Tanja Wedhorn: Mehr als nur "Praxis mit Meerblick" – Ein Blick auf Frisuren, Karriere und Privatleben

Tanja Wedhorn, bekannt für ihre Rolle als Ärztin Nora Kaminski in der ARD-Reihe "Praxis mit Meerblick", begeistert seit 2017 Millionen Zuschauer. Doch wer ist die Frau hinter der Kamera, und was macht ihren Stil aus?

Die Karriere einer vielseitigen Schauspielerin

Ihren Durchbruch hatte Tanja Wedhorn 2004 durch die Titelrolle der ersten deutschsprachigen Telenovela "Bianca - Wege zum Glück". Weitere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Hauptrollen in den Fernsehreihen "Reiff für die Insel", "Fritzi - Der Himmel muss warten" sowie im Film "Ein Sommer in Elsass". Über ihre Paraderolle sagt sie: "Nora war schon immer eine selbstständige Frau, die weiß, was sie will, was sie kann und was sie nicht bereit ist, zu tun." Das scheint auch für die 53-Jährige zuzutreffen.

Tanja Wedhorns Privatleben: Familie und Partnerschaft

Seit über 30 Jahren geht die Schauspielerin mit dem Politologen Simon Raiser gemeinsam durchs Leben. Seit der Hochzeit hat sich die Liebe zwischen Tanja Wedhorn und ihrem Partner verfestigt. Besonders romantisch: Die kirchliche Trauung im Juni 2013 in Halle an der Saale wurde von Simon Raisers Vater vollzogen. Das Paar lebt mit seinen beiden Söhnen in Berlin-Neukölln. "Wenn ich ihn mit den beiden sehe, bin ich so verliebt. In alle drei!", schwärmt die Darstellerin von ihren Liebsten.

Tanja Wedhorn ist froh, dass ihr Partner nicht aus ihrem Beruf kommt. "Sonst bekommt die Branche auch im Privatleben eine Wichtigkeit, die sie besser nicht hat", resümiert die Schauspielerin. Einen Trauschein braucht Tanja Wedhorn nicht zum Glücklichsein. "Unser Kind ist die schönste und tiefste Verbindung zwischen uns. Bevor wir an Hochzeit denken, hätten wir eher noch lieber ein Geschwisterchen", lacht die Darstellerin, die eine dreieinhalb Jahre ältere Schwester hat.

Ihre Beziehung zu Ehemann Simon Raiser ist filmreif. Beide kennen sich bereits aus ihrer Jugend, begegneten sich in einem Gymnasium in einer Theater-AG. Doch die Beziehung lief turbulent. Nach mehreren Trennungen mussten beide erst wieder zueinander finden. "Wir waren (...) vor vielen, vielen Jahren mal getrennt, dann wieder zusammen, dann wieder getrennt, dann wieder zusammen", offenbarte sie einst im Interview mit "Bunte". Trotzdem ist Simon Raiser der Richtige für die beliebte Schauspielerin.

"Wir sagen unsere Meinung immer geradeheraus", lautet ihr Tipp für eine glückliche Beziehung gegenüber der "B.Z." Und auch ein weiteres Patentrezept hat die Wittenerin gegenüber des "Berliner Kurier" parat. "Wir sind beide sehr freiheitsliebend, gönnen einander schöne Momente, lassen uns Freiräume, was nicht Freibrief meint.

Gemeinsame Zeit ist der Seriendarstellerin wichtig. "Zu Hause geht’s wenig um den Job", plauderte sie im Gespräch mit dem "Berliner Kurier" aus. Lieber kocht sie mit ihren Liebsten. Doch ihr Mann steht öfter am Herd. "Er ist beim Kochen sehr organisiert, kann auch aus Resten was zaubern", weiß sie an von ihrem Traummann zu schätzen.

Tanja Wedhorn über ihre Arbeit

Im Gespräch mit DAS NEUE BLATT plauderte der TV-Star aus dem Nähkästchen …

DAS NEUE BLATT: Frau Wedhorn, was packen Sie immer in den Koffer, wenn Sie auf die Insel fahren?

Tanja Wedhorn: Auf jeden Fall meine Drehbücher, mein aktuelles Lieblingsbuch, Sportkleidung und mein Riesentrampolin.

Wohin flüchten Sie, wenn Sie mal eine Auszeit brauchen?

Tanja Wedhorn: Da ich aufgrund meiner Dreharbeiten viel unterwegs bin, wie unter anderem auf der schönen Insel Rügen, kommt so ein Bedürfnis gar nicht auf. Wenn ich während der Drehtage freihabe, lebe ich im Strandkorb, sitze da, lese und trinke meinen Kaffee.

Stichwort Praxis: Wie sind Sie selbst so als Patientin?

Ich gehe wirklich regelmäßig zu meinen Untersuchungen wie Zahnarzt und Frauenarzt. Ich habe tolle Ärztinnen und Ärzte um mich herum und bin daher ganz entspannt.

Ihre Figur Nora traut sich, ihren eigenen Weg zu gehen und Grenzen zu sprengen. Sind Sie selbst auch eine mutige Frau?

Nora ist immer geradeheraus und recht schlagfertig. So bin ich persönlich nicht.

Der Umgang mit Veränderungen: Ein Ratgeber

Eine der psychisch belastenden Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie ist für viele Krebspatientinnen der Haarverlust. Die bei der Chemotherapie verabreichten Zytostatika sollen Krebszellen am Wachstum hindern. Sie wirken aber leider auch auf gesunde Körperzellen und speziell auf solche, die sich rasch teilen. Die Chemotherapie führt dabei nicht zu einer Schädigung der Haarwurzelzelle, sondern bewirkt auch einen Wachstumstopp.

Auch wenn die Haare in der Regel nach Abschluss der Behandlung wieder vollkommen nachwachsen, ist es für viele Frauen eine sehr belastende Begleiterscheinung der Brustkrebstherapie. Zeigt sich eine Frau ohne Haare, wird sie schnell stigmatisiert: Es ist praktisch klar, dass sie krank ist. Aber die Belastung ist noch tiefgreifender. So werden betroffene Frauen jedes Mal, wenn sie in einen Spiegel blicken, an ihre Erkrankung erinnert.

Aber man kann den Haarverlust auch als Prozess sehen und trotz aller widrigen Umstände versuchen, das Beste daraus zu machen. Die Veränderung annehmen und versuchen, dem Ganzen mit Leichtigkeit zu begegnen. Vor allem heutzutage, wo z.B. ein Buzz-Cut absolute Trendfrisur ist und man mit Perücken viele neue Hair-Styles ausprobieren kann.

3 Power-Tipps von Marie Amière

  1. Versuchen Sie sich mit dem neuen Look anzufreunden. Mein Buzz-Cut z.B. steht für meine neugewonnene Klarheit, die ich durch meinen Haarverlust und die damit verbundene Reise zu mir selbst bekommen habe und ist für mich ein Statement, dass wir Frauen auch ohne Haare schön sind. Kurzum, mein Haarverlust hat mich sogar stärker gemacht. Deswegen, feiere ich meinen Buzz-Cut jeden Tag!
  2. Make-up und Rouge frischt auf. Augenbrauen und Wimpern zu betonen ist das A und O. Sind die auch weg, helfen z.B. Workshops und Events wie die PINK STYLE TOUR, die mit Experten zeigen, wie man mit den richtigen Handgriffen und Tools tolle Effekte zaubern kann.
  3. Mit neuen Styles spielen. Es gibt ja zum Glück mittlerweile tolle Hilfsmittel, mit denen man arbeiten kann, wie etwa die Perücken aus meiner Kollektion. Innerhalb von Sekunden hat man einen neuen Haar-Look. Wer lieber beim Buzz-Cut bleiben möchte: Man kann auch mit Haarfarben spielen. Das Färben geht schon ab 3 Millimetern. Und dann funktionieren ja auch noch Tücher oder im Winter wieder die angesagte bunten Bennie-Mützen. Trauen Sie sich einfach!

Sie sind sich immer noch unsicher, wie Sie sich nach der Chemotherapie authentisch stylen können und welche Perücke am besten passt? Dann bewerben Sie sich jetzt zur „Pink Style Tour“ - Deutschlands 1. Umstyling-Event-Reihe, einer Initiative von Maike Grimpe und Ines Thömel. Hier können Sie sich am 07.10. in Hamburg und am 14.10. in Berlin von Profi-Stylisten u.a. von Catrice, Schwarzkopf und Ernstings Family einmal von komplett von Kopf bis Fuß umstylen lassen.

Praxis mit Meerblick & Fritzie Serie - Tanja Wedhorn Interview

tags: #tanja #wedhorn #frisuren

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