Haarspülung für trockene Haare im Test: Welche Produkte wirklich helfen

Mehr Glanz und Kämmbarkeit, weniger Haarbruch - das versprechen Haarspülungen. Eine Haarspülung, auch Conditioner genannt, soll das Haar nach der Wäsche geschmeidiger, leichter kämmbar und widerstandsfähiger machen. Während Shampoos Schmutz und Styling-Rückstände von Kopfhaut und Haaren entfernen, wirkt die Spülung ausgleichend: Sie legt sich wie ein dünner Film um die äußere Schuppenschicht des Haars, glättet diese und kann so Verknotungen vorbeugen. Die Haare werden geschmeidiger und glänzender.

Das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ attestiert den meisten Conditionern einwandfreie Formulierungen. Doch einige Produkte enttäuschen im Test. Eine Haarspülung einer bekannten Marke enthält gleich mehrere Schadstoffe. Ein Conditioner für die Haare verleiht Glanz, Geschmeidigkeit und bietet Schutz vorm Austrocknen - so lautet zumindest das Werbeversprechen. Aber häufig geht der haarverschönernde Effekt zulasten der Gesundheit: Nicht alle Rezepturen sind frei von problematischen Inhaltsstoffen, warnt „Öko-Test“.

Das Verbrauchermagazin hat 38 Haarspülungen ins Labor geschickt und geprüft, welche Produkte nicht nur mit einer guten Pflegewirkung überzeugen, sondern auch bei der Zusammensetzung unbedenklich sind. Die meisten Spülungen bestehen den Test, zwei erhalten die Note „Ungenügend“. So enthält ein Markenprodukt mehrere gesundheitsbedenkliche Stoffe.

Vor dem Haare waschen einen Conditioner / Spülung benutzen? Richtig oder falsch ?

Die besten Conditioner im Test

Von 38 untersuchten Haarspülungen konnten sich die meisten im Test von „Öko-Test“ behaupten. Vier Produkte schneiden mit einem guten Gesamturteil ab, die Bestnote „Sehr gut“ holen sich 26 Conditioner. Hier ein Auszug der besten Spülungen im Test:

  • Urtekram Intense Moisture Conditioner Wild Lemongrass, 180 ml
  • Logona Feuchtigkeitsspülung Bio-Aloe Vera, 200 ml
  • L‘Oréal Botanicals Fresh Care Argan & Saflorblüte Spülung, 200 ml

Regelmäßige Anwendung von Haarspülungen macht das Haar geschmeidiger.

Häufig eingesetzte Inhaltsstoffe in Conditionern sind feuchtigkeitsspendende Substanzen wie Glycerin, Panthenol (Provitamin B5) oder Hyaluronsäure. Diese binden das Wasser in der Haarfaser und verhindern so, dass das Haar austrocknet. Pflanzliche Öle wie Argan- oder Jojobaöl pflegen intensiv und können brüchige Spitzen geschmeidiger machen. Proteine und Aminosäuren - beispielsweise aus Weizen, Hafer oder Soja - kommen hingegen häufig in Conditionern für geschädigtes Haar zum Einsatz, da sie in die oberste Schicht des Haars eindringen und dort kleine Schäden füllen können.

Glänzendes und geschmeidiges Haar, das sich leicht kämmen lässt - das schaffen alle Produkte im Conditioner-Test der Stiftung Warentest. Alle geprüften Haarspülungen sind leicht anzu­wenden und verbessern die Haar­eigenschaften. Rundum gute Pflege ist dabei keine Frage des Preises. Güns­tige Eigenmarken der Discounter und Drogerien liegen am Ende sogar vor vielen teuren Markenklassikern.

Haarspülungen enthalten Pfle­gestoffe, die das Haar glänzender, geschmeidiger und leicht kämm­bar machen. Eine wichtige Rolle spielen katio­nische Tenside. Sie bleiben an geschädigten Stellen der Haar­oberfläche haften. Viele Anbieter setzen zudem auf Silikone. Sie unterstützen den Pfle­geeffekt - sollen das Haar mit der Zeit aber beschweren. Unser Conditioner-Test kann das nicht bestätigen. Die meisten Produkte steigern das Volumen der Haare nach mehr­maliger Anwendung. Nur bei vier Spülungen mit Silikonen war das Volumen auf Dauer etwas geringer als bei den anderen.

Haarspülungen haben gegenüber -kuren den Vorteil, dass sie nur sehr kurz einwirken müssen. Die Aufgabenstellung ist ansonsten die gleiche: Sowohl Kuren als auch Spülungen sollen das Haar schützen und gesund aussehen lassen. Damit das gelingt, hinterlassen sie auf den Haaren eine Schutzschicht, die auch angegriffene Haare glättet, indem sie Unebenheiten auf der Oberfläche ausgleicht. Das geschieht mit unterschiedlichen Mitteln.

Hersteller versprechen gern, dass ihre Produkte beschädigte Haare reparieren könnten. Das ist allerdings nicht möglich, weil Haare aus totem Hornmaterial bestehen. Deshalb können Haarpflegemittel auch ruhig auf Vitamine und Mineralstoffe verzichten. Etwas anders sieht es aus, wenn eine Spülung auch für die Pflege der Kopfhaut gedacht ist und entsprechend kräftig einmassiert wird. Auf diese Weise können Wirkstoffe möglicherweise bis zu den Haarwurzeln vordringen, was aber nur bei längerer Einwirkzeit funktioniert.

Vor der Auswahl einer Haarspülung sollte also klar sein, was man damit erreichen und wie lange man sie anwenden will. Danach scheint die Entscheidung leicht zu fallen, weil die Hersteller Haarspülungen für sämtliche Haartypen, Haarprobleme und Pflegeziele anbieten. Besonders gefragt sind Spülungen, die strapazierte Haare gesund aussehen lassen. Regelmäßiges Föhnen und Färben, Heizungsluft, starke Sonnenstrahlung oder tägliches Haarewaschen schaden früher oder später den Haaren sichtlich. Darunter leiden vor allem lange Haare.

Kurze Haare, die regelmäßig nachgeschnitten werden, brauchen solche Pflegemittel in der Regel nicht. Probleme treten dagegen bei langen Haaren auf. Sie sollen durch den Einsatz von Haarkuren oder -spülungen hinausgezögert oder übertüncht werden. Eine auf den Haaren verbleibende Schicht schützt gesundes Haar vor schädlichen Umwelteinflüssen und vor dem Austrocknen. Auf diese Weise bleiben die Haare lange Zeit in dem Zustand gerade nachgewachsener Haare.

Bei geschädigten Haaren sorgen bestimmte Inhaltsstoffe dafür, dass die aufgeraute oder zersplitterte Oberfläche geglättet und Spliss verklebt wird. Die Haare glänzen, fallen geschmeidig, lassen sich leichter durchkämmen und fliegen nicht. Sie werden zwar nicht gesund, sehen aber immerhin so aus und fühlen sich auch so an.

Conditioner (dt. Haarspülungen) versprechen, was alle wollen: geschmeidiges, glänzendes, gesundes Haar. Ihre Aufgabe: Im Gegensatz zu Haarkuren wirken Spülungen an der Oberfläche des Haares und helfen die nach dem Shampoonieren geöffnete Schuppenschicht wieder zu schließen sowie den pH-Wert zu regulieren. Kaputtes Haar gesund pflegen können Conditioner zwar nicht, als fester Bestandteil der Hair-Care-Routine machen sie die Haare jedoch langfristig widerstandsfähiger und weniger anfällig für Spliss und Haarbruch.

Shampoos befreien das Haar von Staub, Talg und Rückständen von Stylingprodukten. Während des Einschäumens rauen die waschaktiven Substanzen die äußere Schuppensicht der Haare auf. Diese so genannte Cuticula schützt das Haarinnere, reagiert allerdings sensibel auf mechanische Belastung/Reibung und äußere Einflüsse wie Hitze (heißes Wasser, Föhnen, Glätten), anionische Tenside und einen hohen pH-Wert (Shampoo) oder auch chemische Behandlungen (Dauerwelle, Färben, Bleichen).

Das Öffnen der Schuppenschicht ist nötig, damit das Shampoo effektiv arbeiten und Verschmutzungen beseitigen kann. Conditioner schließt sie wieder. Dazu enthalten Conditioner Säuren, die den pH-Wert ausgleichen, sowie kationische Stoffe und Pflegezusätze, die sich an die geöffnete Schuppenschicht anlagern, eine Schutzschicht bilden und die Stuktur glätten. Die Folge: Das Haar ist leichter kämmbar. Diese Versiegelung ist nicht permanent und wird bei der nächsten Wäsche wieder abgespült. Deshalb ist es sinnvoll, regelmäßig Conditioner zu benutzen.

Die Klassiker unter den Haarspülungen sind Rinse-Out-Conditioner. Man trägt sie als letzten Step nach dem Waschen direkt unter der Dusche auf und spült sie anschließend gründlich aus. Daneben gibt es zeitsparende Leave-in-Produkte zum Aufsprühen, als Creme oder Fluid, die im handtuchtrockene Haar verteilt und nicht ausgespült werden.

Damit Conditioner ihren Job erfüllen können, enthalten die meisten Produkte ähnliche Komponenten. Besonders wichtig: kationische Tenside. Kurzer Exkurs für alle, die es genauer wissen wollen: Beim Haarewaschen benutzen wir Shampoos mit negativ geladenen waschaktiven Substanzen. Conditioner enthalten das Gegenstück, also positiv geladene Substanzen, die von der negativ geladenen Haaroberfläche geradezu magisch angezogen werden. Dort lagern sie sich an den besonders geschädigten Stellen an, glätten die Struktur und neutralisieren die statische Aufladung.

Um den aus dem Gleichgewicht geratenen pH-Wert zu regulieren, enthalten die meisten Conditioner Säuren (z. B. Gleichzeitig versorgen hydratisierend Pflegestoffe, beispielsweise Glycerin, Panthenol, Aloe Vera oder Hyaloronsäure, das Haar mit Feuchtigkeit. Öle und Fette helfen, die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen und verleihen Glanz und Geschmeidigkeit. Proteine bzw. Aminosäuren sind kein Muss im Conditioner, helfen aber, das Haar zu stärken und Schäden zu reparieren.

Gut zu wissen: Hat das Haar keinen Proteinmangel, kann ein Übermaß an Protein in der Pflegeroutine auch kontraproduktiv wirken und die Haare stumpf, starr, störrisch und im schlimmsten Fall brüchig werden lassen.

Dass Conditioner Haare fettig und schlapp aussehen lässt, ist ein Mythos, den wir in unserem Praxistest eindeutlich widerlegen konnten. Wichtig ist allerdings, dass man den richtigen Conditioner für seinen Haartyp wählt. Kurzes Haar braucht nicht unbedingt eine Haarspülung, ebenso wie sehr fettiges Haar. Feines bis normales Haar profitiert von leichten, silikonfreien Formulierungen, die nicht beschweren oder überpflegen. Vor allem strukturgeschädigtes, stark strapaziertes Haar braucht Proteine zum Aufbau. Wer mit trockenem, sprödem Haar kämpft, darf ruhig in die Vollen greifen. Feuchtigkeitsspendende Conditioner mit nährenden Ölen/Fetten sind die richtige Wahl. Für einen Instant-Wow-Effekt sorgen Produkte mit Silikonen. Sie sollten jedoch sparsam eingesetzt werden, damit kein Build-Up entsteht. Lockiges oder krauses Haar verträgt ebenfalls reichhaltige Conditioner mit hoher Pflegewirkung und profitiert ebenso wie trockenes Haar besonders von Leave-In-Produkten.

Haarspülungen sind aus der täglichen Haarpflege nicht mehr wegzudenken. Sie verleihen Ihrem Haar Glanz und sorgen dafür, dass es gesund bleibt und sich leichter kämmen lässt. Doch bei der Vielzahl an Produkten auf dem Markt fällt die Wahl oft schwer. Welche Spülung ist die richtige für Ihren Haartyp? Und worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Schadstoffe in Haarspülungen

Viele Hersteller greifen in ihren Produkten auch zu Silikonen. Sie machen die Haare geschmeidig und verleihen ihnen Glanz. Eine nachhaltig pflegende Wirkung üben die synthetisch hergestellten Kunststoffverbindungen aber nicht aus. Wenn es sich um auswaschbare Silikone handelt, treten die Haarschäden nach der nächsten Wäsche wieder in Erscheinung.

Lassen sich die Silikone nicht leicht auswaschen, lagern sie sich auf den Haaren ab und beschweren diese. Das nimmt vor allem feinem Haar das Volumen. Zudem kann es zu Schuppenbildung und Juckreiz auf der Kopfhaut kommen. Problematisch sind die Kunststoffverbindungen auch, weil sie sich kaum abbauen lassen und sich in der Umwelt anreichern. Laut „Öko-Test“ verzichtet inzwischen ein großer Teil der Hersteller auf den Einsatz von Silikonen und setzt stattdessen auf wertvolle Öle - doch gerade bekannte Marken ziehen bei diesem Trend nicht mit.

Laut Testbericht kommen Silikone unter anderem in der Haarspülung „Oil Care“ von Dove sowie in der Pantene Pro-V-„Vita Glow Repair & Care“-Pflegespülung vor. Letztere enthält mit künstlichem Moschusduft eine weitere problematische Substanz. Sie könne sich im Körper anreichern und zu Leberschäden führen, warnt „Öko-Test“.

Daneben sind die Tester auf weitere Schadstoffe in den Haarspülungen gestoßen. Alle haben das Potenzial, der Gesundheit und der Umwelt zu schaden. Die beiden Testverlierer enthalten den Großteil der kritischen Substanzen: Im My New Hair-Keratin-Conditioner „Kraft & Pflege” stecken zwei problematische Konservierungsstoffe, Formaldehyd und halogenorganische Verbindungen. Diese können Allergien auslösen und die Haut reizen. Formaldehyd gilt sogar als krebsfördernd, wenn es über die Atemwege in den Körper gelangt. Auch einige halogenorganische Verbindungen seien den Experten zufolge krebserregend. Dafür gibt es die Note „Ungenügend“.

Es geht aber noch schlimmer, wie der „Repair & Detox“-Conditioner von John Frieda zeigt. Dass im Produktnamen das Wort „Detox“ - auf Deutsch „Entgiftung“ - vorkomme, könne nur „ein schlechter Scherz“ sein, heißt es im Testbericht. Denn in der Formulierung kommen gleich drei potenziell gesundheitsschädliche Substanzen vor: Neben halogenorganischen Verbindungen auch künstlicher Moschusduft und Butylhydroxytoluol (BHT). Letzteres ist ein Konservierungsstoff, der im Verdacht steht, die Schilddrüsenfunktion zu stören.

Gesundheitlich einwandfreie Rezepturen finden Verbraucher bei zertifizierten Naturkosmetikmarken, denn diese dürfen keinerlei synthetische oder potenziell schädliche Substanzen in ihren Produkten verwenden. Allerdings weist „Öko-Test“ darauf hin, dass Naturkosmetikmarken einzelne Produkte manchmal nicht zertifizieren lassen, um manche Substanzen dennoch verwenden zu können. Im Test betrifft das die Spülungen von Santé und der Rossmann-Marke Alterra.

Formulierungen ohne Silikone und kritische Substanzen bieten die Testsieger. 26 von 38 Produkten schließen mit der Note „Sehr gut“ ab. Überzeugen können vor allem Haarspülungen, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren.

Testsieger-Haarspülungen im Detail

Der Urtekram „Intense Moisture“-Conditioner ist eine Spülung speziell für trockenes und strapaziertes Haar. Sie enthält eine Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen, die dem Haar Feuchtigkeit spenden und es geschmeidig machen sollen. Zu den Bestandteilen gehören Bio-Aloe-vera und Glycerin. Bio-Zitronengrasextrakt sorgt nicht nur für einen frischen Duft, sondern kann auch eine belebende Wirkung auf das Haar haben. Bio-Kokosöl wird hingegen oft verwendet, um die Kämmbarkeit zu verbessern und dem Haar Glanz zu verleihen.

Die Spülung ist laut Herstellerangaben vegan und enthält 99 Prozent Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs, wobei 12 Prozent davon aus kontrolliert biologischem Anbau stammen sollen. Gegen trockenes und strapaziertes Haar soll auch die Haarspülung von Logona helfen. Im Mittelpunkt der Formulierung steht Bio-Aloe-vera, die für ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften bekannt ist und das Haar weicher machen kann. Ergänzt wird die Rezeptur durch Glycerin, das die Haare ebenfalls hydratisieren und elastisch machen soll. Pflegende Öle wie Kokosöl tragen dazu bei, die Kämmbarkeit zu erleichtern und dem Haar einen natürlichen Glanz zu verleihen.

Die Rezeptur setzt auf naturbasierte Inhaltsstoffe und verzichtet auf synthetische Zusätze, Silikone und Parabene. Dadurch wirkt die Spülung besonders leicht und beschwert das Haar nicht. Die L‘Oréal Botanicals-„Fresh Care“-Spülung soll trockenes Haar mit Arganöl und Saflorblütenöl Geschmeidigkeit und Glanz verleihen: Arganöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E. Sie können dazu beitragen, die Haarfaser zu stärken und vor Haarbruch zu schützen.

Tabelle: Empfehlenswerte Haarspülungen und ihre Eigenschaften

Produkt Hauptinhaltsstoffe Besondere Eigenschaften
Urtekram Intense Moisture Conditioner Bio-Aloe Vera, Glycerin, Bio-Zitronengrasextrakt, Bio-Kokosöl Vegan, 99% natürliche Inhaltsstoffe, feuchtigkeitsspendend
Logona Feuchtigkeitsspülung Bio-Aloe Vera Bio-Aloe Vera, Glycerin, Kokosöl Naturbasiert, ohne synthetische Zusätze, Silikone und Parabene
L‘Oréal Botanicals Fresh Care Spülung Arganöl, Saflorblütenöl Reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E

Weitere Testergebnisse und Empfehlungen

Bei vier Haarspülungen sind die Öko-Tester auf unerwünschte Stoffe gestoßen. Kritik gab es unter anderem für einen bedenklichen UV-Filter, kritische Konservierungsstoffe, bedenkliche Duftstoffe und umweltbelastende Kunststoffe.

Auf diese Inhaltsstoffe sind die Tester vereinzelt gestoßen:

  • Problematische Konservierungsstoffe: Kritisch sehen die Tester die Kombination von Chlormethylisothiazolinon (CIT) und Methylisothiazolinon (MIT). Insbesondere CIT ist ein starkes Allergen. Die Mischung aus CIT und MIT darf nur bis zu einer gewissen Konzentration eingesetzt werden.
  • Chlorhexidindigluconat: Der Stoff gehört ebenfalls zur Gruppe der halogenorganischen Verbindungen.
  • Propylparaben: Diese längerkettigen Parabene stehen im Verdacht, wie Hormone auf den menschlichen Organismus zu wirken. Zudem haben sie in Tierversuchen fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften gezeigt.
  • Bedenkliche Duftstoffe Galaxolid (HHCB) und Tonalid (AHTN): Die polyzyklische Moschusverbindung reichert sich im menschlichen Fettgewebe an und stehen laut der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen.
  • Cashmeran: Der synthetische Moschusduft reichert sich ebenfalls im Fettgewebe an und ist darüber hinaus in der Umwelt nur schwer abbaubar.
  • Hydroxycitronellal: Dieser Duftstoff löst vergleichsweise häufig allergische Reaktionen aus.
  • Schwere Kunststoffverbindungen und Silikone: Laut den Testern sei das nicht mehr zeitgemäß, denn es gehe auch ohne diese Inhaltsstoffe.
  • UV-Filter Ethylhexylmethoxycinnamat: Dieser Filter hat sich bereits in Tierversuchen als hormonell wirksam erwiesen.
  • PEG-Verbindungen: Einige dieser Substanzen können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe und so auch für die bedenklichen Substanzen machen.

Punktabzüge gab es auch bei der Nachhaltigkeit der Verpackung. Bei nur wenigen Produkten verwendeten Hersteller nachweislich Flaschen und Tuben aus Recyclingplastik.

Teuer bedeutet bekanntlich nicht gleich gut. Das zeigen die Ergebnisse der vier Produkte. Diese Haarspülungen großer Marken fielen bei Öko-Test rigoros durch:

  • L’Oréal Elvital Color Glanz Farbschutz Pflege-Spülung
  • Redken Color Extend Magnetics Conditioner
  • Procter & Gamble - Hair Biology Full & Shining Pflegespülung

Frizz, Spliss, Haarbruch und eine gröbere Textur sind alles verräterische Anzeichen für trockenes Haar. Wenn es dir wie mir geht, hast du vielleicht einen von Natur aus trockeneren Haartyp. Doch es kann auch sein, dass deine Strähnen aufgrund von übermäßigem Färben und Hitzeeinwirkung ausgetrocknet sind. Trockenes Haar fühlt sich normalerweise rau an und sieht stumpf aus. Außerdem lässt es sich schwer frisieren und Spliss wird deutlich sichtbarer.

tags: #Spülung #trockene #Haare #Test

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen