André Rieu, der "König des Walzers", ist seit 30 Jahren eine feste Größe in der Musikwelt. Mit über 40 Millionen verkauften Alben und ausverkauften Konzertsälen begeistert er ein Millionenpublikum. Doch was macht den Maestro so besonders? Und was hat es mit seiner Frisur auf sich?
Seit Jahren wird André Rieu die Kommerzialisierung der Klassik vorgeworfen. Er präsentiert Orchester-Klassik kurzweilig und für ein breites Publikum zugänglich. Seine Interpretationen von Johann Strauß und Franz Léhar sollen vor allem Lebensfreude ausdrücken - so wie diese volkstümlichen Stücke damals auch gedacht waren. Der Maestro garantiert gute Laune.
Klassik-Rezensenten bekommen bei so was schlechte Laune und schreiben snobistische Rezensionen. Alles Ignoranten!
Bekannt ist der Walzerkönig nicht nur für seine Musik, sondern auch für seine Frisur. Er trägt sie seit Jahren immer gleich und erinnert in seiner Resolutheit in Haar-Fragen an Richard Clayderman: Der Mann weiß, was er will.
Ob André Rieu eine Perücke trägt, ist nicht offiziell bestätigt. Seine Frisur ist jedoch seit Jahren sein Markenzeichen und trägt zu seinem unverwechselbaren Erscheinungsbild bei.
Die Liebe ist wichtig im Leben von Rieu. Nicht nur, dass er seit Ewigkeiten mit seiner Jugendliebe verheiratet ist. Er stiftet auch Liebe zwischen seinen Orchestermusikern und Mitarbeitern: Es sollen sich schon 13 Paare gefunden haben! Sein neues Album heißt passenderweise auch „Falling In Love“.
Rieu ist ein Perfektionist: Für eine Welttournee hat er sogar die Kulisse von Schloss Schönbrunn dreimal nachbauen lassen. In Originalgröße, mit Brunnen, Pferdekutschen und allem Pipapo. Nach der Tour hatte er 34 Millionen Euro Schulden. Egal! Sein lakonischer Kommentar: „Es war absolut fantastisch, aber leider zu teuer.“
Wenn durch sein Schloss in Maastricht der herrliche Duft von frisch gebackenem Christstollen zieht, Kerzen leise vor sich hin knistern und bunte Dekoration glänzt und glitzert, umgibt André Rieu (73) dieses wohlige Gefühl von Frieden und Geborgenheit.
Wie verbringt er das Fest? "Zu Hause in Maastricht mit unseren fünf Enkelkindern, unseren Söhnen Pierre und Marc und den Schwiegertöchtern. Wir sehen uns 'Wenn wir uns begegnen' an, unseren Lieblingsfilm mit Uwe Kockisch und Muriel Baumeister."
In seiner Jugend gab es Truthahn oder Gans traditionell zu Weihnachten. Heute isst man das, worauf man gerade Appetit hat. Es wird natürlich etwas ausführlicher gekocht. Seine Söhne stehen am Herd, denn als sie klein waren, haben wir ihnen ein Kochbuch geschenkt. Ihr erstes Rezept waren Tomaten mit heißem Wasser.
Mit kleinen Kindern ist Weihnachten noch viel schöner. Aber jetzt sind die Enkel auch schon groß. Pierres Zwillinge sind 13 und fast junge Damen. Sein jüngster Enkel ist sechs. Alle Enkelkinder glauben nicht mehr an den Nikolaus. Außerdem hätten sie mich sofort erkannt.
Er macht seinen Enkeln gerne eine Freude. Die meisten Geschenke bekommen Kinder in den Niederlanden aber zum Nikolaus. Da er im Dezember viele Konzerte in Maastricht gibt und viele Proben hat, kauft er sie eher mit Vorlauf. Vielleicht findet er schon im November etwas Schönes in Israel oder Portugal.
Als Student, als er frisch mit Marjorie verheiratet war, musste er in den Gottesdienst und spielen. Sie saßen so gemütlich unterm Baum und er musste weg. Da habe er sich geschworen: Weihnachten werde ich nun immer zu Hause sein.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Beruf | Geiger, Dirigent |
| Verkaufte Alben | Über 40 Millionen |
| Ehe | Verheiratet mit seiner Jugendliebe Marjorie |
| Enkelkinder | Fünf |
tags: #trägt #andré #rieu #eine #perücke
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.