Spliss ist der Endgegner für alle, die sich langes, gesundes Haar wünschen. Wenn sich die Spitzen spalten, ist das nicht nur nervig, sondern oft auch ein Zeichen dafür, dass deinem Haar gerade etwas fehlt. Aber keine Sorge - wir zeigen dir, woher Spliss kommt, wie du ihn wieder loswirst und was du tun kannst, damit er gar nicht erst entsteht.
Haarspliss, auch bekannt als gespaltene Haarspitzen, bedeutet, dass das Haar an den Enden in zwei oder mehr Stränge aufgespalten ist. Die Haarspitzen splitten sich, lassen dein Haar trocken, spröde und kaputt aussehen. Nicht gerade der Traum von langem, glänzenden Haar. Spliss zeigt sich in der Regel als sichtbare, winzige Gabelungen an den Enden der Haare.
Aber wie entsteht Spliss überhaupt? Was dein Haar täglich mitmacht, spiegelt sich oft in den Spitzen wider. Sonne, heiße Stylingtools, Haarbürsten mit harten Borsten, Reibung an Kleidung oder Kopfkissen und zu wenig Pflege führen dazu, dass sich die Haarspitzen irgendwann spalten. Die äußere Schuppenschicht wird rau, das Haar trocknet aus, verliert an Elastizität - und zack, da ist er: der Spliss.
Gut zu wissen: Spliss kann grundsätzlich jede und jeden betreffen, ganz unabhängig von Geschlecht, Alter oder Haartyp. Es gibt jedoch bestimmte Haartypen, die eher zu Spliss neigen als andere. Kurzhaarfrisuren sind seltener betroffen. Der einfache Grund: Die Spitzen sind der älteste Teil des Haares und oft über Jahre gewachsen. In dieser langen Zeit macht unser Haar einiges durch und vieles mit: Wir glätten es, wir toupieren es, wir bürsten es, wir föhnen es, wir kämmen es und wir färben es.
Spliss, der durch besonders hohe Beanspruchung entsteht, beginnt oft an den Spitzen und kann sich entlang des Haarschafts nach oben ausbreiten, wenn er nicht behandelt wird. Unbehandelter Haarspliss kann dazu führen, dass sich das Haar von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern weiter aufspaltet. Haarspliss entsteht, wenn die äußere Schutzschicht der Haare (Kutikula) abgenutzt oder beschädigt wird.
Die Kutikula besteht aus winzigen, überlappenden Schuppen, die die innere Haarfaser schützen. Wenn die Kutikula intakt ist, bleiben die Haare gesund, glatt und glänzend.
Wenn deine Spitzen bereits strapaziert sind, helfen Leave-in-Produkte, Haaröle und pflegende Seren dabei, den Schaden zu begrenzen und dein Haar geschmeidiger aussehen zu lassen. Diese Produkte legen sich wie ein Schutzfilm um dein Haar, versiegeln die Spitzen und helfen dabei, weiteren Haarbruch zu verhindern.
Sind die Haare erst einmal gespalten, wachsen sie nicht mehr zusammen. Jetzt sind Profis gefragt! Es gibt verschiedene professionelle Schnitttechniken, die weitere Haarschäden verhindern und das Haar damit insgesamt kräftigen.
Mittlerweile sind auch Lösungen erhältlich, mit denen man Spliss selbst entfernen kann. Dabei werden einzelne Strähnen in den Splissschneider eingelegt und straff gespannt. Aber Vorsicht: Die Anwendung erfordert Knowhow und Übung. Die Schneidemaschine kann nicht zwischen gesundem und geschädigtem Haar unterscheiden - hier fehlt definitiv ein geschultes Auge und die menschliche Komponente.
Eins vorweg: Einmal gespaltene Spitzen lassen sich nicht wirklich „reparieren“ - da hilft nur die Schere. Aber du kannst richtig viel dafür tun, dass es gar nicht erst so weit kommt. Die Entstehung von Spliss zeigt bereits eins auf: Haar, das weniger strapaziert wird, neigt auch weniger zu Spliss. So manche Strapaze lässt sich vermeiden. Wer nicht muss, sollte die lange Mähne nicht färben. Doch im hektischen Alltag ist kaum eine Frisur vollends vor schädlichen Einflüssen geschützt. Schon das Kämmen reicht aus, um die Schuppenschicht zu reizen.
Mit der richtigen Haarpflege lässt sich Spliss vermeiden. Die Produkte sollten mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert und auf den persönlichen Haartyp abgestimmt sein. „Um Spliss vorzubeugen, ist eine feuchtigkeitsspendende Haarpflege das A und O. Mit der Nutri Shine Serie von ALCINA schenken Sie Ihrem Haar die nötige Pflege und machen es wunderbar geschmeidig, damit Spliss gar nicht erst entsteht. Das Anti-Spliss Serum ist dafür ein echtes Allround-Talent.
Belastende Einflüsse und übermäßige Beanspruchung stressen die Spitzen. Der hohe Pflegefaktor und die ausgleichenden, konzentrierten Wirkstoffe stärken und glätten raue Spitzen. Wenn Sie Ihr trockenes, strapaziertes Haar schützen und pflegen möchten, empfehlen wir die Conditioning Shine-Cream mit Weizenextrakt und Panthenol.
Besonders reichhaltig und intensiv pflegen wertvolle Nutriöle kaputte, glanzlose Haare. Arganöl und Traubenkernöl enthalten Antioxidantien und ungesättigte Fettsäuren. Beanspruchtes Haar wird durch die Lipide wieder weich und geschmeidig gepflegt. Die ALCINA Nutri Shine Serie umfasst Haaröl, Shampoo und eine nährende Haarmaske, die alle Pflegebedürfnisse für mehr Glanz und Geschmeidigkeit perfekt abdecken.
Während das Shampoo die Haare mild reinigt und dabei bereits reichhaltig pflegt, eignet sich das Haaröl ideal als intensive Pflege nach dem Haarewaschen oder als glänzendes Fresh-up für zwischendurch.
Schon mit kleinen Umstellungen im Alltag kannst du richtig viel bewirken. Schlaf zum Beispiel auf einem Kissenbezug aus Seide - das reduziert Reibung und schützt dein Haar über Nacht. Bürste dein Haar sanft, am besten mit einer sanften Bürste mit weichen Borsten oder einem grobzinkigen Kamm. Und verzichte so oft wie möglich auf Hitze - dein Haar liebt Lufttrocknung!
Auch auf die richtige Haarbürste kommt es an. Naturborsten sind deutlich schonender als Metallbürsten. Auch Kämme aus weichem Holz können Spliss vorbeugen. Keine Bange: Hier ist nicht der radikale Kurzhaarschnitt gemeint. Vielmehr vermeidet regelmäßiges Kürzen Spliss. Alle drei Monate sollten die Spitzen um einen bis eineinhalb Zentimeter gekürzt werden.
So wird möglicher beginnender Spliss oder gefährdetes altes Haar einfach entfernt. Aber Vorsicht: Wer den Spitzenschnitt zu Hause von Freundin oder Mama vornehmen lässt, sollte auf die Schere achten. Die Haushaltsschere ist hier nicht geeignet. Wichtig ist, dass die Klingen scharf sind, um die Haare sauber abzutrennen, statt sie eher abzureißen.
So manche Strapaze lässt sich vermeiden. Wer nicht muss, sollte die lange Mähne nicht färben. Doch im hektischen Alltag ist kaum eine Frisur vollends vor schädlichen Einflüssen geschützt. Schon das Kämmen reicht aus, um die Schuppenschicht zu reizen. Daher kommt es auf die richtige Pflege an, um das Haar vor Spliss zu schützen.
Spezielle Shampoos für strapaziertes und langes Haar sind hier gut geeignet. Sie beinhalten milde Tenside, die das Haar nicht weiter auslaugen. Vorsicht vor Silikonen, die verkleben das Haar. Eine Spülung für kämmbares Haar kann das mühsame und schädliche Kämmen deutlich vereinfachen. Auch Kuren gehören zum Pflegeprogramm gegen Spliss: Bei jeder vierten oder fünften Wäsche sollten sie dem Haar zusätzlich gegeben werden.
So manches Hausmittel kann jedoch auch helfen, Spliss zu vermeiden. So hilft nachts beispielsweise ein Seidenkopfkissen. Das besitzt eine besonders glatte Oberfläche und vermeidet beim Hin- und Herwälzen im Schlaf unnötige Reibung, die dem Haar ebenso schadet.
Ebenso ist eine gesunde Ernährung auch für die Haargesundheit ausschlaggebend. Fehlt es an Proteinen und Omega-3-Fettsäuren, wird das Haar schnell spröde und glanzlos.
Zusätzlich zu den Pflegeprodukten, die speziell entwickelt wurden, um Spliss vorzubeugen, kannst du auch auf bewährte Hausmittel zurückgreifen:
Diese Hausmittel können vorübergehend helfen, das Erscheinungsbild von Spliss zu verbessern. Denke jedoch daran, dass sie das Problem nicht dauerhaft beheben können. Professionelle Pflegeprodukte sind in der Lage, das Haar nachhaltig von innen wieder aufzubauen und den Haarbruch zu stoppen.
Eine gute Pflegeroutine ist das A und O: ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo, eine passende Pflegespülung und regelmäßige Haarkuren. Und: Hitze immer nur mit Hitzeschutz! Auch das sanfte Trocknen mit einem Mikrofasertuch statt Rubbeln dem normalen Handtuch macht einen riesigen Unterschied.
Rubbeln Sie nach dem Waschen die Haare nicht mit dem Handtuch durch, sondern tupfen und kneten Sie diese behutsam trocken. Ganz wichtig: Färben Sie Ihre Haare nicht selbst, sondern lassen Sie den Profi ran. Verzichten Sie vor dem Föhnen und Glätten nie auf einen Hitzeschutz fürs Haar. Verwenden Sie Haarbürsten aus Naturmaterialien (z.B.
Ein guter Tipp für alle Frauen, die die Haare regelmäßig färben, blondieren oder glätten, ist die Marke Olaplex. Die Produkte gelten als wahre Wundermittel für geschädigtes Haar und Spliss. Mehr darüber erfahrt ihr in unserem Olaplex Erfahrungsbericht.
Hier ist eine Tabelle, die einige wichtige Aspekte der Haarpflege zusammenfasst, um Spliss zu vermeiden:
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Haarwäsche | Milde Shampoos ohne Sulfate verwenden |
| Trocknen | Haare sanft trocken tupfen, nicht rubbeln |
| Styling | Hitzeschutz verwenden, Hitze vermeiden |
| Bürsten | Bürsten mit Naturborsten oder grobzinkige Kämme verwenden |
| Schlafen | Kissenbezug aus Seide oder Satin verwenden |
| Spitzenschnitt | Regelmäßig Spitzen schneiden (alle 3-4 Monate) |
| Pflegeprodukte | Feuchtigkeitsspendende Shampoos, Spülungen, Kuren und Öle verwenden |
| Hausmittel | Olivenöl oder Avocado-Masken für die Spitzen verwenden |
| Ernährung | Auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen und Omega-3-Fettsäuren achten |
Spliss ist kein Grund zur Panik - aber ein klares Zeichen, dass dein Haar gerade ein bisschen mehr Aufmerksamkeit braucht. Mit der richtigen Pflege, kleine Veränderungen im Alltag und ein bisschen Verwöhnprogramm bringst du deine Längen wieder in Bestform.
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