Aus der deutschen Comedy-Szene ist Atze Schröder mit seinen braunen Minipli-Locken längst nicht mehr wegzudenken. Seit der Jahrtausendwende gehört der Entertainer mit seiner legendären Comedy-Show "Alles Atze" zu den beliebtesten Stand-Up-Comedians der Branche. Doch trotz seiner allseits umgreifenden Beliebtheit schafft der Komiker es seit Jahren, private Informationen über sich vor der Öffentlichkeit zu schützen.
Während sein bürgerlicher Name mittlerweile nach außen gedrungen ist, bleibt ein Bild von Atze Schröder ohne Perücke noch immer Mangelware. Dabei wüssten die Fans so gerne, wie ihr Lieblings-Komiker ohne seine braune Lockenpracht aussieht.
Auf der Bühne schüttet der 1965 in Nordrhein-Westfalen geborene Komiker einem Millionenpublikum sein Herz aus. Doch fast immer spricht er über oberflächliche Themen, selten aber das, was ihn wirklich bewegt. Dabei hat Atze Schröder in Interviews längst bewiesen, dass hinter seiner humorvollen Fassade auch viel Tiefgang steckt.
So verrät er der "Welt": "Ich habe ein großes Interesse am Weltgeschehen. Aber auf der Bühne funktioniert eben nur das Boulevardeske." Doch wie ist aus dem Privatmenschen Hubertus Albers überhaupt die Kunstfigur Atze Schröder geworden?
Noch in Jugendjahren verfolgte der begabte Kunstturner ganz andere Berufsziele. So absolvierte Hubertus Albers, wie Atze Schröder mit bürgerlichem Namen heißt, eine Ausbildung zum Tanzlehrer und wagte sich anschließend an ein Studium der Soziologie. Doch seine wahre Passion fand der Essener Spaßvogel am Ende im Comedy-Bereich.
Seine faszinierende Bühnenkarriere nahm ihren Anfang im Schmidt-Theater in Hamburg und führte den begabten 30-Jährigen schnell ins Fernsehen. Nach ersten Auftritten im legendären "Quatsch Comedy Club" Mitte der 90er Jahre erhielt Atze Schröder bereits im Jahr 2000 seine ganz eigene Bühne.
Sieben Jahre lang stand der Spaßvogel für seine RTL-TV-Serie "Alles Atze" vor der Kamera, moderierte zeitgleich den "Deutschen Comedypreis", bevor er sich 2007 neuen Projekten widmete. Auch heute schreibt Atze Schröder alle seine Programme selber um nach eigener Aussage, "der Nation das Humor-Trostpflaster auf die Seele zu legen".
Doch während Atze Schröder auf der Bühne offen plaudert, verbirgt er hinter dem klischeehaften Prollo-Image stets sein wahres Ich.
Während Atze Schröder als Kunstfigur seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Öffentlichkeit steht, schützt er sein Privatleben mit allen Mitteln vor der Öffentlichkeit. Doch nicht nur private Informationen wie sein Name oder seine Herkunft schützt der Essener mit viel Sorgfalt, sondern auch sein Antlitz soll geheim bleiben.
Dafür scheut der Entertainer auch nicht, mehrfach vor Gericht zu ziehen. Bereits im Jahr 2005 verklagte Atze Schröder die "Bild"-Zeitung, nachdem diese ein Foto des Komikers ohne Perücke abdruckte. Atze Schröder gewann den Rechtsstreit und das Foto verschwand!
Seither wurde kein weiteres Bild des Prollo-Entertainers ohne seine lockige Perücke veröffentlicht. Zwar muss seine Anhängerschaft bis heute auf ein Bild von Atze Schröder ohne Perücke verzichten, doch dafür versorgt der Mittfünfziger seine Instagram Follower immer wieder mit lustigen Schnapschüssen.
Ob ein Kuss-Foto mit Elton oder eine selbstgebaute Collage mit seiner ebenfalls braungelockten Mutter, in den sozialen Netzwerken beweist der Komiker Humor. Seine geliebte Perücke behält er dabei stets auf dem Kopf.
Atze Schröder ist und bleibt einfach ein Mysterium. Heute kennen wir zwar seinen echten Namen, doch wirklich näher bringt uns das dem geheimnisvollen Mann aus Essen-Kray noch lange nicht.
Wenn es um seinen bürgerlichen Namen geht, versteht der TV-Komiker mit dem Künstlernamen "Atze Schröder" gar keinen Spaß: Nachdem der 42-Jährige im März bereits einen Prozess gegen einen Zeitungsverlag gewonnen hatte, versucht der Anwalt des Komikers nun gegen die Namensnennung im Internet vorzugehen.
Der Rechtsstreit erregte im Frühjahr große Aufmerksamkeit: Die Richter der 27. Zivilkammer des Landgerichts Berlin urteilten, dass der Fernsehkomiker die Nennung seines Geburtsnamens in der Presse nicht dulden müsse. Das "Geheimhaltungsinteresse des Künstlers" sei in diesem Fall gewichtiger als das Informationsinteresse der Öffentlichkeit, entschieden die Richter.
Das Urteil schien wie ein eindeutiger Sieg für den Komiker, der im Fernsehen und auf der Bühne stets mit Porno-Sonnenbrille und Dauerwellen-Perücke auftritt. Doch die Internet-Gemeinde hielt nicht all zuviel von dem Recht des Künstlers auf Privates: In vielen Blogs wurde der bürgerliche Name Schröders schon bald breitgetreten.
Wie Arne Klempert, Geschäftsführer des Vereins Wikimedia Deutschland in seinem Weblog berichtet, hatte der Anwalt schon im vergangenen Jahr versucht, den Namen aus Wikipedia tilgen zu lassen. Klempert wurde zuerst im Dezember 2006 wegen des Wikipedia-Artikels abgemahnt, da er als Inhaber der Domain wikipedia.de aufgeführt wurde.
Diese Seite enthält keine eigenen Inhalte, sondern leitet lediglich auf die offizielle Startseite der deutschsprachigen Wikipedia um. Klempert lehnte eine Haftung für die Wikipedia-Inhalte ab. Die daraufhin erhobene Klage vor dem Landgericht Hamburg habe die gegnerische Partei wenige Tage vor Prozessbeginn Anfang Mai aber ohne nachvollziehbare Begründung zurückgezogen.
Doch der Streit ist damit noch nicht vorbei: Klempert soll jetzt die Gerichtskosten tragen. Zirka 3000 Euro müsste Klempert zahlen - dabei hatte der gegnerische Anwalt den Streitwert mit 7500 Euro relativ niedrig angesetzt.
Klemperts Anwalt Thorsten Feldmann bezweifelt im Gespräch mit heise online, dass der Fernsehkomiker ein Recht auf Löschung seines Realnamens habe. Eine mögliche Erklärung für den Rückzug der Klage ist, dass der bürgerliche Name des Komikers nach langwierigen Diskussionen und mehreren Editwars aus dem Text des Artikels gestrichen wurde.
Der Artikel wurde inzwischen für die Bearbeitung durch normale Nutzer gesperrt, nur Wikipedia-Administratoren können noch Änderungen vornehmen. Ungewöhnlich offensiv kritisiert Klempert den Prozessgegner: "Mir geht dieser Tanz um Deinen tatsächlichen Namen mittlerweile mächtig auf die Nerven. Der Name war schon lange kein Geheimnis mehr und wird es auch nicht wieder werden", schreibt Klempert in einem Blogeintrag.
Diese Auffassung teilt der Anwalt des TV-Komikers offenbar nicht. So wurde beispielsweise auch der Weblogger Thomas Klotz aufgefordert einen Screenshot des Wortmarken-Eintrags zu entfernen.
Der Rechtsstreit zeigt Parallelen mit einem Prozess, der im vergangenen Jahr Aufmerksamkeit erregte. Damals hatten die Eltern des verstorbenen Hackers Tron Wikimedia Deutschland verklagt, den bürgerlichen Namen ihres Sohnes aus der Wikipedia zu entfernen, scheiterten aber in zwei Instanzen.
Atze Schröder ist einer der bekanntesten Comedians Deutschlands. Doch wie lebt er privat und wie steht es um seine Familie? Sein unverwechselbarer Lockenkopf und sein humoristisches Talent begeistern regelmäßig das Publikum. Darüber hinaus zeigt er inzwischen mit Podcast-Projekten wie "Betreutes Fühlen" eine andere Seite von sich, redet offen über persönliche Details aus seinem Privatleben.
Wir schauen uns also an: Wer steckt hinter der Kunstfigur Atze Schröder? Atze Schröder privat Vorab: Der Star-Comedian, der in Nordrhein-Westfalen geboren ist, hält sich zu den Themen Familie, Liebe und Co. relativ bedeckt.
Während sein persönliches Leben Fragen aufwirft, steht sein beruflicher Weg für beeindruckenden Erfolg in der deutschen Comedy-Szene. Fans kennen und lieben ihn unter dem Pseudonym Atze Schröder und schätzen die Bühnenfigur für seinen teils derben Humor und seinen markanten Look. Klar, dass Fans sich auch für Atze Schröder privat interessieren.
Wie sieht der Comedian abseits des Rampenlichts aus? Gibt es eine Lebensgefährtin? Wir klären, wie der Alltag abseits der Locken-Perücke aussieht und wer Atze Schröders Freundin ist.
Im privaten Leben zieht sich der Comedian weit vom Rampenlicht zurück, wohl eine bewusste Entscheidung, um sich von dem Wirbel seiner Bühnenpersona zu distanzieren. Viel bekannt ist nicht zu Ausbildung und beruflicher Laufbahn von Schröder. Was wir wissen: Nach einer Selbstständigkeit in der Veranstaltungsbranche verschlug es den Comedian in die Unterhaltungsbranche.
Über den Atze Schröder ohne Perücke, insbesondere über seine romantischen Beziehungen, ist relativ wenig bekannt, da er es vorzieht, diese Aspekte seiner Identität nicht an die Öffentlichkeit zu tragen. Unter anderem in dem Podcast "Betreutes Fühlen", den er gemeinsam mit Psychologe Leon Windscheid hosted, verrät er aber dennoch das ein oder andere Detail über sein Privat- und Liebesleben.
So ist etwa bekannt, dass Atze Schröder glücklich liiert ist. Im Podcast verrät er außerdem, dass seine Freundin ein gutes Stück jünger als er selbst ist. Auch über die die Trennung von seiner Exfrau spricht der Comedian offen in dem Podcast. Wer seine Exfrau ist, bleibt jedoch ein wohl gehütetes Geheimnis.
Es gibt keine bestätigten Berichte oder öffentlichen Aussagen darüber, ob Atze Schröder Nachwuchs hat. Das Fehlen von Informationen lässt Raum für Spekulationen, doch ohne offizielle Bestätigung oder zuverlässige Quellen bleibt jede Aussage über Kinder im Bereich der Vermutung.
Atze Schröders berufliche Karriere als Komiker ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die durch seine charakteristische Kunstfigur geprägt ist. Mit seinem markanten Lockenkopf, den glitzernden Outfits und einer unverwechselbaren Stimmlage eroberte er schnell die Herzen des deutschen Publikums.
Sein Aufstieg begann in den späten 1990er-Jahren, als er in verschiedenen Comedy-Serien und -Formaten im Fernsehen auftrat und sich durch seine schlagfertige, oft selbstironische Art auszeichnete. Ein Wendepunkt war seine regelmäßige Präsenz in der RTL TV-Show "7 Tage, 7 Köpfe", wo er landesweite Bekanntheit erlangte.
Seine Solo-Programme wie "Richtig fremdgehen" oder "Schmerzfrei" wurden zu großen Bühnenerfolgen und zementierten seinen Status als einer der führenden Comedians in Deutschland. Neben seinen Live-Auftritten ist Atze Schröder auch durch seine Fernsehsendungen und -auftritte bekannt geworden, unter anderem durch seine eigene Serie "Alles Atze", die von 2000 bis 2007 auf RTL lief und ihm weitere Popularität und Anerkennung einschließlich mehrerer Fernsehpreise - darunter vier Mal den Deutschen Comedypreis- einbrachte.
Seine Fähigkeit, Alltagssituationen humorvoll zu überspitzen und dabei gesellschaftliche Themen geschickt zu kommentieren, hat ihm ein breites Publikum gesichert. Zu seinen größten Erfolgen zählen auch ausverkaufte Tourneen durch Deutschland, bei denen er seine Fans mit Witz, Charme und einer Prise Sarkasmus begeistert. Atze Schröders Talent, Menschen zum Lachen zu bringen und gleichzeitig kritische Töne anzuschlagen, hat ihn zu einem festen Bestandteil der deutschen Comedy-Landschaft gemacht.
Comedian Atze Schröder heißt gar nicht Atze Schröder! Seinen bürgerlichen Namen und sein Privatleben schützt der TV-Star wie eine Löwenmutter ihre Kinder. Mit "Alles Atze" (1999 bis 2006) begann seine ganz große Karriere, doch unter die Perücke und hinter die Kunstfigur ließ er bislang nicht gucken.
Ab Mitte der Neunziger spielte Atze Schröder vor kleinem Publikum - die Stand-up-Comedy-Szene nutzte er geschickt, um Erfahrung zu sammeln und Gags auszuprobieren. Mit Erfolg! Doch wer ist Atze Schröder eigentlich? Wer steckt hinter der Fassade des übertrieben selbstbewusst auftretenden Atze aus Essen?
Darüber ist nichts bekannt, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Mehrere Gerichtsurteile gab es bereits deswegen. Der Komiker ging gegen ein veröffentlichtes Foto vor, das ihn ohne Perücke zeigte, ebenso gegen eine Zeitung, die seinen bürgerlichen Namen nannte.
Wie Atze Schröder also wirklich heißt, woher er stammt, wie er privat tickt und wie er ohne Minipli-Frisur und getönte Fliegerbrille aussieht, darf nicht publiziert werden. Doch das hat sich inzwischen geändert. Im April 2022 erschien eine Biografie des TV-Stars. Sie trägt den Titel "Blauäugig: Mein Leben als Atze Schröder".
Erstmals wird die Öffentlichkeit auch private Einblicke in sein bewegtes Leben erhalten. Es soll um Enttäuschungen, große Erfolge, schöne Erinnerungen und um sein Leben gehen. "100% Atze. Authentisch. Emotional. Empathisch.
Deutschland ist eine Comedy-Nation. Wer hierzulande die ganz schweren Stoffe abhandeln will, ohne das große Publikum zu verschrecken, der stellt am besten eine durch Funk und Fernsehen bekannte Ulknudel vor die Kamera. Die Eine-Million-Zuschauer-Marke im Kino, die oft selbst für perfekt vermarktete Film-Events unerreichbar bleibt, wird von den deutschen Klamaukarbeitern stets locker und ohne große Werbemaßnahmen genommen.
Mythen und Metaphysik, Politik und Zeitgeschichte den Comedians ist kein Sujet zu heikel. Die Nibelungensaga wurde ja bereits von Tom Gerhardt mit "Siegfried" ins Ballermann-Idiom übersetzt, ab nächster Woche geistert dann Michael Bully Herbig in "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" als Gevatter Tod durch hiesige Kinos.
Der unvermeidliche Mario Barth wird zwar erst 2009 mit seinem ersten Spielfilm an den Start gehen, bis dahin aber hat er sich die Zeit damit vertrieben, für seinen Auftritt am Tag der Deutschen Einheit im Berliner Olympiastadion das Brandenburger Tor nachbauen zu lassen. Die großen nationalen Stoffe, sie gehören offensichtlich den Komikern.
Entwarnung in Sachen Humor-Terror kann trotzdem nicht gegeben werden. Denn nun kommt Atze Schröder, der Ruhrpott-Proll, der bislang durch sein freitägliches Comedy-Format "Alles Atze" satte Zuschauerzahlen einfuhr, mit seinem Weltkriegsabenteuer-Abenteuer "U-900" in die deutschen Kinos. Denn so sieht er aus, der Antifaschismus im Zeichen des Fun-Freitags, also jenes Wochentages, an dem die beiden großen Privatsender geballt ihre Spaßarbeiter an den Start schickten.
Das Schäferstündchen fliegt auf, Atze muss aus der Stadt fliehen und nebenbei auch noch seinen jüdischen Erfinderfreund Samuel (Oliver K. Wnuk) retten. Erst kapern die beiden den Lieferwagen einer Konditorin (Yvonne Catterfeld), dann im Hafen von Toulon ein U-Boot. Es gibt viel zu klagen über dieses zähe Weltkriegsmärchen, positiv anzumerken ist, dass kaum Material dafür verschwendet wurde.
Denn für den ersten Teil, der im zerstörten Essen-Kray der letzten Kriegstage spielt, hat man einfach die ausgemusterten Häuserkulissen der ARD-Soap "Marienhof" pittoresk kaputt gebombt. Das U-Boot-Setting hat schon einige Recycling-Schleifen im internationalen Filmbetrieb hinter sich. Entworfen hat es der Filmarchitekt Götz Weidner, der bereits das Design für Petersens "Boot" geliefert hatte und für den 140 Millionen Dollar teuren Hollywoodschocker "U-571".
Als persiflierende Hommage an Wolfgang Petersens Meisterwerk schlägt "U-900" trotzdem keine komische Funken. All die anderen Reminiszenzen ans große Vorbild, die der "Siegfried"- und "7 Zwerge"-Regisseur Sven Unterwaldt Jr. einstreut, wirken arg bemüht. Dass mit Jan Fedder auch ein Darsteller des Originals dabei ist und mit Dustin Semmelrogge der fehlbesetzte Sohn des "Boot"-Veterans Martin Semmelrogge, sind kleine Gimmicks, die kaum über 90 Minuten tragen.
Auch die Erweiterung der Handlung Richtung "Indiana Jones" an Bord der U-900 befindet sich auch der von den Nazis gestohlene Heilige Gral bringt das Filmchen nicht voran.
| Geschätztes Vermögen: | 8 Millionen € |
|---|---|
| Alter: | 59 |
| Geboren: | 27.09.1965 |
| Herkunftsland: | Deutschland |
| Quelle des Reichtums: | Komiker |
| Zuletzt aktualisiert: | 2021 |
Bei der Figur Atze Schröder handelt es sich um eine Kunstfigur aus der Branche deutscher Comedians, wobei dessen eigentliche Person die Offenlegung der bürgerlichen Identität verweigert. Bekannt geworden ist die Figur des Atze Schröder vor allem durch diverse Fernsehshows sowie die bekannte TV-Serie Alles Atze. Sein bürgerlicher Name lautet Hubertus Albers.
Hinter der Kunstfigur Atze Schröder verbirgt sich der am 27. September 1965 unter dem bürgerlichen Namen Thomas Schröder in Essen geborene Künstler. Bereits in der Schulzeit erkannte man Atze Schröders breites Talent, dass er als Kunstturner zeigte, wobei er sogar Jugendmeister im Kunstturnen wurde. Nach der Schule absolvierte eine Ausbildung zum Tanzlehrer und studierte dann für eine Weile Soziologie. Ab Mitte der 1990er Jahre wandte sich Atze Schröder der Kunstform des Stand-up-Comedy zu.
Zunächst trat der Künstler mit der Figur Atze Schröder ab dem Jahr 1995 auf deutschen Kleinkunstbühnen wie im Schmidt-Theater in Hamburg auf. Danach folgte dann seine erste Deutschland-Tournee. Vor allem durch die Auftritte von Atze Schröder in der Stand-up-Comedy-Sendung Quatsch Comedy Club beim Sender ProSieben und auch durch die Fernsehsendung Alles Atze beim Sender RTL konnte Atze Schröder in relativ kurzer Zeit große Aufmerksamkeit erreichen.
Einen Ausflug in den Bereich Film unternahm er mit seiner Mitwirkung bei dem bekannten Kinofilm 7 Zwerge - Männer allein im Wald im Jahr 2004, in dem er als Hofnarr auftrat. In den Jahren 2000 sowie wieder ab 2002 bis 2007 moderierte die Figur Atze Schröder die Verleihung des Deutschen Comedypreises. Außerdem konnte die Figur Atze Schröder ab Mitte Dezember 2008 den Comedy Adventskalender auf RTL moderieren. Ab 2010 übernahm er die Gastgeberschaft in der Sendung Der Comedy Olymp. Atze Schröder bekam 2011 für den Auftritt als Figur Atze Schröder in der Kategorie Bestes TV-Soloprogramm für Revolution den Deutschen Comedypreis verliehen. Ab September 2019 moderierte Atze Schröder zudem das Comedyformat NightWash.
Gemeinsam mit Till Hoheneder betreibt Atze Schröder seit Februar 2019 den Podcast Zärtliche Cousinen. Beide gehen mit diesem Podcast inzwischen auf Tour. Es gibt mit Atze Schröder einen weiteren Podcast mit dem Titel Betreutes Fühlen, wo er ebenfalls als Atze Schröder in einer Zusammenarbeit mit dem Psychologen Leon Windscheid über Ängste, Depression, Polyamorie oder Einsamkeit spricht.
Bereits am Anfang seiner Karriere gelang es Atze Schröder, auf gerichtlicher Basis gegen eine Offenlegung seiner bürgerlichen Identität vorzugehen, da er dies ablehnt. Im Jahr 2005 gewann er auf diese Weise eine Klage gegen die Zeitung Bild, die von Atze Schröder ein Foto ohne Perücke veröffentlicht hatte. In einem weiteren Verfahren konnte sich Atze Schröder 2006 ebenfalls erfolgreich zur Wehr setzen, als er die erneute Nennung seines bürgerlichen Namens im Weser-Kurier untersagen ließ.
Die Klage, welche im Jahr 2007 die Löschung seines Klarnamens aus dem Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia zum Ziel hatte, wurde allerdings nach Streichung der fraglichen Information aus dem Artikel wieder zurückgenommen. Die Kosten des Rechtsstreits wurden von dem Darsteller selbst getragen. Der Grund für die Zurücknahme war der, dass er nicht dargelegt hatte, weshalb sein Interesse an Anonymität das Interesse der Öffentlichkeit an einer Aufhebung der Anonymität überwiege.
Es gab allerdings in der Karriere von Atze Schröder weitere gerichtliche Auseinandersetzungen, die sein Verhalten zum Anlass hatten. So machte sich Atze Schröder in einem Bühnenprogramm mit dem Titel Schmerzfrei über den Schauspieler Fritz Wepper sowie dessen Beziehung zu einer wesentlich jüngeren Frau lustig. Das sich Wepper beleidigt sowie verunglimpft fühlte, klagte er vor dem Landgericht München I auf Unterlassung sowie auf Schadensersatz und auf Schmerzensgeld.
Das Oberlandesgericht München entschied später zugunsten Weppers mit der Folge, dass Atze Schröder untersagt wurde, bestimmte Aussagen zukünftig zu tätigen. Eine Klage auf Zahlung eines Schadensersatzes wurde allerdings durch das Gericht abgewiesen. Als es außerdem 2016 zu einer tätlichen Auseinandersetzung in Köln zwischen Atze Schröder Darsteller und Niels Ruf gekommen sein soll, forderte Ruf Schmerzensgeld, auch mit der Begründung, dass diese schon einmal passiert wäre.
Bei der Verhandlung 2016 gab es für Atze Schröder die Auflage, dass er sich ab sofort nicht mehr als drei Meter zu Nils Ruf nähern dürfe. Da die Bild über diese gerichtliche Kontroverse berichtet, erstattete Atze Schröder erneut Anzeige gegen das Blatt, allerdings scheiterte die Unterlassungsklage gegen die Bild wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes vor dem Landgericht Berlin.
Das Besondere an der Figur Atze Schröder ist, dass es dem Künstler gelungen ist, seine wahre Identität über die vielen Jahre zu verbergen. Ebenfalls etwas Spezielles ist die Perücke, die der Künstler immer trägt.
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