Ursachen und Lösungen für strohiges Haar und Haarausfall

Wer seinem Haar viel Aufmerksamkeit widmet, mag von manchen Menschen als eitel bezeichnet werden. Die aufmerksame Beobachtung des eigenen Körpers hat jedoch mit Eitelkeit nicht viel zu tun. Dicke, glänzende Haare sind ein Schönheitsmerkmal. Wenn Haare kaputt, strohig oder dünn sind, lässt das Rückschlüsse auf eventuelle Krankheiten und einen ungesunden Lebensstil zu.

Bis zu 150.000 Haare wachsen auf unserem Kopf. Sie entstehen in den Haarfollikeln, die in der Kopfhaut sitzen. Dort wird eine große Menge des Faserproteins Keratin produziert, das sich spindelförmig anordnet und durch die Hautoberfläche schiebt.

Nach einer gewissen Zeit fahren die Haarfollikel ihre Keratinproduktion zurück und trennen sich vom Haar: Es fällt aus. Nachdem das Haarfollikel eine Zeit lang geruht hat, nimmt es seine Arbeit wieder auf und bildet ein neues Haar. Allerdings passiert das nicht bei allen Haarfollikeln gleichzeitig, denn sonst hätten wir alle von Zeit zu Zeit eine Vollglatze.

Der natürliche Rhythmus von Wachsen und Vergehen kann durch verschiedene Faktoren jedoch aus dem Gleichgewicht geraten: Das Haar fällt vermehrt aus, ist kaputt, sieht strohig aus.

Wenn Sie sich fragen: „Wie kann man geschädigtes Haar erkennen?“, haben wir mehr als eine Antwort für Sie. Es gibt eine Vielzahl von Anzeichen dafür, dass Ihr Haar strapaziert ist, von Haarausfall über trockenes Haar und Haarbruch, bis hin zu Stumpfheit und einem Messingstich. Tatsache ist, dass 9 von 10 Frauen jeden Tag etwas tun, das ihr Haar schädigt. Bürsten, UV-Strahlung, Hitzestyling ohne Hitzeschutz für das Haar oder chemische Behandlungen können zu Haarschäden führen.

Hier erklären wir Ihnen, worauf Sie achten müssen und welche Schritte Sie unternehmen können, um gesundes Haar zu erhalten und Haarschäden in Zukunft zu vermeiden.

5 Anzeichen für geschädigtes Haar

  1. Das Haar sieht trocken und spröde aus und fühlt sich so an

    Das erste verräterische Anzeichen für geschädigtes Haar ist in der Regel das trockene, brüchige Haargefühl. Es fehlt dem Haar an natürlichem Glanz, es wirkt ständig ausgetrocknet und lässt sich daher schwieriger stylen.

    Trockenes Haar kann eine Vielzahl von Ursachen haben, z. B. Hitzeschäden, Bleichschäden, oder es ist einfach genetisch bedingt. Und wenn das Haar spröde geworden ist, kann dies zu weiteren Problemen führen - zum Beispiel Haarbruch, Spliss, fliegendes Haar und Stumpfheit.

    Die gute Nachricht ist, dass es viele Möglichkeiten gibt, dein trockenes Haar wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen, von vitaminreichen, pflegenden Shampoos und Pflegeprodukten bis hin zu glättenden und erneuernden Behandlungen im Salon.

    Die Lösung für trockenes, brüchiges Haar:

    1. Greifen Sie zu pflegenden Shampoos.
    2. Drücken Sie überschüssiges Wasser aus dem nassen Haar aus, bevor Sie es mit Conditioner pflegen.
    3. Stylen Sie Ihr Haar mit einer hochwirksamen Pflege.

  2. Strapaziertes Haar neigt zu Haarbruch und übermäßigem Haarausfall

    Brechen Ihre Haare ab? Haben Sie Spliss? Fällt Ihr Haar stärker aus als normal? Ein paar gespaltene Haarspitzen sind zwar kurz vor dem nächsten Haarschnitt ganz normal, aber ein hohes Maß an Spliss bedeutet meist, dass das Haar seine Belastungsgrenze erreicht hat. Dies kann z. B. aufgrund von Hitzeschäden oder Bleichmitteln geschehen.

    Sie können zwar Haarbruch nicht rückgängig machen, aber Sie können strapaziertes Haar mit den richtigen Produkten und Techniken vor weiteren Schäden schützen.

    Testen Sie dies bei strapaziertem Haar und Spliss:

    1. Verwenden Sie aufbauende Shampoos und Conditioner.
    2. Regelmäßiges Spitzenschneiden gegen Spliss.

  3. Das Haar verheddert sich leicht

    Knötchenbildung kommt vor. Ein paar Knoten sind völlig normal - vor allem, wenn Sie Ihr Haar gerade gewaschen haben - aber Sie sollten nicht mehr als fünf Minuten damit verbringen, sie zu lösen. Wenn Knötchen zu einem Problem werden, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Haare dringend Nährstoffe benötigen.

    Trockenes, dünnes und krauses Haar verknotet sich leichter, was ein Symptom für strapaziertes Haar ist. Daher sollten Sie nicht nur die oben genannten Tipps für trockenes Haar befolgen, sondern auch besonders vorsichtig sein, wenn Sie Verfilzungen entfernen, um sicherzustellen, dass Sie nicht noch mehr Haarbruch verursachen.

    Versuchen Sie dies bei verknotetem, verfilztem Haar:

    1. Entwirren Sie Knoten, und pflegen Sie das Haar.
    2. Beginnen Sie das Kämmen von unten.
    3. Verwenden Sie ein Leave-in-Spray zum Entwirren.

  4. Ihre Farbe wirkt stumpf und hat einen Messingstich

    Das Haar kann stumpf aussehen, wenn ihm Feuchtigkeit und lebenswichtige Nährstoffe fehlen. Wenn es also seinen Glanz verloren hat, könnte es geschädigt sein. Auch wenn messingfarbenes Haar einfach durch das Verblassen der Farbpigmente entstehen kann, kann es auch ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Haar zu viel Sonne oder Hitze ausgesetzt war.

    Versuchen Sie dies bei stumpfem, messingfarbenem Haar:

    1. Buchen Sie einen Termin für Shinefinity Color Glaze.
    2. Verleihen Sie Ihrem Haar Glanz mit ölhaltigen Pflegeprodukten.
    3. Ein Glanzspray gibt Looks den finalen Touch.

  5. Haarpflegeprodukte wirken nicht so, wie sie sollten

    Wenn Sie bemerken, dass die Pflegemaske oder das Haaröl, das Sie verwenden, kaum einen Unterschied macht, haben Sie es möglicherweise mit sprödem Haar zu tun. Strapaziertes Haar wird porös, wenn Haarschäden Risse und Lücken in der Haarkutikula verursachen, durch die Feuchtigkeit eindringen und - was noch schwerwiegender ist - problemlos wieder austreten kann.

    Testen Sie dies bei sehr sprödem, strapaziertem Haar:

    1. Waschen Sie coloriertes Haar mit farbschützenden Shampoos.
    2. Greifen Sie zu Masken und pflegenden Conditionern auf Öl- und Cremebasis.
    3. Feuchtigkeit mit Leave-in-Behandlungen einschließen.

Wenn Sie die Anzeichen für strapaziertes Haar kennen, können Sie Ihre Haarpflegeroutine zu Hause verbessern, damit Sie Ihren Haaren genau das geben, was sie brauchen.

Weitere Ursachen für strohiges Haar und Haarausfall

Wenn Ihre Haare sich „plötzlich“ trockener anfühlen, als der Sand der Sahara, ist hilfreich zu wissen: Die Ursache für Haarausfall und strohige Haare kann Monate zurückliegen.

Wachstumsphase: Neues Haar bildet sich, wächst und schiebt sich entlang des Haarkanals nach oben.

Übergangsphase: Es kommt in dieser 14 Tage dauernden Phase zu einem Wachstumsstopp. Die Nährstoffversorgung des Haares wird gekappt und das Abstoßen des Haares vorbereitet.

Ruhephase: Obwohl das Haar nicht mehr fest verankert ist, fällt es nicht sofort aus. Bis zu drei Monate wird es noch in den oberen Hautschichten der Kopfhaut festgehalten, bevor es dein Haupt verlässt.

Bestimmte Trigger-Faktoren können dafür sorgen, dass abrupt vermehrt Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase eintreten. Die Folgen bemerkst du allerdings zeitversetzt - in der Regel zwei bis drei Monate später -, wenn sich sprödes, strohiges Haar und diffuser Haarausfall bemerkbar machen.

Hast du vor etwa drei Monaten eine Crash-Diät begonnen, warst krank oder in einer besonders stressigen Lebensphase?

  • Stress: In diese Kategorie gehört körperlicher Stress, ausgelöst etwa durch (chronische) Krankheiten und Fieber, ebenso psychischer Stress, etwa ein toxisches Arbeitsklima. Aber: Auch eine Geburt bedeutet Stress für den Körper.
  • Hormonveränderungen: Typische Phasen für hormonelle Imbalancen sind die Wechseljahre, aber auch die Zeit nach einer Schwangerschaft und der Stillzeit.
  • Schilddrüsenerkrankungen: Die Hormone aus der Schilddrüse haben einen direkten Einfluss auf unser Haarwachstum.
  • Extreme Diäten: Ein dauerhaftes Kaloriendefizit kann diffusen Haarausfall verursachen. Gleiches gilt, wenn du insgesamt zu wenige Proteine, essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe zu dir nimmst.
  • Eisenmangel: Frauen, bei denen ein Eisenmangel besteht, haben ein höheres Risiko für diffusen Haarausfall und seine Symptome.
  • Bestimmte Medikamente: Antidepressiva, Blutverdünner, „die Pille“, aber auch Beta-Blocker und Retinoide können nach etwa 12 Wochen der Einnahme zu diffusem Haarausfall und einer veränderten Haarstruktur führen.

Als wäre diese Liste nicht schon lang genug, gibt es auch einige Lifestyle-Faktoren, die hinter spröden Haaren stecken können. Es handelt sich um die üblichen Verdächtigen, die einer gesunden, wallenden Haarpracht im Weg stehen: Hitzestylings, strapazierende Behandlungen und das Rauchen.

  • Rauchen: Erstens hemmt das Rauchen den Blutfluss zu den Haarfollikeln und wirkt sich negativ auf die Nährstoffversorgung aus. Zweitens bedeutet Rauchen oxidativen Stress. Die Folge? Das Haar wirkt stumpf und spröde. Es kommt sogar noch schlimmer: Rauchen lässt die Haare schneller grau werden.
  • UV-Strahlung: Nach einem langen Sommer wirken deine Haare aufgehellt, sind aber oft auch trockener, als in den Wintermonaten. Eine Ursache dafür sind die Strahlen der Sonne. UVB-Strahlen schädigen Haarproteine wie Keratin, das mit einem Anteil von bis zu 95 % den Hauptbestandteil unserer Haare ausmacht. Auch vor UVA-Strahlen solltest du deine Haare schützen.
  • Chemische Behandlungen: Chemisch gefärbtes Haar ist grundsätzlich anfälliger für Trockenheit, Haarbruch und Frizz. Beim Bleichen und Färben wird die Schuppenschicht der Haare geöffnet. Nur dadurch kann das Bleichmittel in den Haarschaft eindringen und mit dem Melanin reagieren. Auch das Keratin der Haarsubstanz wird dabei geschädigt. Ist dein Haar blondiert, benötigt es eine besonders intensive Pflege, um strohige Haare zu vermeiden.
  • Falsches Bürsten: Wenn dein Haar feucht ist, ist es besonders anfällig für die Reibung, die beim Bürsten und Kämmen entsteht. Deshalb ist es super wichtig, hier sanft vorzugehen.
  • Mit nassen Haaren schlafen gehen: Weil feuchte Haare so empfindlich sind, ist es ratsam, besser nicht mit nassen Haaren schlafen zu gehen.
  • Hitzestyling: Je weniger deine Haare mit den „heißen Eisen“ in Kontakt kommen, desto besser für deine Haargesundheit. Spare dir Hitzestylings besser für besondere Anlässe und Red-Carpet-Events auf.
  • Straffe Frisuren: Der starke Zug, der bei straffen Frisuren an der Haarwurzel entsteht, kann Haarausfall begünstigen.

Hausmittel gegen trockene Haare

Was hilft gegen strohiges Haar und Haarausfall?

Dünnes Haar kann ein Symptom für bestehende Mangelzustände im Körper sein. Bei dünnem Haar heisst es also, zuerst einmal herauszufinden, welcher Art die augenblicklichen Mangelzustände des eigenen Organismus sind. Dünnes Haar kann auf einen Mangel an Silicium, an Vitamin D, an bestimmten Aminosäuren, an manchen Spurenelementen oder an vielen anderen Vital- und Nährstoffen hinweisen.

Die erste Massnahme ist daher eine Ernährungsumstellung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung.

Damit der menschliche Stoffwechsel und somit auch die Neubildung von Haarzellen reibungslos funktioniert, braucht der Körper den richtigen Mix aus Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen. Zink beispielsweise hat eine zentrale Bedeutung für die Struktur von Haut und Haar. Kommen Symptome wie Abgeschlagenheit und eingerissene Mundwinkel zu dem Haarausfall, kann dies auch ein Anzeichen für eine Blutarmut (Anämie) sein.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit fünf Portionen Obst und Gemüse täglich sowie gesunden Fetten stellt bei gesunden Menschen sicher, dass alle nötigen Nährstoffe aufgenommen werden. Das Vitamin B7, besser bekannt als Biotin, wird als Wundermittel für schöne Haare und Nägel gehandelt. Tatsächlich trägt Biotin zum Erhalt von gesunder Haut und gesunden Haaren bei.

Silizium ist ein Spurenelement, das kaum jemand bei seiner Mineralstoffversorgung berücksichtigt. In Kindertagen mag diese Ignoranz gerechtfertigt sein. Im Laufe der Jahre jedoch sinken unsere körpereigenen Siliciumspiegel immer weiter. Das aber ist so nicht vorgesehen. Normalerweise sollte die Nahrung ausreichend Silicium liefern. Gerade für die Haargesundheit ist Silicium essentiell. Silicium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend.

Dazu muss Silicium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden, z. B. Silicium Mineral Plus mit 75 mg Silicium pro Tagesdosis oder auch Silicium hochdosiert mit 500 mg Silicium pro Tagesdosis - beide von effective nature und bei beiden ist Bambusextrakt die natürliche Siliciumquelle. Als Alternative für eine mittlere Tagesdosis von 200 mg Silicium in Form von sehr gut bioverfügbarem kolloidalen Silicium bietet sich von GeoSilica das Pure Kolloidale Silicium an.

Vitamin-D-Studien in den USA brachten zum Vorschein, dass 40 Prozent der US-Bevölkerung völlig unwissentlich unter einem Vitamin-D-Mangel leiden. Unter Schwangeren ist die Zahl der Betroffenen noch höher. In Deutschland sieht die Situation sogar noch schlimmer aus. Dünnes Haar ist eines der zahlreichen Symptome von Vitamin-D-Mangel.

Vitamin D kann glücklicherweise vom Körper selbst hergestellt werden. Die Haut darf dazu jedoch nicht mit Sonnenschutzmitteln eingecremt sein, zumindest nicht in den ersten 15 bis 20 Minuten des Aufenthaltes in der Sonne. Ausserdem ist die Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa nur im Sommer ausreichend. Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.

Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren, wie z. B. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss). Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar. Das wenige vorhandene Protein wird vom Organismus dort verwendet, wo es lebenswichtige Funktionen erfüllen muss und wo es folglich nötiger gebraucht wird als in Form von Haaren auf dem Kopf.

Wenn Ihre Ernährung von Haus aus eiweissarm ist bzw. besonders aus lysinarmen Eiweissen besteht und weniger aus lysinreichen Lebensmitteln, könnten Sie zu Kapseln mit L-Lysin greifen. Die Tagesdosis der L-Lysin-Kapseln von effective nature versorgt Sie mit 1000 mg L-Lysin. Eine Alternative, die nicht nur mit Lysin, sondern mit vielen anderen Aminosäuren mehr versorgt, wäre das Erbsenproteinpulver.

Wenn bei Frauen die Bildung weiblicher Hormone nachlässt (was bereits mit Mitte Dreissig geschehen kann), kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen. Gleichzeitig führt DHT zu einer Abnahme der Kopfbehaarung. Wir erklären im folgenden Link, wie Kürbiskernöl gegen genetisch bedingten Haarausfall(bei Mann und Frau).

Wenn die Schilddrüse plötzlich nicht mehr ausreichend Hormone produziert, wenn sich also eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, dann kann dies zum sog. Bei dieser Art des Haarausfalls verlangsamt sich das Haarwachstum so stark, dass insgesamt mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Das Haar wird allmählich immer dünner. Sollten Sie daher dünnes Haar bei sich beobachten, dann lassen Sie zunächst Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen.

Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Für diese Neutralisierung verwendet der Körper auch diejenigen Mineralstoffe, die im Haarboden eingelagert sind. Das macht er so lange, bis für die Haarbildung nicht mehr ausreichend Mineralstoffe zur Verfügung stehen.

Eine Übersäuerung lässt sich jedoch beheben und zwar mit einer basischen Ernährung in Kombination mit der - wenigstens kurweisen - Einnahme hochwertiger Mineralstoffe (Sango Meeres Koralle oder chelatierten Mineralstoffen) sowie konkreten Basenkonzentraten zur Entsäuerung. Zusätzlich kann ein effektives Entsäuerungsprogramm zum Einsatz kommen, das die Säureschlacken abbauen und ausleiten hilft.

Übermässige seelische oder körperliche Belastung kann dazu führen, dass das Haar aufhört zu wachsen. Wenn Sie dauerhaft der belastenden Situation ausgesetzt sind, wird ihr Haar so lange dünner werden, bis Sie effektive Methoden ergreifen, um dem Stress zu begegnen. Organisieren Sie Ihren Tagesablauf daher so, dass angemessene Ruhepausen möglich sind. Auch sollten Sie eine wirkungsvolle Methode zur Stressbewältigung, wie Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga erlernen und regelmässig ausüben.

Dünnes Haar kann auch die Folge von ungeeigneten Haarpflegeprodukten sein. Bei dünnem Haar sollten Sie daher Haarpflegeprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen meiden. In fast allen gängigen Haarshampoos ist beispielsweise Natriumlaurylsulfat enthalten. Bei dünnem Haar sollten Sie daher besser auf basische Haarpflegeprodukte umsteigen oder wenigstens auf Haarpflegeprodukte aus dem Naturkosmetiksektor.

Ein Basenshampoo beispielsweise soll die Kopfhaut basisch machen und ermöglicht so die Ausscheidung der unter der Kopfhaut angesammelten Säuren und Stoffwechselschlacken, z. B. Um den Haarneuwuchs schnellstmöglich zu aktivieren, ist es wichtig, den Haarboden zusätzlich und gezielt mit naturbelassenen und konzentrierten Nährstoffen zu versorgen. Dazu eignen sich ganz besonders natürliche Haarwuchsmittel, die es sowohl mit als auch ohne Silicium gibt, z. B.

Bei dünnem Haar kommt es also nicht zuletzt auf die Ursache an, welche der aufgeführten Massnahmen Priorität hat. Ein wirksames und ganzheitliches Konzept gegen dünnes Haar deckt jedoch viele mögliche Ursachen gleichzeitig ab. Das ganzheitliche Konzept bei Haarausfall entgiftet, entschlackt, reinigt, mineralisiert und verleiht neue Lebensenergie.

Hier sind einige zusätzliche Tipps, um strohiges Haar zu vermeiden und Haarausfall zu reduzieren:

  • Verwende für deine Haarwäsche am besten ein sanftes Shampoo aus der Naturkosmetik und achte darauf, die Wassertemperatur lauwarm zu halten. Statt eines Conditioners empfehlen wir einen echten Geheimtipp gegen strohige Haare: Die saure Rinse. Du kannst das Glanz-Geheimnis gegen sprödes Haar ganz einfach zu Hause machen. Gebe einfach 1 EL Zitronensaft oder 2 EL Apfelessig in eine 1-Liter-Wasserflasche.
  • Strohige Haare wirken durch die aufgeraute Haarstruktur oft stumpf. Dazu kommt: Sprödes Haar kann Feuchtigkeit nicht so gut speichern, wie gesundes Haar. Das pflegende Haaröl von FIVE sorgt mit veganem Squalan für gesundes Haar mit Rapunzel-Feeling. Weil es die Kämmbarkeit erleichtert und als Hitzeschutz fungiert, schont es deine Haarstruktur und schenkt seidiges, glattes Haar. Gebe einfach ein bis zwei Tropfen des Leave-in Haaröls nach der Wäsche in die Längen und freue dich über intensiv genährtes, seidig glänzendes und geschmeidig-weiches Haar.
  • Falls dir zusätzlich Schuppen, Juckreiz & Co. zu schaffen machen, nutze gezielt die Kraft aus frischen Kräutern für deine Haarpflege. Stelle dir aus frisch gepflückten Kräutern aus dem Garten (oder vom Balkon) einen starken Tee her. Lasse diesen abkühlen und gieße ihn über deine Kopfhaut.
  • Gönne deinem Haar eine Pause von jahrelangem Blondieren und Bleichen. Wie wäre es zur Abwechslung mit dunkleren Farbtönen oder edlem Rot? Das klappt toll mit pflanzlichen Farbpigmenten. Sie ummanteln das Haar wie ein Schutzfilm mit Farb-Effekt, ohne es zu strapazieren oder die Kopfhaut zu reizen.
  • Diesen gehypten Trend aus den sozialen Medien können wir dir wärmstens für deinen Schönheitsschlaf empfehlen. Auch, wenn er völlig ohne Hitze funktioniert. Perfekt also, um strohige Haare vor den strapazierenden Effekten von Lockenstab und Warmluftbürste zu schützen. Für die schwungvollen Locken über Nacht brauchst du lediglich ein spezielles Band.
  • Eine Kopfhautmassage kann helfen, das Haarwachstum zu stimulieren und diffusem Haarausfall entgegenwirken, da sie für eine bessere Durchblutung der Haarfollikel sorgt. Massiere deine Kopfhaut dafür einfach sanft mit den Fingerkuppen, ganz so, wie beim Shampoonieren der Haare. Wenn du möchtest, kannst du das Öl über Nacht einwirken lassen. Verteilst du es auch in den Längen, kann es helfen, strohige Haare sanft zu bändigen.

Bist du nicht ausreichend mit wichtigen Mikronährstoffen versorgt, wirkt sich das sichtbar auf deine Haargesundheit aus:

  • Eisen: Eisenmangel steht mit diffusem Haarausfall in Zusammenhang. Ernährst du dich vorwiegend pflanzlich, sollten gute Eisenquellen wie grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen und Kerne, sowie Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Getreide wie Quinoa und Hirse oft auf deinem Speiseplan stehen.
  • Zink: Zinkmangel kann Haarverlust begünstigen. Das wertvolle Spurenelement kommt in Vollkorngetreide, Nüssen und Samen sowie Hülsenfrüchten vor.
  • Vitamin D: Auch ein Mangel am wichtigen „Sonnenvitamin“ kann einer gesunden Haarpracht im Wege stehen. Dieses Vitamin kann unser Körper selbst produzieren - vorausgesetzt, er bekommt Sonnenstrahlen ab (in Maßen!). Es steckt aber auch in Pilzen und Avocados.
  • Biotin: (Vitamin H) hat einen besonderen Einfluss auf Haut, Haare und Nägel. Es aktiviert den Stoffwechsel und fördert so die Neubildung von Haarwurzeln, da Biotin für die Bildung von Keratin verantwortlich ist - dem Hauptbestandteil von Haaren.

Wichtig: Für gesund glänzendes Haar und eine jugendliche Haut kommt es auf das Zusammenspiel der Nährstoffe an, die du über deine Ernährung aufnimmst. Dazu gehören z.B. auch Vitamin A, Vitamin E, der Vitamin-B-Komplex und Kupfer.

Eine ganzheitliche Strategie, die sowohl von innen (über eine gesunde Ernährung), als auch von außen (mit schonenden Frisuren und Stylings) deine Haargesundheit unterstützt, trägt langfristig zu gesund glänzendem Haar bei.

Nährstoff Wirkung auf das Haar Lebensmittelquellen
Silizium Pflegt das Haar, macht es dicht und glänzend Bambusextrakt
Vitamin D Fördert das Haarwachstum Fettfische, Eier, Pilze (unter UV-Licht gewachsen)
L-Lysin Baustein für das Haarprotein Keratin Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch
Zink Wichtig für die Struktur von Haut und Haar Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte
Eisen Sauerstofftransport im Blut, wichtig für die Nährstoffversorgung der Haarfollikel Grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte, Quinoa, Hirse
Biotin (Vitamin H) Aktiviert den Stoffwechsel, fördert die Neubildung von Haarwurzeln, Bildung von Keratin Eier, Leber, Nüsse, Samen

tags: #strohiges #haar #haarausfall #ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen