Stiftung Warentest Elektrorasierer Testberichte: Welcher Rasierer ist der Beste für Sie?

Die tägliche Rasur gehört für viele Männer zur Morgenroutine. Damit der Start in den Tag gut gelingt, sollten Elektrorasierer schnell und gründlich rasieren und auch für unterschiedliche Stylings geeignet sein. Beim getrimmten Drei-Tage-Bart oder auch für das glatt rasierte Gesicht sind flexible Scherköpfe und scharfe Klingen wichtig.

Elektrische Rasur leicht gemacht: Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.

In der "test"-Ausgabe 10/2021 hat die Stiftung Warentest verschiedene Rasierapparate geprüft. Vor allem Hersteller Braun liegt weit vorn.

Im aktuellen Vergleich landet Braun ganz vorn. Der Braun Series 9 Pro 9465cc ist das Luxusmodell und erreicht das beste Rasurergebnis. Es ist mit einer Reinigungsstation ausgestattet und mit Abstand der teuerste Rasierer im Test. Auf dem zweiten Platz liegt der Braun Series 5 B 1.200s. Mit unter 100 Euro ist er der Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich.

Die Stiftung Warentest hat bereits mehrfach elektrische Rasierer unter die Lupe genommen und sowohl die Noten „gut“ bis „mangelhaft“ vergeben. Im letzten Test aus dem Jahr 2021 duellieren sich 11 Geräte. Dabei sichert sich der Braun Series 9 Pro 9465cc den Titel des Testsiegers.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität stark variiert und dass man für den besten Rasierer tief in die Tasche greifen muss. Vor Beginn des Tests wurden alle Rasierer anonymisiert, indem die vorhandenen Markenlogos überklebt wurden.

Die Testsieger im Detail

Braun Series 9 Pro 9465cc

Mit dem Testurteil "gut (1,6)" schneidet der Braun Series 9 Pro am besten ab. Der Testsieger ist das teuerste Modell im Vergleich, besitzt jedoch auch viele Funktionen. Er wird mit einer Reinigungsstation geliefert. Sie reinigt, pflegt, ölt und lädt den Rasierer automatisch. Der Scherkopf besteht aus fünf Rasierelementen. Der intrigierte Trimmer soll auch hartnäckige Haare entfernen.

Um bei der Rasur jedes Haar zu erfassen, nutzt der Rasierer 10.000 Mikrovibrationen, um die Haare aufzustellen. Der Folienrasierer passt sich mit seinem flexiblen Scherkopf unterschiedlichen Konturen an. So ist er auch am Hals und Kinn gründlich. Er kann zur Trocken- und Nassrasur verwendet werden, das Gehäuse ist zudem wasserdicht. Der Akku hat eine Laufzeit von 60 Minuten.

Braun Series 5 50-B1200s

Der Braun Series 5 50-B1200s erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,7)" und liegt damit nur knapp hinter dem Testsieger. Mit unter 100 Euro ist er deutlich günstiger.

Der Folienrasierer von Braun besitzt drei Klingen und einen flexiblen Scherkopf. So passt er sich Konturen gut an. Eine Reinigungsstation ist nicht im Lieferumfang, das Gehäuse ist jedoch wasserdicht und ermöglicht somit eine einfache Reinigung unter Wasser.

Auch für die Dusche ist das Modell geeignet. Sie können den Rasierer zur Trockenrasur oder auch mit Rasierschaum zur Nassrasur verwenden. Die Scherfolie über den Klingen soll auch sensible Haut vor Irritationen schützen. Der Akku hält mit einer Ladung 50 Minuten durch.

Weitere getestete Modelle

Hier ist eine Übersicht über einige andere im Test erwähnte Elektrorasierer:

  • Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32)
  • Philips Series 5000 (S5898/35)
  • Panasonic Series 900+ (ES-LS6A)
  • Braun Series 9 Pro+ (9515s)
  • Remington F8 Ultimate (Xf8705)

Was Sie über Elektrorasierer wissen sollten

Bei Elektrorasierern werden zwei verschiedene Arten unterschieden: Die Hersteller Braun und Panasonic setzen auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer. Dabei geht es vor allem um die Anordnung der Rasierklingen. Bei Folienrasierern ist der Scherkopf länglich, die Klingen sitzen unter einer Folie. Diese Folie besteht meist aus Metall und besitzt Löcher in unterschiedlichen Größen. Der Rasierer leitet die Haare nun in diese Löcher, wo sie von den Klingen abgeschnitten werden.

Rotationsrasierer besitzen rotierende Klingen. Sie schneiden das Barthaar dadurch von allen Seiten. Die Scherköpfe sind rund aufgebaut und in verschiedene Richtungen beweglich. So passen sich die Rasierer besonders gut an die Konturen im Gesicht an. Rotationsrasierer eignen sich vor allem für kurze Bärte.

Unser Tipp: Beim Rasieren sollten Sie das Gerät möglichst in kreisenden Bewegungen über die Haut führen.

Bei der Wahl des richtigen Rasierers kommt es vor allem auf Ihren Bartwuchs an. Rasieren Sie sich jeden Morgen komplett, lassen Sie einen Drei-Tage-Bart stehen, oder stutzen Sie einen langen Bart. Gute Rasierer sind auch für mehrere Bartstylings geeignet und besitzen zusätzliche Trimmer oder sogar einen Langhaarschneider. Für eine einfache Handhabung sind wasserdichte Modelle empfehlenswert.

In unserem Test rasierte kein Modell weniger als 40 Minuten am Stück. Da eine wiederholte Glattrasur je nach Kollegen fünf bis zehn Minuten in Anspruch nahm, läuft man insbesondere dank rechtzeitiger Akkuwarnungen kaum Gefahr, mitten in der Rasur pausieren zu müssen.

Wenn Sie den Elektrorasierer unter der Dusche oder sogar mit Schaum zur Nassrasur benutzen, sollte das Gerät natürlich wasserdicht sein. Viele Hersteller geben an, dass ihre Rasierer für Nassrasur geeignet sind, nicht alle Modelle tragen jedoch eine offizielle IP-Zertifizierung. Die IP-Klasse „IPX7“ steht hierbei für den Schutz bei vorübergehendem Untertauchen in bis zu ein Meter Wassertiefe - also genug für Dusche oder Badewanne.

Nehmen Sie den Elektrorasierer mit auf Reisen, sollte sich das Akku-Gerät natürlich beim Transport in der Tasche nicht selbstständig einschalten. Wird das Gerät mit einem Hardcase zur Aufbewahrung geliefert, sollte es zu keinen unbeabsichtigten Aktivitäten kommen.

Zuletzt sollten Sie auch noch darauf achten, wie teuer und gut erhältlich Ersatzteile für das Rasierer-Modell sind. Die Klingen im Folien- oder Rotationsscherkopf sind Verschleißteile. Zwar halten sie für gewöhnlich eineinhalb oder zwei Jahre, dann sollten sie aber ausgetauscht werden. Und je teurer der Rasierer selbst ist, desto hochpreisiger sind meist auch die Ersatzteile.

Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer.

Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Rasur mit Schaum oder unter der Dusche ist zwar hautschonender und wird oft als angenehmer empfunden.

Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten. Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv.

Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden. Folienrasierer verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen.

Rotationsrasierer arbeiten großflächiger. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten.

Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.

Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase.

Fazit: Die Testergebnisse der Stiftung Warentest zeigen, dass es gute Elektrorasierer für jeden Bedarf und Geldbeutel gibt. Der Testsieger überzeugt durch seine gründliche und hautschonende Rasur sowie praktische Extras, ist aber teuer. Gute Alternativen sind günstiger, bieten aber oft nicht die gleiche Ausstattung. Für eine gründliche und angenehme Rasur lohnt es sich, die Testergebnisse genau zu studieren und das passende Modell für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Ergebnisse des Stiftung Warentest zusammen:

Modell Typ Testurteil Besonderheiten
Braun Series 9 Pro 9465cc Folienrasierer Gut (1,6) Reinigungsstation, 5 Rasierelemente
Braun Series 5 50-B1200s Folienrasierer Gut (1,7) Preis-Leistungs-Sieger, wasserdicht
Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) Rotationsrasierer - Leise, lange Laufzeit, Reinigungsstation
Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) Folienrasierer - Schnell, leise, lange Akkulaufzeit

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