Ein Tattoo ist ein aufregender Schritt, der sorgfältige Überlegung erfordert. Wenn du stolzer Besitzer eines neuen Tattoos bist oder planst, bald eines zu bekommen, fragst du dich bestimmt, wie du dein neues Tattoo und die jeweilige Körperstelle am besten reinigst und pflegst. Da tätowierte Haut nach dem Stechen empfindlich ist, gibt es einige Punkte zu beachten. Außerdem muss die Haut sich von der Prozedur erholen. In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Informationen über die Tattoo-Pflege nach dem Stechen, um die Schönheit und Qualität deines neuen Tattoos für die kommenden Jahre zu bewahren.
An einer Rasur vor dem Tätowieren führt kein Weg vorbei. Die betreffende Körperstelle muss haarlos sein, denn: Werden die Haare nicht entfernt, könnten schmerzhafte Haarwurzelentzündungen entstehen. Für ein optimales Ergebnis solltest du die betreffende Körperstelle selbst schon am Abend vorm Tätowieren rasieren. Das hat den Vorteil, dass sich die Haut über Nacht von der Rasur erholen kann, falls du zu Hautrötungen neigst.
Tätowierer rasieren normalerweise die Brust, den Rücken oder andere Stellen, die tätowiert werden sollen, bevor sie loslegen. Wenn Du allerdings sichergehen möchtest, dass die Rasur Deinem gewohnten Standard entspricht, nutze einen Rasierer, mit dem Du auf jeden Fall eine optimale Glattrasur erreichst, wie z. B. Wenn Du sicherstellen möchtest, dass es nicht zu Rasurbrand und Rasierpickeln kommt und Dein Tattoo im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, nutze stattdessen den SkinGuard Sensitive Rasierer. Ein Rasierer für die Rasur empfindlicher Haut, da er zwischen den Rasierklingen einen SkinGuard zum Schutze der Haut eingebaut hat.
Musst du dich beispielsweise für dein Tattoo am Bein rasieren, nutze am besten einen Rasierer mit integriertem Trimmer wie den HYDRO 5 Groomer. Damit trimmst du die Haare, bevor du zur eigentlichen Rasur übergehst.
Die tätowierte Körperstelle kann erst wieder enthaart werden, wenn das Tattoo komplett verheilt ist. Das kann zwei bis drei Wochen dauern. Während dieser Zeit muss das Tattoo geschützt werden, damit es richtig heilen kann.
Wenn sich die Haut nach dem Heilprozess wieder normal anfühlt, kann es auch wieder mit dem Rasieren losgehen. Der Gillette 3-in-1 Styler hat eine ProGlide Rasierklinge, mit der Dein Tattoo nach der ersten Rasur super glatt aussieht. Nicht vergessen: Scharfe Rasierklingen sind das beste Mittel, um zu vermeiden, dass man sich beim Rasieren schneidet - Dein Tattoo soll ja nicht durch solche unschönen Kleinigkeiten beeinträchtigt werden.
Es geht dabei nicht so sehr um die Hautreizung. Die Klinge nimmt ja immer tote Zellen der Epidermis mit, das ist für das Tattoo ausreichend verheilt irrelevant. Sondern es geht um den Rasierschaum oder das Rasiergel. Besonders bei frühzeitig rasierten Hals- und Kopftattoos kann man deren Wirkung sehr beeindruckend beobachten, das Tattoo kann in Turbotempo abschmieren. Farbverlust.
Ans Rasieren solltest du bei einem frischen Tattoo dennoch besser nicht denken. Heißt: Übe dich mindestens zwei bis drei Wochen in Geduld. So lange solltest du den jüngst verzierten Bereich beim Rasieren nach dem Tattoo-Stechen erst einmal großzügig aussparen.
Lippenpiercings oder andere Piercings im Gesicht sorgen für Herausforderungen bei der Rasur. Der Präzisionstrimmer Deines Gillette 3-in-1 Styler ist ideal für den Bereich direkt um das Lippenpiercing, der am schwersten zu rasieren ist. Du kannst Ihn auch nutzen, um Deine restlichen Stoppeln zu trimmen oder glatt zu rasieren. Du entscheidest, welcher Look es sein soll. Solange es nicht zu umständlich oder unangenehm ist, kannst Du Dein Piercing natürlich jedes Mal vor dem Rasieren raus nehmen. Guter Schutz während der Rasur ist auch sehr wichtig und gelingt am besten mit einem Rasiergel speziell für empfindliche Haut.
Ein Motiv auf der Haut sieht zwar optisch gut aus, aber beansprucht die Haut und den Körper. Die Prozedur des Tätowierens ist schmerzhaft und verursacht kleine Verletzung in der Haut. Mit der Stechnadel wird die Farbe in die zweite Hautschicht abgegeben. Das garantiert einen idealen Farbverlauf, der langanhaltend ist.
Damit die Stiche auf der Haut verheilen und keine Infektionen entstehen können, muss der Tätowierer genau und vorsichtig arbeiten. Auch du kannst deinen Teil dazu beitragen und Infektionen sowie eine Narbenbildung vermeiden, indem du dich um die Wund- und Hautpflege kümmerst.
Für die Heilung eines Tattoos benötigt die Haut viel Ruhe. Badeausflüge, Saunagänge und übermäßige UV-Strahlung solltest du deshalb vermeiden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass du den Zeitpunkt für ein Tattoo nicht dem Zufall überlässt. Am besten schiebst du den Termin beim Tätowierer auf den Frühling, Herbst oder Winter. Dann ist deine Haut nicht immerzu der Sonne ausgesetzt, da es weniger Sonnentage gibt. Es ist ratsam, direkte Sonneneinstrahlung für etwa 12 Wochen zu meiden. Außerdem solltest du den Termin nicht vor wichtigen Anlässen legen. Denn damit die Wunde heilen kann, solltest du dich schonen und dir und deinem Körper Ruhe gönnen.
In den ersten ein bis zwei Tagen nach dem Stechen benötigt der Körper Ruhe, damit die Wundheilung erfolgreich verlaufen kann. Viele Betroffene beklagen sich über Symptome wie eine gerötete Wunde und es tritt Wundsekret aus. Dazu kommen ähnlich wie bei einer Grippe geschwollene Lymphknoten sowie ein Schlappheitsgefühl.
Da es sich um eine offene Wunde handelt, können Krankheitserreger in die Haut eindringen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, ist es deshalb empfehlenswert, auf die Hygiene zu achten. Zusätzlich darfst du die tätowierte Haut nicht mit den Händen anfassen.
Die Hautpflege ist das A und O für eine gesunde Regenerierung. In den Tattoo-Studios wird gewöhnlich eine atmungsaktive Spezialfolie benutzt. Diese wird nach dem Stechen für einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Tagen auf die betroffene Stelle geklebt. Damit haben Schmutz und Keime keine Möglichkeit, in die Tattoo-Wunde einzudringen. Nach dieser Zeit kannst du die selbstklebende transparente Folie vorsichtig abziehen und die Haut reinigen.
Du solltest die Wunde zweimal pro Tag reinigen. Dadurch verhinderst du, dass sich eine Kruste oder eine Narbe bilden kann. Wasche die betroffene Hautpartie mit lauwarmem Wasser und einer pH-neutralen Seife. Anschließend kannst du sie sanft mit einem weichen Handtuch abtupfen. Danach empfiehlt es sich, die Wunde mit einer Heilsalbe aus der Apotheke einzucremen.
Da es sich bei einem Tattoo um eine offene Wunde handelt, solltest du am besten komplett auf Sport verzichten. Das gilt für die Zeit direkt nach dem Tattoostechen und sollte während des gesamten Heilungsprozesses vermieden werden. Da man bei sportlichen Einheiten stark schwitzt, können somit Schweiß sowie Bakterien in die offene Wunde gelangen.
Ähnlich wie nach operativen Eingriffen ist der Gang ins Fitnessstudio oder die morgendliche Joggingrunde Gift für die Wundheilung. Sobald Schweiß, Bakterien und Schmutz in die Wunde gelangen, ist eine Entzündung in der Wunde vorprogrammiert. Ebenso entsteht bei jeglicher Art von Bewegung Reibung, die die Heilung ebenfalls beeinträchtigen kann.
Nicht nur beim Gang ins Freibad kommt der Körper in Kontakt mit Wasser, sondern auch bei der täglichen Hygieneroutine. Während der Heilungsphase solltest du deshalb nur kurz duschen und auf die richtige Wassertemperatur achten. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein. Außerdem ist es ratsam, auf aggressive Seifen und Duschgels zu verzichten, da diese die bereits angeschlagene Haut zusätzlich reizen können.
Des Weiteren kann der Chlorgehalt in Schwimmbädern die Haut beanspruchen und wirkt sich negativ auf die Farbe des Tattoos aus. Nichtsdestotrotz musst du nicht ewig auf den Badespaß verzichten. Das Schwimmen in Badeseen und Meeren ist nach zwei Wochen wieder möglich. Allerdings solltest du hier unbedingt an Sonnenschutz denken.
Auch der Gang ins Solarium wirkt sich negativ auf die Heilung der Wunde aus und sollte deshalb verschoben werden. Die UV-Strahlung im Solarium wirkt wie Sonnenstrahlen und kann die Farbe des Tattoos angreifen. Die frisch tätowierte Haut verträgt keine UV-Strahlen. Das bedeutet, dass du mit Verbrennungen oder Entzündungen der betroffenen Hautfläche rechnen kannst. Zusätzlich solltest du in der Zeit nach dem Stechtermin auf den Saunabesuch verzichten.
Unterschätze neben der täglichen Pflegeroutine tagsüber nicht den Bedarf der Haut während der Nachtstunden. Dabei ist es wichtig, die Kleidung zum Schlafen sorgfältig auszuwählen. Am besten geeignet sind bequeme und atmungsaktive Stoffe, die nicht zu eng sein dürfen. Die falsche Schlafposition ist ebenfalls kontraproduktiv im Hinblick auf die Wundheilung. Am besten legst du dich nicht direkt auf dein frisch gestochenes Tattoo.
Der Juckreiz ist ein Zeichen, dass die Heilungsphase eingetreten ist. Botenstoffe, sogenannte Histamine, helfen der Haut dabei, Verletzung zu beheben. Dieser Schutzmechanismus ist ein natürlicher Prozess und hilft der Wunde dabei, zu heilen sowie frei von Schmutz und Keimen zu bleiben.
Auch wenn du unter der nervigen Begleiterscheinung leidest, solltest du dem Drang zu Kratzen nicht nachgeben. Außerdem ist der Juckreiz bedenkenlos, da du somit sicher sein kannst, dass dein Immunsystem neue Hautzellen bildet. Des Weiteren zeigt der Juckreiz, dass die Haut zu trocken ist. Du kannst zwischendurch dein frisches Tattoo immer wieder mit einer speziellen Tattoo-Pflegecreme eincremen, damit die Haut nicht austrocknet.
In den meisten Fällen dauert der Juckreiz ein bis zwei Wochen an. Da der Juckreiz nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst wahrgenommen werden kann, ist es nicht immer einfach, das Kratzen zu vermeiden. In den meisten Fällen ertappt man sich beim Kratzen. Damit das nicht passiert, empfiehlt es sich auf die Stelle zu klopfen. Dadurch beansprucht man die Haut nicht zusätzlich. Ebenso ist es hilfreich, die Hand auf die juckende Stelle zu legen. Dabei solltest du keinen Druck ausüben, damit die Wundheilung nicht beeinträchtigt wird.
Auch nachdem die Wunde verheilt ist, bemerken viele Betroffene ein unangenehmes Jucken. Hier hilft es, der Sache auf den Grund zu gehen. Oftmals hilft es schon, deine Seife bzw. Duschgel und dein Shampoo auszuwechseln. Viele Pflegeprodukte sind aggressiv und beanspruchen die Haut. Auch trockene Haut neigt zu Juckreiz und benötigt die passende Pflege. Zudem kann der Juckreiz für eine Allergie sprechen, die noch nicht erkannt wurde.
In seltenen Fällen kommt es nach der Heilungsphase zu einer Überreaktion. Der Körper reagiert dann empfindlich auf die Tattoofarbe. Für eine Allergie sprechen neben dem Juckreiz auch Rötungen und Schwellungen. Du solltest nicht zögern, einen Arzt zu konsultieren, um dir Klarheit zu verschaffen. Ein weiterer Grund können Hauterkrankungen sein. Das heißt, dass Erkrankungen wie Ekzeme ebenfalls Juckreiz an der Haut verursachen können.
Wenn du dich beim Kratzen der juckenden Stelle ertappst, solltest du dir bewusst machen, welche Auswirkungen es auf die Heilungschancen der tätowierten Haut hat. Da sich unter den Fingernägeln oft Schmutz befindet, gelangen Bakterien und Keime in die Wunde. Außerdem kann es sein, dass sich die Heilung verzögert. Der Körper produziert frische Hautschichten, die beim Kratzen zerstört werden. Das bedeutet, dass der Körper immer wieder von neuem beginnen muss. Im schlimmsten Fall hat das Kratzen der Wunde eine Infektion zur Folge, die von deinem Körper immer mehr abverlangt. Ebenso kann dadurch das Aussehen des Tattoos in Mitleidenschaft gezogen werden.
Beobachte während des gesamten Heilungsprozesses die Wunde. Anzeichen wie Juckreiz und das Schälen der Haut sind unbedenklich. Solltest du jedoch einen Ausschlag auf der Haut oder eine Schwellung beobachten, solltest du einen Arzt oder das Tattoo-Studio aufsuchen. Insbesondere Pusteln oder Rötungen können ein Zeichen sein, dass es Komplikationen im Heilungsprozess gibt. Nach dem Stechen können in seltenen Fällen auch Allergien auftreten, die auf die Farbe zurückzuführen sind. Viele bemerken einen Unterschied zwischen den unterschiedlichen Farben. Auf manche Farben reagiert die Haut sensibel, während andere besser vertragen werden.
Wenn du unter der lästigen Begleiterscheinung leidest, kannst du versuchen, den Juckreiz zu kühlen. Benutze dafür am besten eine Kompresse. Es ist ratsam, die Kompresse nicht direkt auf die tätowierte Stelle zu legen. Du solltest die Kompresse vorher in ein Tuch wickeln, das sauber ist. Zudem ist es wichtig, nicht zu fest zu drücken. Außerdem muss sich die Haut an die Temperaturschwankung erst gewöhnen. Damit du Erfrierungen auf der Haut vermeidest, ist es ratsam, die betroffene Stelle nicht zu lange zu kühlen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die Haut mit einer speziellen Tattoo-Pflegecreme einzureiben. Die Creme sollte einen hohen Feuchtigkeitsanteil haben, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
Jeder Fan von Körperschmuck muss sich früher oder später den Nachwirkungen des Tätowierens stellen. Die Haut wird verletzt und reagiert mit einer Wunde. Die natürliche Hautreaktion ist ein Zeichen, dass die oberste Hautschicht, auch Epidermis genannt, beansprucht wird. Der Körper reagiert im Anschluss mit dem Abschälen der Haut. Dieser Prozess findet drei bis vier Tage nach dem Termin im Tattoo-Studio statt und markiert den Beginn des Heilungsprozesses. In diesem Schritt wird die oberste Hautschicht heller und es bilden sich Risse. Im Anschluss beginnt sich die Haut zu schälen. Zurück bleibt die gesunde Haut. Dieser Vorgang kann etwa ein bis zwei Wochen andauern.
Die tätowierte Stelle kann manchmal sehr schmerzhaft sein. Das ist meistens dann der Fall, wenn es sich um eine Stelle handelt, die besonders sensibel auf die Stechnadel reagiert. Insbesondere bei großen Tattoos kann das Kühlen schmerzlindernd wirken.
Die Schwellungen, die nach dem Tätowieren entstehen, sind normal und verschwinden im Normalfall von allein. Wenn die Schwellung länger andauern sollte, solltest du einen Arzt aufsuchen.
Wenn du Vorerkrankungen im Bereich der Haut hast, solltest du deine Tattoo-Pflege anpassen. Es ist empfehlenswert, den Hautarzt zurate zu ziehen, um die ideale Pflege für deinen individuellen Hauttyp zu finden.
Da ein Tattoo für den Körper Stress bedeutet, ist es ratsam auf eine gesunde Ernährung zu achten. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C unterstützt die Zellregeneration. Das gilt nicht nur nach dem Termin im Tattoo-Studio, sondern auch davor.
Der Konsum von Alkohol ist vor und nach dem Tätowieren tabu, da Alkohol das Blut verdünnt. Das heißt, dass die Wunde stärker bluten könnte. Außerdem kann sich der Alkohol negativ auf die Farbintensität auf der Haut auswirken. Des Weiteren kann der Alkohol das Abheilen der Wunde verzögern.
Wenn du vor und während des Tätowierens Medikamente einnehmen musst, solltest du dich vorher erkundigen, ob diese blutverdünnend wirken. In diesem Fall solltest du dir überlegen, den Termin für das Tätowieren auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.
Die Wunde, die nach mit dem Tätowieren entsteht, braucht einige Zeit zum Heilen. Ebenso variiert die Dauer der Wundheilung je nachdem, ob es sich um ein großes oder kleines Tattoo handelt. Kleine Tattoos verheilen meist schneller, während größere Tattoos eine längere Zeit benötigen. Die Farbe des Tattoos spielt ebenfalls eine Rolle. Schwarze Tattoos benötigen nicht so lange wie farbige Tattoos zum Heilen.
Im Normalfall musst du mit etwa drei Wochen rechnen, bis die Zellen der äußeren Hautschicht sich regeneriert haben. Eine große Wunde in der Haut gilt allerdings erst nach etwa vier bis sechs Monaten als vollständig geheilt.
Da nicht Jeder nach dem Tätowieren eine Pause von alltäglichen Aufgaben gönnen kann, ist es ratsam auf einige Dinge zu achten. Wer für kleine Kinder oder Haustiere verantwortlich ist, sollte vorsichtig sein, dass diese nicht in Kontakt mit der Wunde kommen. Auch im Berufsleben ist bei vielen Tätigkeiten Vorsicht geboten. Insbesondere bei körperlich fordernden Arbeiten sollte die Wundheilung Priorität haben. Außerdem solltest du darauf achten, dass die Wunde nicht in Kontakt mit Staub und anderen Substanzen kommt. Wenn du in der Produktion oder im Bau arbeitest, solltest du darüber nachdenken, den Stechtermin auf deinen Urlaub zu verschieben.
Du kannst spätestens 12 Wochen nach dem Stechen einen Kontrolltermin im Tattoo-Studio wahrnehmen. Bei diesem Termin wird das Tattoo näher betrachtet und entschieden, ob ein Nachstechen notwendig ist. Beim Nachstechen können Unebenheiten oder Stellen, an denen sich Wundsekret gebildet hat, nachträglich korrigiert werden. Ebenso kann die blasse Farbe verbessert werden. Ein Profi erkennt auch, ob das Tattoo beim Abheilen noch seine gewünschte Form hat oder nachbearbeitet werden muss.
Ein Tattoo benötigt nach dem Stechtermin ständige Beobachtung und Pflege. Du solltest die Nachsorge also nicht unterschätzen, damit die Wunde erfolgreich heilen kann.
Es ist wichtig, sich auf den Tattoo-Termin gründlich vorzubereiten, um unerwünschte Konsequenzen zu vermeiden. Eine unsachgemäße Vorbereitung kann zu unerwünschten Ergebnissen führen, wie z.B. einer verminderten Farbaufnahme oder einer längeren Wundheilung, die das Erscheinungsbild des Tattoos beeinträchtigen kann.
Achte darauf, dass du die Stelle, an der du dich tätowieren lassen möchtest, vorab schonst. Du solltest hier keinen Sonnenbrand, keine (Schürf-)Wunde oder einen Ausschlag haben, wenn dein Tattoo-Termin stattfindet. Sonst kann es sein, dass du nicht tätowiert werden kannst. Wenn du trockene Haut hast, dann fang 2-3 Wochen vor deinem Termin an, die Stelle mit Bodylotion zu pflegen.
Ist die Stelle, an der du tätowiert wirst, behaart, musst du sie vorher nicht rasieren. 24 Stunden vor deinem Termin solltest du keinen Alkohol und keine Drogen zu dir nehmen (Drogen nimmt man ja sowieso nicht!). Das ist wichtig, da Alkohol dein Blut verdünnt und du dann schwerer zu tätowieren bist. Daher solltest du auch auf sonstige Medikamente verzichten, die dies begünstigen (z.B. Aspirin). Außerdem schwächen Alkohol und Drogen deinen Kreislauf.
Für einen stabilen Kreislauf sorgt außerdem genug Schlaf und eine vernünftige Ernährung im Vorfeld. Ruhe dich also vorher gut aus und nimm eine vernünftige Mahlzeit als Grundlage zu dir. Solltest du vor deinem Termin und zur Vorbereitung Fragen haben, dann ruf einfach kurz im Studio an.
Wenn der Tag endlich gekommen ist, mach dich mit genügend Zeit auf den Weg. Stress beeinflusst deinen Körper und deinen Kreislauf unnötig negativ. Du solltest hier entspannt sein.
Nun bist du perfekt vorbereitet und hast das Wichtigste dabei. Alles weitere an Informationen zur Pflege deines neuen Tattoos, welche Cremes und Salben du ggf.
Hierbei geht es nicht um eine Tasse Kaffee, sondern einen exzessiven Genuss von mehr als sechs oder sieben Tassen vor dem Termin. Zum einen liegt es daran, dass Kaffee entwässernd wirkt und Du wahrscheinlich oftmals auf Toilette musst, zum anderen daran, dass der Körper einen ausgewogenen Wasserhaushalt haben sollte, um die Farbe besser aufzunehmen.
Es wird empfohlen, etwa 14 Tage vor dem Tattoo-Termin auf den Besuch im Solarium zu verzichten. Durch die Nutzung des Solariums kann auf der Haut ein leichter Sonnenbrand entstehen, der die Haut beeinträchtigt und für eine Tätowierung nicht geeignet ist.
Du solltest dich auch mit Erkältung nicht tätowieren lassen, sondern bei Erkältungssymptomen deinen Tattoo Termin verschieben. Zum einen schützt du so deinen Tätowierer vor einer möglichen Ansteckung, zum anderen ist eine Tattoo auch immer eine Belastung für dein dann ohnehin geschwächtes Immunsystem.
Die wichtigsten Dinge, die unbedingt dabei sein sollten, sind auf jeden Fall Geld und dein Ausweis mit einem passenden Lichtbild. Kleinere Snacks, die nicht krümeln und Getränke, um deinen Kreislauf aufrechtzuerhalten und eine Begleitperson deiner Wahl.
Es ist auf jeden Fall sinnvoll, vor dem Tattoo-Termin einen Allergietest durchzuführen. Im Falle einer allergischen Reaktion kann es sein, dass ein operativer Eingriff erforderlich ist, um die allergischen Symptome zu lindern.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte zur Tattoo-Pflege und Rasur zusammenfasst:
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Rasur vor dem Tätowieren | Am Abend vorher selbst rasieren, um Hautreizungen zu vermeiden. |
| Rasur nach dem Tätowieren | Warten, bis das Tattoo vollständig verheilt ist (2-3 Wochen). |
| Pflege nach dem Stechen | Hygiene beachten, Wunde reinigen, Heilsalbe verwenden. |
| Sport und Baden | Sport und Schwimmbad während der Heilungsphase vermeiden. |
| Sonnenschutz | Direkte Sonneneinstrahlung für etwa 12 Wochen meiden. |
| Juckreiz | Nicht kratzen, sondern klopfen oder kühlen. |
| Ernährung | Gesunde Ernährung mit viel Vitamin C. |
| Alkohol | Alkohol vor und nach dem Tätowieren vermeiden. |
tags: #Tattoo #ab #wann #rasieren #pflege
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