Judy Winter: Enthüllung ihres haarigen Geheimnisses

Judy Winter, eine gefeierte Schauspielerin mit einer beeindruckenden Film- und Theaterkarriere, hat kürzlich ein persönliches Geheimnis gelüftet. Bekannt für ihre Darstellung der Marlene Dietrich auf der Bühne und ihre Rolle in der ZDF-Filmreihe "Familie Bundschuh", sprach die 81-Jährige offen über ihre Haarpracht.

Judy Winter (Quelle: goldene kamera.de)

Das haarige Geheimnis: Perücken seit über 20 Jahren

Im Gespräch verriet Judy Winter, dass sie seit über 20 Jahren Perücken trägt. Der Grund dafür ist ihr dünner werdendes Haar, eine genetische Veranlagung, die sie von ihren Eltern geerbt hat. Bereits ihr Vater hatte eine Glatze, und auch ihre Mutter litt unter lichtem Haarwuchs.

Die Schauspielerin bezeichnet ihre Perücken liebevoll als "Mütze", da sie diese wie eine Kopfbedeckung aufsetzt. Nur mit dieser "Mütze" fühlt sie sich pudelwohl. Judy Winter besitzt insgesamt 14 Perücken in verschiedenen Farbabstufungen von blond bis braun, darunter auch zwei Echthaar-Perücken.

Mithilfe einer Nadel bindet die Schauspielerin zunächst ihre Haare zusammen, bevor sie ihre „Mütze“ aufsetzt. „Ich fühle mich ohne meine Perücke nackt“, gibt die Chanson-Sängerin zu.

Trotz schwindendem Haar: Judy Winter denkt nicht an Rente

Trotz ihres schwindenden Haars denkt Judy Winter noch lange nicht daran, in Rente zu gehen. Vielmehr zieht sie Kraft aus der Schauspielerei. „Das Gefühl, dass die Leute eine noch wollen, ist doch großartig“, hatte sie kurz vor ihrem 80. Geburtstag erklärt. „Mich werden sie mit den Füßen zuerst von der Bühne tragen müssen und aus meiner Wohnung auch.“

Im Jahr 2012 wurde Judy Winter in einem Berliner Parkhaus überfallen. Drei Männer raubten ihr die Handtasche und das Portemonnaie. Der Überfall war für Winter so schockierend, dass Parkhäuser für sie nun "tabu" sind.

Die gesundheitlichen Herausforderungen

Die Schauspielerin Judy Winter musste Dramatisches durchleiden. Der Gedanke an die vergangenen Monate lässt Schauspielerin Judy Winter (79) noch heute erschaudern. Plötzlich - ohne Vorwarnung - überfielen sie Schmerzen im Rücken. Ein unerträgliches Ziehen und Stechen. Die Folge: Not-OP! Ihr drohte sogar der Rollstuhl!

Die Diagnose war für den singenden Fernsehstar zunächst ein Schock: Spinalkanalstenose, hieß es vonseiten der Ärzte. Eine Verengung des Wirbelkanals, die unbehandelt sogar zu einer Querschnittslähmung führen kann. Wie furchtbar!

Gottlob haben die Mediziner mit der Notoperation schnell und richtig reagiert. „Ich hatte Glück, dass es nicht zu spät war“, erzählte die Wahl-Berlinerin rückblickend in einem Interview. Erleichtert ist sie und unendlich glücklich. Schließlich weiß sie, wie es ist, nicht mehr laufen zu können!

Bereits 2006 litt Judy unter extremen Beinschmerzen aufgrund eines Knöchelbruchs. Monatelang war sie an einen Rollstuhl gefesselt. „Ich war zum Nichtstun verdammt“, schilderte die Sängerin ihre verhängnisvolle Situation. „Ich habe überhaupt keine Angst vor dem Tod, aber ich habe Angst vor dem Dahinsiechen“, erklärte Judy. Dass sie diesem Schicksal entkommen konnte, ist für sie ein Geschenk des Himmels. Die Zeit in der Reha will Judy jetzt nutzen, um wieder ganz gesund zu werden.

Judy Winter (Quelle: tag24.de)

Die Palm Springs Follies: Ein Blick auf Suzanne Vitale und das Alter im Showgeschäft

Eine Geschichte über das Alter im Showgeschäft findet sich auch in der Erzählung über Suzanne Vitale und die Palm Springs Follies.

Palm Springs Follies - Holidays in FolliesLand

Diese Tanzrevue bringt die Musik der 50er-, 60er- und 70er-Jahre auf die Bühne - mit Protagonisten, die alt genug sind, jene Jahre miterlebt zu haben. Die jüngste Tänzerin ist 57, die älteste 77. Suzanne Vitale gehört mir 75 zu den Betagteren.

Suzanne Vitale ist eine schlanke Frau mit schwarzem Bubikopf. Sie trägt Leggins und Bluse, beide in dunkelblau, darüber eine Weste, einen oder zwei Töne heller. Eine Stunden später Suzanne sitzt in der Garderobe des La Plaza Theatre, auf dem Kopf eine schwarze Perücke mit rotem Schleifchen, die Lippen kirschrot geschminkt. Sie trägt Minirock und Weste, ebenfalls in rot.

Mit dem Musical "My Fair Lady" hat sie 1961 ein vierwöchiges Gastspiel in Moskau gegeben, als erste amerikanische Theatergruppe überhaupt im damals noch ausgesprochen frostigen Kalten Krieg. Mit Ende 20 ist Schluss gewesen mit der Bühnenkarriere.

Riff Markowitz ist der Impressario der Follies, auch er ein Senior, 70-plus. Suzanne Vitale ist seit sechs Jahren dabei, Judy Bell, die Veteranin, sogar schon seit 20. Die Show läuft jedes Jahr von Ende Oktober bis Mitte Mai. Jedes Jahr im Sommer müssen die Tänzerinnen sich neu bewerben - könnte ja sein, dass sie dem Alter Tribut zollen müssen.

Die Show ist eine Hommage an die 50er- und 60er-Jahre, an die "gute alte Zeit", als die Welt für Amerika noch in Ordnung war. Dann werden die Mitglieder des Ensembles vorgestellt, einzeln und mit dem jeweiligen Alter.

Nach dem Platzen der Immobilienblase im Herbst 2007 haben die Amerikaner den Gürtel enger geschnallt und ihn bis heute nicht wieder gelockert. Das bekommen vor allem die Bühnen zu spüren.

Suzanne lächelt ihr aufmunternd zu. "Ältere Menschen lassen sich oft hängen. Warum machen sie das? Warum fügen sie sich ins Altern? Man muss nicht alt werden. Allein herzukommen hält sie jung, weil sie rausgehen, etwas sehen und erleben. Wissen Sie, wenn ich warten würde, bis nichts weh tut, käme ich nie aus dem Bett. Ich würde da liegen und mich von meinen Schmerzen beherrschen lassen.

Die Palm Springs Follies
Merkmal Beschreibung
Genre Tanzrevue
Musik 50er, 60er und 70er Jahre
Jüngste Tänzerin 57 Jahre
Älteste Tänzerin 77 Jahre
Laufzeit Ende Oktober bis Mitte Mai

Vor den ersten Proben für diese Saison haben sie sich alle zusammengesetzt und ausgeheult. Und sich dann gesagt, was man sich im Unterhaltungsgeschäft halt sagt: the show must go on.

tags: #trägt #Judy #Winter #eine #Perücke

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