Simon ist ein bekannter Name in der deutschen Medienlandschaft. Seine Karriere umfasst sowohl Radio- als auch Fernsehmoderation, was ihn zu einer vielseitigen Persönlichkeit macht.
Simon ist ein Frühaufsteher. Beim RTL weckt er abwechselnd von Montag bis Freitag Deutschland. Von 6:00 - 9.00 Uhr versorgt Euch das Team und er mit allem, was ihr zum Start in den Tag braucht. Die neusten Nachrichten und das, was im Laufe des Tag noch wichtig wird.
Simon gibt’s im Radio zu hören. Seit 29 Jahren. Die letzten 15 davon bei 1LIVE, deutschlands meist gehörtem Radio für Leute unter 50. Hier im Westen ist er einer der bekanntesten Radiomoderatoren. Beim WDR-Radio hat er 10 Jahre den Nachmittag moderiert.
Vor der Kamera steht Simon seit 2014. Aber auch Simons Stimme gibt’s im Fernsehen. Quasi wie Radio ohne Bild. Nur andersrum. Bei ‚Love Island‘ ist er die kommentierende Stimme des Erfolgsformates. Aber auch im ‚Best of Dschungelcamp‘ bei RTL hat er z.B.
Seine Stimme macht aber nicht nur Quatsch. Ein Tisch und ein gutes Essen - so haben schon viele gute Abende angefangen. 2019 und 2020 war das in SAT1 auch so. Eine Stunde nahm er sich Zeit für seinen Gast. Dazu wurde gegessen und getrunken.
Podcast? Paula ist fast 20 Jahre jünger als Simon, studiert noch und ernährt sich von Pesto aus dem Glas. Sie und ihre Generation verändern diese Welt gerade deutlich mehr als Simons Generation. Und er fährt auch noch einen von diesen SUVs. Jeden Donnerstag lachen & lernen die beiden zusammen. Überall da, wo es Podcasts gibt.
Vielfalt ist mittlerweile ein so abgedroschener Begriff, sagen wir besser: Reichtum. Was im Frankfurter Kunstverein jetzt bis zum 31.8. zu sehen ist, ist reich. Und das in zweierlei Hinsicht. Es sind aus zunächst insgesamt 110 Portfolios zusammengestellte künstlerische Positionen von zwölf Absolvent*innen der Städelschule, der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und von der Kunsthochschule Mainz, die eigens für diese Ausstellung einen Kunstraum geschaffen haben.
Das ist mitunter sogar wörtlich zu nehmen, und manchmal schmerzt die Abwesenheit des Offensichtlichen noch viel mehr. Wie zum Beispiel bei Nazanin Hafez aus Shiraz. Im vergangenen Winter hatte sie erneut den Iran besucht. Von ihr sind Fotos zu sehen, die an Orten aufgenommen wurden, an denen öffentliche Hinrichtungen stattgefunden haben. Die Tötungen sieht man nicht, nur die Umgebung, die sie künstlerisch verfremdet hat, collagierte Zeitungsfotos, Architektur, den Stadtraum, die Häuserwand, bloß, still, stumm, unbewegt.
Und jeweils ein Detail, das die Hinrichtung verrät, ein Seil, eine rote Linie, ein Fuß unter einer Decke. Angrenzend ein besonderer kleiner Raum, den man durch eine Öffnung betritt, die dem Umriss iranischer Stromkästen nachempfunden ist. Protestarchitektur: Diese haben Frauen nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini im September 2022 als Tribünen benutzt, um sich den Schleier herunterzureißen. Im Innern des Raumes warten wie ein geheimnisvoller Schatz großformatige Fotografien von jungen Frauen ohne Schleier, umgeben von der Einsamkeit der Berge. Dorthin flüchten sie sich, und sich zu treffen, die Haare gelöst und flatternd.
In der Hälfte des zweiten Obergeschosses hat sich das Künstlerkollektiv La Caoba farbensprühend eingerichtet und illustriert ganz wunderbar das grenzensprengende Thema: gemeinsam essen. Sopo Kashakashvili aus Georgien und Larry Bonćhaka aus Ghana betonen das Verbindende dabei, reflektieren den Kreislauf von Mensch und Natur, die Werthaltigkeit nachhaltig produzierter Lebensmittel, verweisen auf Wiederaufforstung und sich selbst erhaltende Ökosysteme. Hier haben sie eine Art Kramladen mit Bücherregalen aufgebaut, der Boden ist mit buntbedruckten Kaffeesäcken aus Jute bedeckt, an die Wand sind Palmen und ein Wasserfall gemalt. Ein aus Schnüren gefertigter, man möchte fast sagen, gebastelter Vorgang mit eingeflochtenen Fruchthülsen und Holzstückchen trennt das Ensemble, das auch aus einem gedeckten Esstisch besteht, vom Rest des Raumes.
Dagegen zeigt Elisa Deutloff eine nach innen gewandte Arbeit, die sie mithilfe von KI produziert hat. Das Licht in dem abgedunkelten Raum konzentriert sich auf ein Buch mit aufgeschlagenen Seiten, davor eine kleine Sitzbank, ein Mikrophon und ein Computerpult. Man kann aus diesem Buch, das aus Latexseiten mit eintätowierten Gedichten besteht, etwas vorlesen, eine KI nimmt dies auf und erzeugt damit die eigene Stimme, mit der man nun in Dialog treten kann. Vor diesem kleinen Ensemble entrollt sich eine Latexmatte, zart eingefärbt vom Puder und Lidschatten der Künstlerin.
Die perfekte und optimierte Präsentation des eigenen Körpers in der Öffentlichkeit beschäftigt Sargon Khnu. Den gesamten Vorplatz im ersten Stock nimmt eine kniende schneeweiße Skulptur eines nackten muskulösen Mannes mit Absatzschuhen ein, das Gesicht wird von einer schwarzseidigen Perücke komplett verdeckt. Dazu fünf aus Lindenholz gearbeitete Flachreliefs, die, genau wie die Skulptur, den männlichen Körper bei der Vorbereitung des Geschlechtsakts zeigen.
Und wieder geht es zurück von der Außen- in die Innenwelt bei Franziska Krumbachner, deren Bilder die Wände eines eigenen Kabinetts bedecken. Sie malt in Öl, und sie malt Traumgesichter, leere Flure mit geschlossenen Türen, surreale Verfremdungen, man taucht ab in eine bildlich veräußerte, jedoch zutiefst intime Welt, die sich von Erinnerungen und Träumen nährt. Bis 31.
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