motive selbst, auch das „Stechen“ der Maori Tattoos unterscheidet sich von herkömmlichen Tätowierungen. Maori Tattoos werden traditionellerweise nämlich nicht mit einer feinen Nadel gestochen, sondern mit Hammer und Meißel in die Haut eingearbeitet.

Doch keine Sorge: Heute können Maori Tattoo Motive auch mit modernen Tätowiermaschinen gestochen werden.

Die Kosten eines Maori Tattoos variieren sehr stark und hängen vor allem von Größe und dem Aufwand ab. Grob kann man aber sagen, dass Tattoo-Studios durchschnittlich etwa 100 bis 150 Euro pro Stunde für ein Maori Tattoo verlangen.

Polynesische Tattoo-Symbole und ihre Bedeutung

Die polynesischen Tätowierungen haben einen hawaiianischen, samoanischen, maorischen und aztekischen Ursprung. Jede dieser Kulturen hat ihre einzigartigen Muster, die eine eigene Bedeutung haben. Deshalb ist der Unterschied zwischen den Motiven sehr klein.

Hier sind einige häufige Symbole und ihre Bedeutungen:

  • Tiki: Eine menschenähnliche Gestalt, die polynesische Halbgötter darstellt. Sie symbolisieren vor allem Schutz und haben eine Wächterrolle.
  • Muscheln: Stehen für Schutz und Intimität. Muschelschalen symbolisieren Paare und Ehe.
  • Schildkröte: Ein wichtiges Symbol für die polynesische Kultur, das für die Vermittlung zwischen Land und Wasser steht.
  • Marquesas-Kreuz: Stellt oft das Gleichgewicht zwischen den Elementen dar und symbolisiert Harmonie.
  • Sonne: Symbolisiert Reichtum, Glanz, Erhabenheit und Herrschaft.
  • Meer: Wird als wichtige Nahrungsquelle betrachtet und stellt das Leben, die Fruchtbarkeit und Ausdauer dar.
  • Tintenfisch, Oktopus oder Kraken: Symbolisieren Vielseitigkeit, Einfallsreichtum, Wissen und Intelligenz.
  • Haifischzähne: Stehen für Schutz, Führung, Macht, Wildheit und Anpassungsfähigkeit.
  • Eidechsen und Geckos: Gelten als Erscheinungsform der Götter und bringen Glück.
  • Speerspitzen: Stehen für Mut und Kampf.
  • Enata: Symbolisiert Menschen und Götter, Lebenserfahrungen, Geburt und Rolle in der Gesellschaft.

Für welchen Körperbereich Sie polynesische Tätowierungen, entscheiden Sie natürlich selbst. Die Designs erfordern ohne Zweifel eine gute Planung und dass Sie sich gut über die Möglichkeiten, Symbole und Motive informieren, damit Sie auch alles Wichtige in Erwägung ziehen können und ein vollkommenes Design erhalten.

Sie müssen auch nicht stark flächendeckend vorgehen. Dezent ist auch dieses Motiv für den Oberschenkel einer Dame. Gerade die weiblichen Vertreter unter ihnen werden solche Varianten eher bevorzugen.

Statt eines großen Tattoos können Sie auch zwei oder drei kleinere in Erwägung ziehen, die für unterschiedliche Bereiche gewählt werden und dennoch alle wichtigen Symbole in sich einschließen.

Haarschneiden Muster

Hair Tattoos: Muster in die Haare rasieren

Kurzhaarfrisuren sind einfach unschlagbar praktisch - dir aber ein bisschen zu langweilig? Dann solltest du einmal ausprobieren, dir Muster in die Haare zu rasieren. Von der schlichten Linie bis hin zum aufwendigen Tribal ist hier so ziemlich alles drin.

Möchten Sie sich ein Muster in den Schopf rasieren, brauchen Sie dafür vor allem eines: raspelkurze Haare. Besonders unkompliziert sind Sie mit einem Buzzcut unterwegs. Magst du es so richtig kurz, kannst du alle Haare auf eine einheitliche Länge herunter rasieren. Ist dir das zu radikal, stutzt du lediglich die Seitenpartien und den Nacken auf etwa 3 bis 5 Millimeter. Das Deckhaar auf dem Kopf darf etwas länger bleiben.

Du kannst dich nicht so richtig zum Beinahe-komplett-Kahlschlag durchringen, willst aber trotzdem Muster in deine Haare rasieren? Dann ist der Undercut das Richtige für dich. Bei dieser Frisur werden die Seitenpartien und der Nacken kurz rasiert. Das Deckhaar darf dagegen deutlich länger bleiben und wird zum Beispiel zum lässigen Man Bun hochgebunden.

Grundsätzlich kann jeder den für ein Hair-Tattoo nötigen Kurzhaarschnitt tragen. Sie sollten jedoch bedenken, dass Dinge wie eine ungleichmäßige Kopfform, Narben oder auch abstehende Ohren bei diesem Look deutlicher sichtbar werden. Aber keine Bange: Schon ein paar Millimeter Haarlänge mehr können hier wahre Wunder wirken. Etwa 10 bis 15 Millimeter Länge sind in diesem Fall der perfekte Kompromiss.

Das richtige Equipment für Hair Tattoos

Egal, ob du in deine eigene Haarpracht ein Muster rasieren oder den Schopf deiner Kinder mit einem Hair-Tattoo verzieren möchtest: In jedem Fall brauchst du das richtige Equipment!

  • Eine gute Schere: Mit ihr kannst du längere Haarsträhnen abschneiden, bevor es ans Feintuning mit Trimmer und Rasierer geht.
  • Ein Rasiermesser: Benutze am besten nur ein wirkliches gutes Rasiermesser mit möglichst neuen, scharfen Klingen. Mit ihm rasierst du nach dem Trimmen ganz easy akkurate Muster in die Haare.
  • Hair-Tattoo-Schablonen: Bei allen Mustern, die über einfache Geometrie hinausgehen, können Hair-Tattoo-Vorlagen ziemlich nützlich sein.
  • Einen Spiegel, besser noch zwei: An den Seiten mag die Mission „Hair-Tattoo“ noch unter Zuhilfenahme des Badezimmerspiegels glücken.
  • Zusätzlich kann ein Handtuch auf den Schultern nicht schaden, so ersparst du dir juckende Stoppeln im Shirt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Hair Tattoo

Du hast alle Utensilien beisammen? Dann kann es ja losgehen! Für den ersten Versuch raten wir dir zu einem einfachen Muster - oder einer helfenden Hand, die dich bei komplizierteren Hair-Tattoos unterstützt.

  1. Schritt 1: Haare waschen. Haargelreste und andere Stylingprodukte erschweren dir das Rasieren nur unnötig.
  2. Schritt 2: Stutzen. Trimme deine Haare auf die gewünschte Länge. Am besten beginnst du dafür mit einer etwas höheren Einstellung und arbeitest dich nach und nach zur optimalen Restlänge vor.
  3. Schritt 3: Rasieren. Wer die Kopfhaut besonders schonen möchte, trägt vorab einen milden Rasierschaum auf die Stelle auf, an der Muster ins Haar rasiert werden sollen. Spanne die Haut dann mit den Fingern deiner freien Hand etwas an, so reduzierst du das Schnittrisiko. Nun kannst du mit dem Rasiermesser vorsichtig dein Hair-Tattoo rasieren. Arbeite in kleinen Schritten und drücke nicht zu fest mit der Klinge auf.
  4. Schritt 4: Abbrausen. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden, folgt zum Abschluss noch einmal eine Kopfwäsche.

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