Starker Haarausfall bei Frauen über 50: Ursachen und Lösungen

Mit zunehmendem Alter, besonders ab der Menopause, werden die Haare dünner und fallen verstärkt aus. Bis zu einem Drittel der Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) leiden unter Haarausfall. In diesem Artikel werden die Ursachen für Haarausfall bei Frauen über 50 erläutert und mögliche Behandlungen und Präventionsmaßnahmen vorgestellt.

Haarausfall und Wechseljahre: Infos & Hilfe

In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt. Das kann sich in mehr oder weniger ausgeprägten Symptomen bemerkbar machen. So leiden Frauen in den Wechseljahren häufig an Haarausfall. Woran liegt das und was lässt sich dagegen unternehmen? Lesen Sie hier alles Wichtige zum Thema Haarausfall und Wechseljahre.

Dünnes Haar oder kahle Stellen an der Kopfhaut können für Frauen in jedem Alter zum Problem werden. In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt der Frau zwangsläufig, was sich häufig auf Haarwurzeln auswirkt und Haarausfall begünstigen kann. Ein veränderter Hormonspiegel ist jedoch nicht die einzige mögliche Ursache für Haarausfall in den Wechseljahren.

Wenn in den Wechseljahren der Haarausfall einsetzt, liegt die Vermutung nahe, dass der niedrige Östrogenspiegel für den Haarverlust verantwortlich ist. Aber müssten dann nicht alle Frauen im Klimakterium unter Haarausfall leiden?

Tatsächlich liegt die eigentliche Ursache in den Haarwurzeln , die anlagebedingt sensibel auf männliche Hormone, wie das Dihydrotestosteron (DHT), das im Körper von Männern und Frauen gebildet wird, reagieren. Das heißt: Die Überempfindlichkeit ist in die Wiege gelegt. Die Haarwurzeln reagieren in der Menopause nur noch empfindlicher auf die Hormonveränderungen.

Ursachen für Haarausfall in den Wechseljahren

Plötzlich starker Haarausfall? Bei Frauen in und nach den Wechseljahren sind dünne Haare eher die Regel als die Ausnahme. Je nach Studie ist etwas über die Hälfte der Frauen ab 50 Jahren von Haarausfall betroffen, ab dem 60. Lebensjahr sind es sogar bis zu 80 Prozent.

Eine Ursache für den Haarausfall liegt oft darin, dass die Geschlechtshormone während der Wechseljahre in ein Ungleichgewicht geraten. Deshalb heißt diese Art des Haarverlustes auch hormonell bedingter Haarausfall oder hormonelle Alopezie. In den Wechseljahren ist diese Art des Haarausfalls recht verbreitet. Die Eierstöcke produzieren in diesem Lebensabschnitt immer weniger Östrogen. Dadurch kommt es zu einem Überschuss an männlichen Sexualhormonen (Androgenen), etwa Testosteron. Der Haarzyklus gerät durcheinander, die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich. Die Folge: Die Haare fallen vermehrt aus.

Ein erhöhter Testosteronspiegel im Blut verkürzt die Wachstumsphasen der Haarwurzeln, sodass diese verkümmern und ausfallen. Haarausfall tritt bei Männern also häufiger und in der Regel auch früher auf als bei Frauen. Wenn in den Wechseljahren der Östrogenspiegel sinkt und der Anteil von Testosteron im Blut verhältnismäßig steigt, wirkt sich das bei vielen Frauen auf das Volumen und die Fülle der Kopfhaare aus.

In den Wechseljahren kommen jedoch auch andere hormonell bedingte Ursachen für Haarausfall in Frage. Etwa ein Drittel aller Frauen in den Wechseljahren leiden, bedingt durch Östrogenmangel, zumindest zeitweise unter Haarausfall. Ein Test des Hormonspiegels beim Arzt kann Aufschluss darüber geben, ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein könnte, um Hormonschwankungen entgegenzuwirken.

Haarverlust in den Wechseljahren hat bei mehr als 40 % aller Frauen eine erblich bedingte Ursache. Erblich-hormonell bedingter Haarausfall kann sich schon ab dem 20. Lebensjahr bemerkbar machen. Bei den meisten Frauen treten die ersten Symptome jedoch erst nach dem 40. Lebensjahr auf. Bei dieser Form des Haarverlusts liegt eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT) vor, welches die Rückbildung von Haarwurzeln begünstigt. Lichtet sich der Haaransatz vor allem im Scheitelbereich, sollte die Ursache mit einem entsprechenden Gentest abgeklärt werden.

Kreisrunder Haarausfall kann unabhängig vom Hormonspiegel auch in den Wechseljahren schubweise auftreten. Ursachen für kreisrunden Haarausfall sind bisher ungeklärt, vermutlich handelt es sich aber um eine Autoimmunreaktion. Entzündungsbedingter Haarverlust verursacht meist 2 bis 5 cm große Kahlstellen, die am ganzen Kopf vorkommen können. Die verkahlten Stellen zeigen keine äußerlichen Auffälligkeiten und verursachen auch keine Schmerzen. Beim Kämmen kann es jedoch vorkommen, dass die Kopfhaut durch Kratzen verletzt wird. Während akuten Schüben und zur Vorbeugung haben sich Vitamin C und Eisen als Hausmittel bewährt. Die Haare wachsen in den meisten Fällen jedoch von allein nach, bis beim nächsten Schub eine andere Stelle verkahlt.

Geraten Hormone aus der Balance, kann das zum Haarausfall führen. Eine Veränderung des Hormonhaushalts tritt insbesondere in der Pubertät, während der Wechseljahre und in der Schwangerschaft auf. Auch das Absetzen von hormonellen Verhütungsmitteln („Pille“) beeinflusst die Hormone.

Beim Eintreten der Wechseljahre wird der natürliche Zyklus durch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel wie der Pille künstlich aufrecht erhalten. Auch bei Frauen, die die Pille in den Wechseljahren weiterhin nehmen, bleibt die Regelblutung jedoch immer öfter aus und es können typische Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Haarausfall auftreten. Wird die Pille nach längerer Einnahme nach Beginn der Wechseljahre abgesetzt, sind ausfallende Haare eine häufige Begleiterscheinung. Auch in solchen Fällen kann die Behandlung mit bioidentischen Hormonen den Haarausfall vorbeugen und Symptome von Östrogenmangel mildern.

Nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille kommt vermehrter Haarausfall häufiger vor. Ähnlich ist es im Rahmen einer Schwangerschaft. Später in den Wechseljahren nimmt die Östrogenproduktion der Eierstöcke ab. Meistens passiert das zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr. Als bekannteste Wirkungen dieses Hormonumschwungs zählen Hitzewallungen, Reizbarkeit oder Schlafstörungen.

Diagnose

Vor der Therapie eines Haarausfalls steht die richtige Diagnose. Um diese herauszufinden, gehört neben einer Anamnese und einer körperlichen Untersuchung eine Blutentnahme dazu, um beispielsweise eine Blutarmut oder hormonelle Schwankungen nachzuweisen. In manchen Fällen wird auch eine Biopsie der Kopfhaut entnommen, um eine Entzündung oder eine infektiöse Erkrankung (zum Beispiel einen Pilzbefall) auszuschließen.

Weitere Untersuchungen dienen der Quantifizierung des Haarausfalls. Zum Beispiel:

  • Zupftest: Der Untersucher schlingt sich eine aus etwa 60 Haaren bestehende Haarsträhne um den Finger und zupft vorsichtig.
  • Phototrichogramm und Trichoscan: Es wird ein kleines Areal der Kopfhaut rasiert.
  • Mikroskopische Untersuchungen: Eine komplette Haarsträhne samt Haarwurzeln wird unter dem Mikroskop begutachtet.

Behandlungsmöglichkeiten

Die fortschreitende Entwicklung des Haarausfalls in den Wechseljahren müssen Sie nicht hinnehmen. In kontrollierten Studien wurde belegt, dass es einen Wirkstoff gibt, der bei anlagebedingtem Haarausfall sehr gut wirkt: Minoxidil.

Zur Abklärung der Ursache für schwindende Haarfülle sollten Betroffene zunächst einen Hautarzt konsultieren. Je nach Ursache kommen medikamentöse Behandlungen oder Behandlungen mit Hormonen in Frage. Beim Facharzt können mögliche Faktoren eingegrenzt und ausgeschlossen werden, um die richtige Therapieform zu finden.

Um die hemmende Wirkung von männlichen Hormonen auf die Haarwurzeln zu unterdrücken, bieten sich Behandlungen mit Östrogen und Progesteron bei Haarausfall an. Treten in der Zeit der Wechseljahre auch andere Beschwerden wie Müdigkeit oder Gelenkschmerzen auf, können Behandlungen mit bioidentischen Hormonen den Hormonhaushalt ausgleichen und Symptome lindern. Auch die Einnahme oder das Absetzen der Pille in den Wechseljahren kann sich positiv auf die Entwicklung der Haarwurzeln auswirken.

Bei erblich bedingtem Haarverlust bieten sich medikamentöse Behandlungen an, diese schlagen jedoch nicht bei jeder Frau an. Nach ärztlicher Absprache werden in einigen Fällen Medikamente wie Finasterid, Minoxidil oder Antiandrogene eingesetzt. Auch der erbliche Haarausfall kann sich nach der Menopause von selbst einstellen, wenn die Hormonbalance sich einpendelt und Hormonschwankungen nachlassen.

Es gibt zwei Wirkstoffe, die dem Haarausfall wirksam entgegensteuern können. Der Blutdrucksenker Minoxidil lässt bei erblich bedingtem Haarausfall in einigen Fällen neue, kräftigere Haare nachwachsen.

Gegen hormonbedingten Haarausfall verschreiben Dermatologinnen und Dermatologen Tabletten, die Anti-Androgene enthalten.

Bei diffusem Haarausfall bessert sich in der Regel, wenn die zugrunde liegende Erkrankung oder der Mangel behandelt wird. Medikamente können, müssen aber nicht Teil des Behandlungsplans sein.

Haarausfall bei Frauen: Häufigkeit, Arten, Ursachen

REGAINE® für Frauen mit Minoxidil wurde speziell zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls bei der Frau entwickelt. Es ist ein wirksames und gut verträgliches Arzneimittel in Form einer Lösung oder eines Schaums, das gezielt dort eingesetzt wird, wo es wirken soll: äußerlich auf der Kopfhaut. Daher greift REGAINE® auch nicht in den natürlichen Hormonhaushalt ein. REGAINE® für Frauen stärkt die empfindlichen Haarwurzeln, verbessert ihre Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung. So kann REGAINE® nicht nur den Haarausfall stoppen, sondern es können auch neue Haare nachwachsen.

REGAINE® für Frauen erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Apotheker oder Dermatologen zur Wirksamkeit beraten.

Mit dem anerkannten Wirkstoff Minoxidil kann REGAINE® für Frauen den Haarausfall stoppen und sogar das Wachstum neuer Haare stimulieren. Der Wirkstoff Minoxidil dringt über die Kopfhaut gezielt bis zur Haarwurzel vor. Dort unterstützt er unter anderem die Verbesserung der Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln. REGAINE® für Frauen stärkt und revitalisiert die empfindlichen Haarwurzeln. Dünnes Haar kann kräftiger wachsen. Der Haarausfall wird gestoppt und sogar neues Haarwachstum wird angeregt. REGAINE® für Frauen kann sichtbar schon nach 12 Wochen wirken.

Bei kreisrundem Haarausfall werden meist Glukokortikoide oder JAK-Inhibitoren zur medikamentösen Behandlung verordnet. Diese sind verschreibungspflichtig. Weitere hilfreiche Methoden können die Low-Level-Laser-Therapie, Microneedling oder das Einspritzen von Blutplättchen-reichem Eigenplasma in die Kopfhaut sein.

Haartransplantation: Dafür werden Haare am Hinterkopf entnommen. An den kahlen Stellen setzt der Arzt Mikroschlitze und verpflanzt die Transplantate. Dabei bestimmt er auch die Dichte und Richtung, in der die Haare in Zukunft wachsen sollen. Das Ganze geschieht in Millimeterarbeit.

Was Sie selbst tun können

Es gibt einige Hausmittel, pflanzliche Alternativen oder Möglichkeiten der komplementären und Alternativmedizin, um Haarausfall in den Wechseljahren zu lindern. Die meisten dieser Methoden sind wissenschaftlich jedoch nicht belegt. Wenden Sie sie daher nur in Absprache mit Arzt oder Ärztin und/oder lediglich ergänzend zu einer klassischen Therapie an.

Klarzustellen ist, dass viele Formen von Haarausfall vorübergehend sind und das Haar von selbst nachwächst. Das wichtigste „Hausmittel“ gegen Haarausfall bei Frauen ist die Ernährung: Die für kräftiges Haar notwendigen Bausteine stecken in frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und tierischen Lebensmitteln wie Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch. Auch Milchprodukte, Eier, magerer Fisch, Nüsse, Pilze und Hülsenfrüchte dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Waschen Sie Ihre Haare mit Bier. Für ein Basilikumextrakt hacken Sie 100 g frische Basilikumblätter und geben Sie diese zu 200 ml hochkonzentrierten Alkohol. Lassen Sie das Gemisch vier Wochen lang ziehen. Filtern Sie die restlichen Basilikumblätter mit einem Kaffeefilter aus und lagern Sie die Lösung in einer Tropfflasche.

Die beste Unterstützung für Haarwurzeln während der Wechseljahre ist eine ausgewogene Ernährung. Vitamine, Ballaststoffe und vor allem Proteine werden zur Entwicklung von Haarzellen gebraucht. Außerdem kann Eisenmangel Haarausfall begünstigen, was sich leicht durch die Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungsmittel beheben lässt. Auch ein Mangel an Vitamin D kann sich negativ auf das Haarwachstum auswirken. Vitamin D kann nicht über die Nahrung aufgenommen werden, sondern wird von der Haut unter Einfluss von UV-B Strahlung körperintern produziert. Regelmäßiges Sonnenbaden im Winter kann den Vitamin D Haushalt ins Gleichgewicht bringen und so Haarausfall verringern.

Um Haarausfall in den Wechseljahren zu reduzieren, ist eine Ernährung reich an den Vitaminen C, B und A sowie den Mineralstoffen Zink, Eisen, Kupfer, Magnesium oder Calcium sinnvoll. Auch ein gesundes Körpergewicht mag gegen Haarausfall in den Wechseljahren helfen. Übergewichtige Frauen mit einem Body-Mass-Index von mehr als 25 leiden statistisch gesehen öfter an Haarausfall in der Postmenopause als normalgewichtige Frauen.

In einer Studie aus dem Jahr 2015 zeigte sich Rosmarinöl als ähnlich wirksam wie Minoxidil. Auf die Kopfhaut aufgetragen, soll es die Durchblutung und die Gesundheit der Kopfhaut fördern.

Gegen Haarausfall in den Wechseljahren gibt es einige pflanzliche Mittel, die betroffene Frauen ausprobieren können, zum Beispiel: Antioxidantien, etwa Flavonoide in Äpfeln, Zimt, Kakao oder Trauben, können mitunter das Haarwachstum fördern. Koffein soll Zellvermehrung und Haarwachstum ankurbeln. Zwiebelsaft kann die Haarfollikel stimulieren und so helfen, Haarausfall in den Wechseljahren zu reduzieren.

Auch Stress kann zu Haarausfall beitragen. Stress kann zu einer übermäßigen Anregung der Talgproduktion führen, weshalb die Haarwurzeln ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Bei starkem Stress können die Haare in Büscheln ausfallen.

Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die Frauen bei der Behandlung von Haarausfall helfen können. Natürliches Henna-Pulver enthält Gerbstoffe, die die Kopfhaut straffen, das Haar kräftigen und Haarausfall reduzieren können. Basilikumblätter haben antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften.

Haarpflege

Häufiges Tragen von Mützen, raue Kopfkissenbezüge und ein grober Umgang mit der Kopfhaut beim Waschen und Kämmen reizt die Haarwurzeln und kann Haarausfall begünstigen. Kopfhaut braucht wie jede Hautpartie sanfte Pflege und reagiert empfindlich auf Reizungen.

Auch chemische Reizungen können die Haare schädigen und Haarausfall für die Dauer der Wechseljahre antreiben. Aggressive Mittel zum Färben, Anwendungen gegen Läuse und schadstoffbelastete Pflegeprodukte sollten Sie nur in Ausnahmefällen anwenden. Wenn beim morgendlichen Kämmen lose Haare in der Bürste zurückbleiben, ist das kein Grund zur Panik.

Um die sensiblen Haare in den Wechseljahre nicht noch mehr zu strapazieren, ist ein sanfter Umgang gefragt. Das beginnt schon beim Abtrocknen der Haare nach dem Waschen. Wer ein Microfasertuch nutzt und die Haare trocken tupft anstatt zu rubbeln, erspart ihnen übermäßige mechanische Reizungen. Das gleiche gilt für einen sanften Kopfkissenbezug aus Samt statt rauer Baumwolle oder Leinen. Eine Haarbürste mit weichen Silikonborsten und gefühlvolle Bewegungen schonen das Haar ebenfalls. Stylingprodukte wie Lockenstab, Glätteisen und Föhn haben auch nur selten etwas am und im Haar verloren und üben sich besser im Verzicht.

Verzichten Sie auf aggressive Produkte oder überlassen Sie Colorationen und Haarglättungsbehandlungen lieber dem Fachmann. Ziehen Sie nicht zu stark an den Haaren (Vorsicht bei Haarbändern, Haargummis, usw.) und verwenden Sie geeignete Bürsten. Wenn Sie sich die Haare gerne glätten oder föhnen, vermeiden Sie zu hohe Temperaturen! Tragen Sie nährende Öle auf, um die Haarfaser zu schützen und zu reparieren, tauschen Sie Ihr klassisches Shampoo gegen eine Waschcreme zur Bekämpfung von Haarspliss ein.

Vorbeugung

Um erblich-hormonell bedingtem Haarausfall vorzubeugen, sollten Frauen ab 40 außerdem auf ihre Ernährung und die richtige Haarpflege achten.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Übergewicht mit einem BMI von über 25 ein möglicher Risikofaktor für weiblichen Haarausfall ist. Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind demnach gute Möglichkeiten, dem Haarverlust im Alter vorzubeugen.

Fast jede dritte Frau hat im Lauf ihres Lebens mit Haarausfall zu kämpfen. Der Leidensdruck ist groß. Dabei lässt sich Haarverlust gezielt bekämpfen.

Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden. Deshalb möchten wir, vom Haar-Team der Fontana Klinik in Mainz, Ihnen dabei helfen, Ihren Haarausfall wirksam zu bekämpfen.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Neben den hormonellen Ursachen gibt es auch andere Faktoren, die Haarausfall bei Frauen über 50 verursachen können:

  • Medikamente: Die Einnahme bestimmter Arzneimittel kann das Haarwachstum verhindern. Dazu gehören einige Blutverdünner, Antidepressiva und ACE-Hemmer sowie Antiepileptika, die den Wirkstoff Valproinsäure enthalten, oder Zytostatika.
  • Ernährung: Das Haar wird über die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgt. Damit sie gesund wachsen können, brauchen die Haare Vitamine und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Biotin (Vitamin B7), Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C. Eine Unterversorgung kann den Haarausfall fördern.
  • Pflegefehler / mechanisch bedingter Haarausfall: Wer seine Haare zu heiß wäscht, föhnt oder mit dem Glätteisen behandelt, kann Haarausfall fördern. Ungeeignete Shampoos und Hairstyling-Produkte belasten die Haarsubstanz zusätzlich.

Auch die aktuelle Dauermedikation des Patienten sollte kritisch überprüft werden, um einen Haarausfall als Medikamentennebenwirkung zu erkennen. Zusätzlich wird eine Blutentnahme durchgeführt, um sowohl Hormonspiegel zu bestimmen als auch Vitamin- oder Nährstoffmangelzustände erkennen zu können.

Sowohl durch eine einseitige Ernährung, zum Beispiel durch vegane oder vegetarische Lebensweise als auch durch Essstörungen kann ein Mangel an Vitaminen und Nährstoffen vorkommen. Einige Vitamine und Spurenelemente sind wichtig für das Haarwachstum, vor allem Eisen.

Durch eine Unterfunktion der Schilddrüse und einen dadurch bedingten Mangel an Schilddrüsenhormonen kann es nicht nur zu Antriebsmangel, Kälteempfinden und Gewichtszunahme kommen.

Auch Styling-Fehler können ebenfalls für Haarausfall sorgen. Eine starke Hitzeeinwirkung beim Föhnen, Glätten oder einer Dauerwelle macht das Haar trocken und spröde.

tags: #starker #haarausfall #ursachen #frauen #über #50

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen