Ein gesunder Spenderbereich ist bei einer Haartransplantation entscheidend. Der Donorbereich bei der Haartransplantation ist die Region, meist am Hinterkopf, aus der Haarfollikel für die Eigenhaarverpflanzung entnommen werden. Diese Zone muss ausreichend Haare bieten, um die Transplantation erfolgreich durchführen zu können.
Es ist entscheidend, dass dieser Bereich gesund ist. Sowohl die Kopfhaut als auch die Haare im Donorbereich müssen sich in einem guten Zustand befinden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die entnommenen Grafts die Behandlung überstehen und erfolgreich in die Kopfhaut einwachsen. Die ideale Entnahmestelle für die Haartransplantation befindet sich im Donorbereich, der optimalerweise dicht mit Haaren bedeckt ist.
Eine dichte Behaarung im Spenderbereich ermöglicht dem Operateur einen großen Spielraum bei der Entnahme der Grafts und verhindert, dass nach der Operation eine kahle Stelle auf dem Hinterkopf zurückbleibt. Vor der Haartransplantation wird eine renommierte Haarklinik das Spenderareal gründlich untersuchen, um sicherzustellen, dass der Eingriff erfolgreich durchgeführt werden kann. Sollten Sie den Verdacht auf eine Hautkrankheit haben, ist es ratsam, umgehend einen Spezialisten aufzusuchen.
Die Entnahme der Grafts bei einer Haartransplantation hat sich im Laufe der Jahre erheblich weiterentwickelt.
Früher wurde ein Hautstreifen samt Haaren vom Hinterkopf entfernt, was oft zu größeren Narben führte. Heute ist die moderne Methode der FUE-Haartransplantation (Follicular Unit Extraction) Standard. Bei dieser Technik werden die Haarfollikel mit einer Hohlnadel einzeln aus dem Donorbereich entnommen. Die Vorteile dieser Methode sind vielfältig. Ästhetisch gesehen bleibt der Donorbereich weitgehend unverändert, was das Erscheinungsbild verbessert.
Aus gesundheitlicher Sicht reduziert sich das Risiko für Entzündungen im Donorbereich erheblich, was den Heilungsprozess beschleunigt und weniger Komplikationen nach sich zieht. Durch die Extrahierung der Transplantate entstehen hier kleine Mikrowunden, die ebenfalls beachtet und richtig versorgt werden müssen.
Hinweis: Noch vor einigen Jahren wurde für die Haarverpflanzung das FUT-Verfahren angewendet. Dabei wurde aus dem Hinterkopf ein länglicher Hautstreifen chirurgisch entfernt, aus dem die Haarfollikel gewonnen wurden. Es entstand eine längliche und relativ große Wunde, die entsprechend genäht und gepflegt werden musste. Die Folge war eine lineare, längliche Narbe im gesamten Haarkranz.
Nach einer Eigenhaarverpflanzung kann es im Donorbereich zu verschiedenen Problemen kommen. Da der Donorbereich direkt in den Operationsprozess involviert ist, treten häufig Beschwerden auf.
Zu den häufigsten Problemen gehören leichtes Ziehen und Juckreiz im Spenderbereich, die auf den Heilungsprozess hinweisen. Zudem kann es zu lichten Haaren im Donorbereich kommen, besonders wenn viele Grafts entnommen wurden. Entzündungen und Hautreizungen sind ebenfalls mögliche Komplikationen, die durch sorgfältige Pflege und Hygiene vermieden werden können.
Nach einer Haartransplantation treten in der Regel nur geringe Schmerzen im Donorbereich auf. Allerdings kann es bei einigen Patienten zu einem leichten Ziehen in dem Bereich kommen, aus dem die Grafts entnommen wurden. Dieses leichte Ziehen ist oft Teil des normalen Heilungsprozesses.
Anhaltende Schmerzen könnten auf eine beginnende Entzündung im Donorbereich hinweisen. Eine rechtzeitige ärztliche Abklärung ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Jucken im Donorbereich nach einer Haartransplantation ist eine normale und häufige Reaktion des Körpers. Es zeigt, dass der Heilungsprozess eingeleitet wurde. Obwohl das Jucken unangenehm sein kann, sollten Sie der Versuchung widerstehen, an der betroffenen Stelle zu kratzen.
Um das Jucken zu lindern, können Sie spezielle, vom Arzt empfohlene Lotionen oder beruhigende Sprays verwenden. Diese Produkte helfen, die Haut zu beruhigen und unterstützen gleichzeitig den Heilungsprozess.
Shock Loss bezeichnet den plötzlichen Haarausfall, der nach einer Eigenhaarverpflanzung auftreten kann. Diese Erscheinung betrifft fast jeden Patienten und tritt meist in den Transplantationsbereichen auf.
Früher war Shock Loss aufgrund der veralteten FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) häufiger, da dabei der Donorbereich stärker verletzt wurde. Heutzutage wird jedoch meist die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) angewendet, bei der die Haarfollikel einzeln entnommen werden. Diese moderne Technik reduziert das Risiko von Shock Loss erheblich, da der Donorbereich weniger belastet wird.
Lichtes Haar am Hinterkopf nach einer Haartransplantation lässt sich nicht sofort erkennen. Es kann mehrere Monate dauern, bis das endgültige Ergebnis sichtbar ist. Doch Sie müssen sich nicht mit einem lichten Donorbereich abfinden. Eine effektive Lösung bietet die Haarpigmentierung. Diese Methode füllt dünn behaarte Stellen optisch auf und erzielt mit modernen Instrumenten täuschend echte Ergebnisse.
Entzündungen im Donorbereich nach einer Haartransplantation entstehen meist durch Verunreinigungen. Die Haarentnahme verursacht kleine Verletzungen, in die Erreger leicht eindringen können, was zu Infektionen führen kann. Achten Sie darauf, die betroffene Stelle sauber und trocken zu halten und vermeiden Sie Berührungen mit schmutzigen Händen oder Gegenständen.
Viele Infektionen entstehen durch unzureichend gereinigte Instrumente. Eine renommierte Klinik mit hohen Hygienestandards kann das Risiko von Entzündungen erheblich reduzieren.
Hautreizungen sind eine relativ häufige Begleiterscheinung nach einer Haartransplantation. Sie äußern sich durch eine vorübergehende Empfindlichkeit im Donorbereich, die bei Berührung leichte Schmerzen verursachen kann. Diese Symptome sind in der Regel kein Grund zur Sorge und sollten sich innerhalb weniger Tage verbessern.
Verwenden Sie milde, natürliche Pflegeprodukte und vermeiden Sie aggressive Substanzen, die die Haut weiter irritieren könnten. Falls die Hautreizungen jedoch länger anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt konsultieren, um mögliche Komplikationen auszuschließen.
Nach der Haartransplantation gibt es einige Aspekte, die Sie bei der Pflege berücksichtigen müssen. Wenden Sie bei der Haarwäsche trotzdem ein spezielles Shampoo an. Dieses sollte sanft zur Kopfhaut sein und auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren. Die erste Haarwäsche dürfen Sie in der Regel erst zwei Tage nach dem Eingriff durchführen.
Tragen Sie das Shampoo stets vorsichtig auf. Verreiben Sie es anschließend im Donorbereich und lassen Sie es dort für rund drei Minuten einwirken. Spülen Sie die Substanz danach mit lauwarmem Wasser aus. Bei Bedarf kannst du auf die Stelle eine Lotion auftragen. Auch diese solltest du nach einer kurzen Einwirkzeit abspülen.
48 Stunden nach dem Eingriff wird sowohl der Empfänger- als auch der Spenderbereich mit einer speziellen Lotion eingerieben. Sie muss eine gewisse Zeit einwirken. Im Anschluss wird die Lotion vorsichtig mit lauwarmem Wasser ausgespült. Die Lotion macht die Haut geschmeidig und lässt die Krusten leichter abheilen.
Mit einem PH neutralem Shampoo oder Babyshampoo sollte der Spenderbereich täglich einmal gewaschen werden - bis alles Wundkrusten nach ca. In den ersten 1-2 Nächten kann es in der Entnahmezone etwas nachbluten. Daher wird dieser Bereich nach der OP verbunden. Am nächsten Tag wird der Verband in der Klinik abgenommen und die Mikrowunden verheilen an der Luft innerhalb weniger Tage.
Ein gesunder Donorbereich ist für die Haartransplantation wichtig. Nur dann lässt sich die Operation mühelos durchführen, wobei gleichzeitig das Risiko für eine spätere Entzündung gering ausfällt. In Bezug auf den letzten Punkt ist außerdem der richtige Umgang mit der Stelle nach dem Eingriff essenziell. Verwenden Sie ausschließlich eine hochwertige Haarpflege und reiben Sie den Bereich regelmäßig mit einer Lotion ein. Halten Sie sich immer an die Angaben des Arztes, um eine unkomplizierte Heilung zu gewährleisten.
Haben Sie den Verdacht, dass sich der Donorbereich nach der Haarverpflanzung entzündet hat, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Klinik in Verbindung.
| Problem | Mögliche Ursachen | Behandlung |
|---|---|---|
| Schmerzen | Normaler Heilungsprozess, Entzündung | Schmerzmittel, ärztliche Abklärung |
| Juckreiz | Heilungsprozess | Lotionen, beruhigende Sprays |
| Shock Loss | Invasiver Eingriff | FUE-Methode |
| Lichtes Haar | Entnahme vieler Grafts | Haarpigmentierung |
| Entzündungen | Verunreinigungen | Sauberkeit, Hygiene |
| Hautreizungen | Empfindlichkeit | Milde Pflegeprodukte |
Durch die tägliche Kopfwäsche und die Behandlung mit einer Pflegelotion (Bephanten) lösen sich diese Krusten innerhalb von 10 Tagen selbst ab. Dann ist auch wieder ein Besuch beim Friseur möglich. Die nachwachsenden Bestandshaare im Spenderbereich (Hinterkopf und Seiten) können nach 2 Wochen geschnitten bzw. rasiert werden.
Nicht nur der Empfängerbereich, sondern auch der Donor-Bereich muss nach der Eigenhaarverpflanzung intensiv gepflegt werden.
Wenn Sie wichtige Verhaltensregeln in der Heilungsphase beachten, dann können Sie auch dafür sorgen, dass die Haare im Entnahmebereich schnell wieder nachwachsen. Sie sollten in den ersten Tagen auf Alkohol und Nikotin verzichten, da durch diese Stoffe Gifte in den Körper gelangen, die den Heilungsprozess gefährden.
Der Spenderbereich heilt wesentlich schneller ab als der Empfängerbereich. Wenn Sie sich an alle Verhaltens- und Pflegetipps halten, dann sind nach etwa 2 Wochen die schützenden Krusten abgefallen.
Der Spenderbereich steht nach der Haartransplantation oftmals nicht so im Fokus. Daher sind auch nur wenige Informationen über den Heilungsverlauf, die Pflege und den richtigen Umgang mit der Entnahmestelle am Hinterkopf zu finden. Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, werden die kleinen Stellen schnell verheilen. Es sind weder Narben, noch andere Komplikationen zu erwarten. Die verbleibenden Haare werden schnell wieder nachwachsen und die nun frei gewordenen Haarstellen vollständig überdecken.
Grundsätzlich ist es möglich nach einer Haartransplantation mit der FUE Technik, die Haare weiterhin sehr kurz zu tragen (z.B. einige Millimeter). Die Sichtbarkeit der so genannten Punktnarben kann variieren und ist von verschiedenen Faktoren abhängig:
Selbst wenn diese kleinen weißen Punkte vorhanden sind, fällt es Menschen, die sich nicht mit dem Thema Haartransplantation auskennen, in der Regel nicht negativ auf. Es gibt immer die Möglichkeit, falls nötig, die kleinen weißen Punkte pigmentieren zu lassen und diese somit unsichtbar zu machen.
Durch die Entnahme der Spenderhaare entstehen winzige punktförmige Narben im Spenderbereich. Diese heilen vollständig aus. Auch Rötungen und Schwellungen klingen komplett wieder ab. Nach etwa 10 bis 14 Tagen sind die Wunden nicht mehr zu sehen.
Da im Spende-Areal bei der Extraktion der Grafts ebenfalls offene Wunden entstanden sind, ist es verständlich, wenn sich Patienten bei einer Haartransplantation Spenderbereich mit der anschließenden Pflege und Heilung dieser winzigen Stellen gedanklich beschäftigen.
Patienten können die Heilung des Spende-Areals und auch das Nachwachsen der Haare dadurch unterstützen, dass sie besonders auf gute Körperpflege achten und für beste Hygiene im Spenderbereich sorgen.
Patienten erhalten in der Haarklinik meistens Pflegemittel, sodass die behandelte Kopfhaut umgehend ausreichend gepflegt werden kann. Eine oft empfohlenes Produkt nach der Haartransplantation ist Bepanthen-Salbe, die gerne gegen die Krustenbildung und den Juckreiz angewendet wird. Seit jeher wird diese Salbe als Klassiker in der Behandlung von kleinen Wunden eingesetzt. Die in der Salbe enthaltene Feuchtigkeit versorgt die Haut und beschleunigt den Heilungsprozess.
Patienten können den Spendebereich zusätzlich schützen, indem beispielsweise keine Caps, Hüte oder Mützen tragen. Zudem sind Solarium-/Sauna-Besuche sowie intensive Sonneneinstrahlung in den ersten Wochen nach der Haar-OP tabu.
Es ist sehr wichtig, die Haartransplantation unter äußerst sterilen Bedingungen durchzuführen. Sowohl der Spender- als auch der Empfängerbereich müssen vor der Haartransplantation rasiert werden.
Um die Kopfhaut mit den offenen Stellen nach der Haartransplantation vor Schmutz und Bakterien zu schützen, bilden sich Krusten auf der Kopfhaut. Werden diese Krusten zu früh entfernt, dann haben Bakterien leichtes Spiel. Sie können in die Kopfhaut eindringen und dort zu Infektionen führen.
Bevor Sie einen Vorher-Nachher Vergleich Ihres Spenderbereiches vor und nach dem Eingriff machen, sollten Sie die Heilungsphase abwarten.
„Ist eine Haartransplantation schmerzhaft?“ - diese Frage beschäftigt viele, die über diese Behandlung von Haarausfall nachdenken. Die Frage ist berechtigt, denn die Kopfhaut gehört zu den empfindlichsten Stellen am Körper. Dank lokaler Anästhesie und postoperativer Schmerzmittel ist eine Haartransplantation nicht schmerzhaft.
Vor Beginn des Eingriffs wird die Kopfhaut in der Regel mit einer Lokalanästhesie betäubt. Dies hilft, die Schmerzen während der eigentlichen Transplantation zu minimieren. Die örtliche Betäubung verhindert zwar erhebliche Schmerzen, aber einige Personen können während des Eingriffs dennoch ein leichtes Unbehagen, Druck- oder Ziehgefühl verspüren.
Nach dem Eingriff können bei einigen Patienten leichte Schmerzen oder Unwohlsein im Spender- und Empfängerbereich der Kopfhaut auftreten. Diese Beschwerden lassen sich häufig mit rezeptfreien Schmerzmitteln behandeln und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Die Kopfhaut kann empfindlich sein, und es kann zu Schwellungen, Schorfbildung und Juckreiz an den behandelten Stellen kommen.
Um Ihnen als Patientin oder Patient die Haartransplantation samt Betäubung so angenehm und schmerzarm wie möglich zu gestalten, bieten wir auf Wunsch als eine der wenigen Haarfachkliniken auch eine leichte Sedierung vor der lokalen Anästhesie an. Wir versetzen Sie damit in einen leichten Dämmerschlaf, um schmerzfrei die Lokalanästhesie der Kopfhaut durchzuführen. Sobald die örtliche Betäubung gesetzt ist, werden Sie wieder geweckt und wir fahren mit dem regulären Ablauf der Haartransplantation durch.
Für einen reibungslosen Ablauf der schmerzfreien Lokalanästhesie in leichtem Dämmerschlaf sollten Sie 10 Stunden vorher nichts mehr essen, keinen Alkohol, Kaffee oder Tee trinken und nur wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Auf Nikotin sollten Sie in der Woche vor Ihrer Haar-OP generell verzichten sowie keine Medikamente und Präparate mehr einnehmen.
Falls Sie sich für eine Haartransplantation interessieren, aber bisher aus Angst vor Schmerzen von diesem Eingriff Abstand genommen haben, konnten wir Ihnen bis hierher die Angst hoffentlich ein wenig nehmen.
Wodurch können bei der Haartransplantation Schmerzen entstehen - und wie lassen sich diese vermeiden?
Schließlich können Sie beispielsweise mit der örtlichen Betäubung, mit sanften Operationsmethoden und auch mit Schmerzmitteln nach dem Eingriff vermieden werden. Auch das Schmerzempfinden jedes Einzelnen spielt natürlich eine Rolle.
Eine Eigenhaarverpflanzung wäre mit starken Schmerzen verbunden, denn es handelt sich um einen operativen Eingriff. Um diese Schmerzen zu vermeiden, ist keine Vollnarkose erforderlich. Sie erhalten lediglich ein örtliches Betäubungsmittel, das im Entnahme- und im Transplantationsbereich injiziert wird. Die entsprechenden Einstiche der Spritzen werden an mehrere Stellen der Kopfhaut verteilt durchgeführt. Durch Diffusion verteilt sich das Betäubungsmittel dann in der Kopfhaut. Ohne eine Betäubung der Kopfhaut würde es zwangsläufig zu Schmerzen kommen, auch wenn die Haartransplantation minimalinvasiv ist.
Ein Großteil aller Patienten fürchtet sich nicht vor dem Eingriff an sich, sondern lediglich vor Schmerzen, die im Rahmen der lokalen Betäubung entstehen. Gerade wer Angst vor Spritzen hat, steht vor einer großen Herausforderung und muss sich überwinden.
Verspüren Sie Schmerzen, sollten Sie nicht zögern und den Arzt informieren. Er kann das Betäubungsmittel stärker dosieren und Nachspritzen, sodass Sie definitiv keine Schmerzen mehr verspüren. Es gibt durchaus Patienten, die eine höhere Dosierung des Anästhetikums benötigen. In diesem Fall scheuen Sie sich nicht, das Behandlungsteam darauf anzusprechen, dass Sie die Einstiche spüren und eine Nachbetäubung wünschen.
Doch nicht nur durch die Betäubungsspritze können theoretisch bei dem Eingriff Schmerzen entstehen. In welchem Ausmaß bei der Eigenhaarverpflanzung Schmerzen auftreten, hängt vor allem auch von der angewendeten Methode ab.
Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) ist beispielsweise mit größeren Schmerzen während und nach dem Eingriff verbunden. Aus dem Spenderbereich am Hinterkopf wird dabei ein Streifen der Kopfhaut entnommen, der bis zu 20 Zentimeter lang und einen Zentimeter breit ist. Diese Entnahmestelle wird geklammert oder vernäht. Nach dem Eingriff kann die Narbe über längere Zeit schmerzen. Sie können nach der Haarverpflanzung die Schmerzen vermeiden, indem Sie ein Schmerzmittel (z.B.
Auch wenn die Entnahme des Kopfhautstreifens unter lokaler Betäubung erfolgt, kann es im Heilungsprozess unmittelbar nach dem Eingriff noch zu größeren Schmerzen kommen. Die durch die FUT-Technik entstehende Narbe, kann also auch noch Monate nach der Haartransplantation Schmerzen verursachen.
Doch während der Nachsorge können auch noch andere Probleme auftreten, die nicht auf die Operationsmethode, sondern auf Fehler des Patienten zurückgehen.
Sie stoßen mit dem Empfängerbereich Ihrer Kopfhaut an die Tischkante, nachdem Sie etwas vom Boden aufgehoben haben. Die Operation ist gerade einmal einige Tage her. Die Kopfhaut beginnt zu bluten und die noch nicht fest angewachsenen Haare kleben am Tisch. Eine Situation die nicht nur körperliche, sondern auch seelische Schmerzen bedeuten kann.
Sie sollten mindestens zwei Wochen nach der Haarimplantation auf körperliche Anstrengungen verzichten. Dazu zählen schwere körperliche Arbeit, Sport, aber auch Sex. Das Problem damit ist einfach: sie könnten schwitzen, was zu Infektionen und zu einer Verzögerung des Heilungsprozesses führen kann. Sie könnten sich auch den Kopf stoßen, was nicht nur schmerzhaft ist, sondern auch zur Folge hat, dass die transplantierten Haare nicht anwachsen bzw.
Die Kopfhaut ist nach dem Eingriff noch sehr empfindlich. Sie sollten daher nicht in die Sauna und ins Solarium gehen und auch intensive Sonneneinstrahlung meiden. Es könnte auch zu einem Sonnenbrand und zu Infektionen durch Schweiß kommen. In der Ruhe liegt stattdessen die Kraft. Gönnen Sie sich und den frisch verpflanzten Follikeleinheiten ausreichend Entspannung. Sie schließen auf diesem Weg nicht nur vermeidbare Schmerzen aus, sondern fördern auch die Anwuchsrate der Grafts.
Häufig juckt die Kopfhaut nach dem Eingriff. In solchen Fällen sollten Sie auf keinen Fall an ihrer Kopfhaut kratzen, denn das kann zu schwerwiegenden Infektionen und zum Ausreißen der transplantierten Haare führen. Auch Schmerzen können folglich im Entnahmebereich und im Transplantationsbereich auftreten.
Diese Schmerzen bei der Haartransplantation sind zu vermeiden, indem Sie auf einem Nackenkissen schlafen und eine Einmalunterlage benutzen. Es kommt in den ersten Tagen nach der Haarimplantation zu Schwellungen im Stirnbereich und um die Augenpartie. Das liegt am Entweichen des Betäubungsmittels. Mit einem Stirnband, das Sie drei Tage lang tragen sollten, vermeiden Sie diese Schmerzen. Auch der Verzicht darauf, sich zu bücken oder zu beugen, trägt dazu bei.
Im Falle der Fälle können natürlich immer noch altbewährte Schmerzstiller Abhilfe schaffen. Für einen Großteil aller Patienten ist der Heilungsprozess zwar mit kleinen Irritationen, aber nicht mit Schmerzen im eigentlichen Sinne empfunden.
Auch Direkt Hair Implantate und Haarimplantationen mit Präzisionswerkzeugen schließen Schmerzen aus, da sie nur winzige Wunden erzeugen und dementsprechend auch viel schneller verheilen.
Das Spritzen des örtlichen Betäubungsmittels in die Kopfhaut werden von vielen Patienten als schmerzhaft empfunden. Dementsprechend fürchten sich viele Interessierte vor dem Eingriff. Haben Sie Angst vor den Schmerzen, können Sie glücklicherweise auch eine sanfte örtliche Betäubung ohne Nadeln vornehmen lassen. Wie das geht? Mit einem speziellen Hochdrucksystem, das aus einem Kolben und einer Druckfeder besteht, wird das Betäubungsmittel in die Kopfhaut gepresst. Der Kolben kommt nur Bruchteile von Sekunden mit der Kopfhaut in Berührung. Sie verspüren einen leichten Druck auf der Kopfhaut, doch ansonsten treten grundsätzlich keinerlei Schmerzen auf. Die nadelfreie Betäubung führt nicht nur zu geringeren Haarverpflanzung Schmerzen, sondern der Vorteil liegt auch darin, dass sich das Betäubungsmittel schneller in der Kopfhaut verteilt und dementsprechend auch schneller seine Wirkung entfaltet.
Betäubungsmittel und Schmerzmittel sind grundsätzlich erforderlich, um bei der Haartransplantation Schmerzen zu vermeiden. Einige Patienten können aber unter Umständen allergisch auf das Schmerz- oder Betäubungsmittel reagieren. Er befragt Sie über Allergien oder Unverträglichkeiten. Sind bei Ihnen Allergien auf Betäubungs- oder Schmerzmittel bekannt, sollten Sie den Arzt ehrlich und gewissenhaft darüber informieren. Er kann dann ein Betäubungsmittel anwenden, das Sie vertragen. Auch ein geeignetes Schmerzmittel kann er Ihnen verordnen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie Schmerz- oder Betäubungsmittel vertragen, sollten Sie vor der Eigenhaarverpflanzung einen Allergietest vornehmen lassen, um etwaigen Problemen und Schmerzen vorzubeugen.
Eine Haarverpflanzung ist ein operativer Eingriff, der bei manchen Patienten mit Schmerzen verbunden ist - doch grundsätzlich sind keine starken Schmerzen zu erwarten. Etwaige Probleme können in aller Regel vermieden und die Sorgen ad acta gelegt werden. Mit mordernsten Operationsmethoden, durch eine Einhaltung aller Empfehlungen ihres Arztes - und durch die ehrliche Beantwortung aller seiner Fragen im Vorfeld des Eingriffs.
Und sollten Sie - aus welchem Grund auch immer - tatsächlich während des Operation Schmerzen verspüren, dann können Sie ihren Arzt direkt informieren und eine stärkere Betäubung verlangen. Innerhalb von Sekunden kann die Haartransplantation dann schmerzfrei fortgesetzt werden.
Ihr persönliches Verhalten im Anschluss an die Haartransplantation ist wirklich der Schlüssel zum schmerzfreien Glück. Halten Sie sich unbedingt an alle Verbote, Empfehlungen und Tipps Ihres erfahrenen Arztes.
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