Sandra Maischberger gehört zu den bekanntesten Moderatorinnen in der deutschen Fernsehlandschaft und hat sich als feste Institution etabliert. Doch was steckt hinter der öffentlichen Person? Dieser Artikel wirft einen Blick auf ihr Leben, ihre Karriere und einige interessante Details.
Sandra Maischberger wurde am 25. August 1966 in München geboren und verbrachte ihre ersten fünf Lebensjahre in Rom. Nach ihrer Rückkehr nach München absolvierte sie ihre schulische Ausbildung. Ihre Karriere begann sie als freie Mitarbeiterin bei verschiedenen Radiosendern und Zeitungen.
Maischberger absolvierte von 1987 bis 1988 eine Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München. Sie arbeitete für Tele 5 und moderierte dort neben der Sendung „Mensch Mädchen“ auch „Sexy Night“.
Anschließend wechselte Sandra Maischberger zu Bayern 3, wo sie Chefin vom Dienst der Nachrichtenredaktion wurde. Danach war sie bei Premiere und n-tv zu sehen, später auch im WDR und ZDF. Im Jahr 1991 moderierte sie zusammen mit Erich Böhme die Talkshow „Talk im Turm“.
Ihren Durchbruch schaffte sie mit der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ ab 2003 in der ARD. Im Januar 2016 wurde die Sendung in „Maischberger“ umbenannt, und seit 2019 heißt sie „maischberger. die woche“ mit einem neuen Konzept.
Insgesamt wurde Maischberger dreimal mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet: 2000, 2016 und 2020.
Über das Privatleben von Sandra Maischberger ist nicht viel bekannt. Sie lebt in Berlin und ist seit 1994 mit dem Kameramann Jan Kerhart verheiratet, den sie bei „Spiegel TV“ kennenlernte. Die ersten zehn Ehejahre blieben öffentlich unbemerkt.
Im Februar 2007 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt. Seit einigen Jahren betreibt Maischberger zusammen mit ihrem Ehemann Jan Kerhart die Produktionsfirma Vincent TV, die Sendungen in den Bereichen Politik, Geschichte, Natur und Wissenschaft produziert.
Die Journalistin ist auch als Autorin erfolgreich. Im Jahr 2002 erschien „Hand aufs Herz - Sandra Maischberger im Gespräch mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt“, gefolgt von „Ich bin so frei“ im Jahr 2004.
Sandra Maischberger war zu Gast in Barbara Schönebergers Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ und verriet, dass sie nie ein großer Fan von zu viel Make-up war. Sie erklärte, dass sie Männer am Morgen danach nicht vergraulen wolle: „Besser nicht zu viel vorgeben, dann ist die Enttäuschung nicht zu groß.“ Barbara Schöneberger teilte diese Ansicht.
Maischberger erzählte, wie ihr mal in einer Sendung eine Frau begegnet ist, die auf keinen Fall wollte, dass man ihr den Krebs ansieht. Das hat sie von der Bedeutung dieser aus den USA stammenden Idee endgültig überzeugt.
Das Leben von Sandra Maischberger war nicht immer einfach. Im Jahr 2015 erlaubte sich die Satire-Seite „Der Postillon“ einen fiesen Scherz auf ihre Kosten, indem sie einen Artikel mit der Überschrift „Zu oft Helmut Schmidt interviewt: Verdacht auf Lungenkrebs bei Sandra Maischberger“ veröffentlichte.
Das Thema Lungenkrebs ist für die Journalistin besonders heikel, da ihr Vater bereits mit 55 Jahren an dieser Krankheit gestorben ist. Sie sagte dazu einst, dass dies ein sehr schwerer Schlag für die Familie gewesen sei.
Auch ein Blick auf andere bekannte Moderatorinnen zeigt, wie sich das äußere Erscheinungsbild im Laufe der Karriere verändern kann. Maybrit Illner, bekannt für ihre politischen Talkshows, präsentierte sich zu Beginn ihrer Karriere mit längeren Haaren und mehr Make-up.
Im Laufe der Jahre etablierte sich jedoch ihre Kurzhaarfrisur, die sie bis heute beibehält. Illner engagiert sich zudem für soziale und gemeinnützige Projekte.
Sandra Maischberger engagiert sich sozial und wurde für ihren Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie setzt sich dafür ein, das Thema Krebs von Tabus zu befreien und unterstützt Initiativen, die krebskranken Frauen helfen, ihre Lebensfreude wiederzufinden.
Abschließend lässt sich sagen, dass Sandra Maischberger eine vielseitige und engagierte Persönlichkeit ist, die sowohl beruflich als auch privat ihren Weg gefunden hat. Ob sie eine Perücke trägt oder nicht, bleibt dabei nebensächlich.
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