Die Frage, ob sich ein Mann rasieren sollte, ist vielschichtig und hängt von persönlichen Vorlieben, kulturellen Normen und praktischen Erwägungen ab. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Schönheitsideal für Männer stark gewandelt. War früher Körperbehaarung ein Zeichen von Männlichkeit, so bevorzugen heute viele Männer und Frauen glatte Haut.
Deutsche Männer, insbesondere im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, legen bevorzugt Wert auf möglichst wenig Körperbehaarung. Dafür rasieren sie sich regelmäßig die Brust, Achselhöhlen, den Intimbereich und sogar die Beine oder Arme. Laut dem Statistikportal staista.de liegt dabei die Intimrasur noch vor der Brustrasur.
Über die Hälfte der deutschen Männer mag es übrigens glatt, doch nicht überall. Während die einen nur unter den Achseln rasieren (sie ist die am häufigsten rasierte Körperstelle beim Mann und liegt auch bei den männlichen Bewerbern für unser trnd-Projekt mit 88% ganz vorne), setzen andere die Rasierklinge auch anderswo an - z.B. im Intimbereich (73%) sowie auf Brust (57%) und Bauch (48%).
Auch Frauen haben unterschiedliche Vorstellungen, wo sich Mann ihrer Meinung nach glatt zeigen sollte: Unser Kompetenzteam favorisiert bei Männern deutlich rasierte Achseln (77%) und einen glatten Rücken (74%).
Mittlerweile ist die Körperrasur für Männer zu einer Frage des Lifestyles geworden und oftmals auch fester Bestandteil der regelmäßigen Pflege. Während in der Vergangenheit überwiegend sportliche Aspekte, wie etwa bei Läufern oder Schwimmern, ausschlaggebend waren, sind es heute v.a.
Doch auch Frauen bevorzugen einen gepflegten Mann mit rasierter oder zumindest getrimmter Körperbehaarung. Dabei empfindet ein Großteil der Frauen Behaarung auf dem Rücken und Schulterbereich sowie unter den Achseln besonders abstoßend. Bei der Brust gehen die Meinungen dagegen auseinander. Vor allem Frauen im höheren Alter (50+) empfinden eine behaarte Brust nach wie vor als attraktiv.
Eine Intimrasur kommt beim Partner auch immer viel besser an. Dann gibt es beim Sex keine störenden Haare. Eigentlich jein. Hat Grundsätzlich mit Hygiene nichts zu tun. Rasieren im Intimbereich gibt nur Stoppel und wenn man es übertreibt Rasierbrand und Pickelchen. Mein Haupt-Schamhaar stutze ich daher lediglich gelegentlich etwas.
Ich bin auch eher für das Kürzen, kurz halten, keinen Busch und auch nicht nackig. An den Kronjuwelen geht das sowieso schief, da Haare entfernen zu wollen. Gilt bei mir auch für Brustbehaarung.
Also eine Intimrasur sieht meiner Meinung nach viel schöner aus als ein Busch. Ich kann jeden anderen Mann empfehlen sich dort zu rasieren.
Ich mag Schamhaare. Bei mir und ihr. Mich machen glattrasierte Geschlechtsteile überhaupt nicht an. Ich kann die Dame vorher noch so attraktiv finden, wenn ihre Vulva aussieht wie die einer Zwölfjährigen, ist es mit meiner Lust auf sie vorbei. Ich möchte Sex mit einer erwachsenen Frau haben. Also her mit den Haaren!
Die Reaktionen auf meine Vorliebe sind immer dieselben. Ich ernte jedes Mal Kopfschütteln und angeekelte Blicke. In meinem Freundeskreis, egal ob Mann oder Frau, rasiert sich jeder. Die regelmäßige Rasur "da unten" gehört einfach dazu. Mit jemandem zu schlafen, der einen Busch hat, ekelt sie an.
Haare sind toll. Mit 15 tastete ich mich bei meiner damaligen Freundin zum ersten Mal nach unten. Langsam und mit klopfendem Herzen schob ich meine Hand in ihren Slip und spürte ihre behaarte Vulva. Ich war schockiert und angeekelt. Warum rasierte sie sich denn nicht?
Heute, zehn Jahre später und an Erfahrungen reicher, bin ich definitiv anderer Meinung. Haare sind toll. Ich liebe es, eine Frau zu lecken. Ich will sie riechen und schmecken. Ich möchte Haare spüren und das Gefühl haben, dass eine echte Vulva vor mir liegt.
Auch in meiner Beziehung ist das ein ständiges Thema. Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich lieber mehr als weniger Haare toll finde, war sie verwirrt. Natürlich rasierte sie sich. Auch heute noch, aber nicht mehr allzu oft und nicht komplett blank. Wir haben mittlerweile einen Kompromiss gefunden. Sie stutzt und ich akzeptiere ihren Wunsch nach einer Rasur.
Penis, Hoden und Vulvaa, alles wird rasiert. Dabei wäre es definitiv gesünder, sich nicht den Intimbereich zu rasieren. Eingewachsene Haare, gerötete Haut und Pickel sind noch das geringste Problem. Das Schlimmste sind doch die Schnittwunden.
Ich will gar nicht wissen, wie viele Menschen sich in Deutschland alltäglich in ihre Geschlechtsteile schneiden. Eine Rasur am Hoden ist verdammt gefährlich und grenzt schon an Selbstverstümmelung. Tote Haut an meinem Penis? Niemals! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Pflaster halten da nicht.
Wer kam auf die Idee, sich den Intimbereich zu epilieren? Eine Freundin meinte, dass nur das erste Mal wehtue, danach sterbe die Haut ja ab, sei quasi gefühlstot. Bitte? Tote Haut an meinem Penis? Niemals! Wer sich das freiwillig antut, der ist in meinen Augen bekloppt.
Dass Männer sich die Beine rasieren, ist nicht sehr geläufig. Wenn ein Mann zum Rasierer greift, wird schnell nach den Gründen gefragt. Im Jahr 2024 sollten aber alle Männer verstanden haben, dass sie sich ihr Selbstbewusstsein nicht einfach mit einem Rasierer entfernen können und ein paar Beinhaare nicht ihre Männlichkeit definiert.
Männer können sich aus ästhetischen, sportlichen oder medizinischen Gründen für eine Beinrasur entscheiden. Dass sich auch Männer die Beine rasieren, ist nichts Neues und gehört für viele zur regelmäßigen Körperpflege.
Lange galt es als Tabu, dass Männer sich die Beine rasieren, weil es gesellschaftlich als zu weiblich angesehen wurde.
Im Hochleistungssport ist es weitverbreitet, dass Männer sich die Beine rasieren und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Bei Profi-Schwimmern kommt es auf Tausendstel-Sekunden im Becken an. Ein rasierter Körper hat nachweisbar weniger Widerstand im Wasser und viele Schwimmer bestätigen, dass sie ein besseres, intensiveres Wassergefühl bekommen.
Bei diesen Sportarten hat die Beinrasur einen medizinischen Hintergrund. Stürzt ein Radfahrer oder Fußballer, kommt es häufig zu Schürfwunden. Diese lassen sich viel besser reinigen, wenn keine Haare im Weg sind. Außerdem halten Tapes und Pflaster auf glatter Haut viel besser und lassen sich viel schmerzfreier entfernen.
Für fast alle Profi-Sportler gilt, dass sie häufig Massagen oder Physiotherapie bekommen. Glatte, unbehaarte Haut lässt sich besser und intensiver massieren und bearbeiten.
Auch Männer haben schöne Beine und das Recht, diese so zu zeigen, wie sie wollen. Viele Gym-Sportler greifen regelmäßig zum Rasierer, weil ein glattrasiertes Bein die hart erarbeitete Beinmuskulatur betont.
Eine ausgeprägte Beinmuskulatur ist ohne Haare besser sichtbar. Das gilt natürlich auch für den Rest deines Körpers, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass sich Bodybuilder oft vom Hals abwärts komplett rasieren.
Ja, die bekanntesten Alternativen sind Waxen oder Epilieren. Von beiden Methoden erhältst du ein Ergebnis, das um einiges länger anhält, als bei einer Rasur, aber in der Anwendung um einiges schmerzhafter ist.
Unser Favorit, wenn es um ein lang anhaltendes Ergebnis geht, ist eine IPL-Behandlung (IPL steht für: Intense Pulsed Light). Bei diesem Verfahren wird ein Lichtstrahl auf die Haarfollikel konzentriert, wodurch diese erhitzt werden und das Nachwachsen der Haare verhindert wird. Je nach Haut- und Haartyp hast du nach ein paar Anwendungen bis zu 12 Monaten glatte Haut.
Wichtig: IPL kann nicht bei jedem Hauttyp angewendet werden. In der Regel nur bei hellen bis mittelbraunen Hauttypen und bei natürlich blondem bis dunkelbraunem/schwarzem Haar. Je größer der Unterschied zwischen Haut- und Haarton, umso einfacher lässt sich ein gutes Ergebnis erzielen.
Viele empfinden es als sehr unangenehm, wenn die Haare nachwachsen und die kleinen Stoppel am Hosenbein reiben. Deshalb greifen manche Männer in den Wintermonaten eher nicht zum Rasierer.
Ein weiterer Nachteil, den bestimmt viele Männer von der Gesichtsrasur kennen, sind eingewachsene Haare. Dies kann die bei Beinhaaren natürlich auch passieren und um das zu vermeiden, ist eine gute Pflege und regelmäßiges Peeling wichtig.
In Deutschland rasieren oder trimmen immerhin schon über die Hälfte der Männer regelmäßig ihre Körperbehaarung - auch ganz zur Freude der großen Rasierklingenhersteller Gillette und Wilkinson. Diese bringen immer wieder neue speziell für die Körperrasur des Mannes entwickelte Rasierapparate auf dem Markt. Bekanntestes Beispiel dürfte der Gillette Body Rasierer sein.
Will Mann neben dem Barthaar auch andere Körperhaare entfernen, greift er gern auf die Nassrasur zurück. Die Marke Gillette hat deshalb ihren neuesten Nassrasierer speziell für die Körperrasur bei Männern entwickelt.
| Produkt | Beschreibung | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Gillette BODY5 Rasierer | Fortschrittlicher 5-Klingen-Systemrasierer mit beweglichem Klingenkopf und Lubrastrips. | Ab 3,99€ |
| Wilkinson HYDRO Body Rasierer | Nassrasierer mit fünf bidirektional ausgerichteten Rasierklingen und feuchtigkeitsspendenden Gel-Depots. | Ab 3,49€ |
Abschließend lässt sich sagen, dass rasierte Männer-Beine kein Trend, sondern reine Geschmacksache oder ein sportlich-medizinischer Vorteil sind.
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