Haarausfall (Alopezie) ist ein weit verbreitetes und für die Betroffenen oft sehr belastendes Problem. Von Haarausfall spricht man, wenn Haare kontinuierlich ausgehen und nicht wieder nachwachsen. Normalerweise verliert man am Tag etwa 70 bis 100 Haare.
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben können. Zu den häufigsten Formen gehören:
Für den Ausfall der Kopfhaare können verschiedene Auslöser verantwortlich sein. Zu den häufigsten Ursachen, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, zählt der anlagebedingte Haarausfall. Betroffen sind beinahe zwei Drittel der Männer und etwa jede zweite Frau.
Weitere Ursachen können sein:
Je nach spezifischer Art des Haarausfalls zeigen sich unterschiedliche Symptome:
Wenn man bei sich sehr starken Haarverlust feststellt, sollte recht bald ein Dermatologe (Hautarzt) aufgesucht werden. Bei einigen Formen des Haarausfalls steigt der Erfolg der Behandlung nämlich mit einer frühen Diagnose. Auch einige Krankenhäuser bieten spezielle Haarsprechstunden an. Haarverlust ist erst dann bedenklich, wenn täglich mehr als 100 Haare ausgehen.
Um Haarausfall behandeln zu können, muss der Hautarzt erst einmal die Ursache bestimmen. Dazu wird ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten geführt (Anamnese). Im Anschluss an das ausführliche Diagnose-Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt wird sich die von Haarausfall betroffene Stelle ansehen.
Gegebenenfalls sind zusätzliche Untersuchungen, wie eine Blut- oder Haaranalyse nötig. Auch ein Zupftest ist möglich. Der Hautarzt testet so, wie viele Haare sich schon durch leichtes Ziehen entfernen lassen.
Die Behandlung von Haarausfall richtet sich nach deren spezifischer Ursache.
Kreisrunder Haarausfall wird meist mit entzündungshemmenden Medikamenten, wie Kortison, behandelt. Zur Stärkung der Haarwurzeln setzt man auch auf die sogenannte Topische Immuntherapie sowie auf Lichttherapie.
Diffuser Haarausfall kann auf zahlreiche Ursachen zurückgeführt werden. Ist eine Krankheit der Auslöser, gilt es die diese zuerst zu behandeln. Tritt diffuser Haarausfall als Nebenwirkung eines Medikaments auf, sollte nach Möglichkeit der Wirkstoff gewechselt werden. Aber auch Mangelzustände, wie zum Beispiel Eisenmangel, können verantwortlich sein.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Arten von Haarausfall, ihre Ursachen und gängige Behandlungen zusammenfasst:
| Art des Haarausfalls | Ursachen | Behandlungen |
|---|---|---|
| Anlagebedingter Haarausfall | Genetische Veranlagung, hormonelle Faktoren | Minoxidil, Finasterid, Haartransplantation |
| Kreisrunder Haarausfall | Autoimmunerkrankung | Kortison, topische Immuntherapie, Lichttherapie |
| Diffuser Haarausfall | Krankheiten, Medikamente, Mangelzustände, Stress | Behandlung der Grunderkrankung, Ernährungsumstellung, Minoxidil |
Auch Akupunktur und Homöopathie können bei Haarausfall eingesetzt werden. Für Haarausfall können unterschiedliche Faktoren verantwortlich sein. Bei einigen Formen von Alopezie (Haarausfall) finden auch homöopathische Mittel Einsatz.
Vitalstoffe sind in der Behandlung jeder Art von Haarausfall unverzichtbar, denn sie packen das Übel im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel, nämlich an der Haarwurzel. Hier entsteht der Wachstumsimpuls und von hier aus wird auch das neu wachsende Haar ernährt.
Die besten Vitalstoffe gegen Haarausfall sind:
Ein Mangel an diesen Vitalstoffen führt rasch zu dünnem, brüchigem Haar und Haarausfall.
Thallium metallicum wird in der Homöopathie bei diffusem Haarausfall eingesetzt, der durch Vergiftungen oder Medikamente entstanden ist. Es ist wichtig zu beachten, dass Thallium in unverdünnter Form hochgiftig ist, aber in homöopathischen Potenzen stark verdünnt wird, so dass keine giftige chemische Urform des Elements Thallium mehr vorhanden ist. Andere homöopathische Mittel, die bei Haarausfall eingesetzt werden können, sind Natrium muriaticum und Vinca minor.
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