Silizium ist ein essentielles Spurenelement, das in der Natur weit verbreitet ist und für zahlreiche Körperfunktionen von großer Bedeutung ist. Viele schwören darauf, dass Kieselerde wahre Wunder vollbringen kann, wenn es um die Haare geht. Es wird oft als „Schönheitsmineral“ bezeichnet, da es eine zentrale Rolle bei der Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln spielt.
Silizium ist ein nichtmetallisches Element, das in der Erdkruste in großen Mengen vorkommt. Es ist wesentlicher Bestandteil natürlicher Verbindungen, wie etwa Silikaten und Siliciumdioxid, die in Mineralien und Pflanzen vorkommen.
Unser Körper benötigt Silizium als Baustein unserer Körperzellen - es gibt kein menschliches Gewebe ohne Silizium. Das Spurenelement kann das bis zu 300-fache seines Eigengewichtes an Wasser speichern, was zur Stärkung, Strukturgebung und Elastizität des Bindegewebes inklusive Haut, Sehnen, Knorpel, Bändern und Blutgefäßwänden beiträgt. Insbesondere die schnell wachsenden Zellen von Nägeln und Haaren benötigen viel von dem wichtigen Element. Silizium ist lebenswichtig und im menschlichen Körper in allen Organen mit Bindegewebsanteilen vorhanden.
Silizium und Silikon sind sehr nützlich für die Menschheit. Obwohl sie ähnlich klingen und auch manchmal fälschlicherweise austauschbar benutzt werden, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Während das Eine gut ist für die Gesundheit von Haut und Körper - solltest du das Andere meiden.
Silizium ist ein Mineral, dass natürlich auftritt. Es ist ein Element im Periodensystem und kommt in Pflanzen, Tieren und Wasser vor. Silizium ist vor allem in der Computer- und Mikroelektronik für seine Funktionalität bekannt (daher auch der Name Silicon Valley). Außerdem hat es sich als unentbehrlich für den Körper erwiesen, da es ein hohes Level von Integrität in Haaren, Haut und Nägeln aufweist. Mit Sauerstoff vermischt wird Silizium zu Siliziumdioxid - in anderen Worten ganz normaler Sand.
Silikon wird für Implantate, wasserabweisende Beschichtungen und Gleitmittel benutzt, es ist allerdings auch in Pflegeprodukten weit verbreitet. Silikone (weil es unter vielen verschiedene Namen zu finden ist) sind die Inhaltsstoffe, die deinen Produkten diese weichen, seidigen und luxuriösen Eigenschaften verleihen. Es sind die gleichen Zusätze die auch in schweißresistenten Sonnenschutzmitteln, Make-up Sprays und allen Produkten vorkommen, die eine “48- Stunden Langzeitwirkung” versprechen. Stell es dir wie eine Plastik-Versiegelung vor, welche die Risse deiner Haut oder deines Haarschafts auffüllt, damit sie seidig und glatt aussehen und sich auch so anfühlen. Egal welchen Hauttyp du hast, Silikone sind die Inhaltsstoffe, die du meiden solltest. Silikone wirken in Hautpflegeprodukten wie eine Plastikfolie auf der Hautoberfläche. So erzeugen sie den Effekt, dass “die Feuchtigkeit bewahrt wird”.
Im Laufe der Zeit kann der Aufbau von Öl, Bakterien und Hautzellen unter der Silikonschicht zu Porenverstopfungen führen und so die Wahrscheinlichkeit von Akne erhöhen. Im Gegensatz dazu, wie sich deine Haut anfühlt (und was das Etikett verspricht), so wird deine Haut bei der Benutzung von silikonhaltigen Pflegeprodukten weder hydratisiert, noch genährt. Sie bieten nur einen kurzfristigen Glätteeffekt. Wenn du in deiner Hautpflege-Routine mehr als ein Produkt benutzt, so kannst du möglicherweise nicht das komplett Gute aus all deinen Produkten schöpfen. Und du verschwendest dein Geld.
Silizium ist ein Element, das vor allem in der Natur vorkommt und die inneren Prozesse des Körpers wie Haar, Haut und Nägel unterstützen kann. Silikone sind allerdings (obwohl sie ein scheinbar außergewöhnliches, angenehmes Hauterlebnis bieten) die Inhaltsstoffe, die du wirklich in deinen Schönheits- und Pflegeprodukten reduzieren solltest.
Silizium ist bekannt für seine positiven Auswirkungen auf die Haut- und Haarstruktur. Es fördert die Produktion von Kollagen und Elastin, die für die Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich sind. Durch die Verbesserung der Hautstruktur kann Silizium dazu beitragen, Falten und Hautveränderung zu reduzieren. Manche sagen, dass Kieselerde das Haar von innen heraus stärkt. Es wird vermutet, dass sie die Haarstruktur verbessern kann, indem sie die Festigkeit erhöht und Haarbruch reduziert. Es wird angenommen, dass es die Elastizität der Haare verbessert und sie widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse macht.
Die Theorie besagt, dass das in der Kieselerde enthaltene Silizium eine Rolle bei der Bildung von Kollagen spielt. Stell dir vor, deine Haare sind wie ein Haus. Silizium könnte dann als eine Art Baumeister fungieren, der die Struktur stärkt und stabilisiert. Einige Menschen berichten von einem stärkeren Haargefühl und einem verbesserten Glanz, nachdem sie Kieselerde in ihre tägliche Routine integriert haben. Es ist, als ob die Haare einen kleinen Energieschub bekommen. Es gibt auch Stimmen, die sagen, dass die regelmäßige Einnahme von Kieselerde das Haarwachstum fördern könnte. Doch hier ist Vorsicht geboten: Wissenschaftliche Beweise sind rar gesät, und die Wirkung kann von Person zu Person variieren.
Kieselerde, oder auch Silicea terra, bezeichnet Mineralien oder Meeresablagerungen (fossile Zellhüllen von Kieselalgen) mit hohem Siliziumgehalt. Der Hauptbestandteil der Kieselerde ist die Kieselsäure, die das Spurenelement Silizium in großer Menge enthält. Die Kieselerde ist ein sehr alter mineralischer Stoff, den man bereits in urgeschichtlichen Meeresablagerungen gefunden hat. Die Bezeichnung „Kieselerde“ ist historisch begründet und meinte damit eigentlich Sedimente und Mineralien mit einem Gehalt an Silicium.
Als Nahrungsergänzungsmittel oder traditionelles Arzneimittel werden sie in Form von Pulvern, Kapseln oder Tabletten verkauft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet die Versprechen zur Wirkung als "nicht hinreichend gesichert". Daher dürfen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln für diese angeblichen Wirkungen ihrer Produkte nicht werben.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt je nach Silizium-Verbindung maximale Tagesmengen in Nahrungsergänzungsmitteln. Das sind bei Verwendung von Siliziumdioxid höchstens 350 Milligramm pro Tag, bei Kieselsäure (Silicagel) 100 Milligramm pro Tag, bei Cholin-stabilisierter Orthokieselsäure 10 Milligramm pro Tag oder bei organischem Silizium (Monomethylsilantriol) 10 Milligramm pro Tag.
Das Spurenelement ist hauptsächlich in Vollkorngetreide aber auch in Bambus, Brennnessel und Zinnkraut enthalten. Allerdings ist die Versorgung der Pflanzen durch unsere intensive bodenauslaugende Landwirtschaft gefährdet und mit zunehmendem Alter sinkt darüber hinaus der Siliziumgehalt in unserem Körper. Ein Silizium-Mangel, der über die Ernährung alleine nicht mehr ausgeglichen werden kann, ist häufig die Folge.
Wer neben einer siliziumreichen Ernährung zusätzlich ein hochwertiges und vom Körper gut verwertbares Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchte, sollte übrigens darauf achten, dass das Spurenelement dort in einer kolloidalen Form, also in Wasser gelösten Kleinstpartikeln enthalten ist und damit eine sehr gute Bioverfügbarkeit aufweist.
Diese Mineralstoffverbindungen sind gemäß EU-Richtlinie 2002/46/EG, Anhang II (Fassung vom 17. Juli 2024) für Silizium/Kieselerde in Deutschland und anderen EU-Ländern in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen:
Es gibt viele Möglichkeiten, deinem Haar das gewisse Etwas zu verleihen:
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