Die Bedeutung der Frisur in der Politik: Hat Robert Habeck ein Toupet?

Frisuren sagen viel über Menschen aus. In der Politik sind sie oftmals ein Statement. Eigentlich sind es ja nur ein paar Haare. Aber sie senden eine unmissverständliche Botschaft aus, auch in der Politik.

Das Interesse an der deutschen Energiewende und an einem intensiven Dialog zwischen den Akteuren aus der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft ist ungebrochen. Ziel und Leitprinzip aller Kooperationsformate ist die Unterstützung der globalen Dekarbonisierung, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und die globale Energiewende umzusetzen. Eine erfolgreiche Energiewende verbindet daher Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen. Gerade in Krisenzeiten sind verlässliche Partner entscheidend für das gemeinsame Ziel des globalen Klimaschutzes.

Klima-, Energie- und Wasserstoffpartnerschaften sowie Energiedialoge spielen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger, länderspezifischer Lösungsansätze für die Herausforderungen der Energiewende, immer in enger Zusammenarbeit mit den Partnerländern und Experten vor Ort. Sie tragen nicht nur dazu bei, den weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien und die Verbreitung effizienter Energietechnologien voranzutreiben, sondern gewährleisten auch einen kontinuierlichen internationalen Dialog zu politischen und wirtschaftlichen Fragen der Energiewende und unterstützen Energieunternehmen im In- und Ausland.

Betrachten wir einige Beispiele, wie Frisuren in der Politik interpretiert werden können:

Javier Milei: Eine solche Beschreibung scheint an den Haaren herbeigezogen, fällt der Blick auf das, was sich auf dem Haupt von Javier Milei abspielt, Argentiniens designiertem Präsidenten. Nicht nur der überraschende Wahlsieg des 53-Jährigen, der sich selbst als radikalen Liberalen und Anarchokapitalisten bezeichnet, hat weit über das südamerikanische Land hinaus für Aufsehen gesorgt, sondern eben auch Mileis Matte: dicht, wirr, ohne erkennbaren Schnitt. „Peluca“, Perücke, nennen sie ihn deshalb schon seit Jahren.

Das allerdings weckt Zweifel, denn bei näherem Hinsehen scheint das Chaos auf Mileis Kopf dann doch kunstvoll arrangiert, und der sichtbar glänzende Haarfestiger ist gewiss nicht himmlischen Ursprungs. So liegt der Verdacht nahe, dass in dem Schopf eine Botschaft steckt: Seht her, ich bin nicht Teil des Establishments und dennoch authentisch, um mich herum pfeift obendrein für alle sichtbar der Wind der Veränderung. Das passt zu jemandem, der den menschengemachten Klimawandel anzweifelt, die Waffengesetze liberalisieren, Abtreibung komplett verbieten und die Zentralbank „in die Luft sprengen“ will.

Boris Johnson: Irgendwie fällt einem dabei ein anderer Struwwelpeter im Kreis der Mächtigen ein, der ebenso durch krause Ansichten von sich reden machte, bei jeder Gelegenheit wider den Strich bürstete und alte Überzeugungen kurzerhand abrasierte: Boris Johnson. Dass sich Johnson vom Brexit-Skeptiker innerhalb kürzester Frist zum leidenschaftlichen Befürworter des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union wandelte - Haarspalterei der Opposition. Dass ihn Fotos während seines Studiums am Eton College, einem der teuersten Internate weltweit, Ende der 70er-Jahre mit perfekt sitzendem Haar zeigen - na und? Dass er irgendwann auf die Idee gekommen sein könnte, die Abkehr von seiner elitären Stromlinienform durch klassenlosen Wildwuchs zu unterstreichen, um dadurch wählbar für die Massen zu werden - reine Spekulation!

Weitere Beispiele: Afro-Look, Punk-Frisuren, Hippie-Mähne - Haare sind ein politisches Statement, sogar, wenn sie gänzlich fehlen und etwa mit Springerstiefeln kombiniert werden. Im Iran schneiden sich mutige Frauen immer wieder öffentlich die Haare ab - aus Protest gegen das Mullah-Regime und als Zeichen der Trauer um dessen ermordete Opfer. Im Mittelalter kamen verheiratete Frauen in Deutschland „unter die Haube“, das heißt, sie durften ihr Haar nicht mehr offen tragen. Für Repräsentanten der Macht haben Haare einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf ihren Erfolg.

Richard Nixon soll das von 60 Millionen Amerikanern verfolgte erste Fernsehduell in der Geschichte am 26. September 1960 gegen John F. Kennedy unter anderem auch deshalb den Wahlsieg gekostet haben, weil er schlecht rasiert war. Angela Merkels Frisur hingegen spiegelt ihre Metamorphose von „Kohls Mädchen“ zur damals mächtigsten Frau der Welt: Aus ihrem anfänglichen Topf-Schnitt wurde ein Top-Schnitt.

Wie es scheint, messen Rechtspopulisten ihren Haaren besondere Bedeutung bei. Neben Javier Milei und Boris Johnson stellen das Donald Trump und Geert Wilders eindrucksvoll unter Beweis. Der amerikanische Ex-Präsident und der niederländische Chef der islamfeindlichen Partei der Freiheit zeichnen sich nicht nur durch aufmerksamkeitsheischende hochtoupierte Frisuren aus, sie treten ebenso wie Johnson noch dazu blond in Erscheinung, eine Farbe, die Jugendlichkeit, Energie und Exklusivität signalisiert. Wobei Trump die Haare nicht ganz so schön hat: An den Seiten wachsen sie wohl noch wie gehabt, müssen aber offenbar kahle Stellen weiter oben kaschieren.

Wilders hingegen verfügt über kräftigen Wuchs, färbt aber auch, was dem Sohn eines niederländischen Vaters und einer indonesisch-niederländischen Mutter die Spitznamen „blonde Dolly“ oder „Mozart“ eingebracht hat. Belächelt werden dürfte der 60-Jährige nach seinem Wahlsieg in dieser Woche, der die Niederlande deutlich nach rechts rückt, allerdings weniger als in den Jahren zuvor.

Helmut Schmidts graue Haare wiederum lagen stets unerschütterlich wie ein Helm um sein Haupt, sorgsam nach hinten gekämmt, keine Sturmflut vermochte daraus auch nur eine Strähne herauszulösen. Das wirkte standfest, geradlinig, verlässlich. Unprätentiös wie Deutschlands First Reihenhaus-Bewohner nun einmal war, veränderte Schmidt seine Frisur nie. Genauso ordentlich gekämmt wirkten die Sätze des SPD-Altkanzlers. Sorgsam frisierte Haare waren und sind zudem Markenzeichen von Margaret Thatcher oder Ursula von der Leyen. Beide Politikerinnen könnten direkt einer dynamischen Drei-Wetter-Taft-Reklame entsprungen sein.

Bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist das Gegenteil der Fall: Seine Frisur vermittelt stets jene Spannung, die auch seinem Tonfall eigen ist. Bei so wenig Eitelkeit wundert es nicht, dass Lauterbachs Ressort gar nicht erst in der aktuellen Liste über die Ausgaben der einzelnen Bundesministerien für Visagisten und Friseure auftaucht.

Insgesamt rund 180.000 Euro wurden von Januar bis zum Stichtag 12. Oktober 2023 für die Verschönerung von Kabinettsmitgliedern, Staatssekretären und Parlamentarischen Staatssekretären verwendet, wie aus der Antwort der Bundesregierung von Anfang November auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervorgeht.

Vorbildlich nachhaltig erscheint dagegen der entsprechende Aufwand, den das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Robert Habeck (Grüne) betreibt: Ganze 550 Euro wurden bis dato ausgegeben. Dahinter rangiert das Bildungsministerium unter Bettina Stark-Watzinger (FDP) mit 1739,96 Euro. Beim Umweltministerium von Steffi Lemke (Grüne) sind es schon 5332,69 Euro. 6838,87 Euro wurden im Innenministerium von Nancy Faeser (SPD) fällig. Das Bundeskanzleramt landet mit 23.013 Euro auf Platz zwei, was kaum an der Pflege der spärlichen Haarpracht von Amtsinhaber Olaf Scholz liegen kann.

Mit weiteren 29.416,99 Euro schlägt übrigens die „Inanspruchnahme von Visagisten und Friseuren durch ehemalige Bundeskanzler“ im Berechnungszeitraum zu Buche; hier wird im Besonderen auf die Dienste einer „freiberuflichen Assistentin für Make-up und Frisur“ verwiesen. Prominente Kundin dürfte Altkanzlerin Angela Merkel sein, die noch immer zahlreiche öffentliche Auftritte absolviert.

Robert Habeck zum Beispiel, Parteichef und Berufsjugendlicher der Grünen, trug auf dem Kopf bisher immer diese sorgsam hindrapierte Strubbelfrisur. Kein Auftritt verging, vor dem der Grünen-Chef sich nicht noch schnell durchs Haar fuhr, um hochzuigeln, was von Natur aus eher liegen wollte. Die Botschaft: Hier kommt ein Rebell, der aufsteht gegen Konventionen.

Vielleicht fand Habeck diesen Schopf jetzt doch langsam irgendwie doof oder zu unseriös, auch angesichts zukünftiger Aufgaben. Über die Sommerferien jedenfalls hat der Grünen-Chef sich offenbar Gedanken gemacht. Ergebnis: eine neue Kanzlerfrisur, mit der Habeck beim ZDF-Sommerinterview auftauchte. Statt stachelig-himmelwärts strebt das Haar jetzt eher seitwärts und in die Stirn. Zum Amthor'schen Seitenscheitel reicht es zwar noch nicht, der Weg dorthin aber ist kürzer geworden.

Nun sollte man es nicht überbewerten, wenn Politiker mal einen bad hair day haben. Wer Habeck etwas öfter beobachtet, weiß allerdings auch: Der Mann überlässt bei seinem Äußeren nichts dem Zufall. Der neu gestylte Kopf über weißem Hemd und Jackett darf also getrost als Signal gewertet werden. Es zielt in die bürgerliche Mitte der Gesellschaft, sucht Vertrauen jenseits grüner Schlamperbiotope und notfalls auch beim Spießer.

Schließlich haben es vor Habeck schon andere geschafft, die Frisur sprechen zu lassen beim Aufstieg in neue Zonen der Bedeutung. Angela Merkel begann ihre Karriere mit sagenhaft schlechten Haarschnitten. Nur zögerlich - und nachdem ein Autoverleih ihr eine Fahrt im Cabrio empfohlen hatte - trennte die spätere Kanzlerin sich von der Überzeugung, das Äußere sei nicht so wichtig.

Ganz anders war da Merkels sozialdemokratischer Vorgänger Gerhard Schröder. 2002 wurde dem damaligen Kanzler nachgesagt, er lasse sich die Schläfen tönen. Eine Imageberaterin habe ihm geraten, damit aufzuhören, um seriöser zu wirken. Wer Haare färbt, frisiert auch Statistiken, fasste ein CDU-Politiker den Fall elegant zusammen. Schröder verstand das offenbar als Angriff auf seine Ehre, zog vor Gericht und ließ den Berliner Starfriseur Udo Walz eine eidesstattliche Erklärung abgeben: Das Kanzlerhaar sei weder getönt noch anderweitig farblich modifiziert.

Ähnlich ernst wie so ein Farbfälschungsvorwurf ist für andere: Haarverlust. Der FDP-Politiker Christian Lindner bekämpfte das Problem wie Silvio Berlusconi mit Implantaten. Die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen hingegen hält wenig von Experimenten am Kopf. Sie hielt über Jahre in Treue fest an einer biederen Schulmädchenfrisur.

Bleibt die Gruppe wilder Expressionisten, zu der Fusselbartträger Wolfgang Thierse gehört, die grüne Haarkünstlerin Claudia Roth und natürlich auch deren Parteifreund Toni Hofreiter. Er mag es übrigens gar nicht, wenn über seine Frisur gewitzelt wird.

Sie sind die Streithähne der Ampel: Wirtschaftsminister Robert Habeck (54) und Finanzminister Christian Lindner (45). Der eine will die grüne Energiewende, der andere das Geld dafür nicht hergeben. Beide wollten sie Finanzminister werden, am Ende machte Lindner das Rennen. Seitdem: Dauer-Zoff und Kabinetts-Konkurrenz!

Auch, weil die Minister gegensätzliche Parteibücher haben. Das zeigt sich im Streit über Atomkraft - und augenscheinlich sogar bei der Kleider- und Frisur-Wahl. In der ZDF-Doku „Habeck contra Lindner - Ziemlich beste Gegner“ (Dienstag, 20.15 Uhr) analysiert Mode-Designer Michael Michalsky (57): Wenn sich Habeck an seine Grünen richte, dann habe er diesen „Nonplusultra grünes-Bildungsbürgertum-Milieu-Look an“.

▶︎ Bedeutet: Hemd hochgekrempelt, „irgendwie eine Jeans. So casual shoes.“ Robert Habeck, der nette Nachbar vom Land, dem Klamotten eigentlich nicht wichtig sind. Was sie in Wahrheit aber natürlich doch sind. Auf internationaler Bühne trage Habeck nämlich schon einen „modernen Anzug und eine moderne Krawatte.“

Ganz anders der politische Konkurrent. Michalsky: „Christian Lindner ist einfach immer Christian Lindner.“ Heißt: „Sehr elegante Anzüge.“ Eben der Wirtschaftsfreund aus der FDP. Noch interessanter fällt allerdings die Haar-Analyse aus. Zuständig dafür: Shan Rahimkhan, Promi-Friseur aus Berlin.

Sein Lindner-Fazit in der ZDF-Doku: „Er ist deutlich männlicher geworden. Das hat definitiv was mit den Haaren und dem Bart zu tun.“ Die Frisur ist seriös zur Seite gelegt, der Bart akkurat gestutzt - FDP-Schnörkellosigkeit in jeder Strähne. Und Robert Habeck? Seine Haare seien vom Winde verweht, „als hätte er sich da einfach mal in die Haare gegriffen und sonst nichts“.

Dazu ein Drei-Tage-Bart. Soll heißen: alles eine Spur zwangloser als beim Kabinettskollegen der Liberalen. Am Ende, sagt Michalsky, sei es wichtig, authentisch zu sein. Das bescheinigt er den Ministern gleichermaßen.

Berlin - Am Sonntag im Studio von Maybrit Illner (55) lag seine Frise noch recht lässig, doch nun reicht es Robert Habeck (50): Die Haarpracht hat eine Kürzung nötig! Als Mitte März die Geschäfte dicht gemacht wurden, waren Haarschneidereien zunächst von den Schließungen ausgenommen. Sie leisten eine notwendige Grundversorgung, hieß es anfangs. Kurze Zeit später zog die Regierung aber auch ihnen den Stecker, um im Zuge der Corona-Krise das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Nun sieht es nicht nur bei vielen Privatpersonen auf den Köpfen aus wie Kraut und Rüben, sondern auch bei Personen des öffentlichen Lebens - wie eben dem beliebten Grünen-Chef. Also legte dieser am Karfreitag selbst Hand an und machte sich über seine zu lang gewordene Mähne her. Irgendwo im Freien platzierte er auf einem Stuhl einen kleinen Spiegel, um zu kontrollieren, dass er sich bloß keine Löcher in die hübsche Frisur schneidet.

Da Friseure in Zeiten der Corona-Pandemie geschlossen haben, muss auch mancher Politiker selbst Hand anlegen. Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck zeigte am Freitag bei Instagram, wie er sich behilft. Auf einem Bild ist zu sehen, wie sich der 50-Jährige im Freien kniend mit einer Haarschneidemaschine die Haare über dem rechten Ohr stutzt. Den dazu nötigen Spiegel hat er auf einem Stuhl positioniert. Dazu postete er: „#SelfmadeFriseur“.

Auch anderen Spitzenpolitikern machen die geschlossenen Friseure zu schaffen. Viele Leser fragen ja, ob man nicht auch Habeck mal unter die Lupe nehmen sollte, ob an seiner Selbstdarstellung denn so alles stimme. Ein Leser behauptet gerade, man sehe auf dem Grünen-Konvent gerade deutlich, dass Habeck ein Toupet trage.

Aufgefallen ist mir aber durchaus, dass Männer meines Alters - und Habeck ist ja auch schon 51 und macht auf Mitte 30 - wie drücke ich das jetzt aus, beeindruckende raumgreifende Stirnpartien haben. Ich hatte neulich von Coronas wegen eine Online-Sitzung mit alten Freunden und Kollegen aus früheren Uni- und Nachunizeiten, also alle so ungefähr meine Alterskategorie, und wir hätten uns - bis auf einen - alle vor der Kamera rumdrehen müssen, damit man die Haarfarbe noch sehen kann.

Prinz William übrigens, obwohl deutlich jünger, hat ja auch schon eine Stirn bis fast zum Nacken, denkt aber nicht daran, sich so ein Ding aufzusetzen, das wäre unter seiner Würde. Ich meiner Jugend gab es noch die Praxis aus den 50er und 60er Jahren, dann an der Seite lang runterwachsen zu lassen, und dann oben so quer rüberzulegen, notfalls in einzelnen Strähnchen anzukleben. Und Habeck rennt mit jugendlichem Schopfe rum, als wär’ er Sigmar Gabriel.

Gut, es gibt ja Leute, bei denen das wirklich so ist. Interessante Frage also: Sind die Haare von Robert Habeck echt oder eher so wie Annelenas Lebenslauf?

Robert Habeck hat die deutsche Politik über Jahre geprägt - als Wirtschaftsminister, Vizekanzler und einer der bekanntesten Köpfe der Grünen. Er polarisierte wie nur wenige andere in Berlin. Mit seiner Rückzugsankündigung verband er kürzlich einen letzten Frontalangriff - und legte bei Markus Lanz noch einmal nach.

Es ist das vorläufige Ende einer vergleichsweise kurzen und intensiven Politikkarriere. Als Doktor der Philosophie und Kinderbuchautor hat der ehemalige Vizekanzler erst in seinen 30ern einen Quereinstieg in die Politik hingelegt. Auch äußerlich hat er seitdem eine große Veränderung durchgemacht.

Im Jahr 2004 ist Habeck 35 Jahre alt und steht beim Landesparteitag der schleswig-holsteinischen Grünen unmittelbar vor der Wahl zum neuen Landesvorstandssprecher - damals noch mit etwas längeren und weniger grauen Haaren:

Robert Habeck im Jahr 2004. Quelle: dpa

Doch Habeck beweist, dass er wandlungsfähig ist: Nur ein Jahr später ist er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der damaligen Co-Landesvorsitzenden Marlies Fritzen zu sehen. Mit einem lockeren, hellblau gemusterten Hemd und fast schulterlangen Haaren sieht der damalige Habeck im Vergleich zum heutigen Ex-Vizekanzler um einiges entspannter und informeller aus:

Robert Habeck im Jahr 2005. Quelle: dpa

2007 stellt Habeck sein Buch "Unter dem Gully liegt das Meer" vor - ein politischer Jugendroman über einen G8-Gipfel. Damals war Russland noch Mitglied, heute spricht man von dem G7-Gipfel.

Robert Habeck im Jahr 2007. Quelle: dpa

Das Aussehen des damals 38-Jährigen ähnelt wohl am meisten dem heutigen Look: Kurzes Haar und ein schlichter, wenngleich lockerer Kleidungsstil.

Habeck ist nicht der einzige Politiker, der sich über die Jahre stark verändert hat - nicht einmal in seiner eigenen Partei. Wie Sie hier sehen, hat sich auch seine vormals Co-Parteivorsitzende, die heutige Außenministerin Annalena Baerbock, im Laufe der Jahre optisch stark gewandelt.

Habeck wurde im September 1969 in Lübeck in Schleswig-Holstein geboren und zog das erste Mal 2009 in den Landtag ein. 2012 bekleidete er in Schleswig-Holstein sein erstes Ministeramt. 2018 wechselte er in die Bundespartei und war zunächst als Bundesvorsitzender tätig.

Hier eine Tabelle, die die Ausgaben verschiedener Bundesministerien für Visagisten und Friseure im Jahr 2023 zusammenfasst:

Ministerium Ausgaben (Euro)
Wirtschaft und Klimaschutz (Robert Habeck) 550
Bildungsministerium (Bettina Stark-Watzinger) 1739,96
Umweltministerium (Steffi Lemke) 5332,69
Innenministerium (Nancy Faeser) 6838,87
Bundeskanzleramt (Olaf Scholz) 23.013
Ehemalige Bundeskanzler 29.416,99

Politiker schmieren Gelder in die Haare

tags: #hat #Robert #Habeck #ein #Toupet

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