Sonnenblumenöl gegen Schuppen: Anwendung und Tipps für eine gesunde Kopfhaut

Schuppen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch mit lästigem Juckreiz und einem brennenden Gefühl auf der Kopfhaut einhergehen. Dies tritt häufig auf, wenn die Kopfhaut zu stark austrocknet, besonders im Winter. Juckende Stellen und Schuppen können jedoch verschiedene Ursachen haben, wie Umweltverschmutzung, Stress oder falsche Pflege. Neben einem unausgewogenen Talgausstoß, falscher Ernährung und aggressiven Shampoos können auch häufiges Hitzestyling und UV-Strahlen der Kopfhaut schaden.

In den meisten Fällen lassen sich die Anzeichen von Schuppen ohne ärztliche Behandlung mildern. Da die Kopfhaut bei vermehrter Schuppenbildung zu Irritationen neigt, ist die richtige Pflege besonders wichtig. So bildet sie die Grundlage für eine ausgeglichene Kopfhaut mit normaler Schuppenbildung.

Haarschuppen? So wirst du sie los!

Bestimmung des Schuppentyps

Dafür musst du zuerst bestimmen, ob du trockene oder fettige Schuppen hast. Wähle daher nur für deine Kopfhaut passende Anti-Schuppen-Shampoos.

Trockene Schuppen

Um trockene Schuppen loszuwerden, braucht die Kopfhaut Feuchtigkeit. Manche Menschen schwören darauf, dass Öl gegen Schuppen hilft. Sie können ein Haaröl gegen Schuppen kaufen oder einfach in Ihrem Küchenschrank nachschauen. Insbesondere im Winter, wenn man viel Zeit in beheizten Räumen verbringt, ist das eine Wohltat für die Haut.

Alternativ helfen einige Tropfen Sonnenblumenöl, die abends per Pipette auf die Kopfhaut geträufelt werden. Morgens einfach mit einem milden Shampoo auswaschen.

Weitere Hausmittel gegen trockene Schuppen:

  • Kokosöl: Ein natürlicher Feuchtigkeitsspender. Massieren Sie das Öl wie eine Kur ein und waschen Sie diese nach etwa 30 Minuten aus. Beachten Sie, dass das Öl die Haare fettig wirken lassen kann.
  • Olivenöl: Eine Massage mit einer kleinen Menge Olivenöl macht die Kopfhaut geschmeidig. Am besten lassen Sie das Öl über Nacht einwirken und waschen es dann erst aus. Das tut trockener und durch Shampoonieren stark beanspruchter Kopfhaut gut.

Fettige Schuppen

Wenn Sie eine fettige Kopfhaut haben, sollten Sie auf keinen Fall zu einer Öl-Kur greifen. Probieren Sie bei dieser Art von Schuppen auf der Kopfhaut folgende Möglichkeiten aus:

  • Teebaumöl: Ein beliebtes Mittel gegen ölige Schuppen. Es verfügt über starke antimykotische Eigenschaften. Geben Sie ein bis vier Tropfen ätherisches Teebaumöl zu einem milden Shampoo dazu.
  • Apfelessig: Für ein Haarwasser mischen Sie jeweils eine halbe Tasse Apfelessig und destilliertes Wasser. Massieren Sie das Haarwasser gegen Schuppen zwischen den Haarwäschen gut in die Kopfhaut ein. Es fördert die Durchblutung.
  • Birkenwasser: Der Inhaltsstoff Betulin regt die Durchblutung der Kopfhaut an und fördert die Wundheilung.
  • Backpulver: Massieren Sie einen Teelöffel Pulver nach der Haarwäsche in die feuchte Kopfhaut ein. Kurz einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.
  • Zitrone: Pressen Sie sie aus und massieren Sie den Saft gut in die Kopfhaut ein. Etwa zehn Minuten einwirken lassen, dann mit einem milden Shampoo auswaschen.
  • Thymian: Probieren Sie es zum Beispiel mit einer Thymian-Zinnkraut-Spülung. Sie hemmt die Fettproduktion der Talgdrüsen und wirkt außerdem entzündungshemmend.

Allgemeine Tipps zur Haarpflege bei Schuppen

  • Wasche deine Haare möglichst mit lauwarmem Wasser. Heißes Wasser kann die Kopfhaut zusätzlich beanspruchen und so die Anzeichen von Schuppen verstärken.
  • Lasse deine Haare anschließend nach Möglichkeit lufttrocknen, denn heißes Föhnen kann die Kopfhaut zu sehr irritieren. Wenn du deine Haare föhnen möchtest, verwende eine niedrige Temperaturstufe und halte ausreichend Abstand zur Kopfhaut.
  • Vermeide spitze Kämme und Borsten, um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu beanspruchen. Für eine ausgeglichene Kopfhaut sind Wildschweinborstenbürsten besonders zu empfehlen.

Die UV-Strahlung der Sonne ist eine der Hauptursachen für oxidativen Stress und vorzeitige Hautalterung. Wird die Kopfhaut nicht vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, kommt es zudem schnell zu einem Sonnenbrand. Dieser äußert sich durch Rötungen, Trockenheit, Juckreiz und Schuppenbildung.

Spezielle Shampoos und Wirkstoffe

Bei besonders hartnäckigen Anzeichen von Schuppen kannst du auf spezielle apothekenpflichtige Wirkstoffe zurückgreifen - wie z. B. Selen-Disulfide. Selen-Disulfide (auch: Selensulfide) können zu einer Verringerung von Haarschuppen innerhalb von drei bis vier Wochen beitragen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie sich immer ärztlich untersuchen lassen.

Neben den gängigen Ursachen wie trockener und fettiger Haut können Schuppen auch durch Kontaktallergien oder anderen Erkrankungen ausgelöst werden. Das kann sich beispielsweise darin zeigen, dass die schuppigen Hautpartien großflächig auftreten und Krusten bilden.

Mögliche Ursachen für hartnäckige Schuppen:

  • Kontaktallergien: Inhaltsstoffe von Shampoos oder Therapeutika für die Haare können zu Kontaktallergien führen.
  • Kopfpilze: Insbesondere bei Kindern entstehen Schuppen häufig infolge einer Kopfpilzerkrankung.
  • Schuppenflechte oder Neurodermitis: Diese Hauterkrankungen können auch zu Kopfschuppen führen.
  • Vernarbender Haarausfall (Lichen planopilaris): Unter der Lupe ist eine feine Kopfschuppung um die Haare zu sehen.

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