Schuppen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch mit lästigem Juckreiz und einem brennenden Gefühl auf der Kopfhaut einhergehen. Dies tritt häufig auf, wenn die Kopfhaut zu stark austrocknet, besonders im Winter. Juckende Stellen und Schuppen können jedoch verschiedene Ursachen haben, wie Umweltverschmutzung, Stress oder falsche Pflege. Neben einem unausgewogenen Talgausstoß, falscher Ernährung und aggressiven Shampoos können auch häufiges Hitzestyling und UV-Strahlen der Kopfhaut schaden.
In den meisten Fällen lassen sich die Anzeichen von Schuppen ohne ärztliche Behandlung mildern. Da die Kopfhaut bei vermehrter Schuppenbildung zu Irritationen neigt, ist die richtige Pflege besonders wichtig. So bildet sie die Grundlage für eine ausgeglichene Kopfhaut mit normaler Schuppenbildung.
Dafür musst du zuerst bestimmen, ob du trockene oder fettige Schuppen hast. Wähle daher nur für deine Kopfhaut passende Anti-Schuppen-Shampoos.
Um trockene Schuppen loszuwerden, braucht die Kopfhaut Feuchtigkeit. Manche Menschen schwören darauf, dass Öl gegen Schuppen hilft. Sie können ein Haaröl gegen Schuppen kaufen oder einfach in Ihrem Küchenschrank nachschauen. Insbesondere im Winter, wenn man viel Zeit in beheizten Räumen verbringt, ist das eine Wohltat für die Haut.
Alternativ helfen einige Tropfen Sonnenblumenöl, die abends per Pipette auf die Kopfhaut geträufelt werden. Morgens einfach mit einem milden Shampoo auswaschen.
Weitere Hausmittel gegen trockene Schuppen:
Wenn Sie eine fettige Kopfhaut haben, sollten Sie auf keinen Fall zu einer Öl-Kur greifen. Probieren Sie bei dieser Art von Schuppen auf der Kopfhaut folgende Möglichkeiten aus:
Die UV-Strahlung der Sonne ist eine der Hauptursachen für oxidativen Stress und vorzeitige Hautalterung. Wird die Kopfhaut nicht vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, kommt es zudem schnell zu einem Sonnenbrand. Dieser äußert sich durch Rötungen, Trockenheit, Juckreiz und Schuppenbildung.
Bei besonders hartnäckigen Anzeichen von Schuppen kannst du auf spezielle apothekenpflichtige Wirkstoffe zurückgreifen - wie z. B. Selen-Disulfide. Selen-Disulfide (auch: Selensulfide) können zu einer Verringerung von Haarschuppen innerhalb von drei bis vier Wochen beitragen.
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie sich immer ärztlich untersuchen lassen.
Neben den gängigen Ursachen wie trockener und fettiger Haut können Schuppen auch durch Kontaktallergien oder anderen Erkrankungen ausgelöst werden. Das kann sich beispielsweise darin zeigen, dass die schuppigen Hautpartien großflächig auftreten und Krusten bilden.
Mögliche Ursachen für hartnäckige Schuppen:
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