Das Thema Haare oder Nicht-Haare beschäftigt viele Menschen, insbesondere Männer. Während einige Prominente offen zu Haarverpflanzungen stehen, überraschen andere mit neuen Frisuren oder dem selbstbewussten Tragen einer Glatze. Dieser Artikel wirft einen Blick auf einige interessante Fakten und Beobachtungen rund um dieses Thema.
Haare oder nicht Haare, das ist hier die Frage, seitdem Trainerstar Jürgen Klopp gestanden hat, sich welche verpflanzt zu haben.
Der männliche Haarverlust bereitet Geschlechtsgenossen blanke Angst, Frauen verwirrt er. Vielleicht werden Männer, die Haare verlieren, ähnlich panisch wie Frauen, die Falten kriegen. Für beide ist es der unumkehrbare Abschied vom süßen Vogel Jugend.
Und beide finden immer neue Mittel und Messer, um diesen zumindest aufzuschieben. Was bleibt, ist das vermaledeite Abfinden, zu dem kaum einer taugt - ich auch nicht, wenn ich mein Cremesortiment betrachte.
Die Männer haben aber trotzdem einen Vorteil, der faltenhysterischen Frauen leider völlig abgeht: Sie haben die Chance, auch ohne Haare cool auszusehen. Anders als beim armen Samson in der Bibel wirkt der Haarverlust heutzutage auf viele Frauen tatsächlich männlich. Auf jeden Fall männlicher als jeder Versuch, ihn zu vertuschen.
Ebenfalls Grund zum Starren ist der kunstvoll über die Platte gelegte Scheitel, den man glücklicherweise immer seltener sieht. Und dann diese Typen, die plötzlich Hut/ Mütze tragen.
Michael Mettke von "jetzt.de" hat jüngst in einem Kahlkopf-Selbstbericht sogar festgestellt, wer schon früh die Haare verliert, altere langsamer. "Weil er nicht grau wird, sondern gleich bleibt. Ich behaupte sogar, dass die ganz große Midlife-Crisis bei mir ausbleiben wird: Die meisten Leute kennen mich schon jetzt nur mit Glatze oder können sich an meine Haare gar nicht mehr erinnern.
Das reicht Ihnen nicht? Hier kommt die ultimative Entscheidungshilfe zur Frage Haar oder nicht Haar, bei der es laut meinem Mann "keinen Mittelweg" gibt: Die Studie "Shorn Scalps and Perception of Male Dominance" (Rasierte Köpfe und die Wahrnehmung männlicher Dominanz) besagt klar und deutlich, dass kahlköpfige Männer als bessere Führungspersönlichkeiten angesehen werden als Männer mit längerem oder dünner werdendem Haar.
Beste Besipiele seien Netscape-Gründer und Risikokapitalgeber Marc Andreessen, Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg und Amazon-Chef Jeffrey Bezos. "Ein rasierter Kopf macht einen nicht automatisch erfolgreicher, aber er zeigt, dass man aktiv eine Entscheidung getroffen hat", zitiert das "Wall Street Journal" den Technologieunternehmer und Autor Seth Godin, der seit zwei Jahrzehnten Reste rasiert.
Es strahle Stärke, Macht und Selbstbewusstsein aus, alles "bloßzulegen", lässt sich die New Yorker Imageberaterin Julie Rath zitieren.
Designer Thomas Rath, 58, der ab 2011 auch als Juror bei "Germany's next Topmodel" bekannt wurde, zeigt sich mit vollem Haupthaar. Die Schiebermütze war lange sein Markenzeichen - doch das könnte der Vergangenheit angehören.
Seine neue Frisur präsentiert der 58-Jährige nun auf Instagram - sowohl in seinem Profilbild als auch in seinem aktuellsten Post zu Gunsten des "neuen Bambi Kinderhauses", das er strahlend "miteröffnen" durfte. Auf zwei Fotos und in einem Clip ist Rath mit grauem Haar zu sehen, das zu einem gepflegten Seitenscheitel frisiert ist.
Dazu trägt der gebürtige Kölner Dreitagebart und eine getönte Brille sowie ein helles Shirt, eine weite helle Hose und eine beige Jeansjacke. Unter dem Post staunen die Followerinnen und Follower nicht schlecht. "Du siehst klasse aus", kommentiert eine Nutzerin. Eine andere gesteht: "Ich habe Thomas nicht erkannt."
Besonders der neue Look ohne Schiebermütze sorgt für Begeisterung: "Finde, er sieht soooooo gut aus ohne Kappi", heißt es. Doch auch Neugier schwingt mit: "Tom jetzt mit Haar am Kopf, total fremd, aber gut gemacht. Welche Firma???" Eine Antwort auf diese Frage bleibt bisher aus.
Wie lange sich Thomas Rath schon von seiner markanten Glatze verabschiedet hat, ist nicht ganz klar. Bei der Verleihung des Deutschen Parfumpreises Duftstars 2025 im Mai in der Rheinterrasse in Düsseldorf war bei genauerem Hinsehen unter der Schiebermütze bereits ein Haaransatz zu erkennen.
Und auch vor einigen Wochen, als Gala TV und RTL eine Homestory bei Thomas Rath und seinem Ehemann Sandro in der Finca Falcon Crest auf Mallorca drehten, war sein Haar unter der Mütze offenbar schon länger. Ein erstes Foto und ein Clip mit Thomas Raths neuer Frisur veröffentlichte seine HSE-Kollegin und Friseurmeisterin Svenja Simmons auf ihrem Account.
Der Clip vom 11. Juli entstand auch bei der Eröffnung des Bambi Hauses der Stiftung Tribute to Bambi in Zusammenarbeit mit Tabaluga und Peter Maffay, 75. Mit dem Foto, das Simmons am 19. Juli teilte, feierte sie indes "die Freundschaft" zu dem Designer.
Abschliessend kann man sagen, dass die Entscheidung, ob man Haare haben möchte oder nicht, eine sehr persönliche ist. Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Thema Haarausfall umzugehen, und es ist wichtig, sich wohlzufühlen.
tags: #Tom #Cruise #Glatze #Fakten
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