Tägliche Rasur und Hautpflege für Frauen: So vermeiden Sie Irritationen

Für viele Frauen gehört die Rasur von Beinen, Achseln und Intimbereich zur täglichen Pflegeroutine. Doch auch wenn die Rasur heute für fast jeden zum täglichen Ritual gehört, ist sie nicht ganz unproblematisch. Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen. Diese Hauterscheinungen fühlen sich nicht nur unangenehm an, sondern werden von vielen Frauen gerade im Sommer auch optisch als störend empfunden. Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden.

Hauttypen und ihre Auswirkungen auf die Rasur

Wusstest du, dass dein Hauttyp deine Rasur beeinflussen kann? Empfindliche Gesichtshaut, unebene Stellen und eingewachsene Haare machen die Rasur nicht gerade einfacher. Trotzdem ist möglich eine glatte Rasur zu erzielen und dabei die empfindliche Haut im Gesicht nicht zusätzlich zu reizen. Wie bekommst du also deinen Teint in den Griff, verabschiedest dich von Irritationen und sorgst für glatte Haut? Wenn du bereit für eine stressfreie Rasur bist, ist es an der Zeit, etwas Zeit damit zu verbringen, deinen Hauttyp besser kennenzulernen. Erfahre hier mehr zur Rasur für deinen Hauttyp. Das Bestimmen des Hauttyps ist der erste Schritt, um die perfekte Rasierroutine zu finden. Hier ist ein Überblick zu den gängigsten Hauttypen:

  • Fettige Haut: Bei Männern kommt es häufig zu fettiger Haut und verstopften Poren. Wenn du Löschpapier oder ein dünnes Taschentuch an deine Haut hältst und leichte, durchscheinende Flecken zurückbleiben, dann hast du wahrscheinlich fettige Haut. Beim Rasieren kann das eine wichtige Rolle spielen.
  • Trockene Haut: Deine Haut spannt, juckt oder schuppt? Dann zählst du zu den Männern mit trockener Haut.
  • Mischhaut: Ist deine Stirn ölig, du hast aber trockene Stellen auf den Wangen? Wenn deine Haut die Merkmale verschiedener Hauttypen aufweist, fällt du in die Kategorie Mischhaut.
  • Empfindliche Haut: Männer mit häufigen Rötungen und Reizungen haben oft empfindliche Gesichtshaut. Dies kann sich dadurch zeigen, dass du schnell einen Ausschlag von der Verwendung bestimmter Hautpflegeprodukte bekommst, oder unter dem gefürchteten Rasurbrand leidest.

Verschiedene Hauttypen reagieren unterschiedlich, wenn du deine Rasierroutine anpasst. Wenn du beispielsweise trockene Haut hast, stellst du möglicherweise fest, dass die tägliche Rasur deine Haut noch zusätzlich irritiert. Je stumpfer die Klinge, desto mehr Rötungen treten nach der Rasur auf, besonders, wenn du Hautpflegeprodukte verwendest, die deine Haut noch zusätzlich austrocknen. Wenn du empfindliche Haut im Gesicht hast, kann das Führen des Rasierers über dieselben Stellen die Haut reizen und falsche Produkte können zu Irritationen, Unebenheiten und anderen Beschwerden führen.

Interessanterweise ist das Rasieren bei fettiger Haut einfacher als bei allen anderen Hauttypen. Bei Männern mit öliger Haut ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie sich bei der Rasur verletzen oder Reizungen bemerken. Da sich in den Poren jedoch eher Talg und Schmutz festsetzen, leiden Männer mit fettiger Haut nach dem Rasieren häufiger an eingewachsenen Haaren.

Die richtige Vorbereitung für eine schonende Rasur

Eine sorgfältige Vorbereitung der Haut trägt wesentlich dazu bei, Hautreizungen während der Rasur zu vermeiden. Vor dem Rasieren solltest du deine Haut deshalb sorgfältig reinigen, um Schmutz, Talg und abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Verwende dazu einen milden, feuchtigkeitsspendenden Reiniger für Gesicht und/oder Körper, wie unser La Roche Posay CICAPLAST Lavant B5 Reinigungsgel. Ein anschließendes sanftes Peeling kann dabei helfen, die Hautoberfläche zu glätten, sodass der Rasierer leichter über die Haut gleitet und die Klingen nicht mit Hautschüppchen verstopfen. Bei empfindlicher Haut wirkt ein mechanisches Peeling jedoch oft reizend. Hier kann stattdessen ein chemisches Peeling mit Wirkstoffen wie Salicylsäure oder Milchsäure sinnvoll sein.

Tipp: Rasiere dich am besten direkt nach dem Duschen. Die Wärme und der feuchte Dampf öffnen die Poren und sorgen so dafür, dass sich die Haut leichter rasieren lässt.

Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut. Eine Rasur ist für die Haut immer mit Stress verbunden. Das liegt unter anderem an der mechanischen Reibung, die auf der Haut erzeugt wird. Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Dies kann zu Schnittwunden, in jedem Fall aber zu Mikroverletzungen der Haut führen. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel, z.B. die AESTHETICO cleansing lotion. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.

Rasiertechnik für verschiedene Körperbereiche

Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.

Die Wahl des richtigen Rasierers und der Klingen

Das Equipment spielt bei der Rasur eine wichtige Rolle. Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt sind. Diese ermöglichen eine gründliche Glattrasur und verringern das Risiko für Schnittverletzungen deutlich.

Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt. In jedem Fall sollten Sie auf das Herauszupfen von Haaren verzichten, da Sie somit das Risiko erhöhen, dass nachwachsende Haare in die Haut einwachsen.

Die richtige Pflege nach der Rasur

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Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen. In der Regel eignet sich dafür die normale Bodylotion, die Sie auch für den Rest Ihres Körpers verwenden. Für besonders empfindliche Haut oder für SOS-Rasurbrand-Fälle empfehlen wir unser AESTHETICO scaling balm.

Aftershave ist eine Pflege speziell zur Anwendung nach der Rasur. Es erfrischt die beanspruchte Haut, spendet ihr Feuchtigkeit und wirkt angenehm beruhigend. Ein Aftershave für sensible Haut sollte idealerweise weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten. Anzeichen von Trockenheit und Irritationen kommen beim Rasieren von empfindlicher Haut häufig vor. Trage daher als Ergänzung zum Aftershave eine feuchtigkeitsspendende Creme für empfindliche Haut auf. Die La Roche Posay TOLERIANE Dermallergo Creme pflegt trockene bis sehr trockene, zu Allergien neigende Haut. Die Formel der leichten Creme mit Sphingobioma, Neurosensine und Thermalwasser versorgt die Haut sofort mit Feuchtigkeit, mildert Hautreizungen und stärkt das hauteigene Mikrobiom. Ist deine Haut nach der Rasur sehr gereizt, pflegt und schützt La Roche Posay CICAPLAST Baume B5+.

Tipp: Verwende die Creme deiner Wahl nicht nur im Anschluss an die Rasur, sondern auch als Teil deiner täglichen Hautpflegeroutine.

Spezielle Tipps für den Intimbereich

Die Haut im Intimbereich ist sehr empfindlich. Hier gilt es besonders vorsichtig vorzugehen. Weichen Sie die Haut vor der Rasur mit warmem Wasser und mildem Rasierschaum ein und verwenden Sie ausschließlich geeignetes und qualitativ hochwertiges Rasierzeug!

Nach der Rasur empfiehlt sich die Anwendung eines Pflegeprodukts, das die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. Der skinicer Repair Balm ist dafür ideal geeignet. Der Balsam beugt mit Hilfe seines patentierten Mikroalgenwirkstoffes Spiralin® den Irritationen durch die Haarentfernung vor.

Was tun bei Rasurbrand und Pickeln?

Die Bildung kleiner roter Punkte nach der Rasur ist ein weit verbreitetes Problem, das nahezu jede Person betrifft, die sich im Gesicht oder am Körper rasiert. Der Grund: Eine Rasur reißt „gewaltsam“ an den Haaren und reizt so die jeweilige Stelle, in der das Haar aus der Haut wächst. Die roten Pünktchen sind also Zeichen einer Reizung.

Hilfreich zur Vermeidung von Hautirritationen ist vor der Rasur warm zu duschen oder baden, das macht Haare und Haut weicher. Zudem sollte milder Rasierschaum und gutes Rasierzeug verwendet werden.

Zur Vermeidung unangenehmer Hautreaktionen nach der Rasur hat sich die Anwendung milder Aftershave-Lotionen oder Balsame wie z.B. skinicer Repair Balm bewährt.

Pickel entstehen, wenn eine Pore verstopft ist und keine Abflussmöglichkeit für z.B. Talg besteht. Dann können sich eine Entzündung und Eiter bilden. Pickel sind Hautveränderungen, die zunächst unabhängig von Bakterien oder anderen Entzündungserregern entstehen. Allerdings bieten die tiefer liegenden Talg-Horn-Schichten einen idealen Nährboden für bakterielle Keime oder Hefepilze. Aus diesem Grund können einige Bakterienarten, die eigentlich zur normalen Hautflora gehören, plötzlich Entzündungen hervorrufen.

Deshalb: Pickel auf keinen Fall ausdrücken! Das kann dazu führen, dass sich das eitrige Geschehen noch weiter ausbreitet. Hygiene ist das oberste Gebot - zur Vorbeugung und erst recht während der Behandlung. Waschen Sie sich immer gründlich die Hände. Rasierer und Handtücher sollten stets nur von einer Person benutzt werden.

Wenn sich nach der Rasur oft kleine Eiterknötchen auf der Haut bilden, sollten Sie sowohl den Rasierer als auch die Haut mit medizinischem Alkohol desinfizieren. Anstelle ölhaltiger Hautpflegemittel, die die Neuentstehung einer Haarfollikel-Verstopfung fördern können, sollten Sie auf nicht deckende, gut einziehende Pflegeprodukte umsteigen.

Zusammenfassung der wichtigsten Tipps

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Tipps für eine schonende Rasur und zur Vermeidung von Hautirritationen zusammen:

Aspekt Empfehlung
Hauttyp Bestimmen Sie Ihren Hauttyp und passen Sie Ihre Rasierroutine entsprechend an.
Vorbereitung Reinigen Sie die Haut gründlich und verwenden Sie warmes Wasser.
Rasiertechnik Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare und üben Sie wenig Druck aus.
Rasierer und Klingen Verwenden Sie scharfe, saubere Klingen und reinigen Sie den Rasierer regelmäßig.
Pflege nach der Rasur Verwenden Sie ein beruhigendes Aftershave und eine feuchtigkeitsspendende Creme.
Intimbereich Seien Sie besonders vorsichtig und verwenden Sie spezielle Pflegeprodukte für den Intimbereich.

Mit diesen Tipps und der richtigen Pflege können Sie Hautirritationen nach der Rasur vermeiden und eine glatte, gesunde Haut genießen.

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