Sind Braids schädlich für die Haare?

Braids, auch bekannt als Rastazöpfe, sind mehr als nur eine Frisur - sie sind ein Ausdruck von Stil und Persönlichkeit. Bei dieser Frisur werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten. Wichtig ist, dass deine Haare mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sind. Die Breite deiner Braids ist wiederum abhängig von deiner Haarfülle. Damit die Zöpfe länger und voluminöser aussehen, kannst du auch Kunsthaar mit einflechten. Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten - Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi ans Flechten macht.

Doch wie sieht es mit der Haargesundheit aus? Sind Braids schädlich für die Haare? Diese Frage wird uns sehr oft gestellt.

Viele Menschen fragen sich, ob Braids schädlich für ihre Haare sind. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest:

Verschiedene Braid-Frisuren

Die potenziellen Risiken von Braids

Wer richtig lange und dauerhaft mit Rastazöpfen herumläuft, der schädigt seine Haare nachhaltig. Durch das gezwirbelte Verfahren verfilzen sie sehr, neigen zu Spliss und stumpfen extrem ab. Viele Haare sind nicht unbedingt geeignet für Rastas. Europäische Haare können leicht ausreißen und austrocknen. Man kann die Zöpfe so lange drin lassen wie sie halten, jedoch ohne Risiko wohl nicht länger als eine Woche, wenn die Haare nicht daran gewöhnt sind.

Es sind viele Faktoren, die deine Haare kaputt machen. Als erstes die starke Dehnung beim straffen Reinmachen...die Spannung ist sehr groß, das Haar wird gedehnt. Wenn das Haar einmal überdehnt ist, ist es hin, weil die Struktur wie aufgerissen ist. Und denn das Waschen...Haare dehnen sich im nassen Zustand aus und ziehen sich beim Trocknen wieder zusammen, was natürlich umso öfter man es macht auch Spuren hinterlässt...im nassen Zustand sind Haare auch dehnbarer als im trocknen. Das heißt, du machst deine Braids und deine Haare nass...sie dehnen sich und ziehen sich wieder fest.

Denn kommt es drauf an...hast du dicke Haare oder eher feine...und wieviel Gewicht man da dran hängt. Umso mehr Kunsthaar, umso mehr Gewicht, umso schlimmer die Dehnung und auch der Zug auf die Haarwurzel, kann halt auch extrem zu Haarausfall führen, wenn a) die Haare in der Zeit nicht richtig behandelt und gepflegt werden und b) wenn zu viel Gewicht für dein Eigenhaar daran hängt, fällt das Haar aus. Es kommt zwar wieder...aber es ist erstmal weg. Auch die Spannung sorgt dafür, dass das Wasser nicht mehr so gut im Haar gespeichert werden kann und davon trocknen sie stark aus.

Deine Haare sollten vorher schon gut gepflegt und nicht trocken sein, denn wenn Haare zu trocken sind und so straff in eine Kurve gelegt werden, bricht es wie ein morscher Ast ab.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Haare durch das Flechten immer in Bewegung sind und aneinander rubbeln. Auch werden die Haare ja durch das Flechten "geknickt". Je nachdem wie lang die Braids sind, sind sie sicher auch schwer. So wenn du deine Haare (in nassem Zustand) flechtest, dass die abbrechen können, habe ich zumindest mal gehört. Und wenn du sie dann ständig in so für die Haare engen Zöpfen trägst, leiden die schon echt da drunter und ich kann mir vorstellen, dass die Kopfhaut davon auch trocken wird.

Wenn du dein Haar wieder aufflichtst, wirst du mehr lose Haare als gewohnt vor dir haben. Das liegt daran, dass die alten Haare nicht aus den Braids gelangen konnten und beim Aufflechten auf einmal sichtbar werden. An sich schaden Braids dem Naturhaar nicht, dennoch empfiehlt es sich, nach der Zöpfchenfrisur die Spitzen zu schneiden. So kann das Haar gesund weiterwachsen und sieht gepflegt aus.

Was dir niemand über BRAIDS sagt - Pro und Kontra Braids

Die richtige Pflege für Braids

Ganz wichtig ist, dass du deine Haare weiterhin pflegst, mit Ölen usw., deine Haare brauchen weiterhin Feuchtigkeit. Wenn du die Haare nicht pflegst, gehen sie kaputt und trocknen aus - mit oder ohne Braids. Deine eigenen Haare sind durch die Braids eigentlich geschützt und es ist unwahrscheinlich, dass die Haare durch die Braids kaputt gehen. Da ist es wahrscheinlicher, dass deine Haare sowieso schon nicht so gesund waren (Spliss, Haarfresser, trockene Spitzen) und kaputte Spitzen brechen auch ohne Braids ab.

Braids waschen: Du musst deine Haare nur etwa einmal pro Woche waschen, öfter ist nicht nötig. So vermeidest du unter anderem, dass deine Braids unnötiger Reibung ausgesetzt werden, und die Zöpfe sehen länger frisch und gepflegt aus. Verwende zum Waschen ein durchsichtiges Shampoo. So bleiben keine sichtbaren Rückstände in den Braids. Das Shampoo verteilst du am einfachsten, indem du die Rastazöpfe aneinanderdrückst. Am Ende alles gründlich auswaschen.

Braids trocknen: Das Haar schon in der Dusche auswringen. Anschließend ein großes Handtuch um die Zöpfe wickeln. Etwa fünf bis zehn Minuten warten (dann tropfen die Braids nicht mehr und der größte Teil der Feuchtigkeit ist im Handtuch) und das Haar anschließend an der Luft trocknen lassen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, kannst du den Ansatz etwas anfönen, dafür vorab einen Hitzeschutz auftragen.

Die Kopfhaut pflegen: Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sie sich erst an die leichte Spannung gewöhnen muss, die die Braids verursachen. Fülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt!

Extra-Pflege für Braids: Damit die Zöpfe lange gepflegt aussehen und das Haar mit Feuchtigkeit versorgt wird, verwende regelmäßig einen Leave-in-Conditioner. Dieser ist so zusammengestellt, dass er keine Rückstände im Haar hinterlässt.

Nach dem frischen Reinmachen, würde ich die Braids grundsätzlich erstmal zusammen tragen, damit das Gewicht besser verteilt ist. Bei der Pflege mit viel hochwertigen Feuchtigkeitsspendenen Produkten arbeiten und auf extreme Längen verzichten, wenn du sehr feine Haare hast. Und wichtig auch...nicht zu oft waschen...einmal die Woche ist vollkommen ausreichend! Und die nassen Haare vielleicht (wenn möglich) auch so hochmachen, dass die Spannung nicht so stark ist.

Zur optimalen Pflege von Braids gehört eine Reihe spezifischer Produkte und Utensilien. Dabei hilft der Leave-in Conditioner die Spitzen zu schützen. Das Shampoo sowie der Conditioner sollten dabei sanft aufgetragen werden, um Frizz zu vermeiden. Eine gründliche Spülung der Haare nach dem Waschen minimiert das Risiko von Rückständen.

Um die Kopfhaut unter den Braids zu pflegen, empfehlen Experten die Verwendung von Ölen wie Rizinusöl oder Jojobaöl. Diese Produkte können in kleinen Mengen direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Weiterhin ist es wichtig, die Kopfhaut regelmäßig sanft zu massieren.

Feuchtigkeit ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Trockenheit. Nachdem man seine Braids entfernt hat, benötigt das Haar besondere Pflege. Trage zunächst einen geeigneten Tiefenreinigungsshampoo auf.

Schlaf spielt eine große Rolle in der Pflege von Braids. Vermeidung von Reibung: Während des Schlafs kann durch Bewegungen auf dem Kissen Reibung entstehen. Dies kann dazu führen, dass die Braids frizzig aussehen und kleine Härchen abstehen. Um dies zu verhindern, ist es sinnvoll, einen Seidentuch oder eine spezielle Kopfbedeckung zu tragen.

Korrekte Positionierung der Haare: Versuche beim Schlafen darauf zu achten, nicht direkt auf den Zöpfen zu liegen. Nächtliche Pflegemaßnahmen: Es gibt Produkte wie Leave-In-Conditioner oder spezielle Öle zur Nachtpflege für die Kopfhaut und das Haar zwischen den Zöpfen.

Juckreiz bei Braids kann mit den richtigen Produkten gelindert werden.

Styling-Tipps für Braids

Braids sind superpflegeleicht - und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles.

  • Knot-up-do: Bei dieser Hochsteckfrisur fasst du ein paar Braids zusammen, knotest sie und steckst sie dann mit Haarschiebern hoch. Je wilder sich die Strähnen um deinen Kopf schlängeln, desto extravaganter sieht der Style aus.
  • Irokesenfrisur: Bei dieser Frisur stylst du die Zöpfe am Oberkopf zu einer Art Tolle, die Seiten nimmst du straff nach hinten und steckst sie dort zusammen. So entsteht von vorne der Eindruck eines Irokesenschnitts.
  • Space Buns: Einen girly Look kreierst du, wenn du dir Space Buns frisierst. Hierfür einfach zwei Buns rechts und links am Oberkopf frisieren. Noch abgespacter wirkt die Frisur, wenn du einen dritten Bun in der Mitte des Oberkopfes stylst.
  • Flechtfrisur: Du kannst deine Braids auch ganz einfach zu einer Flechtfrisur zusammenfassen - etwa zu einem klassisch geflochtenen Zopf. Durch die Braids wirkt diese Frisur super raffiniert. Besonders schön und toll für Events ist ein Haarkranz mit Braids.
  • Frisur mit Haarband: Für Abwechslung in den Braids sorgt ebenfalls ein Haarband oder Haarreif.

Häufige Probleme und Lösungen

Anfänglich können Cornrows jucken. Der Grund ist eine starke Zugbelastung, die die Kopfhaut reizt. Die Kopfhaut kann dann auch jucken. Bis sich diese entspannt, dauert es ungefähr eine Woche. Birkenhaarwasser hilft, den Juckreiz zu lindern.

Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sie sich erst an die leichte Spannung gewöhnen muss, die die Braids verursachen. Tipp: Fülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt!

Ein häufiges Problem bei Braids ist Frizz - also krauses oder abstehendes Haar - sowie Trockenheit. Erstens: Feuchtigkeit ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Trockenheit.

Allergische Reaktionen

Es kommt vor, dass nach dem Einsetzen der Braids Pusteln entstehen. In den allermeisten Fällen ist das keine Allergie. Meistens ist die Kopfhaut durch die angeflochtenen Zöpfe etwas gereizt, was zu den Pusteln führt. Das Problem gibt sich, wenn die Zöpfe etwas herausgewachsen sind.

Eine zu fest angebrachte Frisur kann Entzündungen auslösen, ebenso eine ungeschickte Haaraufteilung. Im schlimmsten Fall kann es zu Haarschäden kommen.

Cornrows: Eine spezielle Flechttechnik

Bei Cornrows werden die Haare eng an der Kopfhaut entlang geflochten, wobei immer wieder eine Strähne Haar aufgenommen und in den Zopf integriert wird. Alternativ trägt diese Flechtfrisur, die auch heute immer wieder zu sehen ist, den Namen Cornrolls, Cane Rows oder einfach kurz Rows.

Bereits in der Altsteinzeit waren sie in Eurasien und Afrika als Frisur weit verbreitet.

Was ist der Unterschied zwischen Cornrows und Braids? Braids sind der Überbegriff und bezeichnen Flechtfrisuren im Allgemeinen. Zu diesen zählen die Cornrows, aber auch Rastazöpfe. Cornrows sind eine spezielle Braiding-Technik.

Zu den Cornrow Flechttechniken zählen Knotless Rows, Knotty Rows, Designer Rows oder auch Cherokee Cornrows.

Die Flechttechnik am Ansatz entscheidet darüber, wie lange die Cornrows halten. Das bedeutet, je fester sie geflochten sind, desto länger hält die Frisur. Cornrows können so ein paar Tage oder eben auch bis zu 8 Wochen halten. Flechtet man Kunsthaar mit ein, halten die Zöpfe noch länger.

Für Cornrows für Männer und Frauen braucht man gleichermaßen eine gewisse Mindesthaarlänge. Empfehlenswert sind rund zehn Zentimeter. Je länger die Haare sind, desto schöner sehen die Flechtzöpfe aus. Außerdem halten sie besser.

Cornrows sind nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer eine beliebte Frisur.

Box Braids: Ein zeitloser Klassiker

Box Braids sind in der Schwarzen Kultur seit Jahrhunderten eine beliebte Frisur, bei der das Haar in kleine, kastenförmige Abschnitte unterteilt wird, bevor es von der Kopfhaut weggeflochten wird. Im Gegensatz zu Cornrows, French und Dutch Braids liegen Box Braids nicht eng am Kopf an. Jeder einzelne Zopf liegt frei, sodass der Look leicht zu einem Pferdeschwanz zurückgesteckt, zu einem Dutt gebunden, zu einer beliebigen Seite gescheitelt und sogar geflochten werden kann.

Wenn du vorhast, deine Braids eine Weile zu tragen, solltest du darauf achten, dass dein Haar und deine Kopfhaut in einem sehr guten Zustand sind, damit sie glänzend bleiben und sich nicht unerwünscht kräuseln. Wenn du deine Box Braids frisch geflochten hast, kann sich deine Kopfhaut zunächst angespannt und empfindlich anfühlen und sogar ein wenig jucken, aber ein gutes Kopfhaut-Tonikum kann dieses Gefühl lindern.

Außerdem solltest du die Braids alle paar Tage mit einem Leave-in-Conditioner, einem feuchtigkeitsspendenden Serum oder einem Haaröl behandeln, um die Oberfläche der Haare glatt und gepflegt zu halten. Wasche deine Box Braids regelmäßig, indem du sie zusammendrückst, um das Produkt einzumassieren, anstatt es nur oberflächlich zu reinigen.

Wie bereitet man sich am besten auf Box Braids vor? Es ist wichtig, dein Haar vor dem Flechten mit einer Tiefenpflege zu behandeln - das hilft, das Haar zu stärken und zu revitalisieren. Achte darauf, dass die Spitzen vor dem Anbringen der Zöpfe geschnitten werden, um zusätzliche Schäden zu vermeiden, und stelle sicher, dass das Haar vorher gründlich detangled wurde.

Wie hält man geflochtene Zöpfe fresh? Um deine Box Braids länger fresh und gepflegt zu halten, empfehle ich, als Teil der täglichen Pflege das Charlotte Mensah Manketti Oil Finishing Mist zu verwenden. Außerdem unbedingt nachts einen Seidenturban um den Kopf wickeln oder einen Seidenkissenbezug verwenden, um raue Texturen von Haar und Kopfhaut fernzuhalten.

Fazit

Mit den richtigen Techniken und Produkten können sie auch nach dem Aufwachen frisch und ordentlich aussehen. Diese einfachen Tipps können Ihnen dabei helfen, deine Braids länger schön und gesund zu halten.

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass ein respektvoller Umgang mit den eigenen Haaren essentiell für deren Gesundheit ist.

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