Die Corona-Pandemie hat das Leben der Menschen weltweit verändert. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte des Lebens in Deutschland und Frankreich während dieser Zeit, von den Herausforderungen durch gefälschte Impfpässe bis hin zu lokalen Initiativen und persönlichen Erfahrungen.
Auch in Frankreich sind viele gefälschte Impfausweise im Umlauf, in zumindest einem Fall mit tödlichen Folgen, wie Freunde aus Pouilly-sur-Loire Astrid Böhm schreiben.
Auf dem Gesundheitspass stehen der Name, das Geburtsdatum, die Anzahl der Impfstoffdosen, die man erhalten hat, das Datum der letzten Injektion und der Name des Impfstoffs. Ab dem 15. Dezember ist bei denjenigen, die den Booster nicht erhalten haben (3. Injektion), und die 2. Impfung vor mehr als 6 bis 7 Monaten gemacht wurde, der Gesundheitspass nicht mehr gültig.
Bei Kontrollen muss man das Impfzertifikat vorzeigen, nur die Polizei kann den Personalausweis zusätzlich verlangen, um zu überprüfen, ob der Impfpass auf den Besitzer des Impfzertifikats ausgestellt ist. Es sind viele gefälschte Impfzertifikate im Umlauf.
Eine Frau hatte sich infiziert, kam ins Krankenhaus, sie hatte einen Impfpass und man nahm an, dass sie geimpft war. Sie war schwer erkrankt. Ein Arzt ließ sie einen Bluttest machen (aber zu spät) und stellte fest, dass sie keine Antikörper gegen Covid-19 hatte.
Mit einem falschen Pass behandelten die Ärzte im Krankenhaus sie wie eine geimpfte Person und sie starb.
Luc und ich erhielten Anfang Dezember unsere 3. Impfung mit Pfizer. Bei uns gab es keine Nebenwirkungen. Die Kinder wurden Ende Juni geimpft (2.Impfung), sie erhalten die 3. Impfung bis Weihnachten. Karine und Astrids Ehemänner hatten Fieber und waren nach der 2.Impfung sehr müde.
Der negative PCR-Test für diejenigen, die nicht geimpft sind, ist nur für 24 Stunden gültig und ersetzt den Gesundheitspass (pass sanitaire), um ein Restaurant, ein Kino, ein Theater zu betreten, eine Person im Krankenhaus zu besuchen usw. Bei uns wird darüber nachgedacht, dieses Vorgehen abzuschaffen, wenn die Mehrheit sich im Falle einer Abstimmung für den "PASS VACCINAL" entscheidet.
Jetzt sprechen wir über einen "PASS VACCINAL" für diejenigen, die die 3 Impfungen erhalten haben, Dieser würde es uns ermöglichen, das Haus zu verlassen, in Restaurants zu gehen, Sport zu treiben .... Das heisst nicht, dass es eine Impfpflicht gibt. Aber ohne diesen "PASS VACCINAL" können Sie nichts anderes tun als einzukaufen und zur Arbeit gehen.
Dies soll im Januar 2022 untersucht werden. Somit wäre dann der "PASS VACCINAL" gültig... dazu mehr im Jahre 2022.
Unter den üblichen Bedingungen in der heutigen Zeit wie 2 G +, Abstand und Maske durfte auch Bischof Nikolaus alias Alfred Koblitz am Montag die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Altehilfeeinrichtungen St. Josef und St. Elisabeth in der Mühlenstraße auf dem Gelände St. Marienwörth besuchen.
Am Nikolausnachmittag wurde Bischof Nikolaus alias Alfred Koblitz im Haus St. Josef und St. Elisabeth schon sehnlichst erwartet.
In allen Wohnbereichen der Altenhilfeeinrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Bad Kreuznach wurde er herzlich willkommen geheißen. Die jeweiligen Alltagsbegleiterinnen hatten individuell kleine Feiern vorbereitet, ganz traditionell wurde Kaffee, Kakao, Punsch und Adventsgebäck angeboten.
Bischof Nikolaus ging zu allen Bewohnerinnen und Bewohnern, um einen lieben Gruß und einen Schokoladennikolaus zu überbringen. Überall wurde er herzlich begrüßt.
Er berichtet: „Mein Besuch weckte bei den Seniorinnen und Senioren viele Erinnerungen. Zum Teil kannte ich noch einige von früheren Besuchen. Ich komme immer sehr gerne hierher und hoffentlich noch viele Jahre.“
„Seit Wochen kann ich meine Herzbuben Leo und Romeo nicht mehr an mich drücken, sondern den beiden kleinen Söhnen meiner Kusine Elena nur über Whats App zuwinken.“ So begann ich den ersten Eintrag in unserem Corona-Tagebuch am 17. April 2020. Seither habe ich die beiden Jungs nur zweimal gesehen. Jetzt war ich zum Basteln von Lebkuchenhäuschen eingeladen.
Zunächst wurde ich von Leo (5) und Romeo (3) freudig begrüßt. Die beiden standen schon an der Haustür und blickten erwartungsvoll. Natürlich hatte ich was mitgebracht. In der ersten halbe Stunde bekam ich alle Spielsachen vorgeführt, begeistern ließ ich mich von einem Riesenparkhaus, aus dem die Autos runtersausten wie auf der Rutschbahn.
Dann riefen Elena und ihre Schwester Larissa uns alle an den Tisch. Jetzt ging´s los. Ich hatte die Fotokamera dabei. In der nächsten Stunde vergas ich alles Bedrückende, die Sorge um kranke Freunde, die verfluchte Corona-Pandemie. Von diesem Besuch zehrte ich noch das ganze Wochenende. Ich schaue mir immer wieder gerne die Fotos an.
Von links: Elena, Leo, Romeo und Larissa beim Basteln von Lebkuchenhäuschen
Mal wieder richtig was los war am Samstag auf den Straßen Winzenheims. Die ehrenamtlichen Tannenbaumsammler waren im Stadtteil mit Traktoren unterwegs und schellten, um das Abholen der Tannenbäume anzukündigen. Vor den meisten Grundstücken waren die Bäume schon bereitgelegt. Dennoch verließen viele Menschen ihre Häuser, um den fleißigen Helfern in gebührendem Abstand zu danken und auch zu spenden.
Zur gleichen Zeit waren auch die Sternsinger mit Klingeln unterwegs und spendeten den Segen. War ein Sammeltrupp zufällig auf der anderen Straßenseite, unterstützten die „Entsorger“ mit den deutlich lauteren Schellen das Ankommen der Sternsinger zusätzlich und es ging dabei fröhlich zu.
Zur Tannenbaumaktion trafen sich bei herrlichem Sonnenschein und im ersten Schnee des neuen Jahres örtliche Winzer, Helfer von Motorradclub und Heimat- und Technikverein, Mitglieder des Ortsbeirates, der Ortsvorsteher und seine beiden Stellvertreter, der Gemeindearbeiter und auch einzelne hilfsbereite Bürger früh an der Schulturnhalle.
Nachdem die aktuell gültigen Corona-Regeln überprüft und die Touren eingeteilt waren, machten sich die drei Traktoren mit ihren Mannschaften und je einer Versorgungskiste mit belegten Brötchen und Getränken auf den Weg. Nach etwas mehr als vier Stunden waren alle Bäume eingesammelt und ins Kompostwerk gebracht.
Die Aktion brachte mit rund 1 200 Euro ein annähernd so hohes Spendenergebnis wie in den Vorjahren. Die Winzenheimerinnen und Winzenheimer freuten sich sichtlich über das Engagement und auch über die Möglichkeit zum Gespräch.
Auf der Suche nach einem Testzentrum in Bad Münster am Stein bin ich am Café „Süße Ecke“ fündig geworden. In diesem traditionsreichen Haus bekommt man auch heute mit die besten Kuchen und Torten in Bad Münster. Dieses Café ist beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Beim Verzehr von den vielen Leckereien kann man gleichzeitig die Bleiverglasungen betrachten, die bereits 1900 auf der Weltausstellung in Paris zu bewundern waren.
Durch die neuen Corona-Regel 2G+ konnte vielen treuen Besuchern, die zwar geimpft oder genesen waren aber keinen negativen Testnachweis vorlegen konnten, der Eintritt nicht gestattet werden. Dies sehr zum Bedauern der Café-Inhaberin.
Durch die Einrichtung eines eigenen Testzentrums können sich die Gäste vor Betreten des Innenraums nun vorher problemlos impfen lassen. Der Zugang zu dem Testzentrum besteht aus einem separaten Ein- und Ausgang, über die Terrasse gelangt man durch einen separaten Eingang in den Gastraum.
Elke Schowalter aus Bad Kreuznach lässt für unser Corona-Tagebuch die beiden zurückliegenden Jahre Revue passieren, Sie ist überzeugt, dass wir „irgendwann auch diese Pandemie überwunden und hoffentlich auch die richtigen Lehren daraus gezogen haben.“
Sie blickt zurück bis in den März 2020: Wir konnten gerade noch den Winterurlaub im Kreuth genießen und uns mit Lutz und Gitta sowie mit Stefan und Familie treffen.
Zunächst wurde alles heruntergespielt. Unser Gesundheitsminister Spahn und die Virologen strahlten Zuversicht aus. Alles sei gut zu bewältigen, in China gebe es schon weniger neue Infektionen. Dann aber brach die Katastrophe auch über Europa herein. Österreich, Spanien und Frankreich wurden schwer getroffen, auch bei uns waren Tote zu beklagen.
Alle Veranstaltungen wurden abgesagt, wir sollten weitgehend alleine zu Hause bleiben. Spaziergänge zu zweit waren erlaubt, ebenso das Einkaufen und Arztbesuche. Zunächst wurde Mundschutz als unnötig erachtet, dann doch empfohlen. Aber es fehlte an allem, auch besonders in den Krankenhäusern, Altenheimen.
Für uns war der „Lock-down“ eigentlich erträglich. Wir nutzten unser Wochenendhaus zu erholsamen Stunden, gingen viel spazieren, versorgten den Garten und waren mit Kindern, Enkeln, Familie und Freunden in telefonischem Kontakt.
Langsam werden viele Menschen ungeduldig, vor allem die jüngeren. Die Wirtschaft ist überall eingebrochen. Rufe nach Öffnungen werden lauter. Protestaktionen formieren sich, wobei sich da allerlei Rechte, Verschwörungstheoretiker oder Impfgegner sammeln.
Daher bleiben wir weiter vorsichtig.
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