Stauraum kann Fluch und Segen zugleich sein. Während er Platz für Werkzeuge, Gartenmöbel oder Fahrräder bietet, neigt er auch dazu, schnell im Chaos zu versinken, sobald Gegenstände achtlos abgestellt werden. Wir zeigen, wie Sie die Werkstatt aufräumen, den Keller ausmisten und die Garage entrümpeln, um dauerhaft Ordnung und Übersicht zu schaffen.
Jetzt ist die perfekte Zeit, sich dem großen Ausmisten zu widmen. Unsere Entrümpelungs-Tipps für Keller, Garage und Schuppen helfen Ihnen, für mehr Ordnung und Klarheit zu sorgen - und das langfristig!
Wenn es um das Entrümpeln von Keller, Garage und Werkstatt geht, suchen viele Menschen nach effektiven Methoden, um langfristig Ordnung zu schaffen. Unsere praktischen Aufräumtipps helfen, diese Bereiche nachhaltig zu organisieren. Vom Ausmisten des Kellers bis hin zur effizienten Nutzung des Dachbodens und des Geräteschuppens bieten wir clevere Lösungen, die Ihren Alltag erleichtern. So klappt es endlich mit dem Aufräumen, Ausmisten & Entrümpeln!
Der Keller ist der Ort, der häufig zum Stauraum für alles wird, was keinen Platz in der Wohnung hat. Doch hinter der Kellertür wächst die Unordnung mit der Zeit. Hier sammeln sich Dinge, die oft nicht mehr gebraucht werden, aber trotzdem nicht entsorgt wurden.
Um den Keller wieder nutzbar zu machen, gehen Sie beim Entrümpeln wie folgt vor:
Beim Entrümpeln wird man unvermeidbar mit der Frage konfrontiert: "Brauche ich das noch?" Natürlich lagert im Haus nicht nur Nützliches, sondern auch so manches liebgewonnene Erinnerungsstück. Wer aber folgende Fragen mit "Nein" beantwortet, kann das Objekt in seinen Händen getrost zum Sperrmüll geben:
Praxistipp: Nutzen Sie auch die Decke und die Wände oberhalb von Regalen, z. B. um den Sonnenschirm oder den Dachgepäckträger zu verstauen!
Denken Sie daran, dass es beim Keller aufräumen nicht nur darum geht, möglichst viel auf engstem Raum zu lagern, sondern Sie müssen auch dauerhaft Zugriff auf die Lagerware haben! Pfropfen Sie die einzelnen Regalfächer also nicht zu 100% voll und lagern Sie nur Dinge in einem Fach, die auch zusammengehören. Wenn auf dem Regalfach noch Platz frei bleibt, umso besser!
Ein gut organisiertes Kellerregal mit beschrifteten Kisten hilft, den Überblick zu behalten.
Die Werkstatt ist der Ort für Kreativität und Handwerk - aber oft auch der Ort des Chaos. Damit Sie trotzdem effizient arbeiten können, ist ein ordentliches Aufbewahrungssystem entscheidend. Auch in Bezug auf die Lagerung von Material, Kleinteilen (Schrauben & Co.), Werkzeugen und Chemikalien (Lacke, Klebstoffe, ...) gelten besondere Anforderungen. Das sollten Sie beim Entrümpeln der Kellerwerkstatt beachten:
Auch saisonale Werkzeuge separat aufbewahren: Lagern Sie Gartenwerkzeuge und Geräte, die nur gelegentlich benötigt werden (wie Hochdruckreiniger oder Streuwagen), separat. Das schafft ganzjährig Platz in der Kellerwerkstatt.
Werkstatt-Fremdes am Eingang lagern: Oft teilt sich die Heimwerkstatt den Kellerraum mit anderen Dingen, die nicht zwingend in die DIY-Werkstatt gehören. Solche Gegenstände, die auch von anderen Familienmitgliedern regelmäßig genutzt werden (Kabeltrommel, Luftpumpe, ...), sollten ein eigenes Regalfach nahe an der Tür gelagert werden, damit der Zugriff darauf schnell möglich ist und beim Zurückräumen klar ist, wo die Dinge nach Benutzung wieder abgelegt werden sollen.
Eine Werkzeugwand hilft, Werkzeuge übersichtlich und griffbereit zu lagern.
Eigentlich ist der Dachboden viel zu schade, um als Abstellkammer "missbraucht" zu werden: In vielen Häusern ist das unausgebaute Dachgeschoss die letzte Wohnraum-Reserve! Wer dennoch den Dachboden mit Gerümpel vollgestellt hat, profitiert von diesen Aufräum-Tipps, um dem Chaos Herr zu werden:
In der Garage wird viel gelagert, was man aus verschiedenen Gründen nicht in der Wohnung unterbringen kann. Um auch hier Ordnung zu schaffen, sollten Sie klare Regeln für die Aufbewahrung aufstellen:
Anders als viele glauben, darf nicht alles in der Garage abgestellt werden. Das Video beantwortet ausführlich die Frage, was man in der Garage lagern darf:
Der Geräteschuppen im Garten ist der ideale Ort für Gartengeräte und saisonale Dinge. Hier sollten Sie ebenfalls auf Ordnung achten, damit Sie alles schnell finden:
Ein gut organisierter Geräteschuppen mit Regalen und Haken für Gartengeräte.
Entrümpeln ist nicht gleich wegwerfen: Wenn Sie mit dem Ausmisten von Keller, Garage und Schuppen fertig sind, sollten Sie daran denken, die aussortierten Gegenstände richtig zu entsorgen: Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch funktionstüchtig sind, können verschenkt oder verkauft werden, während der Rest ordnungsgemäß entsorgt wird. Besuchen Sie den Recyclinghof oder lassen Sie den Sperrmüll vom örtlichen Entsorgungsbetrieb abholen, um sicherzustellen, dass alles an den richtigen Ort kommt.
Praxistipp: Machen Sie auch für die Entsorgung des Sperrmülls einen Plan, wann, wer, was zur Müllkippe fährt! Wer fragt vorher in der Nachbarschaft, ob jemand noch den alten Holzkohlegrill haben will? Wer bringt die aussortierte Kleidung zur Kleiderkammer oder zum Wertstoffcontainer? Lassen Sie die aussortierten Dinge nicht wieder tagelang liegen - sie bilden sonst die Keimzelle für neue Unordnung!
Leider bleiben Keller und Garage nach dem großen Ausmisten oft nicht lange so schön aufgeräumt. Die Erfahrung lehrt, dass der Alltag die aufgeräumten Bereiche schnell wieder mit „kurz mal Abgestelltem“ überwuchert - das muss nicht sein!
Diese drei einfachen Regeln helfen, dauerhaft Ordnung zu halten:
Für mehr Ordnung im Garten ist es am wichtigsten, dass du alles in Kategorien einteilst und für alles einen bestimmten Ort festlegst. Nutze Regale und Kisten zum Sortieren und bringe im Garten- oder Gerätehaus möglichst viele Dinge vom Boden an die Wand, um die Stolpergefahr zu verringern. Auch Möbel mit Stauraum können nützlich sein. Im Folgenden bekommst du ausführliche Tipps für eine gute Aufräumstrategie deiner Gartenutensilien.
Ordnung beizubehalten fällt leichter, wenn du für alle Dinge einen festen Ort bestimmst, an dem du sie nach der Benutzung verstauen kannst. Tipp: Am leichtesten gelingt eine Kategorisierung mithilfe von beschrifteten oder transparenten Boxen. Auf diese Weise kannst du immer auf den ersten Blick erkennen, wo sich was befindet und musst dich nicht über lose herumliegende Kleinteile ärgern. Darüber hinaus bieten besonders Kunststoffkisten einen zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit.
Ein Gartenhaus oder Geräteschuppen ein nützlicher Ort, um Maschinen, Werkzeuge und im Winter auch empfindliche Gartenmöbel vor Wind und Wetter zu schützen. Das wichtigste Instrument, um im Gartenhaus für Ordnung zu sorgen, sind Regale. Achte beim Kauf auf die Belastbarkeit - das Gewicht von Säcken voller Blumenerde sollte beispielsweise nicht unterschätzt werden. Werkzeuge lassen sich am übersichtlichsten an einer Werkzeugwand platzieren. Diese kannst du entweder aus einer Spanplatte bauen oder eine Lochwand nutzen. So kannst du die Wand genau auf deine Werkzeuge und Bedürfnisse anpassen. Alternativen zur Werkzeugwand sind Werkzeugwägen oder -kästen. Auch für andere Gerätschaften machen an der Wand angebrachte Gerätehalter Sinn. Für Pinsel und kleinere Werkzeuge aus Metall bietet sich eine Magnetleiste an. Schläuche beispielsweise können auf einem Schlauchhalter aufgerollt an der Wand angebracht werden. Was die Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleinigkeiten angeht, kannst du kreativ werden: Auch ausgediente Fahrradkörbe und alte Blumentöpfe bieten sich an. Als kleinere Alternative zum Gartenhaus sind auch sogenannte Gartenboxen erhältlich, in denen sich größere Dinge wie Rasenmäher, Schlauch oder Sitzkissen problemlos wettergeschützt verstauen lassen.
Wenn du viel und gerne im Garten arbeitest, kann ein Pflanztisch als entsprechend eingerichteter und rückenschonender Arbeitsplatz eine große Hilfe sein. Viele Modelle verfügen bereits über Ablagen, Schubladen und Haken, die das Ordnen deiner Gartenwerkzeuge erleichtern. Tipp: Achte beim Kauf oder Bau deines Pflanztisches darauf, dass er für dich die richtige Höhe hat, sodass du bequem aufrechtstehend daran arbeiten kannst. Das Material sollte wetterfest, die Konstruktion stabil und die Arbeitsfläche leicht zu reinigen sein.
Eine besonders praktische und platzsparende Art, um draußen Ordnung zu schaffen, sind Sitzgelegenheiten mit integriertem Stauraum. Tipp: Wenn du Möbel mit Stauraum selber baust, solltest du darauf achten, dass du sie mit wetterfester Farbe versiehst. Außerdem sollten die verstauten Gegenstände möglichst gegen die Witterung geschützt sein oder selbst aus wetterfesten Materialien bestehen.
Doch auch wenn der Drang, sofort überall im ganzen Garten Ordnung zu schaffen, groß ist: Wer in allen Ecken gleichzeitig mit dem Aufräumen beginnt, ist schnell demotiviert.
tags: #tipps #schuppen #aufraumen #organisieren
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