Das Gesundheitsamt überwacht die Einhaltung der Hygienevorschriften in verschiedenen Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, Schulen und Kindergärten.
Zu diesem Zwecke führt das Gesundheitsamt regelmäßige Besichtigungen durch, wobei die Ergebnisse in einem Protokoll festgehalten und den Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen wird ggf. durch wiederholte Begehungen überprüft.
Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen bietet demnächst für Friseur- und Barbierbetriebe ein Merkblatt zu den Hygienevorgaben an. Diese Betriebe unterliegen der Hygieneverordnung NRW, die im Frühjahr aktualisiert wurde.
Das Gesundheitsamt stellt einen Rahmen-Hygieneplan in digitaler Version als Download zur Verfügung. Der Rahmen-Hygieneplan ist eine Sammlung von Verfahrensanweisungen, die hygienegerechtes Verhalten und entsprechende Arbeitsweisen in den Einrichtungen fördern sollen.
Entsprechend den gesetzlichen Anforderungen soll der Rahmen-Hygieneplan den Kita/OGS in der StädteRegion Aachen eine Unterstützung zur Erstellung eigener Hygienepläne bieten, welche die spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung berücksichtigen.
Der Rahmen-Hygieneplan ist so konzipiert, dass er ohne großen Aufwand an die spezifischen Risiken und Verhältnisse der jeweiligen Kita/OGS angeglichen werden kann. Die Nutzung des angeglichenen Plans kann unter Verwendung des Träger-Logos erfolgen.
Bei Übernahme von Verfahrensanweisungen aus dem Rahmen-Hygieneplan sollte beachtet werden, dass für deren Umsetzung von Seiten des Trägers entsprechende strukturelle Voraussetzungen vorzuhalten sind (z.B. Verfügbarkeit bestimmter Desinfektionsmittel, Wasch- und Reinigungsverfahren).
Der Hygieneplan kann als praktisches Nachschlagewerk im Kita/OGS-Alltag dienen.
Zahlreiche Verfahrensanweisungen enthalten Querverweise und Links zu weiterführenden Informationen, Formularen, vorgefertigten Texten etc., die ggf. angepasst und ausgedruckt werden können.
Das Gesundheitsamt empfiehlt, Hygienepläne einmal jährlich hinsichtlich ihrer Aktualität zu überprüfen.
Diese Verordnung gilt für berufs- oder gewerbsmäßig ausgeübte Tätigkeiten außerhalb der Heilkunde, bei denen Krankheitserreger im Sinne von § 2 IfSG, insbesondere Erreger von AIDS, Virushepatitis B und C oder deren toxische Produkte auf Menschen übertragen werden können.
Haarpflege ist ein Thema, das von zahlreichen Mythen und Halbwahrheiten umgeben ist. Viele von uns haben sicherlich schon gehört, dass tägliches Haarewaschen das Haar schneller fettig macht oder dass regelmäßiges Spitzenschneiden das Haarwachstum fördert.
Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich hinter diesen weitverbreiteten Annahmen?
Das haben wir die Münchner Friseurin Charlotte Probst gefragt, die in den Räumen von Tim Weishäupl Friseure arbeitet. Sie nimmt sieben der größten Haarpflege-Mythen genauer unter die Lupe:
Von der Wirkung spezieller Shampoos bis hin zu den Geheimnissen der grauen Haare - wir prüfen, was an den gängigen Weisheiten tatsächlich dran ist. Spoiler: So manche ihrer Antworten könnten für Überraschung sorgen.
Wahr. "Je häufiger die Haare gewaschen werden, desto mehr wird der natürliche Säureschutzmantel der Kopfhaut stimuliert, Talg zu produzieren", erklärt Charlotte Probst.
"Dieser überschüssige Talg führt dann dazu, dass die Kopfhaut und die Haare schneller fettig werden." Die Hairstylistin empfiehlt, zwischen den Haarwäschen ein bis zwei Tage Pause einzulegen, um der Kopfhaut Zeit zu geben, ihr natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen.
Natürlich spielt aber auch der persönliche Lebensstil eine Rolle: Wer viel Sport treibt oder stark schwitzt, muss eventuell öfter waschen.
"Auch häufiges Berühren der Haare mit den Händen kann dazu führen, dass sie schneller fettig werden, da die Hände zusätzliches Öl und Schmutz ins Haar bringen."
Falsch. Laut der Expertin beschleunigt das regelmäßige Schneiden der Spitzen den Haarwuchs nicht zwangsläufig.
Trotzdem lohnt es sich, alle drei bis vier Monate ein paar Zentimeter fallen zu lassen. "Wer seine Haare regelmäßig schneidet, sorgt dafür, dass sie voller und lebendiger wirken.
Durch das Entfernen der dünnen, splissigen Spitzen gewinnt das Haar an Fülle und Sprungkraft, was es gesünder und kräftiger erscheinen lässt", weiß Charlotte Probst. So trägt man keine trockenen, brüchigen Enden mit sich herum, sondern präsentiert gepflegte, voluminöse Längen.
Wahr und falsch. "Conditioner ist grundsätzlich gut, da er den pH-Wert des Haares nach dem Shampoonieren wieder ausgleicht."
Doch jedes Haar ist anders konditioniert und hat individuelle Bedürfnisse. "Feines Haar, das wenig Ansatzvolumen hat, benötigt oft weniger Pflege und sollte daher nicht nach jeder Wäsche mit Conditioner behandelt werden, da dies das Haar unnötig beschweren kann.
Im Gegensatz dazu verlangt eine spröde Haarstruktur oder eine natürliche Krause nach intensiverer Feuchtigkeit und Pflege, um gesund und geschmeidig zu bleiben." Der Mythos ist deshalb nicht eindeutig wahr oder falsch - er richtet sich ganz nach dem individuellen Haarbedürfnis.
Wahr. Dieser Mythos basiert darauf, dass Haare im nassen Zustand besonders empfindlich und anfälliger für Schäden sind.
Deshalb empfiehlt Charlotte Probst grundsätzlich, die Haare vor dem Waschen einmal gut zu bürsten und zu entwirren. So lassen sie sich nach der Haarwäsche einfacher durchkämmen, wenn überhaupt nötig.
"Besonders bei lockigem oder naturgewelltem Haar ist es wichtig, mit behutsamen Bewegungen vorzugehen, um die Struktur nicht zu stören." Ihr Tipp: "Statt das Haar aggressiv zu bürsten, ist es oft besser, es mit den Händen vorsichtig zu entwirren oder sanft zu kneten, bevor es auf natürliche Weise trocknet oder geföhnt wird."
So bleibt die natürliche Form der Locken oder Wellen erhalten, und das Haar behält seine Elastizität und Sprungkraft.
Falsch. Überraschenderweise sind Silikone laut Hairstylistin Charlotte Probst keineswegs per se schlecht.
"Silikone können nicht nur dafür sorgen, dass das Haar am Ende geschmeidig, glänzend und duftend ist, sondern auch dabei helfen, die pflegenden Inhaltsstoffe effektiv ins Haar zu transportieren." Besonders für naturkrauses Haar empfiehlt sie tendenziell ein Shampoo mit strukturglättenden Eigenschaften, das reich an Silikonen ist.
"Diese Shampoos helfen dabei, die Haarstruktur zu bändigen, und verleihen dem Haar eine glatte, gepflegte Oberfläche." Feines Haar oder Haare ohne Volumen hingegen profitieren eher von silikonfreien Shampoos oder solchen mit natürlichen Inhaltsstoffen, die dafür sorgen, dass das Volumen erhalten bleibt und das Haar nicht beschwert wird.
Falsch. "Graue Haare sind in erster Linie eine Frage der Gene, doch auch Stress spielt eine Rolle", erklärt Charlotte Probst.
Während viele Menschen das Ergrauen als unausweichliches Zeichen des Alters betrachten, gibt es tatsächlich auch stressbedingte graue Haare, die in manchen Fällen sogar wieder verschwinden können.
"Mit einem gesunden Lifestyle, mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und Entspannungsmethoden lässt sich nicht nur die Gesundheit des gesamten Körpers unterstützen, sondern möglicherweise auch das frühzeitige Ergrauen verlangsamen." Fest steht: Graue Haare haben nichts damit zu tun, ob man sie ausrupft.
Falsch. "Es ist grundsätzlich eine gute Idee, hin und wieder das Haarpflegeprodukt zu wechseln", konstatiert die Expertin. Der Grund? "Haare haben, ähnlich wie unsere Haut, je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedürfnisse."
Im Winter, wenn die Luft trocken und kalt ist, können sie beispielsweise mehr Feuchtigkeit und Schutz benötigen, während sie im Sommer eher leichte, pflegende Produkte brauchen, die sie vor UV-Strahlen schützen.
Chemisch behandeltes Haar, das durch Färben, Glätten oder Dauerwellen beansprucht wird, erfordert oft eine intensivere Pflege als unbehandeltes Naturhaar, um seine Geschmeidigkeit und Gesundheit zu bewahren.
Es lohnt sich, die Pflege den aktuellen Bedürfnissen des Haares anzupassen und nicht zu viele Produkte auf einmal zu verwenden, um es nicht zu überfordern.
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