Viele Männer bevorzugen eine geschmeidige, gepflegte Haut ohne Behaarung im Intimbereich. Das Rasieren des Hodensacks gehört für viele zum gepflegten Erscheinungsbild dazu. Ob aus ästhetischen Gründen oder dem Partner zuliebe - bestimmt haben auch Sie schon mal über eine Rasur im Intimbereich nachgedacht.
Bei der Intimrasur scheiden sich die Geister. Ein großer Teil aller Geschlechter findet Haare im Intimbereich wenig sexy. Bevor Sie also übereifrig zur Rasierklinge greifen, sollten Sie sich überlegen: Muss das überhaupt sein? Wünscht sich Ihre Partnerin eine schickere Frisur Down Under? Ist Ihrer besseren Hälfte der Haarwuchs allerdings gleichgültig, gibt es keinen triftigen Grund, dort unten auf Entdeckungsreise zu gehen.
Die Meinungen zur Totalrasur bei Experten gehen weit auseinander. So sagen die einen den Schamhaaren eine natürliche Schutzfunktion nach, während andere behaupten, bei einem dicken Busch hätten Bakterien und Krankheitserreger leichteres Spiel. Fakt ist, Vorsicht ist nur bei kleineren Schnittwunden geboten, die eine Eintrittsstellen für Keime und Krankheitserreger sein können. Dieses Risiko können Sie aber mit einer sorgfältigen Rasur minimieren.
Dieser Artikel erklärt, wie Sie Ihren Penis und andere Stellen des Intimbereichs richtig rasieren. Hier finden Sie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie sicher durch den gesamten Prozess führt. Außerdem erfahren Sie, welche Fehler Männer am häufigsten machen und wie Sie diese vermeiden.
Auch die Intimrasur bei Männern kann sehr abwechslungsreich sein und kommt meistens ganz auf Ihre Vorlieben und den Aufwand an. Hier sind einige der beliebtesten Intimfrisuren für Männer:
Verschiedene Intimfrisuren für Männer (Quelle: BRAVO)
Eine gründliche Intimrasur gelingt nur mit dem richtigen Werkzeug. Hier ist, was Sie brauchen:
Neben der passenden Ausstattung ist es ebenso wichtig, die Haut zu prüfen und auf mögliche Reizungen oder Entzündungen zu achten. Mit der richtigen Hygiene, warmem Wasser und geeigneten Pflegeprodukten schaffen Sie die Grundlage für eine entspannte Rasur ohne unnötige Risiken.
Vor der Rasur sollte der Intimbereich sauber und frei von Schweiß sein. Am besten nehmen Sie vorher eine warme Dusche: Das öffnet die Poren, weicht die Haare auf und reduziert das Risiko von Hautirritationen. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände und alle Geräte hygienisch sind. Benutzen Sie also niemals einen Rasierer, dessen Klingen stumpf oder verrostet sind.
Gibt es Rötungen, kleine Entzündungen oder Pickel, sollten Sie die Rasur verschieben, bis die Haut abgeheilt ist. Wer zu empfindlicher Haut neigt, kann außerdem eine milde Pre Shave Lotion verwenden, um Irritationen vorzubeugen. Hygiene ist in diesem Bereich das A und O.
Ohne eine klare Vorgehensweise ist die Rasur unnötig riskant. Viele machen den Fehler, einfach spontan zur Klinge zu greifen. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir eine präzise Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt:
Bevor Sie zur Klinge greifen, sollten Sie längere Schamhaare unbedingt kürzen. Dafür eignet sich am besten ein Trimmer mit Schutzaufsatz oder eine abgerundete Schere. Kürzen Sie die Haare auf wenige Millimeter - so lässt sich der Bereich anschließend viel leichter glatt rasieren.
Das wohl wichtigste Detail bei der Hodenrasur: die Haut muss immer straff sein. Der Hodensack ist naturgemäß sehr elastisch und faltig - genau das macht die Rasur dort so heikel. Ein einfacher Trick: Duschen mit kaltem Wasser oder ein kalter Waschlappen. Dadurch zieht sich die Haut zusammen und wird fester.
Halten Sie den Hoden während der Rasur mit einer Hand leicht nach oben und straffen Sie die Haut. Mit der anderen Hand führen Sie den Rasierer. Arbeiten Sie langsam und konzentriert - hektische Bewegungen erhöhen die Schnittgefahr. Positionieren Sie sich so, dass Sie ausreichend Licht haben. Gute Sicht und straffe Haut sind die beiden wichtigsten Faktoren für eine sichere Rasur.
Wenn Sie sich für die Nassrasur entscheiden, tragen Sie zuerst ein transparentes Rasiergel auf. Dieses sorgt dafür, dass Sie die Hautpartien immer im Blick haben. Setzen Sie den Rasierer vorsichtig an und rasieren Sie mit kurzen, kontrollierten Zügen. Immer in Haarwuchsrichtung beginnen - später können Sie, wenn nötig, auch gegen den Strich arbeiten. Zwischendurch den Rasierer unter fließendem Wasser ausspülen, damit sich keine Haare stauen.
Bei der elektrischen Rasur gilt: Nur Geräte verwenden, die speziell für den Körper entwickelt wurden. Viele moderne Trimmer besitzen runde Scherköpfe, die sich besonders für empfindliche Haut eignen. Achten Sie auf gleichmäßigen Druck und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Ob nass oder elektrisch - das Ziel ist immer eine saubere, verletzungsfreie Rasur.
Der Bereich rund um die Naht des Hodensacks ist besonders empfindlich. Hier sollten Sie die Haut mit zwei Fingern straffen und den Rasierer sehr langsam bewegen. Verzichten Sie lieber auf die Glattrasur an einer Stelle, wo Sie unsicher sind. Auch bei Hautirritationen, Pickeln oder Ekzemen gilt es nicht zu rasieren. Warten Sie, bis die Haut vollständig verheilt ist. Ein weiterer Sonderfall sind eingewachsene Haare oder kleine Verletzungen. Diese Stellen gelten auszusparen, bis sie abgeklungen sind.
Auch wenn die Intimrasur mittlerweile für viele Männer zum festen Bestandteil der Körperpflege gehört, bleiben typische Fehler nicht aus. Oft sind es Kleinigkeiten wie stumpfe Klingen, zu viel Druck oder hastige Bewegungen, die am Ende für Schnitte, Hautirritationen oder eingewachsene Haare sorgen.
Einer der häufigsten Fehler ist zu viel Druck auf den Rasierer auszuüben. Gerade im Intimbereich reicht leichtes Aufsetzen völlig aus. Auch stumpfe Klingen reißen die Haare eher heraus, anstatt sie sauber zu schneiden. Leichte Blutungen lassen sich oft schnell stoppen. Danach die Haut gründlich reinigen und mit einer milden, alkoholfreien Lotion pflegen. Auf keinen Fall Rasierwasser mit Alkohol verwenden - das brennt stark und reizt die Haut zusätzlich.
Rasurbrand bedeutet Rötungen, Brennen und kleine Pickelchen und entsteht meist, wenn die Haut zu trocken rasiert wird oder stumpfe Klingen im Einsatz sind. Nutzen Sie deshalb stets ein hochwertiges Rasiergel und rasieren Sie langsam mit wenig Druck. Ein kühlendes After Shave Balm ohne Alkohol beruhigt die Haut und verhindert Entzündungen. Wer empfindliche Haut hat, sollte außerdem mindestens einen Tag Pause zwischen Rasuren lassen.
Eingewachsene Haare können nach der Intimrasur besonders unangenehm sein. Vorbeugend wirkt regelmäßiges Peeling: Ein sanftes Duschpeeling entfernt abgestorbene Hautschuppen und beugt eingewachsenen Haaren vor. Wenn bereits ein Haar eingewachsen ist, bitte die Stelle nicht aufkratzen. Stattdessen die Haut vorsichtig mit einem warmen Waschlappen aufweichen. Dadurch kann das Haar von selbst durchbrechen. Bei hartnäckigen Fällen kann eine sterile Pinzette helfen. Achten Sie darauf, die Stelle danach gründlich zu desinfizieren.
Direkt nach dem Entfernen der Haare ist die Haut besonders empfindlich und benötigt besondere Aufmerksamkeit. Wer diesen Schritt vernachlässigt, riskiert nicht nur Rötungen, Rasurbrand oder eingewachsene Haare, sondern auch ein unangenehmes Spannungsgefühl im Intimbereich.
Nach der Rasur ist die Haut besonders empfindlich. Spülen Sie den Intimbereich gründlich mit kühlem Wasser ab. So entfernen Sie Rasiergelreste und schließen die Poren. Ein kaltes, sauberes Tuch wirkt beruhigend und reduziert Rötungen. Tupfen Sie die Haut sanft trocken - niemals rubbeln, da das die frisch rasierte Haut reizen kann. Geben Sie der Haut etwas Zeit, sich zu abzukühlen und erholen.
Empfehlenswert sind alkoholfreie After Shave Balms mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Teebaumöl oder Kamille. Auch leichte Bodylotions speziell für empfindliche Haut können helfen, verzichten Sie jedoch auf Produkte mit starkem Alkoholgehalt oder Duftstoffen, um unnötige Hautreizungen zu vermeiden. Wer zu eingewachsenen Haaren neigt, sollte zusätzlich regelmäßig ein sanftes Peeling anwenden - allerdings frühestens zwei Tage nach der Rasur.
Direkt nach der Rasur ist die Haut anfälliger für Reibung und Schweiß. Daher für mindestens 24 Stunden auf enge Kleidung, Sport oder die Sauna verzichten. Baumwollunterwäsche ist die beste Wahl, da sie atmungsaktiv ist und weniger Reibung verursacht. Auch intensive Aktivitäten wie Radfahren oder Fitness können zu Irritationen führen, wenn die Haut noch frisch rasiert ist.
Nicht jeder Rasierer ist für den Intimbereich geeignet. Klassische Einwegrasierer bergen ein hohes Verletzungsrisiko, da sie oft stumpf sind und weniger präzise sind. Empfehlenswert sind Mehrklingenrasierer mit beweglichem Kopf, die sich den Konturen anpassen. Für alle, die lieber elektrisch arbeiten, gibt es spezielle Body-Trimmer und Rasierer mit Schutzaufsätzen. Wichtig ist, den Rasierer regelmäßig zu reinigen und die Klingen rechtzeitig auszutauschen.
Neben der Rasur gibt es auch andere Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich:
Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Wählen Sie die Methode, die am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Hautverträglichkeit passt.
Viele Männer haben auch Haare am Gesäß, auf den Pobacken und in der Gesäßfalte. Ob Sie diese entfernen möchten, ist reine Geschmackssache. Hier sind einige Methoden:
Besonders in der Poritze ist Vorsicht geboten, da die Haut hier sehr empfindlich ist. Vermeiden Sie Enthaarungscremes in diesem Bereich.
Anleitung zum Po-enthaaren (Quelle: intimpflege.net)
Ist das Rasieren der Hoden gefährlich?
Nein, solange Sie vorsichtig vorgehen und die Haut straff halten, ist die Rasur nicht gefährlich. Kleine Schnitte können passieren, sind aber in der Regel harmlos. Wichtig ist, hygienisch zu arbeiten und sauberes Equipment zu verwenden.
Wie oft sollte man die Hoden rasieren?
Das hängt vom individuellen Haarwuchs ab. In der Regel wachsen die ...
Sollte man Shampoo zur Intimrasur verwenden?
Nein. Die Inhaltsstoffe von Produkten wie Shampoo können die Haut der besonders empfindlichen Körperstelle reizen.
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