Brünett liegt voll im Trend und steht jeder Frau! Wer behauptet, dass braune Haare gleich braune sind, liegt ziemlich stark daneben, denn diese Haarfarbe ist extrem facettenreich - und lässt sich vergleichsweise einfach zu Hause färben. Spätestens seit Hailey Bieber ihre Brünett-Ära eingeleitet hat, sind dunkle Haare ein Trend, der nicht mehr wegzudenken ist.
Brauntöne gibt es wie Sand am Meer. Du darfst dich entscheiden, welcher am besten zu dir passt. Du fragst dich, woher du das weißt? Orientiere dich am besten an deiner Hautfarbe und deinen Augen. Die braune Farbpalette ist sehr facettenreich und die Produktpalette der Haarfarben ist groß. Mit der richtigen Farbe kannst du deine Augen sogar noch mehr betonen und deinen Teint perfekt ergänzen. Auch ein Kurzhaarschnitt sieht mit einem Braunton sehr schick aus.
Diese Farben eignen sich für Frauen mit dunkler Haut:
Diese Farben eignen sich für Frauen mit heller Haut:
Zu grünen oder braunen Augen passen besonders warme Brauntöne sehr gut. Blaue oder graue Augen kommen durch kalte Töne wie Espresso gut zur Geltung. Du möchtest endlich die Haarfarbe finden, die perfekt zu deinen Augen und deiner Haut passt? In unsrem Test kannst du es herausfinden.
Du möchtest deine Haare färben, aber der Friseur-Salon deines Vertrauens hat gerade keine freien Termine - oder ist einfach zu teuer? Kein Grund zur Panik. Mit der richtigen Vorbereitung färbst du deine Haare ganz einfach selbst. Dank unseren Tipps steht einem gleichmäßigen Farbergebnis nichts im Wege. Überlege dir zuerst, welche Haltbarkeit du dir von deiner Farbe wünschst. Coloration, Intensivtönung oder einfache Tönung - welche Variante brauche ich?
Besonders wenn du dir deine Haare zum ersten Mal selber färbst, kann es schwierig sein, sich für das richtige Produkt zu entscheiden. Welches für dich geeignet ist, hängt ganz davon ab, wie sicher du dir mit deiner Entscheidung bist und wie lange du die neue Farbe tragen möchtest. Mit welcher Ausgangsfarbe du startest, spielt natürlich auch eine Rolle. Hier bekommst du einen Überblick und findest heraus, ob eine Coloration, Tönung oder eine Intensivtönung zu dir passt.
Eine Coloration ist auch als Haarfarbe im klassischen Sinn bekannt. Sie färbt unsere Haare dauerhaft, da die Farbe tief in jedes Haar eindringt. Zurück zu deiner Naturhaarfarbe kommst du in der Regel nur, wenn du deine Haare nachwachsen lässt. Anfangs wird sich an deinem Scheitel ein Ansatz bilden, der mit der Zeit immer weiter wächst. Die gefärbten Längen wirst du los, indem du sie mit der Zeit abschneidest. Eine Coloration ist also die richtige Wahl, wenn du deine neue Haarfärbe für längere Zeit tragen möchtest.
Generell solltest du beachten, dass du zwar deine Haare mit einer Coloration dunkler, aber nicht mehr als 2-3 Töne heller färben kannst, denn für eine stärkere Aufhellung musst du deine Haare zuerst blondieren. Mit einer Coloration kannst du allerdings graue Haare gut abdecken. Zusätzlich gibt es sogenannte High-Lifts, die deine Haare circa 4-5 Töne heller färben können. Diese Colorations hellen also auf, ohne eine chemische Blondierung zu sein.
Eine Tönung bietet sich an, wenn du dich an eine neue Haarfarbe herantasten willst oder sie nur kurzzeitig tragen möchtest. Die Farbe einer Haartönung wäscht sich nämlich in der Regel nach etwa sechs bis zehn Haarwäschen heraus. Mit einer klassischen Tönung kannst du dein Haar abdunkeln, zum Beispiel hellbraunes Haar in ein dunkleres Braun färben. Dabei wird dem Haar lediglich eine Farbnuance hinzugefügt, etwa ein aschiger, goldener oder rötlicher Ton. Im Gegensatz zur dauerhaften Coloration verleiht eine Tönung dem Haar jedoch keine zusätzliche Farbtiefe oder besonderen Glanz. Graues Haar lässt sich damit nicht vollständig abdecken. In diesem Fall spricht man von Grey Blending. Das bedeutet, das graue Haar wird sehr sanft kaschiert und erhält lediglich eine leichte Nuance, bleibt aber noch erkennbar.
Eine klassische Tönung muss außerdem nicht mit einem Entwickler gemischt werden. Sie enthält direktziehende Farbpigmente in flüssiger, geliger oder cremiger Form. Sobald ein Produkt jedoch aus zwei Komponenten besteht, die vor der Anwendung gemischt werden müssen (also Farbmasse und Entwickler), handelt es sich nicht mehr um eine klassische Tönung. In diesem Fall spricht man von einer Intensivtönung, bei der bereits ein chemischer Prozess abläuft und die Farbpigmente tiefer ins Haar eindringen.
Eine Intensivtönung ist ein „Mittelding“ zwischen permanenter Haarfarbe und Tönung. Ähnlich wie die Coloration dringt eine Intensivtönung in deine Haare ein - allerdings nicht ganz so tief. Deshalb verblasst die Farbe, wie bei einer Tönung, mit jeder Haarwäsche. Eine Intensivtönung braucht allerdings länger. Nach etwa 20 Haarwäschen ist die Farbe größtenteils herausgewaschen. Bis du aber wieder bei deiner Naturhaarfarbe landest, muss auch hier der Ansatz erst komplett herauswachsen.
Der Vorteil: Da die Farbe einer Intensivtönung mit der Zeit verblasst, wirkt der Farbunterschied zwischen deinem nachwachsenden Ansatz und deinen gefärbten Haaren irgendwann nicht mehr so groß. Dadurch wächst dein Ansatz etwas gleichmäßiger heraus als bei einer dauerhaften Coloration. Eine Intensivtönung kann deine Haare je nach Hersteller auch 1-2 Töne aufhellen. Auch graue Haare deckt sanft ab.
Prinzipiell ist auch zu Hause alles möglich, was im Salon angeboten wird und nur eine Frage des Skill-Levels - und der richtigen Produkte. Bist du aber noch kein Profi, lohnt es sich, wenn du dich an folgende Faustregel hältst: Färbe maximal zwei Nuancen heller oder dunkler. Für eine komplette Typveränderung à la Schwarz zu Platinblond lässt du lieber Profis ran. So bist du auf der sicheren Seite.
Möchtest du deine Haare dunkler färben, greifst du am besten zu einer Tönung. Wenn du das zum ersten Mal machst und noch nicht weißt, wie die Farbe auf deinem Haar aussehen wird, dann starte mit einer Nuance, die heller ist als dein Wunschton. Möchtest du deine Haare also hellbraun färben, wähle erst einmal ein dunkelblond aus. Ist dir das Ergebnis zu hell, kannst du deine Haare danach immer noch dunkler färben. Ist es aber zu dunkel, hellst du die Haare nur schwer wieder auf - besonders, wenn du eine Coloration verwendet hast.
Wenn du deine blonden Haare braun färben möchtest, ist das eine große Typ-Veränderung. Wahrscheinlich färbst du dein Haar damit mehr als nur zwei Nuancen dunkler. Deshalb raten wir dir: Lass einen Profi ans Werk. Ein*e Friseur*in berät dich umfassend - gemeinsam findet ihr heraus, welcher Braunton deinen Typ perfekt in Szene setzt.
Du willst es trotzdem selbst versuchen? Dann greife zu einem Braunton mit rötlichen Nuancen wie Kupfer. Der Grund: Wenn du ein gelbliches Blond mit einer Coloration in ein aschiges Braun verwandeln möchtest, kann ein Grünstich entstehen. Das liegt daran, dass aschiges Braun Blautöne enthält. Aus der Farbenlehre in der Schule wissen wir: Wenn wir Gelb und Blau mischen, ergibt das Grün. Die rötlichen Nuancen verhindern einen Grünstich - für ein Farbergebnis in sattem Braun.
Bist du von Natur aus blond oder hast maximal hellbraune Haare, hellst du deine Haare mit einer Coloration auf, die einen kleinen Anteil Wasserstoffperoxid enthält. Wasserstoffperoxid ist ein Bleichmittel, das Farbpigmente aus deinem Haar herauslöst. So sorgt es dafür, dass deine Haare heller werden. Achtung: Lass lieber die Finger von Blondsprays. Finger weg von Blondsprays. Diese versprechen zwar eine "sanfte"Aufhellung, lassen im Haar aber einen schleichenden Bleaching Effekt entstehen, der nicht gestoppt werden kann. So können deine Haare schnell geschädigt werden.
Hast du schon blond gefärbte Haare oder möchtest du von ganz dunklem Naturhaar auf ein helles Blond wechseln, kommt eine Blondierung zum Einsatz. Sie enthält viel mehr Wasserstoffperoxid und bleicht deshalb selbst schwarzes oder dunkelbraunes Haar. Für ein perfektes Farbergebnis raten wir dir: Lass deine Haare von einem*r Friseur*in blondieren.
Ergrautes Haar färbst du am besten mit einer Intensivtönung oder einer Coloration. Wenn du nur wenige graue Haare hast, deckst du sie mit einer Intensivtönung ganz einfach ab. Greife dabei zu einer Farbe, die eine Nuance heller ist als deine Naturhaarfarbe. Der Grund: Farben sehen auf grauem beziehungsweise weißem Haar intensiver aus als auf pigmentiertem Naturhaar. Greifst du bei vielen weißen Haaren zu einer sehr dunklen Intensivtönung, kann das dazu führen, dass das Farbergebnis fleckig wirkt.
Wenn du sehr viele graue Haare hast, nutzt du am besten eine Coloration. Sie lässt die weißen Strähnen verschwinden. Vielleicht wäre es aber auch einen Versuch wert, deine silberblonde Mähne lieben zu lernen? So schonst du dein Haar zusätzlich. Gefällt dir deine Grau-Nuance nicht, kreierst du mit Tönungen edle silberne Reflexe.
Jetzt, wo du über die Basics Bescheid weißt, geht es ans Eingemachte. Wir zeigen dir, wie du dich optimal vorbereitest, damit du dich am Ende über ein leuchtendes Farbergebnis in deinem Wunschton freuen kannst.
Bevor du dir überhaupt eine Farbe aussuchst, musst du erst deine Ausgangsfarbe definieren. Das ist wichtig, denn nur so findest du heraus, welche Farbe du brauchst, um zu deinem Wunschergebnis zu kommen. Wendest du nämlich ein und dieselbe Farbe auf unterschiedlichen Ausgangsfarben an, bekommst du auch unterschiedliche Farbergebnisse. Wenn du dir unsicher bist, welche Ausgangsfarbe du hast, frag am besten deine*n Friseur*in beim nächsten Besuch oder per Anruf.
Ist deine Ausgangsfarbe dort gar nicht aufgeführt, solltest du eine andere Farbe wählen. Das bedeutet nämlich, dass deine Wunsch-Farbe für deine Haare zu hell oder zu dunkel ist und nicht zum gewünschten Farbergebnis führt. Wenn du deine Haare aber nur zwei Nuancen dunkler oder heller färben möchtest, findest du schnell ein passendes Produkt.
Geschädigtes Haar nimmt Colorationen nur ungleichmäßig an. Das kann dazu führen, dass das Farbergebnis nicht wie gewünscht ausfällt und fleckig aussieht. Sind die Haare gesund, erstrahlt die Farbe gleichmäßig. Unser Tipp: Lasse geschädigte Spitzen vor dem Färben im Friseursalon kürzen. Dein Friseur hat dafür auch sogenannte Purosity Equalizer. Dieser Spray wurde extra dafür entwickelt löchrige und poröse Haarstruktur zu ebnen.
Viele glauben, dass es grundsätzlich besser ist, das Haar vor dem Färben frisch zu waschen. Das ist jedoch ein weitverbreiteter Mythos. Wasser allein entfernt Stylingprodukte wie Haarspray, Wachs oder Puder nicht zuverlässig. Es kann diese Rückstände sogar im Haar verteilen oder aktivieren. Wenn das Haar stark mit Stylingprodukten belastet ist, muss es mit Shampoo gewaschen werden. Dadurch wird jedoch auch die Kopfhaut entfettet, was dazu führen kann, dass der Färbeprozess auf der Haut deutlich spürbar ist. In solchen Fällen sollte man entweder damit rechnen, dass es leicht brennt, oder das Färben aufschieben, bis die Kopfhaut wieder leicht nachgefettet ist.
Beim Tönen oder Intensivtönen ist die Empfehlung je nach Hersteller unterschiedlich. Oft wird empfohlen, das Haar vorher mit einem sanften Shampoo zu waschen. So lassen sich leichte Rückstände entfernen und die Farbpigmente können sich besser am Haar anlagern.
Bevor du die Farbe aufträgst, sollten deine Haare trocken sein. So wird das Farbergebnis intensiver. Ein dezentes Ergebnis erzielst du, wenn du auf Färbetechniken wie sogenannte „Wetlights“ - feuchte Highlights - setzt. Bei dieser Technik trägst du die Farbe auf dein handtuchfeuchtes Haar auf. Bei einer Tönung oder Intensivtönung kann das Haar ruhig handtuchtrocken bleiben.
Zum Haare Färben brauchst du das richtige Equipment. Stell dir am besten alles bereit, bevor du mit dem Färben loslegst.
Ganz gleich, ob du dich für eine Coloration oder eine Tönung entscheidest: Das grundlegende Vorgehen beim Färben der Haare ist immer gleich. Damit du ein optimales Farbergebnis erzielst, solltest du immer die mitgelieferte Anleitung befolgen.
Ein letzter Tipp, bevor es losgeht: Kaufe unbedingt genug Farbe. Das ist besonders wichtig, wenn du deine lange Haare selber färben möchtest. Ab schulterlangem Haar solltest du lieber eine zweite Packung parat haben. So verhinderst du, dass dir beim Färben das Produkt ausgeht.
Haarfärbemittel können schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Bitte folgende Hinweise lesen und beachten:
Das Nichtbeachten einer vorliegenden Allergie kann lebensbedrohlich sein. Es ist unbedingt erforderlich, einen ALLERGIEVERDACHTSTEST 48 STUNDEN VOR jeder Anwendung des Produkts durchzuführen, auch wenn Sie Haarfarben bereits früher verwendet haben. Denken Sie deshalb daran, das Produkt 48 Stunden vorher zu kaufen. (Gebrauchsanweisung beachten). Bei einer Reaktion oder falls Sie Fragen zur persönlichen Verträglichkeit haben, wenden Sie sich vor Anwendung einer Haarfarbe an einen Arzt.
„Entwickler” enthält Wasserstoffperoxid. „Colorationsprodukt” enthält: Phenylendiamin, Resorcin, Phenylendiamine (Toluylendiamine), Ammoniak.
Welche ist die beste braune Haarfarbe? Obwohl Brünett grundsätzlich jedem steht, gibt es für jede:n eine besonders schmeichelhafte Nuance. Um die beste braune Haarfarbe für dich zu finden, gilt es also ein paar Dinge zu beachten:
Wenn du in Eigenregie brünett werden möchtest, benötigst du lediglich die beste braune Haarfarbe für dich. Wir haben verschiedene Nuancen von hell bis dunkel und von warm bis ultra-kühl für dich herausgesucht.
| Produkt | Beschreibung |
|---|---|
| Schwarzkopf Perfect Mousse 6-65 "Helles Schokobraun" | Besonders angenehm im Auftrag, ammoniakfreie Schaum-Coloration, gleichmäßige Haarfarbe mit tollem Glanz |
| L’Oreal Paris Excellence Cool Creme 5.11 "Ultra kühles Hellbraun" | Kühler Braunton ohne Rotstich, Violett-Formel zur Neutralisierung von Rotstichen, deckt graue Haare ab |
| L’Oreal Casting Creme Gloss 500, “Hellbraun” | Natürliches Hellbraun, hält bis zu 28 Haarwäschen, deckt graue Haare ab, frei von Ammoniak und Silikonen |
| Garnier Nutrisse 5.35 "Goldenes Rehbraun“ | Warmer, goldiger Ton, leicht rötlich schimmerndes Mittelbraun, sattes Farbergebnis und 100-prozentige Grauabdeckung |
| Garnier Good "Kakao Brown 4.0" | Sattes, schokoladiges Dunkelbraun, permanente Haarfarbe, wirkt wie eine pflegende Haarmaske, vegane, ammoniakfreie Formel |
| Garnier Olia 3.0 "Dunkelbraun" | Geheimnisvolles Dunkelbraun, gleichmäßige Ergebnisse und ein geschmeidiges Haargefühl, pflegt die Haare schon beim Colorieren |
Um die passende Haarfarbe für dich zu finden, musst du lediglich wissen, wie man den Farbcode auf der Verpackung liest. Dabei handelt es sich um die beiden (manchmal auch drei) Ziffern, welche neben der Farbbezeichnung stehen. Die erste Ziffer gibt nämlich die Farbtiefe an, also wie hell oder wie dunkel der Grundton ist. Die zweite Ziffer definiert die Farbrichtung, also ob das Produkt einen goldigen, aschigen oder neutralen Unterton hat. Manchmal ist noch eine dritte Ziffer aufgedruckt, welche einen weiteren, sehr leichten Unterton angibt. Zwar ist dieser Farbcode ein relativ guter Richtwert, allerdings variieren die Bezeichnungen je nach Hersteller manchmal.
tags: #tönung #haare #braun #anleitung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.