Die Wirkung von Silizium auf die Haare: Was sagt die Wissenschaft?

Viele Menschen wünschen sich kräftiges und volles Haar. Ob eine dicke Haarmähne oder nur zarte Löckchen das Haupt schmücken, ist genetisch angelegt. Doch ist das Haar von Geburt an von zahlreichen Modulationen abhängig, die seine Qualität beeinflussen. Stress, Krankheiten, Medikamente, aber auch bestimmte Substanzen in unseren Nahrungsmitteln können die Haarqualität beeinträchtigen. Ein Spurenelement, das in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird, ist Silizium. Aber was genau bewirkt Silizium und wie kann es die Haare positiv beeinflussen?

Was ist Silizium?

Silizium (auch: Silicium) ist das nach Sauerstoff zweithäufigste Element der Erde. Im menschlichen Körper sind Spuren von Silizium nahezu in jeder Zelle nachweisbar, insbesondere in Haut, Haaren und Nägeln. Jedoch kann der Körper es nicht selbst herstellen. Silizium ist der Baumeister der Natur und hat eine entscheidende Aufgabe im Aufbau von Bindegewebe und bindegewebshaltigen Strukturen wie Kollagen und Elastin. Silizium tritt in der Natur nie allein auf, sondern bindet sich an andere Stoffe. Natürliche Kieselsäure findet sich z. B. in den Stützgerüsten winziger Meeresbewohner, den Kieselalgen.

Es kommt in verschiedenen chemischen Formen vor, wobei ortho-Kieselsäure die bioverfügbarste ist. Silicium ist ein Spurenelement, das in Bindegewebe, Knochen, Haut, Haaren und Nägeln vorkommt. Silicium ist ein Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann. Es kommt in verschiedenen chemischen Formen vor, wobei ortho-Kieselsäure die bioverfügbarste ist.

Die Rolle von Silizium im Körper

Silizium ist ein interessantes Spurenelement mit biologisch plausiblen Mechanismen zur Unterstützung von Haut, Haaren, Nägeln und Knochen. Silizium ist am Quervernetzungsprozess von Kollagen beteiligt. Es hilft nicht direkt bei der "Bildung" von Kollagen, wie oft behauptet wird, sondern stabilisiert die Kollagenstruktur durch Vernetzung der Kollagenfasern.

Im menschlichen Körper kommt es in geringen Mengen vor - etwa 1-2 Gramm beim Erwachsenen - vor allem in Knochen, Bindegewebe, Haut, Haaren und Nägeln. Silizium ist überall präsent.

Studien zur Wirkung von Silizium auf die Haare

Um den Zusammenhang zwischen der Haarqualität und dem Spurenelement Silizium, besser bekannt als Kieselsäure zu untersuchen, startete der Dermatologe eine Pilotstudie mit 55 Frauen, die über sechs Monate hinweg täglich Kieselsäure zu sich nahmen. Vor und nach diesem Testzeitraum wurde die Haarqualität untersucht. Die Haardicke hatte um 13 Prozent zugenommen.

Selbst die Wissenschaftler der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf bezeichneten die Zunahme des Haarvolumens um 13 Prozent als „hoch signifikante Verbesserung“. Und sie machen den vielen Frauen mit feinem Haar sogar noch weitergehende Hoffnung: „Es kann davon ausgegangen werden, dass eine längere Einnahme von Kieselsäure-Gel zu einer weiteren Stärkung der Haare führt“, so heißt es im Abschlussbericht der Studie. Auch die Frauen selbst, die das feinstverteilte („kolloidale“) Kieselsäure-Gel testeten, waren begeistert über ihre dickeren und glänzenderen Haare. Mit Zunahme der Haardicke wuchs auch das Selbstvertrauen der Frauen.

Studienleiter Prof. Dr. med. Matthias Augustin fasst die Studienergebnisse so zusammen: „Das Präparat (*) kann unter Berücksichtigung von Nutzen und Risiken uneingeschränkt zur wirksamen Behandlung dünner Haare eingesetzt werden“.

Eine Verbesserung der Haarqualität konnte ebenfalls eine Studie der Hautklinik am Klinikum der Stadt Karlsruhe belegen. Eine Studie zeigte nach 20 Wochen verbesserte Bruchfestigkeit und Haardicke.

Ergebnisse der Studie von Barel et al. (2005)

Die Studie von Barel et al. (2005) zeigte nach 20 Wochen täglicher Einnahme von 10 mg cholin-stabilisierter ortho-Kieselsäure signifikante Verbesserungen der Hautrauigkeit und Elastizität. In derselben Studie zeigten Haare nach der Supplementierung eine verbesserte Bruchfestigkeit. Die Haare wurden widerstandsfähiger gegen mechanische Belastung.

Wie Silizium das Haarwachstum beeinflusst

Die Wirkung von Silizium auf das Haarwachstum erklärt der Studienleiter mit einer so genannten Helferfunktion dieser Natursubstanz. Sie führt dazu, dass bestimmte Schwefelverbindungen, die für Querverbindungen in der Hornmatrix der Haare verantwortlich sind, stärker genutzt werden. Die Folge: Das Haar wächst aus der Wurzel heraus dicker nach.

Silicium stärkt die Haarstruktur durch Einlagerung in die Keratinmatrix und Unterstützung des Follikel-Bindegewebes.

Anwendungstipps und Empfehlungen

Kieselsäure gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Für die Studie nahmen die Frauen Siliziumgel ein. „Ich kann mir vorstellen, dass andere Kieselsäureprodukte eventuell ähnlich wirken“, vermutet Matthias Augustin. Er empfiehlt eine Sechs-Monats-Kur mit Silizium, die man jederzeit wiederholen kann, wenn man merkt, dass sich die Haarqualität wieder verschlechtert.

Für dünnere, weichere Nägel: Eine 2-Monats-Kur mit Kieselsäure-Gel dreimal im Jahr für kräftigende und aufbauende Effekte. Für starke, feste Nägel: Eine Monatskur dreimal im Jahr zur Erhaltung der Vitalität der Nägel.

Bei Haarausfall werden 10-30 mg Silicium täglich empfohlen. Die Form ist wichtig: Cholin-stabilisierte ortho-Kieselsäure hat die beste Bioverfügbarkeit (bis zu 64%). Erste Ergebnisse zeigen sich nach 9-12 Wochen, signifikante Effekte nach 20 Wochen.

Silizium-Nahrungsergänzungsmittel können zu jeder Tageszeit eingenommen werden, aber es wird empfohlen, sie zu den Mahlzeiten einzunehmen, um die Aufnahme zu verbessern. Wenn du es in Form von Kieselerde einnimmst, solltest du die empfohlene Dosierung auf der Packung befolgen.

Tabelle: Silizium in Lebensmitteln

Kieselsäure in natürlicher Form ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Hier eine Übersicht:

Lebensmittel Siliziumgehalt
Kartoffeln Hoch
Hafer Mittel
Hirse Mittel
Sellerie Niedrig
Spinat Niedrig
Bambussprossen Hoch

Natürliche Siliciumquellen sind Vollkorn, Wurzelgemüse, grüne Bohnen und Mineralwasser. Eine ausgewogene Ernährung liefert 20-50 mg täglich.

Bambus-Extrakt enthält viel Silicium, hat aber geringe Bioverfügbarkeit. Wer natürliches Silicium bequem in den Alltag integrieren möchte, kann auf die Haut, Haare & Nägel Fruchtgummis von Nordic Oil Essentials zurückgreifen. Diese Nährstoffkombination adressiert verschiedene Mechanismen, die für gesunde Haare, Haut und Nägel relevant sind.

Kieselerde: Was steckt dahinter?

Kieselerde - mit ihrem hohen Silizium-Gehalt - wird nachgesagt, brüchigen Nägeln und Haaren vorzubeugen sowie zur Kräftigung des Bindegewebes beizutragen. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich jedoch nicht belegt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet die Versprechen zur Wirkung als "nicht hinreichend gesichert".

Was sollte man bei der Einnahme von Kieselerde bedenken?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt je nach Silizium-Verbindung maximale Tagesmengen in Nahrungsergänzungsmitteln. Es ist zwar verboten, Nahrungs­ergänzungsmittel in den Handel zu bringen, die mehr als 3 Milligramm Blei pro Kilogramm enthalten. Allerdings lassen sich nach Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit gesundheitliche Schädigungen für den Menschen nicht sicher ausschließen - so gering der Bleigehalt in einem Produkt auch sein mag.

Silicea terra, die echte Kieselerde, ist nicht kristallin.

Formen der Siliziumaufnahme

Siliziumpräparate sind in verschiedenen Formaten erhältlich, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Hier sind die gängigsten Formen:

  • Kapseln
  • Ampullen
  • Tabletten

Flüssige Siliziumpräparate in Ampullen zeichnen sich durch eine besonders gute Bioverfügbarkeit aus, da die flüssige Form schneller vom Körper aufgenommen wird. Sie sind ideal für intensive Kuren oder für Personen, die Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken.

Worauf sollte man bei der Auswahl von Siliziumpräparaten achten?

Die Auswahl des richtigen Siliziumpräparats ist entscheidend, um die gewünschten gesundheitlichen Vorteile zu erzielen. Achten Sie auf folgende Merkmale, um qualitativ hochwertige Produkte zu erkennen:

  • Bioverfügbarkeit
  • Zertifizierungen und Siegel
  • Reinheit
  • Verpackung und Haltbarkeit

Ein hochwertiges Siliziumpräparat sollte bioverfügbare Formen wie Orthokieselsäure (OSA) oder Monomethylsilanetriol (MMST) enthalten. Diese Formen sind vom Körper besonders gut aufzunehmen und gewährleisten eine effektive Wirkung. Achten Sie auf Qualitätssiegel und Zertifikate, die bestätigen, dass das Produkt nach hohen Standards hergestellt wurde. Hochwertige Siliziumpräparate sind frei von unnötigen Zusatzstoffen wie künstlichen Farbstoffen, Konservierungsmitteln oder Füllstoffen.

Silizium ist in der Regel ungiftig und der Körper kann überschüssiges Silizium ausscheiden. Eine übermäßige Aufnahme von Silizium aus Nahrungsergänzungsmitteln kann jedoch zu Verdauungsproblemen oder Nierensteinen führen, besonders bei Personen mit bestehenden Nierenproblemen. Daher sollte die vom Hersteller empfohlene Dosis nicht überschritten werden.

Wann sollte man Kieselerde nicht einnehmen?

Kieselerde sollte nicht von Personen eingenommen werden, die an Nierenproblemen leiden, da zu viel Silizium die Nieren belasten kann. Es ist auch ratsam, die Einnahme mit einem Arzt oder einer Ärztin abzuklären, wenn du Medikamente einnimmst oder gesundheitliche Beschwerden hast.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

In der Regel sind keine gravierenden Nebenwirkungen bei der Einnahme von Silizium bekannt, es können jedoch leichte Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Durchfall auftreten. Achte darauf, die Dosierungsempfehlungen zu befolgen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Obwohl Silizium allgemein als sicher gilt, gibt es bestimmte Kontraindikationen, die beachtet werden sollten:

  • Nierenerkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Bekannte Unverträglichkeiten

Bei Nierenerkrankungen sollte Silizium nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme von Silizium nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen, um mögliche Risiken für die Mutter und das Kind zu vermeiden.

Personen, die auf bestimmte Inhaltsstoffe in Siliziumpräparaten allergisch reagieren oder Unverträglichkeiten aufweisen, sollten die Einnahme meiden. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, vor der Einnahme einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren.

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