Stoppelige Beine nach der Epilation vermeiden: Tipps für glatte Haut

Glatte, haarfreie Beine sind für viele Frauen ein Schönheitsideal. Laut einer Umfrage entfernen 93 Prozent der Frauen regelmäßig ihre Beinhaare. Doch welche Methode ist die wirkungsvollste, und wie lassen sich Irritationen vermeiden? Dieser Artikel gibt Ihnen umfassende Informationen und Tipps, um stoppelige Beine nach der Epilation zu vermeiden und langanhaltend glatte Haut zu erhalten.

Endlich schöne Haut 😀 was hilft bei mir gegen meine Reibeisenhaut / Pickel an den Armen und Beinen

Verschiedene Methoden der Haarentfernung

Es gibt zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, jede mit ihren Vor- und Nachteilen.

Rasieren

Das Rasieren ist einfach, unkomompliziert und schnell. Mit Schaum oder Gel wird ein Nass- oder Elektrorasierer über die Haut geführt, wobei die Haare schmerzfrei an der Oberfläche gekappt werden. Allerdings sind feine Stoppeln oft schon am nächsten Tag spürbar.

Vorteile:

  • Einfach und schnell
  • Schmerzfrei (bei korrekter Anwendung)
  • Für alle Körperbereiche geeignet

Nachteile:

  • Kurze Haltbarkeit (Stoppeln bereits nach einem Tag)
  • Risiko von Rasurbrand und Hautirritationen

Tipps zur Vermeidung von Rasurbrand:

  • Immer in Wuchsrichtung rasieren
  • Milde Deos ohne Alkohol nach der Achselrasur verwenden
  • Rasiergel oder -schaum, nicht Duschgel oder Seife verwenden
  • Rasierer nur von einer Person verwenden und Klingen regelmäßig wechseln

Epilieren

Beim Epilieren entfernen rotierende Scheibenpaare die Haare an der Wurzel. Das Ergebnis hält etwa drei bis vier Wochen an. Die Anwendung kann schmerzhaft sein, besonders an empfindlichen Stellen. Es wird empfohlen, die Poren vorab zu öffnen, beispielsweise nach einem Bad oder Saunabesuch.

Vorteile:

  • Langanhaltendes Ergebnis (bis zu vier Wochen)
  • Weniger und feinere nachwachsende Haare

Nachteile:

  • Schmerzhaft, besonders bei erstmaliger Anwendung
  • Nicht geeignet für empfindliche Haut oder schmerzempfindliche Personen
  • Häufiges Auftreten eingewachsener Haare

Tipps zur Vermeidung von eingewachsenen Haaren:

  • Regelmäßige Körperpeelings

Waxing und Sugaring

Beim Waxing wird warmes Wachs in Haarwuchsrichtung aufgetragen und entgegen der Wuchsrichtung abgezogen. Beim Sugaring wird eine Zuckerpaste verwendet, die gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen und in Wuchsrichtung abgezogen wird. Beide Methoden entfernen die Haare an der Wurzel und das Ergebnis hält etwa zwei bis vier Wochen.

Vorteile:

  • Langanhaltendes Ergebnis (mindestens zwei bis vier Wochen)
  • Weiche nachwachsende Haare

Nachteile:

  • Tendenziell schmerzhaft
  • Weniger geeignet für empfindliche Haut
  • Die behandelte Haut sollte nicht sofort der Sonne ausgesetzt werden
  • Relativ teure Methode (besonders im Waxing-Studio)

Laser-Haarentfernung

Beim Lasern wird hochenergetisches Licht über die Haare in die Haarwurzel geleitet und zerstört diese. Mehrere Anwendungen sind notwendig, da sich die Haare in unterschiedlichen Wachstumszyklen befinden. Die beste Zeit für den Beginn der Behandlung ist der Herbst, wenn die Haut nicht mehr so häufig der Sonne ausgesetzt ist.

Vorteile:

  • Dauerhafte Haarreduktion

Nachteile:

  • Mehrere Behandlungen notwendig
  • Hohe Kosten
  • Nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet

Intense Pulsed Light (IPL)

IPL ist eine relativ neue Methode zur Haarreduktion, die nach der Rasur angewendet wird. Ein Lichtspektrum wird auf kleine Bereiche der Haut fokussiert, wodurch die Haarfollikel erhitzt und das Nachwachsen der Haare gehemmt wird. IPL ist eine sanftere Option als die Laser-Haarentfernung.

Vorteile:

  • Sanfte Behandlung
  • Kann auch zur Behandlung von beschädigten Kapillaren verwendet werden

Nachteile:

  • Erfordert regelmäßige Anwendung
  • Nicht so effektiv wie Laser-Haarentfernung bei dunkler Haut oder hellen Haaren

Wie man stoppelige Beine nach der Epilation vermeidet

Vorbereitung der Haut

Ein Peeling vor der Haarentfernung ist das A und O für glatte Beine. Es entfernt alte, abgestorbene Hautschüppchen und befreit eingewachsene Härchen. Am besten peelen Sie Ihre Beine schon zwei Tage vor der Haarentfernung, um der Haut etwas Ruhe zu gönnen. Besonders schonend sind Peelings ohne Meersalz.

Die richtige Technik

Setzen Sie den Epilierer senkrecht im 90-Grad-Winkel an und fahren Sie langsam entgegen der Wuchsrichtung über die Haut. Oder setzen Sie immer wieder mit Pausen an. Welche Methode für Sie am besten funktioniert, hängt vom persönlichen Schmerzempfinden ab. Optimale Haarlänge: 2-5 mm.

Pflege nach der Epilation

Nach der Epilation ist die Haut oft gereizt. Regelmäßiges Eincremen schützt vor dem Austrocknen und Juckreiz. Milde After-Shave-Bodylotions oder After-Sun-Pflegeprodukte wirken beruhigend und kühlend. Ein Peeling mit einem Massageschwamm ein paar Tage nach der Behandlung verringert das Risiko eingewachsener Haare.

Zusätzliche Tipps

  • Entfernen Sie die Haare lieber abends, da die Beine während der Nacht leicht anschwellen können und sich kleine Härchen hinter dieser Schwellung verstecken können.
  • Gönnen Sie sich vor der Haarentfernung eine warme Dusche oder ein Bad, um die Beinhaare weicher und die Poren geöffnet zu machen.
  • Verwenden Sie ein Pre-Shave-Oil, um die Härchen weicher zu machen und Irritationen vorzubeugen.
  • Tauschen Sie die Klinge Ihres Rasierers regelmäßig um Erdbeerbeine zu vermeiden.
  • Bei stark gereizter Haut sollten Sie nicht gegen die Wuchsrichtung rasieren.
  • Verwenden Sie eine beruhigende Feuchtigkeitslotion, ein Körperöl oder eine Aloe Vera Creme nach der Rasur.

SOS bei Pickeln, Rötungen, eingewachsenen Haaren

Schon bevor es zu Rasurbrand, Pickelchen, eingewachsenen Haaren und ähnlichem kommt, kann man vorbeugen. Besonders sinnvoll zur Haarentfernung an den Beinen ist es, wenn vorab ein Peeling angewandt wird. Im Anschluss können die betreffenden Stellen mit einem speziellen Bodyshave Produkt, das zum Beispiel Bisabolol, Sheabutter, Hamameliswasser oder Squalan enthält, eingecremt werden. Hautberuhigend wirkt auch Thermalwasser, es lässt sich auf Beine, Achseln und den Intimbereich sprühen. Kühlend, beruhigend und ein idealer Feuchtigkeitslieferant ist Aloe Vera-Gel. Es besteht zu rund 96 Prozent aus Wasser. Außerdem soll Aloe Vera entzündungshemmend sowie schmerzlindernd bei Verbrennungen und Verletzungen wirken. Und dabei ist sie besonders gut hautverträglich. Aloe-Produkte ohne viele weitere Inhaltsstoffe bieten sich besonders an.

Manchmal wachsen einzelne Haare ein oder die rasierte Haut reagiert mit Juckreiz und Rötungen. Bei Juckreiz kann sie eventuell zu trocken sein, hier helfen Wundcremes mit Thermalwasser oder Aloe Vera. Bei Entzündungen bieten sich Wund- und Heilsalben mit Wirkstoffen wie Tyrothricin an. Diese helfen dabei, die Haut zu beruhigen und Entzündungen zum Abklingen zu bringen.

Die Rolle von Peelings

Das A und O für wirklich glatte Beine ist ein Peeling. Das Gesicht zu peelen, gehört für die meisten von uns zur regelmäßigen Beauty-Routine dazu. Warum also nicht auch unsere Beine? Vor der nächsten Haarentfernung solltet ihr euch also zunächst die Beine peelen. Die Mikropartikel im Peeling entfernen alte, abgestorbene Hautschüppchen und befreien eingewachsene Härchen, sodass auch wirklich jedes noch so kleine Haar entfernt wird.

Peelt euch am besten schon zwei Tage vor der Haarentfernung, um eurer Haut etwas Ruhe zu gönnen. Besonders schonend sind Peelings ohne Meersalz.

Erdbeerbeine vermeiden

Erdbeerbeine sind dunkle Punkte auf den Beinen, die oft nach der Rasur auftreten. Sie entstehen, weil die Haare nur oberflächlich entfernt werden und ein kleiner Rest unter der Haut stehen bleibt. Dieser Rest kann, je nach Haarfarbe und -dicke, durchschimmern.

Tipps zur Vermeidung von Erdbeerbeinen:

  • Rasieren Sie die Haare gegen den Strich, weil die Haare dann noch kürzer gekappt werden und die Stoppeln weniger (schnell) ins Auge fallen.
  • Entfernen Sie die Haare direkt aus der Wurzel, z.B. durch Waxing, Sugaring oder Epilieren.
  • Verwenden Sie Laser oder IPL zur Haarentfernung.
  • Cremen und peelen Sie regelmäßig, damit die Beine schön glatt sind und nicht verhornen.

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