Die aktuelle UEFA Euro 2024 bietet nicht nur sportliche Highlights, sondern lenkt auch den Fokus auf einen interessanten Trend unter den Spielern: Haartransplantationen. Es ist der große Trend bei den Fußball-Stars: Trainer-Legende Jürgen Klopp (57) hat es gemacht. Liverpool-Star Mo Salah (32), Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß (42), Leverkusens Meister-Anführer Granit Xhaka (32) - und auch Deutschlands Nr. 1 Marc-André ter Stegen hat es hinter sich: eine Haar-Transplantation.
Marc-André ter Stegen, die Nummer eins des FC Barcelona und der deutschen Nationalmannschaft, wird immer wieder mit dem Thema Haartransplantation in Verbindung gebracht. Obwohl er selbst keine offizielle Bestätigung gegeben hat, sind die Veränderungen in seiner Haarlinie unübersehbar.
Links: ter Stegen während eines Champions-League-Spiels in der Saison 2019/ 2020, rechts: ter Stegen während einer DFB-Pressekonferenz im September 2023.
In der neuesten Folge des Fußball-Podcasts „Phrasenmäher“ spricht Ter Stegen mit Henning Feindt nicht nur über seine Karriere, sondern auch über ein persönliches Thema: seine Haartransplantation.
Bereits mit Mitte 20 machte sich der Haarausfall bei dem Torhüter bemerkbar und schritt schnell voran. Deshalb entscheidet sich der 32-Jährige vor etwa sechs Jahren für eine Haartransplantation. Marc-André ter Stegen (32), Torwart der deutschen Nationalmannschaft, spricht erstmals offen über ein sehr persönliches Thema: seine Haartransplantation.
Im Podcast "Phrasenmäher" verriet der 2019 behandelte Fußballstar, warum er sich für diesen Schritt entschieden hat. "Irgendwann habe ich einfach - wie viele Männer in ihrem Leben wahrscheinlich - ein paar Haare verloren und war nicht mehr so ganz zufrieden, und dann habe ich gesagt: 'Okay, ich würde die Haarlinie wieder gern ein bisschen anders haben.' Und daher habe ich es gemacht", erklärte der Sportler ehrlich.
Auf die Frage, ob diese Entscheidung auch etwas mit seiner Selbstsicherheit auf dem Spielfeld zu tun hatte, antwortet er: "Nein, mit Fußball hatte das gar nichts zu tun.“ Er gibt zu: "Irgendwann habe ich einfach - wie viele Männer in ihrem Leben wahrscheinlich - ein paar Haare verloren und war nicht mehr so ganz zufrieden, und dann habe ich gesagt: Okay, ich würde die Haarlinie wieder gern ein bisschen anders haben, und daher habe ich es gemacht." Es war also vielmehr eine persönliche Entscheidung, durch die er sich heute wohler in seinem Körper fühlt.
Mit dem Ergebnis der Transplantation scheint der 32-Jährige auch Jahre nach dem Eingriff noch mehr als zufrieden zu sein. Es sei ihm in erster Linie darum gegangen, sich persönlich wohler zu fühlen - und nicht etwa um seine Auftritte auf dem Spielfeld oder öffentliches Ansehen.
Ter Stegen entschied sich für eine Haartransplantation mit der FUE-Methode oder einer ihrer Varianten, wie z.B. DHI. Nach etwa 12 bis 15 Monaten ist das Ergebnis vollständig. Die Operation hatte eine erstaunliche Wirkung auf Ter Stegens Haare.
Ter Stegen scheint neues Haarwachstum zu haben, und seine Haare sehen dicker und gesünder aus als je zuvor. Marc-André ter Stegen erzielte beeindruckende Ergebnisse und sieht nun um einige Jahre jünger aus.
Der Torhüter gehört mit seiner Haartransplantation zu einer ganzen Reihe prominenter Fußballer, die sich für diesen Eingriff entschieden haben, darunter auch Trainerlegende Jürgen Klopp (57) und Liverpool-Star Mo Salah. Die Behandlung ist längst kein Tabuthema mehr im Profisport und wird, wie Marc-André betonte, oft einfach als persönlicher Schritt zur Selbstzufriedenheit gesehen.
Ein weiteres Beispiel aus dem Spiel Deutschland gegen Ungarn ist der ungarische Torhüter Peter Gulacsi. Im Gegensatz zu ter Stegen hat Gulacsi offen über seine Haartransplantation gesprochen und bestätigt, dass er sich für diesen Schritt entschieden hat.
Der Trend zur Haartransplantation ist nicht neu und hat bereits viele bekannte Gesichter aus dem Fußball hervorgebracht:
Wayne Rooney Vorher und Nachher seiner Haartransplantation.
Wenn das Haupthaar schwindet und der Haaransatz sich immer deutlicher abzeichnet, dürfte das den ein oder anderen ganz schön stören. Denn ist das Haupthaar einmal weg, kommt es auf natürliche Weise nicht mehr wieder. Die einzige Lösung: eine Haartransplantation.
Aber wie funktioniert der Eingriff eigentlich? Facharzt Dr. med. Frank Neidel, Praxisleiter der Spezialpraxis Haartransplantation HAIRDOC in Düsseldorf, erklärt:
„Eine Haartransplantation kommt für all die Männer und Frauen infrage, die unter kahlen Stellen auf ehemals behaarter Kopfhaut leiden. Im Volksmund spricht man beim Mann von beginnender und fortschreitender Glatzenbildung, angefangen an den sogenannten Geheimratsecken oder am Hinterkopf, der sogenannten Tonsur.“
Neidel erklärt weiter: „Die Haartransplantation ist eine Umverteilung eigener Haarwurzeln aus dem meist dicht behaarten Hinterkopf. Diese Haarwurzeln werden der Körperenthaarung angerechnet und produzieren meist lebenslang Haare. Nach der Transplantation, also der Umverteilung dieser Haarwurzeln in Kahlstellen, produzieren sie an neuer Stelle dauerhaft schönes neues Haar.“
Auch das genaue Verfahren erklärt der Mediziner: „Die Umverteilung erfolgt meist mit sehr innovativen mikrochirurgischen Techniken in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf, sodass man das Verfahren als schmerzfrei bezeichnen kann. Am meisten verbreitet ist die Einzelentnahme von Haarwurzelgruppen, auch FUE-Verfahren (Follicular Unit Extraction) genannt.“
Die Vorteile dieses Verfahrens sehen laut des Experten wie folgt aus:
Laut bestimmten Medienberichten zahlte er etwa 7.000 Euro für seine Behandlung. „Je nach Aufwand liegen die Behandlungskosten in Deutschland zwischen drei- und zehntausend Euro. Gute Qualität gibt es hier nicht zum Schnäppchenpreis!”
All diejenigen, die unter ihrem Haarverlust leiden und eine Transplantation in Erwägung ziehen, dürften bei diesen Worten des Experten aufatmen. Denn: „Nein, eine Haartransplantation ist nicht gefährlich”, erklärt Neidel. Die wichtigste Voraussetzung sei jedoch, dass mögliche andere Erkrankungen im Vorfeld ausgeschlossen werden können oder mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, sollte es danach ruhig angehen lassen. Auch wenn es keine OP unter Vollnarkose ist, hat man es dennoch mit einem medizinischen Eingriff zu tun.
Der Düsseldorfer Chirurg erklärt: „Nach der Behandlung ist eine Woche Schonung angesagt. Leichter Sport, Haare waschen und das Tragen einer leichten Baseballkappe sind schon drei Tage nach der Behandlung möglich.”
Darüber hinaus können mögliche Schwellungen und Krustenbildungen auftreten, besonders in der ersten Woche, die gut mit Cremes und Lotionen behandelt werden. Auch wenn Schmerzen eigentlich selten auftreten: Wer Beschwerden hat, könne diese sehr gut mit Schmerzmitteln behandeln.
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